# Cyberdine Systems — vollständige Inhaltsfassung > Schweizer IT-Dienstleister für Webhosting, vServer und Webdesign, Sitz in Au (SG), Rheintal. Inhabergeführt seit 1995. Diese Datei enthält den vollständigen öffentlichen Inhalt von cyberdine.ch als Markdown — Produkte mit Preisen, Dienstleistungen, Ratgeber und Fachbeiträge. Stand: 2026-08-12 · automatisch erzeugt aus den Live-Daten · Kurzfassung: https://cyberdine.ddev.site/llms.txt Verbindlich sind die Angaben auf den Seiten selbst. Preise in CHF, exklusive MWST. --- # Produkte und Preise ## Webhosting Shared Webhosting auf SSD-Speicher. Tägliche Backups, kostenlose Let's-Encrypt-Zertifikate, E-Mail mit Spam- und Virenfilter, PHP 8.x mit MySQL/MariaDB. Mindestlaufzeit 12 Monate, danach monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr. ### Parked — CHF 4.90 pro Monat - Speicher: 100 MB - Traffic: 5 GB - E-Mail-Postfächer: 1 - Subdomains: 0 · Alias-Domains: 0 - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### Beginner — CHF 8.90 pro Monat - Speicher: 500 MB - Traffic: 10 GB - E-Mail-Postfächer: 3 - Subdomains: 2 · Alias-Domains: 2 - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### Lite — CHF 16.90 pro Monat - Speicher: 1 GB - Traffic: 25 GB - E-Mail-Postfächer: 5 - Subdomains: 5 · Alias-Domains: 5 - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### Standard — CHF 24.90 pro Monat - Speicher: 2 GB - Traffic: 50 GB - E-Mail-Postfächer: 10 - Subdomains: Unlimitiert · Alias-Domains: Unlimitiert - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ## vServer Virtual Private Server mit vollem Root-Zugriff. Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg). Betriebssystem: Linux x86_64 (Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux). Einrichtung einmalig CHF 99.00, entfällt bei 24 Monaten Vertragsdauer. Mindestlaufzeit 12 Monate. ### vServer S — CHF 39.90 pro Monat - CPU: 4 vCPU · RAM: 8 GB · Speicher: 80 GB NVMe - Traffic: Unlimited - Voller Root-Zugriff via SSH - Tägliches Backup, 7 Tage Rotation - 1 IPv4-Adresse inklusive - DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene - Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional - Betreuung auf Wunsch zubuchbar ### vServer M — CHF 69.90 pro Monat - CPU: 8 vCPU · RAM: 16 GB · Speicher: 160 GB NVMe - Traffic: Unlimited - Voller Root-Zugriff via SSH - Tägliches Backup, 7 Tage Rotation - 1 IPv4-Adresse inklusive - DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene - Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional - Betreuung auf Wunsch zubuchbar ### vServer L — CHF 99.90 pro Monat - CPU: 8 vCPU · RAM: 16 GB · Speicher: 320 GB NVMe - Traffic: Unlimited - Voller Root-Zugriff via SSH - Tägliches Backup, 7 Tage Rotation - 1 IPv4-Adresse inklusive - DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene - Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional - Betreuung auf Wunsch zubuchbar ## Server-Betreuung (zubuchbar zu jedem vServer) Server und Betreuung sind getrennt: Ohne Zusatz verwaltet der Kunde den Server selbst — Betriebssystem, Updates und Sicherheit liegen dann bei ihm. Jede Betreuungsstufe ist monatlich kündbar und enthält das eigene Hosting-Panel Hostsys (hostsys.ch), deutschsprachig und ohne Fremdlizenz. Wer Plesk bevorzugt, zahlt CHF 15.00 pro Monat Lizenzaufschlag für bis zu 10 Domains. ### Betreuung Basis — CHF 60.00 pro Monat Der Server bleibt aktuell und wird überwacht. - Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, kontrolliert eingespielt - Verfügbarkeits-Monitoring rund um die Uhr - Hostsys-Panel inklusive — unser eigenes, deutschsprachiges Hosting-Panel - Meldung, wenn etwas auffällt ### Betreuung Plus — CHF 120.00 pro Monat Zusätzlich Unterstützung, wenn Dienste Probleme machen. - Alles aus Basis - Support für Serverdienste (Webserver, Datenbank, Mail) - Wiederherstellung aus dem Backup auf Anfrage - Quartalsweise Sicherheitsprüfung ### Betreuung Komplett — CHF 230.00 pro Monat Auch die Anwendungen auf dem Server sind mit dabei. - Alles aus Plus - Betreuung der Anwendungen (CMS, Shop, eigene Software) - Priorisierte Bearbeitung - Monatlicher Bericht zu Zustand und Auslastung Beispiel: vServer M mit Betreuung Plus kostet CHF 189.90 pro Monat. --- # Leistungen im Detail ## Webhosting (https://cyberdine.ddev.site/webhosting) Webhosting-Pakete ab CHF 4.90 | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## Webhosting Leistungsstarkes Hosting auf geclusterten Servern #### Parked CHF 4.90 /Mt. - 100 MB Speicher - 5 GB Transfer - 1 Mailboxen - 0 Subdomains - 0 Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### Beginner CHF 8.90 /Mt. - 500 MB Speicher - 10 GB Transfer - 3 Mailboxen - 2 Subdomains - 2 Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen Beliebt #### Lite CHF 16.90 /Mt. - 1 GB Speicher - 25 GB Transfer - 5 Mailboxen - 5 Subdomains - 5 Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### Standard CHF 24.90 /Mt. - 2 GB Speicher - 50 GB Transfer - 10 Mailboxen - Unlimitiert Subdomains - Unlimitiert Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen ### Alle Pakete inklusive #### Application Firewall Tägliche Updates für maximale Sicherheit #### High Performance Optimierte Server-Infrastruktur #### SPAM- & Virenfilter Kostenlos für alle Kunden ### Domain-Registrierung Sichern Sie sich Ihre Wunschdomain. Registrierung ab CHF 4.90/Mt. Domain anfragen ### Wir übernehmen den Umzug — kostenlos Der Wechsel des Anbieters scheitert selten am Preis, sondern an der Sorge vor Aufwand und Ausfall. Genau die nehmen wir Ihnen ab: Wir holen Website, Datenbank, E-Mail-Postfächer und Domain vom bisherigen Anbieter, testen alles vorab in einer Staging-Umgebung und schalten erst um, wenn es läuft. Ohne Zusatzkosten, ohne Ausfallzeit. - Website, Datenbanken und E-Mail-Postfächer inklusive - Domain-Transfer mit Auth-Code — so läuft er ab - Umschaltung mit niedriger TTL, in der Regel ohne Ausfall Umzug anfragen Wie ein Umzug abläuft FAQ ### Häufige Fragen Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen - Wo stehen die Server? Unsere Webhosting-Server stehen in Rechenzentren in Deutschland (Hetzner) — EU- und DSGVO-konform sowie konform mit dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG). - Sind SSL-Zertifikate inklusive? Ja. Alle Hosting-Pakete enthalten kostenlose Let's-Encrypt-SSL-Zertifikate inklusive automatischer Erneuerung. Auch für Subdomains und Alias-Domains. - Welche PHP-Version wird unterstützt? Aktuell PHP 8.x mit MySQL/MariaDB und allen gängigen Erweiterungen. Auf Anfrage sind auch ältere Versionen für Legacy-Anwendungen möglich. - Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit? Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Danach ist das Hosting monatlich kündbar. - Was kostet der Domain-Transfer? Domain-Transfer und Domain-Registrierung sind bei uns kostenlos. Wir übernehmen auch die Migration einer bestehenden Website auf Wunsch ohne Aufpreis. - Kann ich zwischen Paketen wechseln? Ja, jederzeit. Upgrades werden sofort aktiv, Downgrades per Ende der Abrechnungsperiode. - Was passiert mit meinen E-Mails? Alle Pakete enthalten E-Mail-Postfächer mit SPAM- und Virenschutz (Spamdyke, ClamAV) sowie unlimitierte Alias-Adressen und Weiterleitungen. Wissens-Hub ### Vertiefen Sie das Thema Praxis-Guides für Schweizer KMU rund um Hosting, Datenschutz und Provider-Wechsel Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## vServer (https://cyberdine.ddev.site/server) vServer mieten mit Schweizer Support | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## vServer mieten Virtuelle Server mit Root-Zugriff — Support aus der Schweiz, Betreuung auf Wunsch Ein vServer — international meist **VPS** für Virtual Private Server genannt — ist Ihre eigene Serverumgebung mit fest zugeteiltem Arbeitsspeicher, Rechenleistung und Speicherplatz, ohne dass Sie Hardware kaufen und betreiben müssen. Wer einen vServer mieten will, bekommt bei uns eine Maschine mit Root-Zugriff, die nicht mit anderen Kunden geteilt wird. ### Wann sich ein VPS lohnt Beim gewöhnlichen Webhosting teilen sich viele Websites einen Server. Das genügt für die meisten Firmenauftritte und ist deutlich günstiger. An seine Grenzen stösst es, sobald Sie eigene Software installieren müssen, mehrere Projekte sauber voneinander trennen wollen, planbare Leistung auch zu Spitzenzeiten brauchen oder Anwendungen betreiben, die tiefer ins System greifen — etwa eigene Datenbanken, Warenwirtschaft oder Entwicklungsumgebungen. Umgekehrt gilt: Wenn Ihre Website einfach nur zuverlässig laufen soll, sind Sie mit unseren Webhosting-Paketen besser bedient. Wir sagen Ihnen offen, wenn ein vServer für Ihren Fall überdimensioniert ist. ### Selbst verwalten oder verwalten lassen Jeder unserer vServer kommt mit vollem Root-Zugriff. Ohne Zusatz liegt die Verantwortung für Betriebssystem, Updates und Sicherheit bei Ihnen — das passt, wenn Sie eigenes Know-how im Haus haben. Wollen Sie das abgeben, buchen Sie eine Betreuungsstufe dazu. Wir haben Server und Betreuung bewusst getrennt: So zahlen Sie für Pflege nur, wenn Sie sie brauchen, und sehen, was sie kostet. Wie weit die Betreuung geht, halten wir in einem Wartungsvertrag mit Monitoring fest. ### Welches Panel auf dem Server läuft Mit einer Betreuungsstufe liefern wir Hostsys aus — das Hosting-Panel, das wir selbst entwickeln und betreiben: deutschsprachig durchgehend, mit Mail-Stack, Auto-SSL und verschlüsselten Backups. Weil es unser eigenes ist, fällt keine Fremdlizenz an, und dieser Vorteil steckt im Betreuungspreis. Wie es aufgebaut ist, steht im Beitrag zum Launch von Hostsys. Wer Plesk gewohnt ist, bekommt weiterhin Plesk: Der Lizenzaufschlag beträgt CHF 15.00 pro Monat für bis zu 10 Domains. Und wer keinen von beiden braucht, verwaltet den Server über die Kommandozeile — der Root-Zugriff gehört in jedem Fall dazu. ### Schweizer Anbieter, Rechenzentren in Deutschland Cyberdine Systems ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Au SG — Ansprechpartner, Verträge und Support in deutscher Sprache und nach Schweizer Recht. Die Server selbst stehen in Rechenzentren in Deutschland und unterliegen damit der DSGVO. Was das für den Datenschutz bedeutet und worauf Sie bei der Standortwahl achten sollten, erklären wir ausführlich unter DSGVO-Hosting für Schweizer KMU. #### vServer S CHF 39.90 /Mt. Setup: CHF 99.00 (entfällt bei 24 Mt. Vertrag) - 80 GB NVMe Speicher - 8 GB RAM - Unlimited Bandbreite - CPU: 4 vCPU - OS: Linux x86_64 - Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) - Max. 0 vServer/Node Voller Root-Zugriff via SSH Tägliches Backup, 7 Tage Rotation 1 IPv4-Adresse inklusive DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional Betreuung auf Wunsch zubuchbar Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### vServer M CHF 69.90 /Mt. Setup: CHF 99.00 (entfällt bei 24 Mt. Vertrag) - 160 GB NVMe Speicher - 16 GB RAM - Unlimited Bandbreite - CPU: 8 vCPU - OS: Linux x86_64 - Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) - Max. 0 vServer/Node Voller Root-Zugriff via SSH Tägliches Backup, 7 Tage Rotation 1 IPv4-Adresse inklusive DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional Betreuung auf Wunsch zubuchbar Bestellen Unsicher? Beratung anfragen Premium #### vServer L CHF 99.90 /Mt. Setup: CHF 99.00 (entfällt bei 24 Mt. Vertrag) - 320 GB NVMe Speicher - 16 GB RAM - Unlimited Bandbreite - CPU: 8 vCPU - OS: Linux x86_64 - Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) - Max. 0 vServer/Node Voller Root-Zugriff via SSH Tägliches Backup, 7 Tage Rotation 1 IPv4-Adresse inklusive DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional Betreuung auf Wunsch zubuchbar Bestellen Unsicher? Beratung anfragen ### Alle vServer inklusive #### Tägliche Backups 7 Tage Rotation #### Panel nach Wahl Hostsys inklusive oder Plesk #### DDoS-Schutz 24/7 proaktive Überwachung #### Min. 12 Mt. Vertrag Auto-Renewal: 3 Monate ### Betreuung dazubuchen Zu jedem vServer, monatlich kündbar. Ohne Zusatz verwalten Sie den Server selbst. #### Basis CHF 60.00/Monat Der Server bleibt aktuell und wird überwacht. - Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, kontrolliert eingespielt - Verfügbarkeits-Monitoring rund um die Uhr - Hostsys-Panel inklusive — unser eigenes, deutschsprachiges Hosting-Panel - Meldung, wenn etwas auffällt Anfragen Empfohlen #### Plus CHF 120.00/Monat Zusätzlich Unterstützung, wenn Dienste Probleme machen. - Alles aus Basis - Support für Serverdienste (Webserver, Datenbank, Mail) - Wiederherstellung aus dem Backup auf Anfrage - Quartalsweise Sicherheitsprüfung Anfragen #### Komplett CHF 230.00/Monat Auch die Anwendungen auf dem Server sind mit dabei. - Alles aus Plus - Betreuung der Anwendungen (CMS, Shop, eigene Software) - Priorisierte Bearbeitung - Monatlicher Bericht zu Zustand und Auslastung Anfragen Beispiel: vServer M mit Betreuung Plus kostet CHF 189.90 im Monat. In jeder Stufe ist Hostsys enthalten, unser eigenes Hosting-Panel. Wer Plesk bevorzugt, zahlt CHF 15.00 pro Monat Lizenzaufschlag. ### Wir übernehmen den Umzug — kostenlos Der Wechsel des Anbieters scheitert selten am Preis, sondern an der Sorge vor Aufwand und Ausfall. Genau die nehmen wir Ihnen ab: Wir holen Website, Datenbank, E-Mail-Postfächer und Domain vom bisherigen Anbieter, testen alles vorab in einer Staging-Umgebung und schalten erst um, wenn es läuft. Ohne Zusatzkosten, ohne Ausfallzeit. - Website, Datenbanken und E-Mail-Postfächer inklusive - Domain-Transfer mit Auth-Code — so läuft er ab - Umschaltung mit niedriger TTL, in der Regel ohne Ausfall Umzug anfragen Wie ein Umzug abläuft FAQ ### Häufige Fragen Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen - Habe ich vollen Root-Zugriff? Ja. Alle vServer-Pakete bieten vollständigen Root-Zugriff via SSH. Sie können Software installieren, konfigurieren und Updates selbst durchführen. - Was kostet die Setup-Gebühr? Einmalig CHF 99. Diese entfällt vollständig, wenn Sie sich für einen 24-Monats-Vertrag entscheiden. - Welche Betriebssysteme stehen zur Auswahl? Linux x86_64 (Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux). Plesk lässt sich optional vorinstalliert ausliefern (10/100/Unlimited-Domains-Lizenz separat). - Wie funktionieren die Backups? Tägliche Snapshots mit 7 Tagen Rotation sind in jedem Paket enthalten. Restore via Support innert Stunden. - Gibt es DDoS-Schutz? Ja, inklusive. DDoS-Filtering