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Domain-Transfer — wir ziehen um, ohne dass etwas ausfällt

Wir holen den Auth-Code, bilden die bestehende DNS-Zone nach und schalten erst um, wenn Website und E-Mail auf der neuen Umgebung geprüft sind. Der Transfer selbst ist kostenlos.

Ablauf

So arbeiten wir

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    Bestandsaufnahme, bevor irgendetwas beauftragt wird

    Zuerst klären wir, was überhaupt an der Domain hängt — und das ist regelmässig mehr, als dem Betreiber bewusst ist. Website und E-Mail sind offensichtlich. Weniger offensichtlich sind Weiterleitungen auf andere Adressen, Subdomains für Shops oder Testumgebungen, SPF- und DKIM-Einträge für den Mailversand, Bestätigungseinträge von Google oder Microsoft und gelegentlich ein Dienst, der über einen DNS-Eintrag angebunden ist, den seit Jahren niemand angefasst hat. Wir lesen die bestehende DNS-Zone vollständig aus und bilden sie nach, bevor der Transfer überhaupt startet. Was hier übersehen wird, fällt später als stiller Ausfall auf.

    Resultat: Vollständige Abbildung der bestehenden DNS-Zone, dokumentiert und auf unserer Seite vorbereitet.

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    Auth-Code und Freigabe beim bisherigen Anbieter

    Für den Transfer braucht es einen Auth-Code — je nach Register auch Transfer-Code oder EPP-Code genannt — und eine aufgehobene Transfer-Sperre. Beides liegt beim bisherigen Anbieter. Auf Wunsch fordern wir es mit Ihrer Vollmacht an; wenn Sie den Zugang selbst haben, ist es meist schneller, wenn Sie den Code dort abholen. Wir sagen Ihnen genau, wo er in den gängigen Oberflächen steht. Hakt es — was vorkommt, wenn ein Anbieter den Code verzögert herausgibt —, wissen wir, welche Frist gilt und wann man eskalieren kann.

    Resultat: Auth-Code liegt vor, Transfer-Sperre ist aufgehoben, Kontaktadresse im Register ist erreichbar.

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    Umgebung aufbauen, solange alles alte noch läuft

    Der Teil, der den Unterschied macht: Website, Datenbank und E-Mail-Postfächer entstehen bei uns parallel, während Ihre bestehende Umgebung unverändert online bleibt. Nichts wird abgeschaltet, nichts umgestellt. Sie können die neue Version ansehen und abnehmen, bevor eine einzige Einstellung an der Domain geändert wird. Erst danach senken wir die DNS-Laufzeit und schalten in einem abgesprochenen Zeitfenster um. Wie ein solcher Umzug technisch abläuft, steht ausführlich in unserer Anleitung zum Domain-Transfer — dort für den Fall, dass Sie ihn selbst durchführen möchten.

    Resultat: Neue Umgebung läuft und ist abgenommen, bevor die Domain umgestellt wird.

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    Umschalten und nachkontrollieren

    Nach dem Umschalten prüfen wir, was erfahrungsgemäss zuerst bricht: Läuft die Website unter beiden Schreibweisen, mit und ohne www? Ist ein gültiges SSL-Zertifikat ausgestellt und greift die Weiterleitung auf HTTPS? Kommen E-Mails an und gehen sie raus, ohne im Spam zu landen — also stimmen SPF, DKIM und DMARC auf der neuen Umgebung? Sind alle Postfächer mit ihrem bisherigen Inhalt da? Diese Kontrolle machen wir aktiv und melden das Ergebnis, statt darauf zu warten, dass sich jemand meldet.

    Resultat: Website, E-Mail und Zertifikat nachweislich in Betrieb, Ergebnis dokumentiert zurückgemeldet.

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    Erst dann den alten Vertrag beenden

    Den bisherigen Vertrag kündigen Sie zuletzt, nicht zuerst — und das ist der häufigste teure Fehler beim Domainumzug. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Domain vor dem Transfer freigegeben wird; im schlimmsten Fall greift sie jemand anders ab. Wir sagen Ihnen, ab wann die Kündigung gefahrlos ist, und behalten die Domain nach dem Transfer im Blick, bis die erste Verlängerung sauber durchgelaufen ist.

    Resultat: Alter Vertrag beendet, ohne dass die Domain zwischenzeitlich ungeschützt war.

Leistungen

Was Sie erhalten

Transfer kostenlos

Für die Übernahme verrechnen wir nichts. Es fällt nur der laufende Preis für Domain und Hosting an, ab CHF 4.90 pro Monat.

