Joomla 4 hat im Oktober 2025 sein offizielles End-of-Life erreicht. Seither gibt es keine Sicherheitsupdates mehr — was Websites auf Joomla 4 zu einem zunehmend lohnenden Ziel für automatisierte Angriffe macht. Wer noch auf Joomla 4 sitzt, ist damit heute in derselben Lage, in der zuvor die Joomla-3-Installationen waren.
Aktuell ist inzwischen Joomla 6, veröffentlicht im Oktober 2025. Joomla 5 wird noch gepflegt, ist aber bereits der auslaufende Zweig — als Migrationsziel lohnt sich deshalb direkt Joomla 6. Der Weg dorthin führt gestuft über Joomla 5: Der Sprung von 4 auf 5 und von 5 auf 6 ist jeweils ein reguläres Major-Update und vergleichsweise unkompliziert, sofern alle Erweiterungen mitziehen.
In-Place-Update über den Joomla-Updater im Backend, ein Major-Schritt nach dem anderen.
Kompatibilitätsprüfung vorab mit dem Pre-Update-Check.
Die PHP-Anforderung steigt spürbar: Joomla 6 verlangt mindestens PHP 8.3, empfohlen ist 8.4 — der Server muss also mitgezogen werden.
Die wichtigsten Stolpersteine sind veraltete Third-Party-Erweiterungen und angepasste Templates. Wurde eine Erweiterung seit Joomla 3 oder 4 nicht mehr weiterentwickelt, läuft sie unter Joomla 6 meist nicht mehr. Wir empfehlen einen Test-Klon der Site vor dem Live-Update – auf Wunsch richten wir das im Cyberdine-Panel mit wenigen Klicks ein.
Nicht jede alte Joomla-Site lohnt die Migration. Zeigt die Seite primär statische Inhalte und werden Erweiterungen kaum genutzt, ist eine Umstellung auf ein modernes Headless-CMS oder eine statische Site mit Hugo oder Astro oft günstiger als mehrere Joomla-Major-Upgrades hintereinander.
Wie der gestufte Weg von Joomla 3 oder 4 auf 6 im Detail abläuft und woran er in der Praxis scheitert, steht in unserem Leitfaden Joomla migrieren. Wir beraten ausserdem gerne, was im konkreten Fall sinnvoll ist – kostenlos im Rahmen unserer Bestandskunden-Betreuung.