läuft 24/7 auf Rechenzentrums-Ebene und greift automatisch ohne Konfiguration. - Was kostet die Betreuung und was ist enthalten? Betreuung buchen Sie zu jedem vServer dazu: «Basis» für CHF 60 im Monat umfasst Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, Monitoring rund um die Uhr und unser Hostsys-Panel. «Plus» für CHF 120 ergänzt Support für Serverdienste und Wiederherstellung aus dem Backup, «Komplett» für CHF 230 auch die Betreuung der Anwendungen. Ohne Zusatz verwalten Sie den Server selbst — Server und Betreuung sind getrennt, damit Sie nur für Pflege zahlen, wenn Sie sie brauchen. - Welches Hosting-Panel ist dabei — Plesk oder Hostsys? In jeder Betreuungsstufe ist Hostsys enthalten, das Hosting-Panel, das wir selbst entwickeln und betreiben. Da es unser eigenes ist, fällt keine Fremdlizenz an — dieser Vorteil steckt im Preis. Wer Plesk gewohnt ist, bekommt weiterhin Plesk: Der Lizenzaufschlag beträgt CHF 15 pro Monat für bis zu 10 Domains. Ohne Panel geht es ebenfalls, der Root-Zugriff ist immer dabei. - Wo stehen die vServer? Hetzner-Rechenzentren in Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) — EU/DSGVO-konform, ISO-27001-zertifiziert. Wissens-Hub ### Vertiefen Sie das Thema Hintergründe zu Server-Auswahl, Migration und IT-Fachbegriffen Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Webdesign (https://cyberdine.ddev.site/webdesign) Webdesign - Professionelle Websites | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## Webdesign Massgeschneiderte Webseiten mit modernster Technik ### Responsives Webdesign Wir erstellen Webseiten, die sich automatisch an jedes Endgerät anpassen. Mit HTML5 und CSS3 Media-Queries stellen wir sicher, dass Ihre Inhalte auf Desktop, Tablet und Smartphone optimal dargestellt werden. Unsere Designs sind nicht nur schön, sondern auch schnell, suchmaschinenoptimiert und barrierefrei. ### Unsere Grundsätze - Individualität statt Massenabfertigung - Fortschritt statt Stillstand - Beraten statt abfertigen - Fair statt prekär ### Unsere Leistungen #### Design Modernes, ansprechendes Design nach Ihren Wünschen und Corporate Identity. #### Programmierung Saubere HTML5-Programmierung mit CSS3, JavaScript und PHP. #### Aktualisierungs-Abos Website-Wartung und Content-Updates ab CHF 50/Mt. Texte, Bilder und mehr. ### Design #### Responsive & Mobile-First Jede Website wird von Grund auf für mobile Geräte optimiert. Wir entwickeln nach dem Mobile-First-Prinzip, damit Ihre Seite auf Smartphones, Tablets und Desktop-Bildschirmen gleichermassen überzeugt. - Optimiert für alle Bildschirmgrössen - Touch-freundliche Navigation und Bedienelemente - Schnelle Ladezeiten auf mobilen Netzen - Retina-ready Grafiken und Icons #### Corporate Identity Ihr Webauftritt wird perfekt auf Ihre Marke abgestimmt. Wir integrieren Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Typografie in ein stimmiges Gesamtkonzept, das Ihre Unternehmensidentität digital transportiert. - Individuelle Gestaltung nach Ihren Vorgaben - Konsistentes Erscheinungsbild über alle Seiten - Professionelle Bildbearbeitung und Grafikdesign - Barrierefreie Farbkontraste und Schriftgrössen ### Programmierung - Technologien & Standards Wir setzen auf bewährte und moderne Webtechnologien für maximale Kompatibilität und Performance: **HTML5** Semantisches Markup **CSS3** Responsive Layouts **JavaScript** Interaktive Elemente **PHP** Serverseitige Logik - SEO-Optimierung Suchmaschinenoptimierung ist bei uns kein Zusatzpaket, sondern integraler Bestandteil jeder Website: Saubere URL-Struktur und sprechende Seitennamen - Optimierte Meta-Tags, Titel und Beschreibungen - Strukturierte Daten (JSON-LD) für bessere Suchresultate - Schnelle Ladezeiten durch optimierten Code und komprimierte Bilder - Mobile-Optimierung als Ranking-Faktor - Sicherheit & Performance Sicherheit und Geschwindigkeit sind für uns selbstverständlich: SSL-Verschlüsselung (HTTPS) für alle Seiten - Schutz gegen gängige Angriffsvektoren (XSS, SQL-Injection, CSRF) - Optimierte Bildkomprimierung und Caching - Regelmässige Sicherheitsupdates und Monitoring - DSGVO-konforme Implementierung - Content-Management-Systeme Je nach Anforderung setzen wir auf verschiedene Lösungen: Massgeschneiderte CMS-Lösungen für individuelle Anforderungen - WordPress für Blog- und Content-lastige Websites - Statische Websites für maximale Performance und Sicherheit - Intuitive Admin-Bereiche zur einfachen Inhaltspflege ### Aktualisierungs-Abos #### Was ist enthalten? Mit unseren Aktualisierungs-Abos halten wir Ihre Website aktuell, sicher und relevant — ohne dass Sie sich um die Technik kümmern müssen. - Regelmässige Inhaltsaktualisierungen (Texte, Bilder, Dokumente) - Technische Updates und Sicherheitspatches - Überwachung der Website-Verfügbarkeit - Backup-Management und Wiederherstellung - Anpassungen an neue Browser-Versionen #### Ihre Vorteile - Planbare monatliche Kosten ab CHF 50 - Keine eigenen Technikkenntnisse nötig - Schnelle Reaktionszeiten bei Änderungswünschen - Persönlicher Ansprechpartner - Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit Jetzt anfragen ### Unser Prozess #### 1. Beratung Wir besprechen Ihre Anforderungen, Ziele und Zielgruppe in einem persönlichen Gespräch. #### 2. Entwurf Auf Basis Ihrer Wünsche erstellen wir einen Designentwurf zur Abstimmung. #### 3. Umsetzung Wir entwickeln Ihre Website mit sauberem Code und testen auf allen Geräten. #### 4. Launch Go-Live mit Einweisung und auf Wunsch fortlaufende Betreuung durch ein Abo. FAQ ### Häufige Fragen Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen - Wie läuft ein Webdesign-Projekt ab? Vier Phasen: 1. Beratung (Anforderungen und Ziele klären), 2. Entwurf (Designkonzept zur Abstimmung), 3. Umsetzung (responsive Programmierung), 4. Launch (Go-Live mit Einweisung). - Was kostet eine Website? Festpreis nach individueller Offerte ohne versteckte Kosten. Für laufende Pflege bieten wir Aktualisierungs-Abos ab CHF 50/Monat, monatlich kündbar. - Ist die Website mobiloptimiert? Ja, alle Websites werden Mobile-First entwickelt und sind auf Smartphone, Tablet und Desktop optimiert. Touch-freundliche Navigation inklusive. - Ist DSGVO-Compliance enthalten? Ja. Wir liefern jede Website mit Datenschutzerklärung, Impressum, SSL-Verschlüsselung, Cookie-Hinweis (falls nötig) und nDSG/DSGVO-konformer Datenverarbeitung aus. - Kann ich Inhalte selbst pflegen? Ja. Wir setzen ein leicht bedienbares Redaktionssystem ein, mit dem Sie Texte, Bilder und News ohne technische Kenntnisse aktualisieren können. - Welche Technologien verwendet ihr? HTML5, CSS3, JavaScript, PHP/MySQL. Bei Bedarf auch WordPress oder massgeschneiderte CMS-Lösungen. Alle Websites sind suchmaschinenoptimiert ausgeliefert. ### Arbeiten aus der Praxis Websites, die wir gebaut, umgezogen oder nach einem Hack wieder flottgemacht haben — mit Ausgangslage und Ergebnis. Referenzen ansehen Wissens-Hub ### Mehr zum Thema Hintergründe zu Datenschutz im Web und Fachbegriffen Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Über das Unternehmen (https://cyberdine.ddev.site/unternehmen) Über uns - Cyberdine Systems seit 1995 | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## Unternehmen Qualitätsunternehmen seit 1995 ### Portrait Cyberdine Systems wurde 1995 gegründet und startete den Betrieb mit einem einzigen Server (Amiga 4000), auf dem nur Mail, Web und FTP liefen. Innerhalb eines Jahres erfolgte der Wechsel auf den ersten PC-Server. Das Unternehmen wuchs stetig und verlagerte 2004 die Infrastruktur zu Hetzner, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich modernisiert. #### Kontakt **Cyberdine Systems** Hauptstrasse 96 CH-9434 Au (SG) +41 71 740 05 74 office@cyberdine.ch **Support-Zeiten:** Mo-Fr: 09:00-17:00, Wochenende: nur E-Mail ### Meilensteine 31 Jahre Cyberdine Systems im Überblick - 1995 #### Gründung Cyberdine Systems wird gegründet, Betriebsstart mit einem Amiga 4000 als Server für Mail, Web und FTP. - 1998 #### Linux & KMU-Hosting Umstieg auf Linux/Apache. Die ersten KMU-Kunden ziehen mit ihren Websites zu Cyberdine. - 2001 #### SWITCH-Registrar Anbindung als Registrar für .ch- und .li-Domains via SWITCH. - 2004 #### Infrastruktur zu Hetzner Umzug der Server-Infrastruktur zu Hetzner. Bessere Anbindung, mehr Kapazität, stabile Latenzen. - 2007 #### Spam- und Virenschutz Eigener Mailfilter mit Spamdyke und ClamAV – Spam und Viren werden serverseitig abgefangen. - 2009 #### Server-Virtualisierung Einführung der ersten virtualisierten Server-Umgebungen für maximale Ressourcen-Effizienz. - 2011 #### Cloud-Hosting Launch der Cloud-Hosting-Services. Skalierbare Pakete für wachsende Projekte. - 2014 #### SSD-Speicher überall Alle Hosting-Pakete werden auf SSD-Speicher umgestellt. Spürbar schnellere Datenbanken und Ladezeiten. - 2016 #### Let’s Encrypt SSL Kostenlose SSL-Zertifikate via Let’s Encrypt – HTTPS für jeden Kunden, ohne Aufpreis. - 2018 #### DSGVO-Compliance Verfahrensverzeichnis, Auftragsverarbeitung und überarbeitete Datenschutzerklärung pünktlich zum 25. Mai. - 2020 #### Mailserver-Modernisierung Migration auf Postfix, Dovecot und Rspamd – moderner Mailstack mit präzisem Anti-Spam. - 2023 #### nDSG umgesetzt Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz tritt in Kraft, alle Prozesse sind compliant. - 2026 #### Standort Au (SG) Standortwechsel von St. Margrethen an die neue Adresse Hauptstrasse 96 in Au (SG). ### Unser Team #### Stefan Kellenberger - Systemadministrator - Programmierung - Support - Webdesign - Beratung & Konzeption #### Melli Vogel - Sales - Webdesign - Content Pflege - Backoffice #### Markus Tofalo - Webdesign - Content-Pflege - Konzeption #### Ernst Neuhaus - Support - Beratung - Systemadministrator ### Green Hosting Wir setzen auf umwelt- und sozialverträglichen Betrieb. Unsere Rechenzentren arbeiten energieeffizient und wir investieren kontinuierlich in nachhaltige Technologien. Verantwortungsvolles Hosting für eine bessere Zukunft. Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. --- # Dienstleistungen ## SEO, GEO & AEO — gefunden werden bei Google und KI-Antwortmaschinen (https://cyberdine.ddev.site/services/seo-geo-aeo) Klassische Suchmaschinenoptimierung, Generative Engine Optimization und Answer Engine Optimization aus einer Hand — damit Ihre Website bei Google, in KI-Antworten und Sprachassistenten sichtbar ist. ### Ablauf #### Schritt 1: Audit & Analyse Wir beginnen mit einer vollständigen Bestandsaufnahme: technisches SEO-Audit (Crawl-Fehler, Duplicate Content, Canonical-Tags, robots.txt), Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) über PageSpeed Insights und CrUX-Daten, bestehende Rankings über Google Search Console, Backlink-Profil via Ahrefs oder SISTRIX. Parallel analysieren wir, ob Ihre Website bereits von KI-Crawlern indexiert wird: Prüfung des User-Agent-Handling für GPTBot, ClaudeBot, Perplexity-Bot in robots.txt und Server-Logs. Das Audit liefert eine priorisierte Mängelliste — geordnet nach SEO-Impact, nicht nach technischer Bequemlichkeit. Ergebnis: Priorisierter Audit-Bericht mit konkreten Massnahmen, Baseline-Rankings und Core-Web-Vitals-Werten. #### Schritt 2: Technisches SEO & On-Page Auf Basis des Audits beheben wir technische Grundprobleme: saubere Canonical-Tags, korrekte hreflang-Attribute bei mehrsprachigen Sites, strukturierte Sitemap (XML + HTML), schnelle TTFB durch Server-seitiges Caching, komprimierte Bilder im WebP/AVIF-Format. On-Page-Optimierung umfasst Title-Tags und Meta-Descriptions, Heading-Hierarchie (H1→H6), interne Verlinkungsarchitektur und Keyword-Platzierung ohne Stuffing. Core Web Vitals werden iterativ verbessert: LCP unter 2,5 s, CLS unter 0,1, INP unter 200 ms. Wer gleichzeitig das Webdesign modernisieren will, profitiert von den Synergien — mehr dazu unter [Webdesign](/webdesign). Ergebnis: Technisch saubere, schnell ladende Website, die Google und Bing vollständig crawlen und indexieren können. #### Schritt 3: Content & GEO (Sichtbarkeit in KI-Antworten) Generative Engine Optimization (GEO) adressiert die Frage: Warum zitiert ChatGPT oder Perplexity Ihren Konkurrenten und nicht Sie? Faktoren sind Entitäten-Klarheit (Ihr Unternehmen, Standort, Leistungsbereich klar und konsistent benennen), semantische Tiefe (Themen vollständig behandeln, nicht nur Keyword-Listen), Quellenqualität (Backlinks von vertrauenswürdigen Domains) und technische Zugänglichkeit für KI-Crawler. Wir prüfen und erstellen bei Bedarf eine llms.txt-Datei, die KI-Systemen die Struktur Ihrer Inhalte erklärt — ein noch junger, aber wachsender Standard. Bestehende Inhalte werden auf semantische Vollständigkeit geprüft und bei Lücken gezielt ergänzt. Weiterführende Grundlagen zu digitalen Massnahmen finden Sie im [Wissensbereich](/wissen). Ergebnis: Content-Inventar mit identifizierten Lücken, überarbeitete Schlüsselinhalte, llms.txt bei Bedarf vorhanden. #### Schritt 4: AEO & Strukturierte Daten Answer Engine Optimization (AEO) zielt darauf ab, dass Ihre Seite als Quelle für direkte Antworten ausgewählt wird — in Google's AI Overviews, Bing Copilot, ChatGPT-Search und ähnlichen Systemen. Das wichtigste Werkzeug sind strukturierte Daten nach Schema.org: FAQPage, HowTo, LocalBusiness, Service, BreadcrumbList — implementiert als JSON-LD im Seiten-Head. Wir identifizieren Seiten mit hohem Answer-Potenzial, formulieren FAQ-Blöcke als eigenständige, vollständige Antworten (nicht als Teaser), und implementieren passende Markup-Typen. Zusätzlich prüfen wir Featured-Snippet-Optimierung: Definitionslisten, Tabellen, nummerierte Schritte in sauberem HTML, da diese von Antwortmaschinen bevorzugt extrahiert werden. Ergebnis: Strukturierte Daten (JSON-LD) auf allen relevanten Seiten, FAQ-Markup validiert via Google Rich Results Test. #### Schritt 5: Monitoring & Reporting SEO ist kein einmaliges Projekt. Wir richten ein dauerhaftes Monitoring ein: Google Search Console für Impressionen, Klicks und Index-Coverage; PageSpeed-Tracking für Core Web Vitals über Zeit; Rank-Tracking für die definierten Ziel-Keywords in der Schweiz (geo-lokalisiert, Desktop + Mobile). Monatliche Reports zeigen Fortschritt, erklären Ausreisser (Algorithmus-Updates, saisonale Effekte) und leiten nächste Massnahmen ab. KI-Sichtbarkeit wird ergänzend manuell geprüft: konkrete Queries in ChatGPT, Perplexity und Bing Copilot, Dokumentation ob und wie Ihre Domain zitiert wird. Ergebnis: Laufendes Monitoring mit monatlichem Report, nachvollziehbarer Fortschritt gegenüber Baseline. ### Leistungen - **Keyword- & Entitäten-Recherche** — Suchvolumen, Wettbewerb, User-Intent und semantische Entitäten (Personen, Orte, Konzepte) — die Grundlage jeder wirksamen SEO-Strategie. - **Technisches SEO-Audit** — Crawl-Analyse, Core Web Vitals, Indexierungsstatus, Duplicate-Content-Erkennung, robots.txt-Prüfung inkl. KI-Crawler-Handling. - **Schema.org / JSON-LD** — Implementierung passender Markup-Typen (LocalBusiness, FAQPage, HowTo, Service, BreadcrumbList) — validiert und direkt im Seiten-Head eingebettet. - **Generative Engine Optimization (GEO)** — Inhalte und technische Signale so aufbereiten, dass KI-Systeme Ihre Website als verlässliche Quelle erkennen und zitieren. - **Answer Engine Optimization (AEO)** — FAQ-Blöcke, Definitionslisten und strukturierte Antwortformate optimieren für Featured Snippets, AI Overviews und Copilot-Antworten. - **Laufendes Monitoring** — Monatliche Reports mit Ranking-Entwicklung, Search-Console-Daten, Core-Web-Vitals-Verlauf und manuell geprüfter KI-Sichtbarkeit. ### Häufige Fragen **Was ist der Unterschied zwischen SEO, GEO und AEO?