Kein Ausfall

Die neue Umgebung steht und ist abgenommen, bevor umgeschaltet wird. Ihre bestehende Seite bleibt bis dahin unverändert online.

E-Mail wird mitgenommen

Postfächer, Weiterleitungen und Aliasse werden übernommen — inklusive SPF, DKIM und DMARC, damit der Versand nicht im Spam landet.

DNS vollständig nachgebildet

Wir lesen die bestehende Zone aus und bilden sie nach, statt sie neu zu erfinden. Auch die Einträge, an die niemand mehr denkt.

Wir holen den Auth-Code

Auf Wunsch mit Ihrer Vollmacht beim bisherigen Anbieter. Verzögert er, kennen wir die Fristen und den Weg zur Eskalation.

Nachkontrolle statt Hoffnung

Website, Zertifikat und Mailfluss werden nach dem Umschalten aktiv geprüft und das Ergebnis zurückgemeldet.

Eine Domain umzuziehen ist technisch keine grosse Sache. Was Betreiber zögern lässt, ist auch nicht die Technik, sondern die Vorstellung, dass am Montag die Website weg ist und im Postfach nichts mehr ankommt. Diese Sorge ist berechtigt — nur liegt die Ursache selten im Transfer selbst. Sie liegt in dem, was an der Domain hängt und beim Umstellen vergessen wird.

Der Transfer kostet bei uns nichts. Wir verrechnen weder die Übernahme noch die Einrichtung; es fällt nur der laufende Preis für Domain und Hosting an, ab CHF 4.90 pro Monat. Den Umzug einer bestehenden Website übernehmen wir ebenfalls ohne Aufpreis.

Der eigentliche Unterschied zu einem Umzug in Eigenregie ist die Reihenfolge. Wir bauen die neue Umgebung auf, solange die alte unverändert läuft, lassen Sie abnehmen und schalten erst dann um. Nicht umgekehrt. Das klingt selbstverständlich und ist es nicht: Die meisten missglückten Umzüge beginnen damit, dass irgendwo etwas abgeschaltet wurde, bevor der Ersatz stand.

Woran es in der Praxis scheitert

Nach unserer Erfahrung sind es drei Dinge, und keines davon ist der Transfer.

Vergessene DNS-Einträge. An einer Domain hängen oft Dienste, an die niemand mehr denkt — eine Weiterleitung auf eine alte Adresse, ein Bestätigungseintrag für ein Google- oder Microsoft-Konto, ein SPF-Eintrag für einen Newsletter-Versand über einen Drittanbieter. Wird die Zone neu aufgebaut statt nachgebildet, fallen diese Dinge lautlos aus. Auffällig wird es Wochen später, wenn eine Rechnung nicht ankommt.

E-Mail. Ein Website-Aufruf, der ins Leere geht, wird wiederholt. Eine E-Mail nicht. Deshalb ist der Mailteil der heiklere, und deshalb bauen wir Postfächer vorher auf, statt sie hinterher nachzuziehen — inklusive SPF, DKIM und DMARC, damit der Versand nach dem Umzug nicht im Spam landet.

Zu frühes Kündigen. Wer beim alten Anbieter kündigt, bevor die Domain umgezogen ist, kann sie verlieren. Im ungünstigen Fall wird sie frei und von jemand anderem registriert. Gekündigt wird zuletzt — wir sagen Ihnen, ab wann.

Wenn Sie es selbst machen möchten

Dann brauchen Sie uns nicht dafür. Der vollständige Ablauf steht in unserer Anleitung zum Domain-Transfer: Kontaktadresse prüfen, Transfer-Sperre aufheben, Auth-Code anfordern, beauftragen, bestätigen, nachkontrollieren — und was bei .ch anders läuft als bei .com. Diese Seite hier beschreibt nur, was passiert, wenn Sie es abgeben.

Was sonst noch mitkommen kann

Ein Anbieterwechsel ist der günstigste Moment, um Dinge mitzuerledigen, die sonst liegen bleiben. Läuft die Website auf einem veralteten CMS, bietet sich die Joomla-Migration an — die Inhalte werden ohnehin angefasst. Gab es Auffälligkeiten oder steht der Verdacht im Raum, dass die Seite bereits kompromittiert wurde, gehört die Hack- und Malware-Bereinigung vor den Umzug: Eine Hintertür zieht sonst einfach mit um. Und damit die neue Umgebung gepflegt bleibt, statt in zwei Jahren wieder veraltet zu sein, gibt es die Wartung mit Monitoring.

