WordPress-Hosting aus der Schweiz

Ein Hosting-Paket, das nicht nur WordPress ausführen kann, sondern darauf eingestellt ist: PHP und Datenbank passend konfiguriert, eine Testkopie auf Knopfdruck, Sicherheitsupdates des Kerns automatisch. Server wahlweise in Zürich oder in der EU, Ansprechpartner in Au (SG).

CHF 29.90 pro Monat

Die meisten Hoster verkaufen "WordPress-Hosting" und meinen damit ein normales Paket mit einem Installationsknopf. Das läuft — bis die erste Mediathek voll ist, ein Import in der Zeitüberschreitung endet oder ein Update die Seite zerlegt. Was hier anders eingestellt ist, steht unten. Vollständig, mit Zahlen, damit Sie es vergleichen können.

Was im Paket enthalten ist

150 GB Speicher
Unlimitiert Traffic
10 Mailboxen
Unlimitiert Subdomains

Die Einstellungen im Einzelnen

PHP — die Werte, an denen WordPress sonst scheitert

Der Auslieferungszustand eines Servers ist auf Sparsamkeit ausgelegt, nicht auf WordPress. Vier Werte sind es, die in der Praxis Probleme machen, und alle vier sind hier von vornherein gesetzt.

Wert Üblich Bei uns Warum
memory_limit 128 MB 256 MB Seitenbau mit Page-Buildern und grösseren Plugin-Sätzen
upload_max_filesize 2 MB 128 MB Video und hochauflösende Bilder in der Mediathek
post_max_size 8 MB 128 MB Import ganzer Inhaltsbestände in einem Durchgang
max_input_vars 1 000 5 000 Theme-Optionen und grosse Menüs verlieren sonst still Einträge
max_execution_time 30 s 300 s Updates und Importe brechen sonst mittendrin ab

Der letzte Punkt ist der unangenehmste: Ein Import, der in der Zeitüberschreitung endet, hinterlässt einen halb geschriebenen Zustand — und nicht immer eine Fehlermeldung.

OPcache — kompilierter Code statt jedes Mal von vorn

PHP übersetzt bei jedem Aufruf den Programmcode neu. Der OPcache legt das Ergebnis im Arbeitsspeicher ab. Bei WordPress mit seinen mehreren tausend Dateien je Seitenaufruf ist das der grösste einzelne Gewinn, den man ohne Eingriff in die Website erzielen kann.

  • 256 MB Cache-Speicher statt der üblichen 128
  • Platz für 20 000 Dateien — WordPress mit Theme und Plugins kommt schnell auf mehrere Tausend
  • Prüfung auf Änderungen alle zwei Sekunden, damit eine Anpassung sofort sichtbar wird

Auslieferung — HTTP/3, Brotli und statische Dateien am PHP vorbei

Vor PHP steht nginx. Er liefert Bilder, Schriften und Stylesheets direkt aus, ohne dass WordPress überhaupt startet.

  • HTTP/3 mit QUIC — spürbar auf Mobilfunkverbindungen, wo Pakete verloren gehen
  • Brotli-Komprimierung, rund 15 bis 20 Prozent kleiner als gzip bei Text
  • Statische Dateien mit langer Gültigkeit im Browser-Cache
  • HTTP/2 als Rückfallebene für ältere Geräte

Testkopie auf Knopfdruck

Die häufigste Ursache für eine kaputte Website ist ein Update, das direkt auf dem Original eingespielt wurde. Über das WordPress Toolkit entsteht eine vollständige Kopie der Website auf einer eigenen Adresse — mit eigener Datenbank, abgeschirmt von Suchmaschinen.

  • Update dort einspielen, Seite ansehen, dann erst live gehen
  • Umbauten am Design ohne Baustellen-Hinweis auf der echten Seite
  • Zurückspielen in eine Richtung: geprüfte Kopie wird zum Original
  • Kein zweites Hosting-Paket nötig

Härtung — was zugemacht wird, bevor jemand klopft

WordPress ist das meistangegriffene System im Web. Die folgenden Punkte sind beim Einrichten gesetzt, nicht als Empfehlung im Anhang.

  • Dateiberechtigungen so eng wie möglich, wp-config.php ausserhalb des Zugriffs
  • Verzeichnis-Auflistung abgeschaltet
  • Ausführung von PHP im Upload-Verzeichnis unterbunden — genau der Weg, den die Elementor-Lücke im August genommen hat
  • xmlrpc.php gesperrt, sofern sie nicht gebraucht wird
  • Benutzernamen nicht mehr über die Autoren-Adressen auslesbar
  • wp-cron über den Systemplaner statt bei jedem Seitenaufruf

Sicherung und Malware-Prüfung

Eine Sicherung, die auf demselben Server liegt, ist keine.

  • Tägliche Sicherung, ausserhalb des Webspace aufbewahrt
  • Wöchentlicher Malware-Durchlauf über den gesamten Webspace
  • Automatische Sicherheitsupdates des WordPress-Kerns

Was dieses Paket nicht leistet

Automatisch heisst automatisch. Der Kern aktualisiert sich, aber niemand sieht danach nach, ob die Seite noch so aussieht wie vorher. Plugins und Themes bleiben ohnehin Ihre Sache. Wer das abgeben möchte, kombiniert das Hosting mit einem Wartungsvertrag: Dort werden Updates vorher auf der Testkopie eingespielt, Sicherungen zurückgespielt statt nur erstellt, und ein Mensch schaut hin.

Hosting und Wartungsvertrag zusammen: CHF 59.00 statt 68.90 im Monat. Kombination anfragen

Häufige Fragen

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