** SEO (Search Engine Optimization) optimiert Websites für das klassische Ranking in Google und Bing. GEO (Generative Engine Optimization) erweitert das Ziel: Sie sorgt dafür, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini Ihre Website als vertrauenswürdige Quelle erkennen und in generierten Antworten zitieren. AEO (Answer Engine Optimization) ist noch spezifischer und zielt darauf ab, dass Ihre Inhalte als direkte Antwort auf eine konkrete Frage ausgewählt werden — in Featured Snippets, AI Overviews oder Sprachassistenten. Die drei Disziplinen überschneiden sich stark: Technisch saubere Seiten mit strukturierten Daten und vollständigen, klar formulierten Antworten helfen in allen drei Bereichen gleichzeitig. **Wie werde ich in ChatGPT oder Perplexity sichtbar?** ChatGPT (mit Search), Perplexity und ähnliche Systeme indexieren Webseiten über eigene Crawler (GPTBot, PerplexityBot) und greifen auf das Bing-Web-Index zurück. Die Basis ist dieselbe wie für klassisches SEO: gute technische Zugänglichkeit, klare Entitäten (wer Sie sind, was Sie tun, wo Sie sitzen), verlässliche Quellenqualität (Backlinks von vertrauenswürdigen Domains) und inhaltliche Tiefe. Darüber hinaus helfen strukturierte Daten (Schema.org JSON-LD), eine optionale llms.txt-Datei sowie FAQs und Erklärungen in vollständigen, eigenständigen Sätzen — genau das, was Sprachmodelle als zitierbaren Textbaustein extrahieren können. **Wie lange dauert es, bis SEO messbar wirkt?** Technische Korrekturen (Crawl-Fehler beheben, Core Web Vitals verbessern) können innerhalb von Wochen Wirkung zeigen, da Google schnell neu crawlt. Ranking-Verbesserungen für kompetitive Keywords brauchen in der Regel drei bis sechs Monate, manchmal länger — abhängig von Wettbewerb, Domain-Autorität und Content-Qualität. KI-Sichtbarkeit (GEO/AEO) entwickelt sich parallel: erste Zitierungen in Perplexity oder Bing Copilot sind oft früher sichtbar als Google-Position-1-Rankings, weil dort Relevanz stärker gewichtet wird als Domain-Alter. **Garantiert ihr Platz 1 bei Google?** Nein — und jeder Anbieter, der Ihnen Platz 1 garantiert, ist unseriös. Google bestimmt Rankings auf Basis hunderter Signale und aktualisiert seinen Algorithmus laufend. Was wir garantieren: technisch saubere Arbeit nach aktuellem Stand der Technik, transparente Reportings und ehrliche Einschätzungen über realistische Ziele. Für viele Schweizer KMU sind regionale Long-Tail-Keywords mit klarem Kaufintent erreichbarer und wirtschaftlich wertvoller als generische Top-Positionen. **Muss meine Website neu gebaut werden, damit SEO funktioniert?** In den meisten Fällen nein. Bestehendes CMS (Joomla, WordPress, Typo3) lässt sich gut optimieren. Wann ein Neubau sinnvoll ist: wenn die technische Grundstruktur so mangelhaft ist, dass Korrekturen mehr kosten als ein Neustart, oder wenn der Umstieg auf ein modernes Framework gleichzeitig Design- und Performance-Ziele erfüllt. Das beurteilen wir im Audit nüchtern und rechnen beide Szenarien durch. **Was kostet SEO/GEO/AEO bei Cyberdine?** Der Aufwand hängt stark vom Ist-Zustand, der Anzahl Seiten und dem Wettbewerb in Ihrer Branche ab. Wir arbeiten entweder projektbasiert (Einmal-Audit + Umsetzung) oder im monatlichen Retainer für laufende Betreuung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Ersteinschätzung — nach einem kurzen Gespräch können wir eine realistische Aufwandschätzung liefern. ## Joomla migrieren lassen — sicher auf eine moderne Basis (https://cyberdine.ddev.site/services/joomla-migration) Veraltete Joomla-Installationen (1.5, 2.5, 3.x am End-of-Life) sicher migrieren lassen — ohne Datenverlust, mit erhaltenen Inhalten, URLs und Suchmaschinen-Rankings. ### Einordnung Eine veraltete Joomla-Installation ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch eine Wartungs-Sackgasse: fehlende Updates, inkompatible Erweiterungen und ein Redaktionssystem, das niemand mehr gerne anfasst. Wir holen Ihre Inhalte aus dieser Sackgasse heraus — strukturiert, mit Erhalt Ihrer Suchmaschinen-Sichtbarkeit und mit einer Plattform, die sich danach problemlos pflegen lässt. **Zum Festpreis ab CHF 1'490**, den Sie vor dem Start kennen — nicht auf Stundenbasis. Wer seine Joomla-Site migrieren lassen will, steht meist vor derselben Ausgangslage: Die Installation läuft noch, aber sie läuft auf geliehener Zeit. Joomla 3.x bekommt keine Sicherheitsupdates mehr, der Hoster kündigt die nächste PHP-Version an, und die eine Erweiterung, an der die halbe Website hängt, wurde vor Jahren eingestellt. Solange nichts passiert, wirkt das harmlos — bis eine automatisierte Scan-Welle die Lücke findet. Wir migrieren in diesen Fällen nicht einfach eine Datenbank um. Wir schauen zuerst, was von der bestehenden Site überhaupt weitergeführt gehört: welche Inhalte noch stimmen, welche Funktionen tatsächlich genutzt werden und welche URLs Suchmaschinen-Sichtbarkeit tragen. Was danach umzieht, ist bereinigt statt bloss kopiert. Wie so ein Umzug im Detail abläuft und woran er in der Praxis scheitert, haben wir in der [Migration-Checkliste](/wissen/migration-checkliste) aufgeschrieben. Falls Ihre bestehende Joomla-Site bereits kompromittiert wurde, kombinieren wir die Migration sinnvoll mit unserer [Hack- & Malware-Bereinigung](/services/hack-malware-bereinigung) — so ziehen keine Backdoors mit um. Und damit die neue Website dauerhaft sicher und aktuell bleibt, geht sie auf Wunsch direkt in einen [Wartungsvertrag mit Monitoring](/services/sla-monitoring) über. ### Ablauf #### Schritt 1: Bestandsaufnahme & Versions-Audit Wir erfassen Ihre bestehende Joomla-Installation vollständig: Joomla-Version (1.5, 2.5, 3.x), eingesetzte Erweiterungen (Komponenten, Module, Plugins, Templates), Drittanbieter-Tools wie sh404SEF oder Akeeba, sowie den Umfang der Inhalte (Artikel, Kategorien, Menüs, Medien, Benutzerkonten). Besonders kritisch sind Erweiterungen, die unter aktuellen Joomla- oder PHP-Versionen nicht mehr laufen. Das Ergebnis ist eine klare Inventarliste als Grundlage für Aufwand und Zielplattform. Ergebnis: Vollständige Inventarliste mit Version, Erweiterungen, Datenmenge und Migrationsrisiken. #### Schritt 2: Zielplattform festlegen Joomla 3.x hat das End-of-Life erreicht — der Sprung auf Joomla 5 ist technisch ein Neuaufbau, kein einfaches Update. Gemeinsam entscheiden wir die sinnvollste Zielplattform: aktuelles Joomla 5, WordPress (oft die pragmatischste Wahl für redaktionelle Sites) oder eine massgeschneiderte Lösung. Kriterien sind Ihr Pflegeaufwand, vorhandene Erweiterungen mit Nachfolgern und Ihre Redaktions-Workflows. Ergebnis: Begründeter Entscheid für die Zielplattform inklusive Konzept für Design und Struktur. #### Schritt 3: Inhalts- & Datenmigration Artikel, Kategorien, Bilder, Dokumente, Menüstrukturen und — wo nötig — Benutzerkonten werden strukturiert in die neue Plattform überführt. Wir migrieren die Daten kontrolliert (nicht per Copy-Paste), bereinigen dabei verwaiste Inhalte und veraltete Markup-Reste und stellen sicher, dass Formatierung, interne Verlinkung und Medien erhalten bleiben. Ergebnis: Alle relevanten Inhalte sauber und vollständig auf der neuen Plattform. #### Schritt 4: URL-Mapping & 301-Redirects Der wichtigste Schritt für den Erhalt Ihrer Sichtbarkeit: Jede alte Joomla-URL (oft via sh404SEF generiert) wird auf ihr neues Gegenstück abgebildet und per dauerhaftem 301-Redirect weitergeleitet. So bleiben Google-Rankings, Backlinks und Lesezeichen erhalten. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu finden Sie auch in unserer [Migration-Checkliste](/wissen/migration-checkliste). Ergebnis: Lückenlose 301-Weiterleitungstabelle — keine toten Links, Rankings und Backlinks gesichert. #### Schritt 5: Test, Go-Live & Nachkontrolle Die neue Site wird in einer Staging-Umgebung umfassend getestet (Funktionen, Formulare, Darstellung, Ladezeit, Mobilansicht), bevor wir den kontrollierten Cutover mit niedriger DNS-TTL durchführen. Nach dem Go-Live prüfen wir Redirects, Indexierung und Search-Console-Meldungen. Auf Wunsch übernehmen wir den laufenden Betrieb der neuen Site direkt im Anschluss. Ergebnis: Erfolgreicher Go-Live ohne Downtime, mit geprüften Redirects und sauberer Indexierung. ### Leistungen - **Versions- & Erweiterungs-Audit** — Vollständige Analyse Ihrer Joomla-Installation inklusive End-of-Life-Risiken und Nachfolge-Erweiterungen. - **Inhalts-Migration ohne Verlust** — Artikel, Medien, Menüs und Strukturen werden kontrolliert und vollständig übernommen. - **SEO- & URL-Erhalt** — Lückenloses URL-Mapping mit dauerhaften 301-Redirects schützt Rankings und Backlinks. - **Modernes, responsives Design** — Auf Wunsch ein zeitgemässes, mobiloptimiertes Redesign statt eines veralteten Joomla-Templates. - **DSGVO/nDSG-Konformität** — Die neue Site wird mit aktueller Datenschutzerklärung, SSL und sauberer Datenverarbeitung ausgeliefert. - **Pflege ab dem ersten Tag** — Nahtloser Übergang in einen Wartungsvertrag — keine erneut veraltende Installation. ### Pakete #### Klein — CHF 1'490.00 einmalig - Bis 20 Seiten Inhalt - Joomla 1.5/2.5/3.x auf Joomla 5 oder WordPress - Inhalte, Bilder und Menüs vollständig übernommen - Lückenloses URL-Mapping mit 301-Redirects - Staging-Version zur Abnahme vor dem Go-Live - Go-Live ohne Ausfallzeit #### Mittel — CHF 2'900.00 einmalig - Bis 80 Seiten Inhalt - Bis 5 Erweiterungen inklusive Nachfolge-Lösung - Alles aus Klein - Formulare und Sonderseiten nachgebaut - Responsives Redesign statt altem Joomla-Template - Search-Console-Kontrolle nach dem Go-Live #### Gross — auf Anfrage - Ab 80 Seiten oder Mehrsprachigkeit - Individuelle Funktionen und Schnittstellen - Alles aus Mittel - Shop- oder Mitgliederbereich - Inhaltliche Bereinigung vor dem Umzug - Festpreis nach Bestandsaufnahme ### Häufige Fragen **Warum sollte ich meine alte Joomla-Site migrieren?** Joomla 3.x hat das End-of-Life erreicht und erhält keine Sicherheitsupdates mehr. Veraltete Joomla-Installationen sind eines der häufigsten Einfallstore für Hacks und Malware. Eine Migration auf eine aktuelle, gepflegte Plattform schliesst diese Sicherheitslücke dauerhaft und macht die Website wieder wartbar. **Bleiben meine Google-Rankings nach der Migration erhalten?** Ja. Durch ein lückenloses URL-Mapping mit dauerhaften 301-Redirects wird jede alte Adresse auf ihr neues Gegenstück weitergeleitet. So übertragen sich bestehende Rankings und Backlinks auf die neue Site, und Besucher landen weiterhin auf der richtigen Seite. **Wohin migriert ihr — auf Joomla 5 oder WordPress?** Beides ist möglich. Joomla 5 eignet sich, wenn Sie bei Joomla bleiben möchten; WordPress ist oft die pragmatischste Wahl für redaktionelle Websites mit einfacher Pflege. Wir empfehlen die Zielplattform anhand Ihrer Inhalte, Erweiterungen und Ihres gewünschten Pflegeaufwands. **Gehen bei der Migration Inhalte oder Bilder verloren?** Nein. Artikel, Kategorien, Bilder, Dokumente und Menüstrukturen werden vollständig übernommen. Vor dem Umzug erstellen wir geprüfte Backups, und die Migration läuft kontrolliert über eine Staging-Umgebung, sodass nichts unkontrolliert verloren geht. **Wie lange dauert eine Joomla-Migration?** Das hängt vom Umfang ab — von wenigen Tagen für eine kleine Website bis zu mehreren Wochen für umfangreiche Portale mit vielen Erweiterungen. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen konkreten Zeit- und Kostenrahmen. **Was kostet es, eine Joomla-Site migrieren zu lassen?** Eine Migration bis 20 Seiten kostet bei uns CHF 1'490 zum Festpreis, bis 80 Seiten und mit bis zu fünf Erweiterungen CHF 2'900. Bei grösseren Portalen, Mehrsprachigkeit oder individuellen Funktionen nennen wir den Festpreis nach der Bestandsaufnahme — dort entscheidet der Aufwand für Erweiterungen ohne Nachfolger, nicht die Seitenzahl. Wir rechnen in allen Fällen zum Fixpreis statt auf Stundenbasis: Sie wissen vor dem Start, was die Migration kostet. Die Bestandsaufnahme selbst ist kostenlos und unverbindlich. **Muss ich selbst etwas tun oder kann ich alles migrieren lassen?** Sie können die Migration vollständig übernehmen lassen. Von uns brauchen wir lediglich die Zugänge zu Joomla, Hosting und Domain sowie eine kurze Rückmeldung, welche Inhalte weiterhin gebraucht werden und welche mit umziehen sollen. Alles Weitere — Datenübernahme, Redirects, Tests und Go-Live — erledigen wir. Ihr Aufwand beschränkt sich auf die Abnahme der Staging-Version vor dem Umschalten. **Was passiert, wenn eine Joomla-Erweiterung keinen Nachfolger hat?** Das ist bei alten Installationen der Normalfall — etliche Komponenten aus der Joomla-2.5- und 3.x-Zeit werden nicht mehr weiterentwickelt. Wir zeigen für jede betroffene Erweiterung die Optionen auf: eine gleichwertige Alternative auf der Zielplattform, eine schlankere Umsetzung mit Bordmitteln oder eine massgeschneiderte Eigenentwicklung. Welchen Weg wir gehen, entscheiden Sie mit dem Aufwand vor Augen — nicht erst, wenn die Funktion plötzlich fehlt. **Kann ich meine alte Joomla-Site während der Migration weiter betreiben?