Die Pakete und Preise für den laufenden Betrieb finden Sie auf der Webhosting-Seite; wer mehr braucht als Shared Hosting, wird auf der Server-Seite fündig.

Schicken Sie uns die Domain, um die es geht — wir sehen nach, was daran hängt, und sagen Ihnen vor dem Start, was zu beachten ist.

FAQ

Häufige Fragen

  • Was kostet der Domain-Transfer?

    Der Transfer selbst kostet nichts — wir verrechnen weder die Übernahme noch die Einrichtung. Was danach anfällt, ist der laufende Preis für Domain und Hosting; das kleinste Paket beginnt bei CHF 4.90 pro Monat. Bei manchen Endungen verlängert der Transfer die Laufzeit um ein Jahr, das ist im Preis enthalten und kein Aufpreis.

  • Ist meine Website während des Umzugs offline?

    Nein. Die neue Umgebung entsteht parallel, während Ihre bestehende Seite unverändert online bleibt. Umgeschaltet wird erst, wenn Sie die neue Version abgenommen haben — in einem abgesprochenen Zeitfenster und mit vorher gesenkter DNS-Laufzeit. In der Praxis merken Besucher davon nichts.

  • Was passiert mit meinen E-Mails?

    Postfächer, Weiterleitungen und Alias-Adressen werden übernommen. Das ist der heiklere Teil des Umzugs, weil eine E-Mail im Gegensatz zu einem Website-Aufruf nicht einfach wiederholt wird. Wir bauen die Postfächer vorher auf, übernehmen den vorhandenen Inhalt und prüfen nach dem Umschalten, ob Ein- und Ausgang laufen und die Absenderprüfung greift.

  • Wie lange dauert ein Domain-Transfer?

    Das hängt an der Endung. Bei .ch geht es meist innerhalb weniger Tage, bei .com, .net und .org rechnet man mit bis zu fünf Tagen, weil das Register eine Bestätigungsfrist vorsieht. Die Vorbereitung auf unserer Seite dauert länger als der Transfer selbst — und sie ist der Grund, warum am Ende nichts ausfällt.

  • Kann ich den Transfer auch selbst machen?

    Ja, und wir haben den Ablauf ausführlich aufgeschrieben — Sie finden ihn unter Wissen, Domain umziehen mit Auth-Code, mit allen Schritten und den drei Fehlern, die in der Praxis wirklich wehtun. Wenn Sie beim Lesen an einer Stelle unsicher werden, ist das ein guter Zeitpunkt, es abzugeben.

  • Wann sollte ich eine Domain NICHT transferieren?

    Kurz nach der Registrierung: In den ersten 60 Tagen sperren viele Register den Transfer, das lässt sich nicht umgehen. Ebenso kurz vor dem Ablaufdatum — da ist Verlängern beim bisherigen Anbieter sicherer, und der Transfer folgt danach. Und wenn die Kontaktadresse im Register nicht mehr erreichbar ist, gehört die zuerst korrigiert, sonst kommt die Bestätigungsmail nirgends an.

  • Muss ich beim alten Anbieter zuerst kündigen?

    Nein, im Gegenteil — das ist der teuerste Fehler beim Domainumzug. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Domain vor dem Transfer freigegeben und von jemand anderem registriert wird. Gekündigt wird erst, wenn die Domain nachweislich bei uns liegt. Wir sagen Ihnen, ab wann das gefahrlos ist.

  • Übernehmt ihr auch die Website und nicht nur die Domain?

    Ja, und ohne Aufpreis. Website, Datenbank und E-Mail ziehen mit um. Läuft die Seite auf einem veralteten CMS, ist der Umzug ein guter Anlass, das mitzubetrachten — dafür gibt es die Joomla-Migration. Wurde die Seite bereits kompromittiert, gehört die Bereinigung vor den Umzug, sonst zieht die Hintertür mit.

  • Was ist ein Auth-Code und woher bekomme ich ihn?

    Der Auth-Code ist ein Passwort, das dem Register beweist, dass der Umzug von Ihnen ausgeht — je nach Anbieter heisst er auch Transfer-Code oder EPP-Code. Er liegt beim bisherigen Anbieter, meist in der Domainverwaltung des Kundenkontos. Auf Wunsch fordern wir ihn mit Ihrer Vollmacht an. Er ist zeitlich begrenzt gültig, deshalb holen wir ihn erst, wenn alles andere vorbereitet ist.

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