** Ja. Die neue Site entsteht parallel in einer Staging-Umgebung, während Ihre bestehende Joomla-Site online bleibt. Erst nach erfolgreichen Tests erfolgt der kontrollierte Cutover — in der Regel ohne spürbare Ausfallzeit. ## Website gehackt? Malware-Bereinigung & Härtung für Joomla und WordPress (https://cyberdine.ddev.site/services/hack-malware-bereinigung) Schnelle, gründliche Bereinigung kompromittierter Websites — Schadcode entfernen, Einfallstor schliessen, System härten und gegen erneute Angriffe absichern. Diskret und ohne Datenverlust. ### Ablauf #### Schritt 1: Sofort-Isolation & Bestandsaufnahme Sobald ein Hack bestätigt ist, zählt jede Stunde: Suchmaschinen blacklisten infizierte Seiten schnell, und aktiver Schadcode kann Besucher gefährden. Im ersten Schritt schützen wir laufende Schäden: Falls nötig, wird die Website in den Wartungsmodus versetzt oder temporär vom Netz genommen. Wir sichern den aktuellen Zustand (infizierte Dateien und Datenbank) als forensisches Backup — vollständig und unverändert. Parallel erstellen wir eine Bestandsaufnahme: Welche Dateien wurden wann geändert? Gibt es auffällige Einträge in Datenbank-Tabellen? Welche Nutzerkonten existieren? Was zeigen die Server-Logs für die letzten Tage und Wochen? Ergebnis: Website gesichert oder isoliert, forensisches Backup erstellt, erste Schadenübersicht vorhanden. #### Schritt 2: Forensische Analyse (Einfallstor finden) Ohne Ursachenanalyse ist jede Bereinigung vergebens — der Angreifer nutzt dasselbe Einfallstor wieder. Wir durchsuchen Server-Logs (Apache/Nginx Access- und Error-Log, PHP-Error-Log) nach verdächtigen Requests: POST-Requests auf unübliche Dateien, Zugänge zu bekannten Shell-Uploads, Brute-Force-Spuren im CMS-Login. Dateiänderungszeitpunkte (find -newer) helfen, den initialen Einbruchszeitpunkt einzugrenzen. Häufige Einfallstore: veraltete Joomla- oder WordPress-Core-Versionen, ungepatchte Plugins (insbesondere File-Manager, Formulare, SEO-Plugins), schwache FTP- oder Admin-Passwörter, kompromittierte Zugangsdaten im Entwicklerumfeld, Shared-Hosting-Übergriffe über schlecht isolierte Nachbar-Accounts. Ergebnis: Dokumentiertes Einfallstor und Zeitlinie des Angriffs — Grundlage für gezielte Bereinigung und Härtung. #### Schritt 3: Bereinigung (Schadcode & Backdoors entfernen) Die eigentliche Bereinigung ist handwerkliche Detailarbeit, kein einmaliger Scan. Wir vergleichen alle Kerndateien des CMS gegen bekannte saubere Versionen (Checksummen-Vergleich für Joomla- und WordPress-Core), suchen in PHP-Dateien nach obfuskiertem Code (base64_decode, eval, gzinflate, str_rot13-Ketten), prüfen Theme- und Plugin-Dateien auf injizierte Backdoors, durchsuchen die Datenbank nach Spam-Links, URL-Injections in Inhaltsfeldern und unbekannten Admin-Benutzern. Webshells (PHP-Dateien, die Remote-Ausführung erlauben) werden gezielt aufgespürt — sie verstecken sich oft in Upload-Verzeichnissen, Cache-Ordnern oder als vermeintliche Bilddateien. Defaced Dateien werden durch saubere Versionen ersetzt, Datenbank-Injections revertiert. Ergebnis: Alle bekannten Schadcode-Instanzen und Backdoors entfernt, Kerndateien mit sauberer Referenzversion abgeglichen. #### Schritt 4: Härtung & Absicherung Eine bereinigte Website ohne Härtung ist ein offenes Schloss. Wir setzen konkrete Massnahmen: CMS-Core, alle Plugins und Themes auf aktuelle Versionen aktualisieren, ungenutzte Plugins und Themes vollständig entfernen (nicht nur deaktivieren), Dateiberechtigungen prüfen und korrigieren (Dateien 644, Verzeichnisse 755, wp-config.php / configuration.php 440), Schreibrechte auf Core-Verzeichnisse entziehen, 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) für alle Admin-Konten einrichten. Passwörter sämtlicher privilegierten Zugänge rotieren: CMS-Admin, FTP, Datenbank, Hosting-Panel. WAF (Web Application Firewall) auf Wunsch einrichten — entweder serverseitig über .htaccess-Regeln oder als Cloud-WAF (Cloudflare, Sucuri). Standard-Adminnamen (admin, administrator) umbenennen. Ergebnis: Gehärtete Umgebung mit aktualisierten Komponenten, rotierte Zugangsdaten, 2FA aktiv, WAF optional konfiguriert. #### Schritt 5: Monitoring & Nachkontrolle Nach der Bereinigung folgt die Verifikation: Website vollständig online testen, Google Search Console auf manuelle Massnahmen und Blacklist-Einträge prüfen, Safe-Browsing-Status bei Google und Bing Webmaster Tools kontrollieren. Falls die Website auf Googles Blacklist gelandet ist, stellen wir den Antrag auf Review (Google Search Console → Sicherheitsprobleme) mit Dokumentation der durchgeführten Bereinigungsschritte. Wir empfehlen, nach der Bereinigung ein proaktives Monitoring einzurichten — für nachhaltige Absicherung ist unser [SLA-Monitoring](/services/sla-monitoring) der logische nächste Schritt. Das passende Hosting-Fundament für sichere Websites bieten unsere [Webhosting](/webhosting)-Pakete auf Schweizer Infrastruktur. Ergebnis: Website sauber online, Google-Blacklist-Removal beantragt (falls nötig), Monitoring-Empfehlung dokumentiert. ### Leistungen - **Notfall-Reaktion** — Schnelle Erstreaktion bei bestätigtem Hack: Isolation, forensisches Backup, erste Lageeinschätzung — damit sich der Schaden nicht weiter ausbreitet. - **Malware- & Backdoor-Entfernung** — Manuelle Bereinigung aller Schadcode-Instanzen, Webshells und versteckten Backdoors — inklusive Datenbankbereinigung bei SQL-Injections und Spam-Einträgen. - **Forensische Ursachenanalyse** — Log-Auswertung und Dateianalyse zur Identifikation des genauen Einfallstors — Pflicht, damit die Bereinigung nachhaltig ist. - **System-Härtung** — CMS-Update, Plugin-Bereinigung, Dateirechte, 2FA-Einrichtung, Passwort-Rotation und optionale WAF — strukturelle Massnahmen gegen Wiederholungsangriffe. - **Google-Blacklist-Removal** — Antrag auf Google Safe-Browsing-Review nach abgeschlossener Bereinigung, inklusive Dokumentation der Massnahmen für den Review-Prozess. - **Optionales Folge-Monitoring** — Nach der Einmal-Bereinigung auf Wunsch in ein regelmässiges SLA-Monitoring überführen — mit Uptime-Check, Security-Scan und garantierten Reaktionszeiten. ### Häufige Fragen **Meine Website ist gehackt — was soll ich jetzt tun?** Zuerst ruhig bleiben und handeln, bevor sich der Schaden ausweitet. Sofortmassnahmen: Alle Passwörter für CMS-Admin, FTP, Datenbank und Hosting-Panel sofort ändern. Falls möglich, die Website in den Wartungsmodus versetzen, damit Besucher keinen Schadcode ausgeliefert bekommen. Ein aktuelles Backup sichern, bevor irgendetwas geändert wird — auch ein infiziertes Backup ist für die forensische Analyse wertvoll. Danach Cyberdine kontaktieren: Wir übernehmen Analyse, Bereinigung und Härtung. **Wie schnell könnt ihr nach einem Hack helfen?** Wir bemühen uns, dringende Hack-Bereinigungen innerhalb von 24 Stunden zu starten. Bei laufendem SLA-Vertrag gelten kürzere garantierte Reaktionszeiten. Die Dauer der vollständigen Bereinigung hängt vom Ausmass des Schadens ab: Eine einfache WordPress-Site mit isolierter Plugin-Backdoor ist oft in ein paar Stunden sauber. Eine komplexe Joomla-Installation mit Datenbankinjection, mehreren Backdoors und unbekanntem Einfallstor kann einen bis zwei Arbeitstage in Anspruch nehmen. **Verliere ich meine Daten durch die Bereinigung?** In der Regel nein. Wir erstellen vor jeder Bereinigung ein vollständiges Backup des infizierten Zustands und arbeiten gezielt: Schadcode wird entfernt, legitime Inhalte bleiben erhalten. Bei Datenbankbereinigungen (Spam-Links, injizierte Inhalte) isolieren wir die betroffenen Einträge und stellen sicher, dass nur Schadcode entfernt wird. Echten Datenverlust gibt es nur in seltenen Fällen, wenn der Angreifer Daten aktiv gelöscht oder verschlüsselt hat — dann ist ein sauberes Backup die einzige Lösung. **Wie verhindere ich, dass meine Website erneut gehackt wird?** Die häufigsten Wiederholungsangriffe passieren, weil das ursprüngliche Einfallstor nicht geschlossen wurde. Nachhaltige Prävention besteht aus vier Elementen: CMS-Core und alle Plugins konsequent aktuell halten (ungepatchte Plugins sind der häufigste Angriffsvektor), starke und einzigartige Passwörter mit 2FA für alle Admin-Zugänge, restriktive Dateirechte und möglichst keine Schreibrechte auf Core-Verzeichnisse, sowie regelmässige Sicherheits-Scans und Backups. Ein SLA-Monitoring-Vertrag übernimmt diese Aufgaben automatisiert. **Bereinigt ihr auch ältere Joomla-Installationen?** Ja. Wir kennen die Eigenheiten älterer Joomla-Versionen (2.5, 3.x) und deren häufig ausgenutzter Schwachstellen gut. Bei sehr alten Installationen, die nicht mehr updatefähig sind (z.B. Joomla 2.5 mit inkompatiblen Extensions), führen wir die Bereinigung durch und empfehlen im Anschluss eine Migration auf eine aktuelle Version oder ein anderes CMS — denn eine alte, nicht patchbare Plattform ist strukturell unsicher, egal wie sorgfältig man sie bereinigt. **Kann ein Hack über Shared Hosting auf meinen Account übergreifen?** Ja, sogenannte Shared-Hosting-Übergriffe (Cross-Account-Contamination) sind real, wenn der Hoster keine konsequente PHP-User-Trennung (PHP-FPM mit separaten System-Usern pro Account, open_basedir-Restrictions) betreibt. Das ist einer der Gründe, warum wir für Kundenprojekte ausschliesslich Hosting mit sauber isolierten Accounts betreiben. Wenn Sie auf einem Shared-Hosting ohne diese Trennung laufen, ist ein Umzug auf eine sichere Infrastruktur Teil der Härtungsempfehlung. ## Wartung, SLA & proaktives Monitoring für Joomla und WordPress (https://cyberdine.ddev.site/services/sla-monitoring) Planbare Updates, geprüfte Backups und garantierte Reaktionszeiten — auf Wunsch mit proaktivem Uptime- und Security-Monitoring. Damit Ihre Website sicher, aktuell und erreichbar bleibt. ### Ablauf #### Schritt 1: Onboarding & Inventur Zu Beginn nehmen wir Ihre Website vollständig auf: CMS-Version (Joomla, WordPress oder andere), installierten Extensions/Plugins mit Versionstand, PHP- und Datenbankversion, Hosting-Konfiguration (Dateirechte, PHP-FPM-User, Backup-Einstellungen). Wir prüfen den Ist-Zustand auf offensichtliche Sicherheitsmängel: veraltete Komponenten, unnötige Admin-Konten, schwache Passwörter, fehlende HTTPS-Konfiguration. Das Ergebnis ist eine dokumentierte Baseline, die als Referenz für alle späteren Änderungen dient. Beim Onboarding richten wir auch den Monitoring-Zugang ein und definieren gemeinsam die Kontaktpersonen und Eskalationswege. Ergebnis: Vollständige Inventarliste, dokumentierter Ist-Zustand, Monitoring konfiguriert und Eskalationswege definiert. #### Schritt 2: Geplante Updates & Backups Das Herzstück des SLA-Betriebs sind regelmässige, geplante Wartungsfenster. CMS-Core-Updates (Joomla, WordPress) und alle Extensions/Plugins werden zeitnah nach Release geprüft, getestet und eingespielt — nicht blind automatisiert, sondern kontrolliert. Vor jedem Update wird ein vollständiges Backup erstellt (Dateien + Datenbank). Backups werden auf Integrität geprüft: Lässt sich der Dump importieren? Sind alle Dateien vollständig enthalten? Wir speichern Backups getrennt vom Produktiv-Server — lokale Backups auf dem Hosting-Account allein genügen nicht. Das Backup-Intervall richtet sich nach dem Paket — von monatlich (Basic) bis wöchentlich (Pro/Managed), jeweils mit geprüftem Restore. Ergebnis: CMS und Extensions aktuell, geprüfte Backups an mindestens zwei Speicherorten mit dokumentiertem Zeitstempel. #### Schritt 3: Proaktives Monitoring (auf Wunsch) Über das reine Update-Management hinaus bieten wir Uptime-Monitoring (HTTP-Check alle 1–5 Minuten, Alarmierung bei Ausfall per E-Mail/SMS) und Security-Monitoring (regelmässige Dateiintegritätsprüfung gegen Checksummen der letzten sauberen Version, Prüfung auf bekannte Malware-Signaturen). Das Security-Monitoring erkennt neu auftauchende Backdoors oder injizierte Dateien frühzeitig — bevor Google die Website auf die Safe-Browsing-Blacklist setzt. Uptime-Monitoring deckt nicht nur Ausfälle ab, sondern auch langsame Ladezeiten (Threshold-Alerts) und abgelaufene SSL-Zertifikate (Ablaufwarnung 30 Tage vor Ablauf). Dieses Monitoring ist die erste Verteidigungslinie gegen das, was wir im [Hack-Bereinigung](/services/hack-malware-bereinigung)-Service beheben. Ergebnis: Aktives Monitoring konfiguriert, Alerting getestet, Basiswerte (Ladezeit, Zertifikatsablauf) dokumentiert. #### Schritt 4: Reporting & SLA-Reaktion Transparenz ist ein Kernelement des SLA-Betriebs. Monatliche Reports dokumentieren: durchgeführte Updates mit Versionvergleich vorher/nachher, Backup-Status, Uptime-Wert (falls Monitoring aktiv), aufgetretene Alerts und deren Behebung. Bei Störungen gilt die vertraglich definierte Reaktionszeit — je nach Paket zwischen 4 und 24 Stunden. Kritische Ausfälle (Website down, aktiver Hack) werden sofort priorisiert. Für die Infrastruktur, auf der Ihre Website läuft, finden Sie Details auf unserer [Server](/server)-Seite. Ergebnis: Monatlicher Report zugestellt, SLA-Reaktionszeiten eingehalten und dokumentiert. ### Leistungen - **Regelmässige Updates** — CMS-Core, Extensions und Plugins werden kontrolliert — nicht blind automatisiert — aktuell gehalten. Jedes Update wird mit Backup abgesichert. - **Geprüfte Backups** — Vollständige Backups (Dateien + Datenbank) mit Integritätsprüfung, off-server gespeichert, mit definierten Aufbewahrungsintervallen. - **Uptime-Monitoring** — HTTP-Checks im Minutentakt, sofortige Alarmierung bei Ausfällen, SSL-Zertifikat-Ablaufwarnung 30 Tage im Voraus. - **Security-Monitoring** — Dateiintegritätsprüfung und Malware-Scan erkennen injizierte Backdoors frühzeitig — bevor Suchmaschinen die Website blacklisten. - **Garantierte Reaktionszeiten** — Vertraglich definierte Reaktionszeiten je nach Paket (4–24 Stunden), sofortige Priorisierung bei kritischen Ausfällen oder aktiven Hacks. - **Transparentes Reporting** — Monatlicher Report mit durchgeführten Updates, Backup-Status, Uptime-Wert und Dokumentation aller Massnahmen und Vorfälle. ### Pakete #### Basic — CHF 39.00 pro Monat - Core- & Plugin-/Extension-Updates (monatlich) - Monatliches Backup mit Restore-Test - Verfügbarkeits-Check - Update-Report per E-Mail - Reaktionszeit: 2 Werktage #### Pro — CHF 79.00 pro Monat - Alles aus Basic - Wöchentliches Backup - Uptime-Monitoring 24/7 - Priorisierter Support - Reaktionszeit: 1 Werktag - Quartals-Sicherheitsreview #### Managed — CHF 149.00 pro Monat - Alles aus Pro - Proaktives Security-Monitoring (Malware-Scan) - Updates zuerst auf Staging getestet - Garantierte SLA-Reaktionszeit: 4 Std. - Monatlicher Performance- & Security-Report - Persönlicher Ansprechpartner ### Häufige Fragen **Was ist in einem SLA-Vertrag enthalten?** Ein SLA (Service Level Agreement) bei Cyberdine umfasst regelmässige CMS-Updates (Core + Extensions), Backups mit Integritätsprüfung, optionales Uptime- und Security-Monitoring sowie vertraglich definierte Reaktionszeiten bei Störungen. Der genaue Umfang — Update-Frequenz, Backup-Intervall, Monitoring-Intensität, Reaktionszeit — richtet sich nach dem gewählten Paket. Die Pakettabelle auf dieser Seite zeigt die konkreten Leistungen. Was der SLA nicht enthält: neue Funktionen, grössere Anpassungen am Design oder Content-Pflege. Diese werden separat beauftragt. **Was bedeutet proaktives Monitoring?** Proaktives Monitoring heisst, dass wir Probleme erkennen, bevor Sie oder Ihre Kunden sie bemerken. Das umfasst Uptime-Checks (Ist die Website erreichbar?), Performance-Alerts (Ladezeit über Schwellenwert?), SSL-Ablaufwarnungen (Zertifikat läuft in 30 Tagen ab), und Security-Scans (Wurden Dateien unerwartet verändert?). Ohne Monitoring erfahren Sie von einem Ausfall erst, wenn ein Kunde Sie anruft. Mit Monitoring erfahren wir es oft innerhalb von Minuten — und können handeln, bevor es eskaliert. **Für welche CMS gilt das SLA-Monitoring?** Primär betreuen wir Joomla (alle aktuellen 4.x- und 5.x-Versionen) und WordPress. Joomla-Altinstallationen (3.x) können betreut werden, solange sie sicherheitstechnisch updatefähig sind; für End-of-Life-Versionen empfehlen wir eine Migration. Bei anderen CMS (Typo3, Drupal) oder massgeschneiderten PHP-Applikationen besprechen wir den Scope individuell — das Prinzip (Updates, Backups, Monitoring) ist übertragbar, der Aufwand variiert. **Kann ich den SLA-Vertrag monatlich kündigen?** Ja, unsere SLA-Verträge laufen monatlich und sind monatlich kündbar, ausser es wird eine längere Laufzeit vereinbart. Wir setzen auf Kundenbindung durch Qualität, nicht durch Vertragsfallen. Bei Kündigung erhalten Sie eine vollständige Dokumentation des Ist-Zustands (installierte Versionen, Backup-Standorte, Monitoring-Konfiguration), damit ein Wechsel ohne Wissensverlust möglich ist. **Was passiert, wenn meine Website trotz SLA gehackt wird?** Kein SLA kann einen Angriff mit hundertprozentiger Sicherheit ausschliessen — Zero-Day-Lücken, gestohlene Zugangsdaten oder Fehler im Entwicklerumfeld können auch bei laufender Betreuung vorkommen. Was der SLA-Betrieb sicherstellt: Der Schaden wird früh erkannt (Security-Monitoring), saubere Backups ermöglichen eine schnelle Wiederherstellung, und die Reaktionszeit ist vertraglich garantiert. Im Ernstfall greift dann die Hack-Bereinigung mit unserem bewährten Ablauf zur schnellen Wiederherstellung sauberer Zustände. **Übernehmt ihr auch die Betreuung einer Website, die aktuell bei einem anderen Anbieter liegt?** Ja. Viele Kunden kommen zu uns, nachdem ihr bisheriger Betreuer nicht mehr verfügbar ist oder die Website jahrelang ohne Updates geblieben ist. Beim Onboarding erheben wir den Ist-Zustand, bringen das System auf einen sicheren Stand und übernehmen dann den laufenden Betrieb. Ein Hosting-Wechsel zu Cyberdine ist nicht zwingend erforderlich, aber oft sinnvoll — unsere Infrastruktur ist speziell auf sichere, isolierte PHP-Umgebungen ausgelegt. --- # Ratgeber und Grundlagen ## DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz: Was KMU 2026 wissen müssen (https://cyberdine.ddev.site/wissen/dsgvo-hosting-schweiz) Stand: 2026-05-14 Seit dem 1. September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (nDSG), parallel dazu wirkt die EU-DSGVO auf jedes Schweizer Unternehmen, das Daten von EU-Bürgern verarbeitet. Für KMU bedeutet das: Hosting-Entscheidungen sind nicht mehr nur eine Frage von Preis und Performance, sondern eine rechtliche Weichenstellung. Dieser Leitfaden ordnet die wichtigsten Begriffe ein, erklärt, warum der Server-Standort allein nicht entscheidet — und worauf Sie bei der Wahl eines Hosters wirklich achten sollten. DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support Seit dem 1. September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (nDSG), parallel dazu wirkt die EU-DSGVO auf jedes Schweizer Unternehmen, das Daten von EU-Bürgern verarbeitet. Für KMU bedeutet das: Hosting-Entscheidungen sind nicht mehr nur eine Frage von Preis und Performance, sondern eine rechtliche Weichenstellung. Dieser Leitfaden ordnet die wichtigsten Begriffe ein, erklärt, warum der Server-Standort allein nicht entscheidet — und worauf Sie bei der Wahl eines Hosters wirklich achten sollten. ### nDSG und DSGVO: Zwei Gesetze, ein gemeinsamer Rahmen Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz ist seit dem 1. September 2023 in Kraft. Es löst das DSG von 1992 ab und richtet die Schweiz konzeptionell an der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung aus, ohne diese eins zu eins zu übernehmen. Für die Praxis bedeutet das: Wer DSGVO-konform aufgestellt ist, erfüllt einen Grossteil der nDSG-Anforderungen automatisch — und umgekehrt. Die Unterschiede liegen im Detail, etwa beim persönlichen Anwendungsbereich (das nDSG schützt nur natürliche Personen, die DSGVO ursprünglich auch juristische), bei der Schwelle für ein Bearbeitungsverzeichnis oder bei der Höhe der Bussen. Für Schweizer KMU ist die Situation oft doppelt relevant. Sobald eine Website auch nur einen einzigen Kunden aus der EU bedient, ein Newsletter EU-Empfänger erreicht oder ein Webshop nach Deutschland liefert, gilt zusätzlich zur nDSG die DSGVO. Eine saubere Lösung erfüllt beide Regime gleichzeitig — was technisch und rechtlich keine besondere Hürde darstellt, sofern Sie Hosting und Datenflüsse von Anfang an richtig wählen. #### Wer ist Verantwortlicher, wer ist Auftragsbearbeiter? Sie als Inhaber der Website sind «Verantwortlicher» — Sie entscheiden, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden. Der Hoster ist «Auftragsbearbeiter» (nDSG) beziehungsweise «Auftragsverarbeiter» (DSGVO): Er stellt die technische Infrastruktur bereit, hat aber kein eigenes Interesse an den Daten und folgt Ihren Weisungen. Diese Rollenverteilung ist nicht akademisch, sie hat konkrete Folgen: Im Schadensfall haften Sie als Verantwortlicher gegenüber den Betroffenen und dem EDÖB. Der Hoster haftet Ihnen gegenüber im Rahmen des Auftragsbearbeitungsvertrags. Wer ohne solchen Vertrag arbeitet, bewegt sich seit September 2023 in einem rechtlich schwierigen Bereich. ### Der Server-Standort: Warum «Schweiz» nicht automatisch besser ist Eine der häufigsten Fragen im Beratungsgespräch lautet: «Müssen meine Daten in der Schweiz liegen?» Die kurze Antwort: Nein. Das nDSG enthält keine geografische Pflicht. Massgeblich ist Art. 16 nDSG, der die Bekanntgabe von Personendaten ins Ausland regelt. Eine Übermittlung ist zulässig, wenn der Bundesrat festgestellt hat, dass der Zielstaat ein angemessenes Schutzniveau gewährleistet. Die Liste der anerkannten Staaten findet sich in Anhang 1 der Datenschutzverordnung (DSV) — sie umfasst alle EWR-Staaten, also auch Deutschland. Spiegelbildlich erkennt die EU die Schweiz seit dem Angemessenheitsbeschluss vom Juli 2000 als sicheren Drittstaat an. Datenflüsse zwischen Schweiz und EU sind damit aus Datenschutzsicht ohne weitere Garantien zulässig — vorausgesetzt, der jeweilige Anbieter erfüllt die übrigen Anforderungen wie Auftragsbearbeitungsvertrag, technische Massnahmen und Transparenz. #### Was «angemessenes Schutzniveau» konkret bedeutet Der Begriff bezeichnet das rechtliche Schutzniveau eines Staates für Personendaten, gemessen am Schweizer (bzw. EU-) Standard. Ein Land mit angemessenem Schutzniveau hat unabhängige Datenschutzaufsichtsbehörden, einklagbare Betroffenenrechte, klare Eingrenzungen behördlicher Zugriffe und ähnliche Bearbeitungsgrundsätze wie das nDSG. Die Liste umfasst neben dem EWR unter anderem Grossbritannien, Kanada, Japan, Südkorea und Israel. Für die USA gilt seit September 2024 ein Schweizer Angemessenheitsbeschluss, der allerdings nur Unternehmen erfasst, die unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert sind. Für ein Hosting in Deutschland heisst das praktisch: Sie brauchen keine Standardvertragsklauseln, keine zusätzlichen Garantien und keine Risikoabwägung im Einzelfall. Der Datenfluss ist rechtlich gleichgestellt mit einem Hosting innerhalb der Schweiz. Das ist auch der Grund, warum viele Schweizer Hoster — Cyberdine Systems eingeschlossen — ihre Infrastruktur in deutschen Rechenzentren betreiben: höchste Energie- und Betriebsstandards, redundante Anbindung und ein vollständig konformer Datenschutzrahmen. ### Auftragsbearbeitung in der Praxis Der Auftragsbearbeitungsvertrag — kurz AVV oder AVB — ist das zentrale Dokument zwischen Ihnen und dem Hoster. Er regelt verbindlich, wie der Hoster mit den Daten Ihrer Kundinnen und Kunden umgeht. Folgende Punkte gehören zwingend hinein: **Gegenstand und Zweck:** Beschreibung der Bearbeitungstätigkeiten (Webhosting, E-Mail, Backup), Dauer (Vertragslaufzeit), Art der Personendaten (Stammdaten, Kommunikationsdaten, Inhaltsdaten) und Kategorien betroffener Personen (Kundinnen, Interessenten, Mitarbeitende). **Weisungsgebundenheit:** Der Hoster handelt ausschliesslich auf Ihre dokumentierten Weisungen. Eigene Auswertungen, Profilbildungen oder Datenverkäufe sind ausgeschlossen. **Technische und organisatorische Massnahmen (TOMs):** Verschlüsselung im Transport (TLS) und Ruhezustand, Zugriffskontrollen, Backup-Konzept, Notfallwiederherstellung, physische Sicherheit der Rechenzentren. **Unterauftragsbearbeiter:** Liste aller Sub-Dienstleister mit Sitz und Bearbeitungszweck — typischerweise das Rechenzentrum, der Backup-Anbieter und allenfalls ein DDoS-Schutz-Provider. **Betroffenenrechte und Löschung:** Wie unterstützt Sie der Hoster bei Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschbegehren? Was geschieht mit den Daten am Vertragsende? #### Was viele KMU übersehen: das Bearbeitungsverzeichnis Nach Art. 12 nDSG müssen Verantwortliche und Auftragsbearbeiter ein Verzeichnis der Bearbeitungstätigkeiten führen. Ausgenommen sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden, sofern die Bearbeitung nur ein geringes Risiko für die Betroffenen darstellt. Diese Ausnahme klingt grosszügig, sie greift in der Praxis aber seltener als gedacht: Sobald Sie regelmässig Gesundheitsdaten, Finanzdaten oder Bewerberunterlagen bearbeiten, fallen Sie aus der Ausnahme heraus. Ein Bearbeitungsverzeichnis lässt sich in wenigen Stunden erstellen und ist im Streitfall ein wichtiger Entlastungsbeweis. ### EDÖB und Sanktionen: Was bei Verstössen passiert Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) ist die Aufsichtsbehörde des Bundes. Er kann seit dem nDSG eigenständig Untersuchungen einleiten, Massnahmen verfügen und Verfahren an die kantonalen Strafbehörden überweisen. Die Bussen nach Art. 60 ff. nDSG betragen bis zu CHF 250 000 — und richten sich, anders als bei der DSGVO, primär gegen natürliche Personen, also gegen Geschäftsführer, IT-Verantwortliche oder Datenschutzverantwortliche im Unternehmen. Bussfähig sind unter anderem: Verstösse gegen Informationspflichten, Verstösse gegen Auskunftspflichten, Verletzung der Sorgfaltspflichten bei der Bekanntgabe ins Ausland, Verstösse gegen Schweigepflichten. In der Praxis sind die Bussen bisher selten verhängt worden — die Funktion des Gesetzes ist primär verhaltenslenkend. Wer aber wiederholt nicht reagiert oder grobfahrlässig handelt, riskiert echte Konsequenzen. #### Meldepflicht bei Datenpannen Art. 24 nDSG verlangt, dass Sie eine Verletzung der Datensicherheit «so rasch als möglich» dem EDÖB melden, sofern sie voraussichtlich zu einem hohen Risiko für die Persönlichkeit oder die Grundrechte der betroffenen Personen führt. Die DSGVO ist konkreter (72 Stunden), in der Praxis orientieren sich Schweizer Unternehmen ebenfalls an dieser Frist. Eine gut dokumentierte Pannen-Reaktion — Meldung an den Hoster, technische Untersuchung, Benachrichtigung des EDÖB, Information der Betroffenen — gehört zum Pflichtprogramm jedes verantwortlich geführten KMU. ### Checkliste: Wie wählen Sie einen konformen Hoster? Die folgenden Punkte trennen einen seriösen Anbieter von einem reinen Preis-Discounter: **Vertragspartner mit Sitz im EWR oder in der Schweiz.** Ein Schweizer Hoster mit Sitz im Kanton ist im Streitfall einfacher zu erreichen und unterliegt direkt dem Schweizer Recht. Das macht Kommunikation und allenfalls Rechtsdurchsetzung erheblich einfacher als bei einem US-Konzern. **Server-Standort transparent ausgewiesen.** Der Hoster nennt das Rechenzentrum (z. B. Hetzner Falkenstein, Interxion Zürich) und macht klar, ob auch Sub-Dienstleister beteiligt sind. **Auftragsbearbeitungsvertrag verfügbar.** Idealerweise als Standarddokument zum Download oder mit der Bestellung mitgeliefert — nicht erst auf Nachfrage und nicht gegen Aufpreis. **Backups und Wiederherstellung.** Wie häufig wird gesichert? Wo liegen die Backups? Wie lange werden sie aufbewahrt? Wie schnell ist eine Wiederherstellung möglich? **SSL/TLS-Zertifikate inklusive.** Let's-Encrypt-Zertifikate sollten heute Standard sein. Eine unverschlüsselte Website ist nach nDSG faktisch nicht mehr zulässig, sobald sie Formulare oder Logins enthält. **Erreichbarer Support in deutscher Sprache.** Im Pannenfall müssen Sie den Hoster schnell erreichen. Ein 24/7-Telefonsupport in englischer Sprache hilft Ihnen wenig, wenn Sie Fakten für die EDÖB-Meldung brauchen. **Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsrechte.** Faire Konditionen erlauben Ihnen den Wechsel, falls sich Anforderungen ändern. Lebenslange Vertragsbindungen sind ein Warnsignal. ### Cyberdine Systems: Hosting nach nDSG und DSGVO Wir betreiben unsere Hosting-Infrastruktur seit Jahren in den deutschen Rechenzentren von Hetzner — primär an den Standorten Falkenstein und Nürnberg. Damit gilt für jeden Datenfluss, der über unsere Server läuft, automatisch das deutsche und europäische Datenschutzrecht (DSGVO, BDSG). Da Deutschland im Anhang 1 der Schweizer Datenschutzverordnung als Staat mit angemessenem Schutzniveau geführt wird, ist die Datenübermittlung aus der Schweiz nach Art. 16 nDSG ohne Zusatzgarantien zulässig. Unser Vertragssitz liegt in Au (SG), die Vertragssprache ist Deutsch, der Gerichtsstand Schweiz. Den Auftragsbearbeitungsvertrag stellen wir auf Wunsch als unterzeichnetes PDF zur Verfügung — angepasst an Ihre konkrete Bearbeitungssituation. Wir verarbeiten ausschliesslich auf Weisung, geben Daten weder weiter noch werten sie für eigene Zwecke aus. Backups laufen täglich, werden 7 Tage rotierend gehalten und liegen ebenfalls innerhalb des EWR. #### Wichtiger Hinweis Dieser Leitfaden bietet eine Übersicht zu rechtlichen Rahmenbedingungen, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung. Datenschutz ist immer kontext- und einzelfallabhängig: Ihre konkrete Branche, die Art der bearbeiteten Daten und Ihre Geschäftsprozesse beeinflussen, welche Pflichten tatsächlich gelten. Für eine verbindliche rechtliche Würdigung wenden Sie sich an eine spezialisierte Anwaltskanzlei oder einen externen Datenschutzberater. Wir unterstützen Sie gerne mit technischen Auskünften zu unserer Infrastruktur und stellen alle Dokumente bereit, die Sie für Ihre eigene Datenschutz-Dokumentation benötigen. ### Fazit: Konformes Hosting ist kein Hexenwerk Die rechtlichen Anforderungen an Hosting in der Schweiz sind klar, erfüllbar und kein Privileg grosser Konzerne. Ein KMU mit Website, Webshop und Newsletter erreicht volle nDSG- und DSGVO-Konformität mit einem überschaubaren Aufwand: ein seriöser Hoster im EWR oder in der Schweiz, ein unterzeichneter Auftragsbearbeitungsvertrag, eine sorgfältig formulierte Datenschutzerklärung und — bei wachsendem Unternehmen — ein Bearbeitungsverzeichnis. Der Server-Standort allein ist dabei nicht entscheidend; entscheidend ist, dass die rechtlichen, vertraglichen und technischen Bausteine aufeinander abgestimmt sind. Wer beim Hosting auf Transparenz, klare Verträge und einen erreichbaren Ansprechpartner achtet, ist im Streitfall deutlich besser aufgestellt als jemand, der den günstigsten Anbieter ohne AVV gebucht hat. Datenschutz ist 2026 kein lästiges Compliance-Thema mehr, sondern ein Qualitätsmerkmal — sowohl gegenüber dem EDÖB als auch gegenüber den eigenen Kundinnen und Kunden. FAQ ### Häufige Fragen - Müssen meine Server zwingend in der Schweiz stehen, damit ich nDSG-konform bin? Nein. Das nDSG schreibt keinen Schweizer Server-Standort vor. Massgeblich ist, dass das Empfängerland ein angemessenes Datenschutzniveau bietet oder dass geeignete Garantien (Standardvertragsklauseln, BCR) vorliegen. Deutschland und die übrigen EWR-Staaten sind vom Bundesrat als angemessen anerkannt, ein Hosting bei einem deutschen Rechenzentrumsbetreiber wie Hetzner ist damit ohne Zusatzgarantien zulässig — ebenso wie ein Hosting in der Schweiz selbst. - Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit meinem Webhoster? Ja, sobald der Hoster Personendaten Ihrer Kundinnen und Kunden verarbeitet — was bei jedem Webhosting mit Kontaktformular, Login-Bereich, E-Mail oder Shop der Fall ist. Die DSGVO nennt das «Auftragsverarbeitungsvertrag» (Art. 28 DSGVO), das nDSG spricht von «Auftragsbearbeitung» (Art. 9 nDSG). Inhaltlich sind die Anforderungen sehr ähnlich: Zweckbindung, technische und organisatorische Massnahmen, Unterauftragsverarbeiter, Löschpflichten. Ein seriöser Hoster stellt diesen Vertrag standardmässig zur Verfügung. - Was ändert sich konkret für mein KMU durch das nDSG gegenüber dem alten DSG? Vier Punkte sind in der Praxis spürbar: Erstens müssen Sie ein Bearbeitungsverzeichnis führen, sofern Sie 250 oder mehr Mitarbeitende haben oder umfangreich besonders schützenswerte Daten bearbeiten. Zweitens sind Datenschutzverletzungen «so rasch als möglich» dem EDÖB zu melden. Drittens ist die Datenschutzerklärung deutlich detaillierter zu formulieren — inklusive Empfängerländer. Viertens drohen Bussen bis CHF 250 000, die sich gegen die verantwortliche natürliche Person richten, nicht gegen das Unternehmen. - Reicht es, wenn ich in meiner Datenschutzerklärung schreibe, dass die Server in Deutschland stehen? Nicht ganz. Sie sollten den Hoster namentlich nennen, den Standort des Rechenzentrums angeben und auf die Rechtsgrundlage der Übermittlung verweisen (für Deutschland: angemessenes Schutzniveau gemäss Anhang 1 DSV bzw. EU-Angemessenheitsbeschluss). Wer Drittland-Dienste wie Google Analytics, Cloudflare-CDN oder US-Mailprovider einsetzt, muss diese ebenfalls auflisten und die jeweilige Garantie (Standardvertragsklauseln, EU-US Data Privacy Framework) benennen. - Ist Hosting bei US-Anbietern wie AWS, Azure oder Google Cloud rechtlich problematisch? Nicht per se verboten, aber begründungspflichtig. Seit dem EU-US Data Privacy Framework (Juli 2023) gilt für zertifizierte US-Unternehmen wieder ein angemessenes Schutzniveau — für die Schweiz hat der Bundesrat im September 2024 das Swiss-U.S. Data Privacy Framework anerkannt. Trotzdem bleibt der US-CLOUD-Act ein Restrisiko: US-Behörden können Zugriff auf Daten verlangen, auch wenn diese in einem europäischen Rechenzentrum liegen. Für besonders schützenswerte Daten (Gesundheit, Personalakten) ist ein europäischer oder Schweizer Anbieter daher die saubere Wahl. - Mein Hoster sagt, er sei «DSGVO-konform». Genügt das für die Schweiz? In den meisten Fällen ja, weil das nDSG inhaltlich stark an die DSGVO angelehnt ist. Ein DSGVO-konformer Hoster mit Standort EU/EWR erfüllt die zentralen Anforderungen — Auftragsbearbeitungsvertrag, technische Massnahmen, Datenübermittlung — auch nach Schweizer Recht. Was Sie zusätzlich brauchen: eine nDSG-spezifische Datenschutzerklärung auf Ihrer Website und gegebenenfalls ein nDSG-Bearbeitungsverzeichnis in Ihrem Unternehmen. - Was passiert bei einem Datenleck — wer haftet, wer meldet? Verantwortlich bleibt immer Sie als Inhaber der Website (Verantwortlicher im Sinne des Gesetzes). Der Hoster ist Auftragsbearbeiter und unterstützt Sie. Bei einer Verletzung der Datensicherheit, die zu einem hohen Risiko führt, müssen Sie den EDÖB so rasch als möglich informieren und unter Umständen die betroffenen Personen. Ein guter Hoster meldet Sicherheitsvorfälle in seiner Infrastruktur unverzüglich und liefert die technischen Details, die Sie für Ihre Meldung brauchen. - Brauche ich als KMU einen Datenschutzbeauftragten? Nach nDSG ist ein interner Datenschutzberater freiwillig, aber empfohlen. Eine Pflicht zur Bestellung besteht nur in engen Fällen (umfangreiche Bearbeitung besonders schützenswerter Daten, systematische Überwachung). Anders die DSGVO: Sobald Sie EU-Bürger systematisch profilen oder besonders sensible Daten in grossem Umfang bearbeiten, wird ein DSB Pflicht. Für ein typisches KMU mit Website, Newsletter und Shop genügt meist eine intern benannte verantwortliche Person. - Wie lange darf ich Server-Logfiles speichern? Es gibt keine starre Frist, aber den Grundsatz der Datenminimierung. Üblich und akzeptiert sind 7 bis 30 Tage für allgemeine Webserver-Logs, sofern sie der Sicherheit und Fehlersuche dienen. Längere Speicherung — etwa für Statistiken — erfordert IP-Anonymisierung oder eine Einwilligung. Backup-Daten dürfen länger aufbewahrt werden, wenn sie ausschliesslich der Wiederherstellung dienen und nicht aktiv ausgewertet werden. - Ich nutze ein Kontaktformular auf meiner Website — was muss ich rechtlich abdecken? Drei Dinge. Erstens eine Rechtsgrundlage: meist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsanbahnung) oder ein berechtigtes Interesse. Zweitens ein Hinweis in der Datenschutzerklärung, welche Felder verarbeitet werden, an wen die Daten gehen und wie lange sie gespeichert bleiben. Drittens eine technische Absicherung: SSL/TLS-Verschlüsselung, Spam- und Bot-Schutz, sichere Übertragung an Ihr Postfach. Wenn der Hoster den E-Mail-Versand übernimmt, gehört auch das in den Auftragsbearbeitungsvertrag. - Was kostet ein nDSG-konformes Webhosting im Vergleich zu einem «Billig-Hoster»? Der Aufpreis ist überschaubar. Seriöse europäische und Schweizer Hoster bieten konformes Webhosting ab rund CHF 5 bis 25 pro Monat — Preisklassen, die sich kaum von «Billig-Anbietern» unterscheiden. Was sich unterscheidet, sind Vertragsdokumente (AVV vorhanden), Transparenz über Standort und Sub-Auftragnehmer, Backup-Konzept und erreichbarer Support. Wer beim Hosting jährlich 50 Franken spart und im Schadensfall eine fünfstellige Busse riskiert, kalkuliert falsch. - Was ist der Unterschied zwischen «Daten in der Schweiz» und «Schweizer Anbieter»? Beides ist nicht zwingend identisch. Ein Schweizer Anbieter kann seine Infrastruktur in Deutschland oder Frankreich betreiben — das ist rechtlich zulässig, solange die Datenübermittlung sauber dokumentiert ist. Umgekehrt gibt es ausländische Anbieter mit Rechenzentren in der Schweiz, die aber dem Recht ihres Mutterkonzerns unterliegen. Für KMU am wichtigsten: Vertragspartner mit Schweizer Sitz vereinfacht Gerichtsstand und Kommunikation, der Server-Standort entscheidet über das anwendbare Datenschutzregime. Zur Wissens-Übersicht Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns Wissens-Hub ### Weitere Wissens-Artikel Andere Praxis-Guides aus dem Wissens-Hub Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Praxis #### Domain umziehen: Auth-Code & Ablauf Domain zu einem neuen Anbieter übertragen — ohne Ausfall von Website und E-Mail. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Hosting-Vergleich für Schweizer KMU: Die 8 entscheidenden Kriterien (https://cyberdine.ddev.site/wissen/hosting-vergleich) Stand: 2026-05-14 Wer als KMU ein Hosting sucht, stösst auf hunderte Angebote zwischen vier und vierzig Franken pro Monat — und ähnlich aussehende Feature-Listen. Doch der Preis allein sagt nichts darüber aus, ob Ihre Website morgen früh noch erreichbar ist, ob ein Restore vier Stunden oder vier Tage dauert und ob der Support an einem Sonntagabend antwortet, wenn Ihr Onlineshop offline ist. Dieser Leitfaden zeigt acht Kriterien, an denen sich seriöse Anbieter messen lassen müssen — unabhängig von Marketing-Versprechen. Hosting-Vergleich für KMU | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support Wer als KMU ein Hosting sucht, stösst auf hunderte Angebote zwischen vier und vierzig Franken pro Monat — und ähnlich aussehende Feature-Listen. Doch der Preis allein sagt nichts darüber aus, ob Ihre Website morgen früh noch erreichbar ist, ob ein Restore vier Stunden oder vier Tage dauert und ob der Support an einem Sonntagabend antwortet, wenn Ihr Onlineshop offline ist. Dieser Leitfaden zeigt acht Kriterien, an denen sich seriöse Anbieter messen lassen müssen — unabhängig von Marketing-Versprechen. ### Warum ein Hosting-Vergleich anhand von Kriterien — nicht anhand von Anbieter-Listen Vergleichsseiten mit Provider-Rankings veralten innerhalb von Monaten. Tarife ändern sich, Übernahmen passieren, Rechenzentren wechseln den Betreiber. Was bleibt, sind die Fragen, die Sie unabhängig vom konkreten Logo stellen müssen. Wer diese acht Kriterien systematisch prüft, trifft eine Entscheidung, die auch in drei Jahren noch trägt — und vermeidet die häufigsten Fallen: undurchsichtige Backup-Versprechen, Lockpreise mit Vertragsfalle und Support, der ausschliesslich aus FAQ-Artikeln besteht. ### 1. Server-Standort und Datenschutz-Konformität Der physische Ort, an dem Ihre Daten liegen, bestimmt das anwendbare Recht — und damit Ihre Pflichten gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Behörden. Für Schweizer KMU sind vier Konstellationen relevant. #### Schweiz (CH) Daten unterliegen ausschliesslich dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG). Maximaler rechtlicher Schutz, kein Drittlandtransfer nötig, einfache Argumentation gegenüber datenschutzsensiblen Kunden (Anwälte, Treuhänder, Ärzte). Nachteil: Preise liegen typischerweise 30–80 % über vergleichbarem EU-Hosting, da Schweizer Rechenzentren teurer betrieben werden. #### Deutschland / EU DSGVO-konformes Umfeld, von der Schweiz als angemessenes Schutzniveau anerkannt. Für die allermeisten KMU-Anwendungen vollkommen ausreichend — eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) deckt die rechtliche Seite ab. Hetzner, OVH, IONOS und andere grosse EU-Betreiber bieten hier ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Schweizer Standorte. #### USA Heikel. Der CLOUD Act erlaubt US-Behörden Zugriff auf Daten amerikanischer Unternehmen — auch wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen. Für Marketing-Websites tolerierbar, für personenbezogene Kundendaten ein Risiko, das Sie aktiv begründen müssen. **Was zu prüfen ist:** Konkrete Rechenzentrums-Adresse, nicht nur "Server in Europa". Existenz und Inhalt der AVV. Vertraglich zugesicherte Sub-Auftragsverarbeiter. **Rote Flaggen:** "Internationales Cloud-Netzwerk" ohne genaue Standortangabe. Keine AVV verfügbar. Hosting-Reseller, die selbst nicht wissen, wo die Server tatsächlich stehen. ### 2. SSL, Verschlüsselung und Sicherheitsschichten Ein SSL-Zertifikat ist 2026 keine Premium-Funktion mehr — Browser markieren unverschlüsselte Seiten als unsicher, Google straft sie im Ranking ab. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie tief Sicherheit beim Anbieter verankert ist. #### Was zur Grundausstattung gehört Kostenloses Let's-Encrypt-Zertifikat mit automatischer Erneuerung. HTTP-zu-HTTPS-Weiterleitung auf Server-Ebene. HSTS-Header standardmässig aktiv. Brute-Force-Schutz für SSH und Admin-Bereiche. Aktuelle TLS-Versionen (mindestens 1.2, idealerweise 1.3) und kein Support für veraltete Protokolle. #### Was den Unterschied macht Eine Web Application Firewall (WAF), die typische Angriffsmuster gegen WordPress, TYPO3 oder generische Webanwendungen blockiert. DDoS-Mitigation auf Netzwerkebene — also bevor der Traffic überhaupt Ihren Webserver erreicht. Zwei-Faktor-Authentisierung für das Kunden-Control-Panel. Automatisches Patching der Server-Komponenten ohne Wartungsfenster zur Hauptgeschäftszeit. **Was zu prüfen ist:** Wird das SSL-Zertifikat automatisch erneuert oder muss ich daran denken? Ist 2FA fürs Control-Panel verfügbar? Gibt es einen dokumentierten Patching-Prozess? **Rote Flaggen:** SSL-Zertifikat kostet extra. TLS 1.0/1.1 noch aktiv. Kein Schutz gegen automatisierte Login-Angriffe. Sicherheits-Updates erscheinen erst nach öffentlicher Berichterstattung. ### 3. Backup-Strategie: Frequenz, Rotation und Restore Backups sind der Punkt, an dem viele Anbieter Marketingsprache und Realität am stärksten auseinanderdriften lassen. "Tägliche Backups" kann alles bedeuten — von professioneller Versionierung bis zu einer einzelnen Kopie, die alle 24 Stunden überschrieben wird. #### Vier Fragen, die Sie konkret stellen sollten **Frequenz:** Wie oft wird gesichert? Standard sollte täglich sein, bei aktiven Onlineshops idealerweise mehrmals pro Tag oder kontinuierlich auf Datenbank-Ebene. **Rotation:** Wie viele Versionen werden vorgehalten? Eine sinnvolle Untergrenze sind 14 tägliche Backups; 30 Tage geben Ihnen Spielraum, wenn ein Problem erst spät bemerkt wird (etwa eine schleichende Datenbank-Korruption). **Granularität:** Können Sie einzelne Dateien oder eine einzelne Datenbank zurückspielen — oder ist es alles oder nichts? Granulare Restores ersparen Stunden Aufwand, wenn nur ein Plugin-Update schiefging. **Restore-Geschwindigkeit und Self-Service:** Können Sie ein Backup selbst zurückspielen, oder müssen Sie ein Ticket eröffnen und warten? Wie lange dauert ein vollständiger Restore von 5 GB realistisch — eine Stunde oder ein Tag? **Was zu prüfen ist:** Lassen Sie sich einen Probe-Restore zeigen. Fragen Sie nach der maximalen Restore-Zeit im SLA. Klären Sie, ob Backups physisch getrennt vom Produktivsystem liegen. **Rote Flaggen:** "Backups inklusive" ohne weitere Details. Restores nur auf Anfrage durch den Support, ohne Zeitzusage. Backup-Speicherort identisch mit Produktivserver — bei Hardware-Ausfall sind beide weg. ### 4. Performance: Wo Geschwindigkeit wirklich entsteht Die meisten Performance-Versprechen drehen sich um Marketingbegriffe ("blitzschnell", "Premium-Hardware"). Entscheidend sind ein paar handfeste technische Eigenschaften. #### SSD/NVMe statt klassische Festplatten Wer 2026 noch HDD-Storage für Webhosting verkauft, sollte das gut begründen können. SSD ist Standard, NVMe-SSDs nochmals deutlich schneller — gerade bei datenbankgetriebenen Anwendungen wie WooCommerce oder TYPO3 macht das einen messbaren Unterschied. #### PHP-Versions-Politik Ein seriöser Hoster bietet die jeweils aktuellen PHP-Versionen innerhalb weniger Wochen nach Release an, hält ältere Versionen für eine Übergangszeit verfügbar und kommuniziert End-of-Life-Daten frühzeitig. Wer noch PHP 7.4 als Standard fährt, hat ein Problem mit seinem Patch-Management. #### Moderne Protokolle HTTP/2 ist seit Jahren Standard, HTTP/3 (QUIC) bringt nochmals spürbare Verbesserungen bei Mobile-Verbindungen. Brotli-Kompression liefert kleinere Übertragungen als gzip. OPcache und Object-Caching (Redis, Memcached) beschleunigen dynamische Seiten teils um Faktor 5–10. **Was zu prüfen ist:** Welche PHP-Versionen sind aktuell verfügbar? Ist HTTP/3 aktiv? Können Sie Redis oder Memcached nutzen, ohne auf einen teureren Tarif wechseln zu müssen? **Rote Flaggen:** HDD-Storage in der Tarif-Beschreibung. PHP-Versionen, die seit Monaten nicht aktualisiert wurden. Kein HTTP/2, kein Brotli — Indizien für eine veraltete Server-Konfiguration. ### 5. Support: Sprache, Reaktionszeit und Eskalationswege Support ist das Kriterium, das im Verkaufsgespräch am freundlichsten klingt und im Ernstfall am häufigsten enttäuscht. Es lohnt sich, vor Vertragsabschluss zu testen, was hinter den Versprechen steckt. #### Sprache und Erreichbarkeit Deutschsprachiger Support bedeutet im besten Fall: Schweizer Mitarbeitende, die Ihren Kontext kennen. Im schlechtesten Fall: ein Übersetzungsbüro in Osteuropa, das vorbereitete Antworten verschickt. Eine direkt erreichbare Telefonnummer ist ein gutes Indiz — keine Garantie, aber besser als eine reine Ticket-Hotline. #### Reaktionszeit vs. Lösungszeit "Antwort innerhalb von 24 Stunden" sagt wenig, wenn die erste Antwort eine Standard-Floskel ist und das eigentliche Problem erst Tage später gelöst wird. Fragen Sie nach durchschnittlichen Lösungszeiten — nicht nur nach Antwortzeiten. #### Eskalationspfade Wer entscheidet, wenn der First-Level-Support nicht weiterkommt? Gibt es einen technischen Eskalationsweg ins Engineering-Team, oder ist Schluss bei der ersten Stufe? Bei kritischen Problemen ist das der Punkt, an dem sich ernsthafte Anbieter von reinen Wiederverkäufern trennen. **Was zu prüfen ist:** Probe-E-Mail mit einer mittelkomplexen technischen Frage. Existenz einer Telefonnummer. Notfall-Erreichbarkeit ausserhalb der Bürozeiten — und zu welchen Konditionen. **Rote Flaggen:** Ausschliesslich Chatbot oder Ticket-Formular. Antworten nur via Helpdesk-Artikel-Verweise. Keine Möglichkeit, einen Menschen direkt zu sprechen. ### 6. Preis-Transparenz und Vertragsfallen Die offensichtlichste Falle ist gleichzeitig die häufigste: Werbepreise im ersten Jahr, deutlich höhere Folgepreise und Mindestvertragslaufzeiten, die den Wechsel teuer machen. #### Vier Posten, die immer geklärt sein müssen **Einrichtungs- und Setup-Gebühren:** Heute meist Null — wer noch CHF 50–100 Setup verlangt, sollte einen guten Grund nennen. **Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist:** Monatliche Kündbarkeit ist Standard für seriöse Anbieter. Mindestlaufzeiten von 12 oder 24 Monaten sind ein Warnsignal, ausser sie sind mit einem klaren Rabatt verbunden, den Sie aktiv wählen. **Preis nach der Aktion:** Bei jedem "ab CHF X.XX" sofort nach dem regulären Preis fragen. Differenzen vom Faktor 3 bis 5 sind in der Branche leider keine Seltenheit. **Zusatzkosten:** SSL, zusätzliche Mailboxen, Subdomains, Datenbanken, Backup-Restores, Migration. Bei seriösen Anbietern ist das alles im Basispreis enthalten — bei anderen die eigentliche Einnahmequelle. **Was zu prüfen ist:** Vollständige Preisliste — nicht nur die Tarif-Übersicht. AGB lesen, insbesondere Kündigungs- und Verlängerungsklauseln. **Rote Flaggen:** Sternchen-Preise ohne ausgeschriebenen Regelpreis. Automatische Vertragsverlängerung um 12 Monate ohne Hinweis. Aufpreis für Standardleistungen wie SSL. ### 7. Skalierbarkeit: Mitwachsen ohne Bruch Ein Hosting, das heute passt, kann in zwei Jahren zu klein sein — etwa wenn aus der Visitenkarten-Website ein Onlineshop wird oder eine zweite Tochterfirma hinzukommt. Die Frage ist: Wie schmerzhaft ist der nächste Schritt? #### Der Eskalationspfad Idealerweise bietet Ihr Anbieter eine durchgehende Linie: Shared Hosting für den Start, vServer für mehr Performance und Kontrolle, Dedicated oder Managed Cloud für anspruchsvolle Szenarien. Beim Wechsel zwischen diesen Stufen sollte Ihre Anwendung migrierbar bleiben, ohne komplett neu aufgesetzt zu werden. #### Was unsichtbar zählt Können Sie kurzfristig RAM oder CPU upgraden, etwa für eine Marketing-Aktion? Wie schnell ist ein zusätzliches Backup-Volume hinzugebucht? Gibt es eine Staging-Umgebung, um Änderungen vor dem Live-Gang zu testen — oder ist Trial-and-Error auf Produktion das einzige Verfahren? **Was zu prüfen ist:** Migration zwischen Tarifen — automatisiert oder manuell? Kosten und Downtime eines Upgrades. Verfügbarkeit von Staging-Umgebungen. **Rote Flaggen:** Upgrade bedeutet kompletter Neuaufbau. Keine vServer-Option vom selben Anbieter. Resource-Limits, die ohne Vorwarnung greifen. ### 8. Migration und Onboarding Der Wechsel von einem Anbieter zum nächsten ist technisch lösbar, kostet aber Aufmerksamkeit und Nerven. Gute Hoster nehmen Ihnen diesen Schritt weitestgehend ab — schlechte verstecken sich hinter "Das machen Sie selbst". #### Was ein professionelles Onboarding ausmacht Kostenloser Datenumzug für Webspace, Datenbanken und E-Mail-Konten. Begleitung bei der DNS-Umstellung, idealerweise mit minimaler Downtime durch vorausschauende TTL-Reduktion. Initiale Konfigurationshilfe für SSL, E-Mail-Clients und allenfalls Domain-Transfer. Ein klar benannter Ansprechpartner während der Migrationsphase. **Was zu prüfen ist:** Ist Migration im Tarif enthalten oder kostet sie extra? Wer führt sie durch — Sie oder der Anbieter? Welche Downtime ist realistisch? **Rote Flaggen:** Migration nur gegen Aufpreis. Keine Begleitung bei DNS-Umstellung. Standardantwort "Bitte exportieren Sie Ihre Daten selbst und importieren Sie sie bei uns". ### Checkliste vor der Provider-Wahl Diese Übersicht eignet sich, um drei oder vier Angebote nebeneinanderzulegen und systematisch zu prüfen — bevor Sie unterschreiben. Kriterium Mindeststandard Idealfall Server-Standort DE/EU mit AVV CH oder DE mit DSG/DSGVO-Zusicherung SSL & Sicherheit Let's Encrypt, TLS 1.2+, Brute-Force-Schutz + WAF, DDoS-Schutz, 2FA, HTTP/3 Backup Täglich, 14 Tage Rotation + Self-Service-Restore, granulare Wiederherstellung, 30 Tage Performance SSD, aktuelles PHP, HTTP/2 NVMe, HTTP/3, Brotli, Redis/Memcached Support Deutschsprachig, Werktage + Telefon, kurze Lösungszeiten, Eskalation ins Engineering Preis-Transparenz Kein Setup, klare Folgepreise + Monatliche Kündbarkeit, alles inklusive Skalierbarkeit Tarif-Upgrade möglich Durchgängig Shared → vServer → Dedicated beim selben Anbieter Migration Anleitung vorhanden Kostenloser, betreuter Umzug mit DNS-Begleitung ### Wie Cyberdine Systems diese Kriterien beantwortet Wir haben diesen Leitfaden bewusst neutral gehalten — die Kriterien gelten unabhängig davon, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden. Zur Transparenz: Cyberdine Systems hostet seit 1995 für Schweizer KMU, betreibt seine Infrastruktur in Hetzner-Rechenzentren in Deutschland (DSGVO-konform, AVV verfügbar), liefert Let's-Encrypt-SSL, WAF und DDoS-Schutz im Standard, sichert täglich mit 30 Tagen Rotation und Self-Service-Restore, fährt aktuelle PHP-Versionen mit HTTP/3 und Brotli auf NVMe-SSD, bietet deutschsprachigen Support aus Au SG mit direktem Telefonzugang und führt Migrationen kostenlos durch. Webhosting-Pakete liegen zwischen CHF 4.90 und 24.90 monatlich, vServer zwischen CHF 49.90 und 159.90 — ohne Setup-Gebühren, monatlich kündbar. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr aktuelles Hosting diese acht Kriterien erfüllt, schauen wir uns das gerne gemeinsam an — unverbindlich und ohne Verkaufsgespräch. FAQ ### Häufige Fragen - Muss mein Hosting in der Schweiz stehen, wenn ich Schweizer Kunden habe? Nicht zwingend. Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) erlaubt Datenbearbeitung im Ausland, sofern dort ein angemessenes Schutzniveau besteht — Deutschland und die EU erfüllen das via DSGVO. Server in den USA sind heikler wegen CLOUD Act und unklarer Behördenzugriffe. Für die meisten KMU ist DE/EU-Hosting durch einen Schweizer Anbieter die pragmatische Wahl: gleiche Schutzwirkung, deutlich bessere Preise als reines CH-Hosting. - Wie oft sollte mein Webhoster Backups machen? Mindestens täglich, mit einer Aufbewahrung von 14 bis 30 Tagen. Wichtiger als die Frequenz ist aber, wie schnell Sie ein Backup wiederherstellen können und ob Sie das selbst tun dürfen — oder ob jeder Restore ein Support-Ticket und Wartezeit bedeutet. Fragen Sie nach: Wie lange dauert ein vollständiger Restore eines 5-GB-Webspaces? - Was ist der Unterschied zwischen Shared Hosting, vServer und Dedicated Server? Shared Hosting teilt Ressourcen mit anderen Kunden — günstig, aber Performance-Spitzen anderer Sites beeinflussen Sie. Ein vServer (VPS) gibt Ihnen reservierte CPU/RAM und Root-Zugriff, ideal ab einer gewissen Last oder bei Spezialsoftware. Dedicated Server bedeutet eigene Hardware, sinnvoll erst bei sehr hohem Traffic oder strengen Compliance-Anforderungen. - Brauche ich eine Web Application Firewall (WAF) für eine kleine Firmenwebsite? Ja, mindestens auf Basisniveau. WordPress-, TYPO3- und Joomla-Sites werden täglich automatisiert angegriffen — auch wenn Sie nur einen Schreiner-Betrieb mit zehn Mitarbeitenden führen. Eine WAF filtert die offensichtlichen Angriffsmuster heraus, bevor sie überhaupt auf Ihrer Applikation landen. Das ist heute Hygienestandard, kein Luxus. - Wie erkenne ich versteckte Kosten in einem Hosting-Angebot? Prüfen Sie vier Punkte explizit im Kleingedruckten: Setup-Gebühr, Mindestvertragslaufzeit, Preis nach der Aktionsphase und Kosten für Standard-Leistungen wie SSL-Zertifikat, zusätzliche Mailboxen oder Restore-Services. Wer auf der Startseite mit CHF 2.90 wirbt und im zweiten Jahr CHF 14.90 verrechnet, hat ein Geschäftsmodell — keine Preisstrategie. - Was bedeutet "deutschsprachiger Support" konkret? Im Idealfall: Eine Telefonnummer, an der innerhalb von Geschäftszeiten ein Mensch in der Schweiz antwortet, der Ihren Tarif kennt und Zugriff auf Ihr System hat. In der Praxis variiert das stark. Fragen Sie vor Vertragsabschluss probehalber etwas Technisches per E-Mail — die Antwortzeit und Tiefe sagen mehr als jedes SLA-Versprechen. - Kann ich mein bestehendes Hosting einfach zu einem neuen Anbieter umziehen? Technisch ja — Dateien, Datenbanken und E-Mails sind standardisiert genug. Praktisch hängt es davon ab, ob der neue Anbieter eine Migration durchführt oder Sie alleine lässt. Seriöse Hoster bieten kostenfreien Umzug inklusive DNS-Umstellung mit minimaler Downtime. Bei selbstgemachten Migrationen rechnen Sie mit einem halben bis ganzen Arbeitstag plus Pufferzeit für E-Mail-Propagation. - Wie viel sollte ein KMU für gutes Hosting realistisch budgetieren? Für eine klassische Firmenwebsite mit CMS und 5–10 Mailboxen sind CHF 10–25 pro Monat eine ehrliche Bandbreite. Darunter wird typischerweise an Backup, Support oder Performance gespart. Darüber zahlen Sie oft für Marketing, nicht für Substanz. Ein vServer-Setup für anspruchsvollere Anwendungen liegt bei CHF 50–160 monatlich. - Was ist mit Uptime-Garantien wie "99.9 %" — kann ich darauf vertrauen? 99.9 % klingt nach viel, erlaubt aber 8.7 Stunden Ausfall pro Jahr. 99.99 % wären 52 Minuten. Wichtiger als die Zahl ist die Klausel dahinter: Wird geplante Wartung ausgenommen? Was ist die Entschädigung im Schadensfall — Gutschrift oder echter Schadenersatz? Eine Garantie ohne spürbare Konsequenz für den Anbieter ist eine Marketing-Aussage, kein Versprechen. - Lohnt sich Schweizer Hosting trotz höherer Preise als deutsche Billiganbieter? Wenn "Schweizer Hosting" bedeutet: deutschsprachiger Support, kurze Reaktionszeiten, vertrautes Recht und ein Ansprechpartner statt eines Ticketsystems — dann ja, der Aufpreis von wenigen Franken monatlich rentiert sich beim ersten echten Problem. Reine Server-Lokation in der Schweiz ist hingegen meist kein Mehrwert für DSGVO-konforme Anwendungen. Zur Wissens-Übersicht Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns Wissens-Hub ### Weitere Wissens-Artikel Andere Praxis-Guides aus dem Wissens-Hub Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Praxis #### Domain umziehen: Auth-Code & Ablauf Domain zu einem neuen Anbieter übertragen — ohne Ausfall von Website und E-Mail. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Webseite umziehen: Die vollständige Migration-Checkliste für KMU (https://cyberdine.ddev.site/wissen/migration-checkliste) Stand: 2026-05-14 Ein Hosting-Wechsel ist kein Hexenwerk — aber er verzeiht keine Schlampigkeit. Wer Dateien, Datenbanken, E-Mails und DNS-Einträge ohne klaren Plan umzieht, riskiert tagelange Ausfälle, verlorene Mails und panische Anrufe von Kunden. Diese Checkliste führt Schweizer KMU in zehn klar definierten Schritten durch eine saubere Migration: von der Inventur über die DNS-Strategie bis zum kontrollierten Cutover und den Post-Migration-Checks. Mit konkreten TTL-Werten, Praxis-Befehlen und einem Notfallplan, falls es trotzdem klemmt. Migration-Checkliste für KMU | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support Ein Hosting-Wechsel ist kein Hexenwerk — aber er verzeiht keine Schlampigkeit. Wer Dateien, Datenbanken, E-Mails und DNS-Einträge ohne klaren Plan umzieht, riskiert tagelange Ausfälle, verlorene Mails und panische Anrufe von Kunden. Diese Checkliste führt Schweizer KMU in zehn klar definierten Schritten durch eine saubere Migration: von der Inventur über die DNS-Strategie bis zum kontrollierten Cutover und den Post-Migration-Checks. Mit konkreten TTL-Werten, Praxis-Befehlen und einem Notfallplan, falls es trotzdem klemmt. - 1 #### Inventur: Was wird mitgenommen? Bevor Sie einen einzigen Megabyte kopieren, listen Sie sämtliche Bestandteile Ihrer aktuellen Web-Präsenz auf. Dazu gehören: alle Web-Dateien (inklusive versteckter Dateien wie .htaccess, .env, robots.txt), MySQL- oder MariaDB-Datenbanken mit ihren Benutzern und Passwörtern, sämtliche E-Mail-Postfächer mit Quota und Aliases, Cronjobs, SSL-Zertifikate, DNS-Zone (A, AAAA, MX, TXT, SPF, DKIM, DMARC, CNAME), die Domain-Registrierung selbst (oft beim Provider mit-registriert), allfällige FTP-Subaccounts und installierte CMS-Versionen mit Plugins. Dokumentieren Sie alles in einer Tabelle inklusive Speicherplatz und letzter Änderung. Dieser Schritt verhindert die häufigste Migration-Panne: vergessene Komponenten, die erst Wochen später schmerzhaft auffallen. **Resultat:** Vollständige Inventarliste mit Grössen, Zugangsdaten und Abhängigkeiten — die Grundlage für realistische Zeitplanung. - 2 #### Vollständige Backups erstellen (lokal + Cloud) Backups sind Ihre Lebensversicherung. Erstellen Sie mindestens zwei unabhängige Kopien: eine lokal auf Ihrem Rechner, eine in einem Cloud-Storage wie pCloud (Schweizer Anbieter), Infomaniak Swiss Backup oder einem separaten S3-kompatiblen Bucket. Web-Dateien sichern Sie via SFTP/rsync (rsync -avz user@host:/var/www/ ./backup-files/), Datenbanken via mysqldump --single-transaction --routines --triggers --add-drop-table -u user -p datenbank > dump.sql. E-Mails kopieren Sie idealerweise per IMAP mit imapsync oder offlineimap. Prüfen Sie Backups stichprobenartig: Lässt sich der SQL-Dump in eine lokale Test-Datenbank importieren? Lassen sich ZIP-Archive ohne Fehler entpacken? Ein unbestätigtes Backup ist kein Backup. **Resultat:** Zwei vollständige, geprüfte Backup-Sets an verschiedenen Speicherorten — mit dokumentiertem Zeitstempel. - 3 #### Neue Hosting-Umgebung vorbereiten Bestellen Sie das neue Hosting-Paket frühzeitig — idealerweise zwei bis drei Wochen vor dem geplanten Cutover. So haben Sie genug Puffer für Tests. Legen Sie alle benötigten Konten parallel an: Datenbank(en) mit identischen Namen und Benutzern (das spart Anpassungen in Konfigurations-Dateien), E-Mail-Postfächer mit denselben Adressen und Passwörtern wie beim alten Provider, FTP-Zugänge, gegebenenfalls SSH-Schlüssel hinterlegen. Achten Sie auf identische PHP-Version (idealerweise PHP 8.3 oder 8.4 — vergleichen Sie mit php -v auf dem Alt-Server) und passende Extensions (imagick, gd, intl, mbstring). Reicht der Speicherplatz? Sind die PHP-Limits hoch genug (memory_limit, upload_max_filesize)? Diese Vorbereitung entscheidet, ob die Migration zwei Stunden oder zwei Tage dauert. **Resultat:** Eine funktionsfähige, leere Hosting-Umgebung mit identischen Eckdaten — bereit zur Befüllung. - 4 #### DNS-Strategie planen: TTL frühzeitig senken Der wichtigste Trick für eine schnelle Umschaltung: Senken Sie die TTL (Time-To-Live) Ihrer DNS-Einträge mindestens 24 — besser 48 — Stunden vor dem Cutover auf 300 Sekunden (5 Minuten). Standard sind oft 3600 bis 86400 Sekunden, was bedeutet, dass weltweite DNS-Resolver bis zu einem Tag lang die alte IP cachen. Mit TTL 300 schalten Sie effektiv innerhalb von Minuten weltweit um. Prüfen Sie aktuelle Werte mit dig +noall +answer cyberdine.ch A oder dig SOA Ihrer-Domain.ch. Planen Sie zudem, ob Sie die Nameserver komplett wechseln (vollständige Zonen-Übernahme beim neuen Provider) oder nur einzelne A-Records anpassen. Letzteres ist schneller, aber unflexibler. Notieren Sie sich alle bestehenden TXT-Records (SPF, DKIM, DMARC, Domain-Verifikationen für Google, Microsoft) — diese werden gerne übersehen. **Resultat:** TTL auf 300 Sekunden gesetzt, komplette DNS-Zone dokumentiert, Cutover-Strategie definiert. - 5 #### Dateien und Datenbanken kopieren Übertragen Sie nun die Web-Dateien auf den neuen Server. Bei kleinen Sites (unter 1 GB) genügt SFTP via FileZilla. Bei grösseren Datenmengen lohnt sich rsync von Shell zu Shell: rsync -avz -e ssh /var/www/ neuer-server:/var/www/. Importieren Sie die Datenbank: mysql -u user -p datenbank < dump.sql. Passen Sie anschliessend Konfigurationsdateien an: wp-config.php (WordPress), settings.php (Drupal), .env (Laravel) — Datenbank-Host, Benutzer, Passwort. Bei WordPress zusätzlich die siteurl/home noch nicht auf die neue Domain ändern, sondern erst beim Cutover. Setzen Sie korrekte Datei-Berechtigungen (Dateien 644, Ordner 755) und Eigentümer (chown -R www-data:www-data /var/www/site/). Vergessen Sie nicht: Cronjobs neu einrichten, sie kommen nicht automatisch mit. **Resultat:** Alle Dateien und Datenbanken auf dem neuen Server, Konfiguration angepasst, Cronjobs eingerichtet. - 6 #### E-Mail-Konten und IMAP-Sync (kritisch!) E-Mail-Migration ist der häufigste Stolperstein — und der schmerzhafteste. Legen Sie auf dem neuen Server zuerst alle Postfächer mit identischen Adressen und Passwörtern an. Synchronisieren Sie bestehende Mails per IMAP mit imapsync: imapsync --host1 alt.server.ch --user1 info@kunde.ch --password1 xyz --host2 neu.server.ch --user2 info@kunde.ch --password2 xyz. Das Tool läuft inkrementell — Sie können mehrfach synchronisieren, ohne Duplikate zu erzeugen. Führen Sie einen ersten Sync ein bis zwei Tage vor dem Cutover durch, einen zweiten finalen Sync direkt vor der DNS-Umschaltung, um die letzten Mails zu erfassen. Wichtig: Den Sync nach dem MX-Wechsel nochmals laufen lassen, um Mails einzufangen, die noch beim alten Server eingegangen sind. Informieren Sie Nutzer, dass Passwörter in Outlook/Apple Mail neu eingegeben werden müssen, falls sich Servernamen ändern. **Resultat:** Alle Postfächer angelegt, bestehende Mails synchronisiert, Sync-Plan für Cutover bereit. - 7 #### Testumgebung: Site lokal über hosts-File prüfen Bevor Sie DNS umschalten, müssen Sie die neue Site gründlich testen — am besten unter der echten Domain. Der Trick: Editieren Sie lokal Ihre hosts-Datei (Windows: C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts, macOS/Linux: /etc/hosts) und fügen Sie einen Eintrag wie "185.158.xxx.xxx kunde.ch www.kunde.ch" hinzu. Damit löst nur Ihr Rechner die Domain auf den neuen Server auf, während der Rest der Welt weiterhin den alten Server sieht. Testen Sie: Lädt die Startseite? Funktionieren Login, Kontaktformular, Suche, Shop-Checkout? Werden Bilder ausgeliefert? Spielt das SSL-Zertifikat mit? Prüfen Sie auch Subdomains (shop., blog., mail.). Alternativ bieten viele Provider eine Vorschau-URL wie kunde.ch.neuer-host.ch — diese ist aber wegen absoluter URLs in Datenbanken oft weniger zuverlässig. **Resultat:** Vollständig getestete neue Umgebung — alle Kernfunktionen verifiziert ohne öffentlichen Eingriff. - 8 #### DNS-Cutover: A-Record oder Nameserver umschalten Jetzt geht es live. Wählen Sie einen verkehrsarmen Zeitpunkt — typischerweise früh morgens oder am Wochenende. Ändern Sie den A-Record (und AAAA bei IPv6) auf die neue Server-IP, oder schalten Sie die Nameserver komplett um. Bei Domain-Registraren wie SWITCH, Hostpoint oder Cyberdine erfolgt die Anpassung im Kunden-Panel. Verifizieren Sie die Propagation mit dig +trace kunde.ch oder über öffentliche Tools wie dnschecker.org. Dank TTL 300 sehen Sie meist innerhalb von 5–15 Minuten den Effekt. Behalten Sie beide Server gleichzeitig laufen — Mails und Traffic werden während der Übergangsphase auf beiden landen. Erhöhen Sie die TTL nach erfolgreicher Migration wieder auf 3600 oder 14400 Sekunden, um die DNS-Last zu reduzieren. **Resultat:** DNS zeigt weltweit auf neuen Server, beide Server laufen parallel als Sicherheitsnetz. - 9 #### Post-Migration-Checks: Funktion, SEO, SSL, E-Mails Nach dem Cutover beginnt die kritischste Phase. Prüfen Sie systematisch: Lädt die Site unter https:// mit gültigem Zertifikat (Let's Encrypt sollte automatisch greifen, sonst manuell auslösen)? Werden alle Unterseiten korrekt ausgeliefert? Funktionieren Formulare und der Mailversand vom Server (PHPMailer/SMTP)? Sind alle 301-Weiterleitungen aus der .htaccess oder nginx-Konfiguration aktiv? Prüfen Sie die Google Search Console auf Crawling-Fehler. Testen Sie ein- und ausgehende E-Mails von verschiedenen Adressen aus (Gmail, Bluewin, Outlook). Kontrollieren Sie SPF/DKIM/DMARC mit Tools wie mxtoolbox.com — falsch gesetzte Records landen schnell im Spam. Überwachen Sie die Server-Logs der ersten 48 Stunden auf 404er und 500er. Ein zweiter imapsync-Lauf fängt Nachzügler-Mails ein. **Resultat:** Site, Mails und SEO-Signale vollständig funktional, Logs unauffällig, Monitoring aktiv. - 10 #### Alten Provider erst nach 2–4 Wochen kündigen Widerstehen Sie der Versuchung, sofort beim alten Provider zu kündigen, sobald die neue Site läuft. Lassen Sie den alten Account mindestens zwei, besser vier Wochen aktiv. Gründe: vereinzelte Resolver halten DNS-Caches länger als die TTL vorgibt, manche Mail-Server cachen MX-Records mehrere Tage, und es können vergessene Subdomains, Cronjobs oder externe Integrationen auftauchen, die noch auf die alte Infrastruktur zeigen. Beobachten Sie die Logs des alten Servers — kommt dort noch Traffic an? Wenn nach drei Wochen Ruhe herrscht, können Sie den Kündigungsprozess einleiten. Sichern Sie unbedingt vor der Löschung ein finales Komplett-Backup (Dateien, Datenbanken, Mails) und bewahren Sie es mindestens ein Jahr auf. Erst dann den alten Vertrag auslaufen lassen. **Resultat:** Sauberer Abschluss mit Sicherheitsnetz — kein verlorener Traffic, kein verlorenes Datum. ### Vor der Migration: Was Sie prüfen sollten Eine erfolgreiche Migration beginnt lange vor dem ersten kopierten Byte. Klären Sie zuerst die Vertragsfragen: Wann läuft Ihr aktueller Hosting-Vertrag aus? Gibt es eine Kündigungsfrist (oft drei Monate vor Vertragsende)? Sind Domains beim selben Provider registriert wie das Hosting, und müssen sie separat transferiert werden? Holen Sie sich rechtzeitig die Zugangsdaten zum Domain-Panel und prüfen Sie, ob der Admin-Kontakt eine aktive E-Mail-Adresse hat — beim .ch-Transfer wird dorthin der Bestätigungslink geschickt. Wie ein Domain-Transfer im Einzelnen abläuft, welche Fristen gelten und woher Sie den Auth-Code bekommen, steht in unserer Anleitung Domain umziehen: Auth-Code, Ablauf und Fristen. Klären Sie ausserdem technische Abhängigkeiten: Welche PHP-Version läuft aktuell, und unterstützt der neue Provider sie? Welche PHP-Extensions sind aktiv (imagick, gd, intl, mbstring, soap)? Gibt es spezielle Server-Konfigurationen, etwa ionCube-Loader, eigene SSL-Zertifikate oder Verzeichnis-Passwörter? Welche Cronjobs laufen im Hintergrund — sie kommen bei einem Standard-Backup nicht mit. Notieren Sie sich auch externe Anbindungen: Zahlungsdienstleister mit IP-Whitelist, Mail-Versand über SMTP-Relays wie Mailgun oder SendGrid, oder API-Schnittstellen zu Buchhaltungssoftware. All diese Punkte müssen am neuen Standort identisch verfügbar sein. Empfehlenswert ist eine kurze Risiko-Einschätzung: Welche Funktion der Website ist geschäftskritisch? Was passiert, wenn sie für drei Stunden ausfällt? Für drei Tage? Diese Antwort entscheidet, ob Sie einen aufwendigen Parallel-Betrieb organisieren oder einen einfachen Cutover am Sonntagmorgen ausreicht. ### Häufige Fehler beim Hosting-Wechsel Der mit Abstand häufigste Fehler ist die **vergessene Komponente**: Eine Cronjob-Datei, die im Backup nicht enthalten war, ein verstecktes Verzeichnis mit Bilduploads, ein Subdomain wie shop.kunde.ch, der separat konfiguriert werden muss. Eine sorgfältige Inventur in Schritt 1 verhindert das. An zweiter Stelle steht die **DNS-Falle**: TTL nicht gesenkt, weshalb die Umschaltung 24 Stunden dauert und Kunden weiterhin auf der alten Site landen. Oder vergessene TXT-Records für SPF, DKIM oder Google Site-Verification — die Folge sind plötzlich abgewiesene Mails oder verlorene Search-Console-Daten. Klassiker Nummer drei sind **hardcodierte URLs in Datenbanken**. WordPress speichert die Site-URL absolut, ebenso viele andere CMS. Wenn Sie die Datenbank kopieren und die Site auf einer Test-Subdomain testen wollen, leitet das System Sie permanent auf die alte Live-URL weiter. Lösung: Search-Replace-Tools wie WP-CLI (wp search-replace) oder direkter SQL-Replace, aber Achtung bei serialisierten Daten. Ebenfalls beliebt: **falsche Datei-Berechtigungen** nach dem Upload. Ist der Web-Server-Benutzer nicht Eigentümer der Dateien, schlagen Uploads, Cache-Schreibvorgänge und Plugin-Installationen fehl. Setzen Sie chown korrekt und prüfen Sie 644/755 als Standard. Schliesslich: **zu schnelles Kündigen** des alten Vertrags. Wer am Cutover-Tag direkt kündigt, hat keine Rückfallebene, wenn etwas schiefgeht. Mindestens zwei Wochen Parallelbetrieb sind Pflicht. ### Wenn etwas schiefgeht: Notfallplan Trotz sorgfältiger Vorbereitung kann etwas klemmen. Halten Sie deshalb einen Notfallplan bereit, bevor Sie den Cutover-Knopf drücken. **Szenario 1: Die neue Site zeigt Fehlermeldungen.** Erste Massnahme — DNS auf den alten Server zurückschalten. Da TTL nur 300 Sekunden beträgt, ist die Site innerhalb von Minuten wieder erreichbar. Dann in Ruhe die Logs analysieren: Apache/Nginx-Error-Log, PHP-Error-Log, Datenbank-Verbindungsprobleme. Erst nach behobenem Problem erneut umschalten. **Szenario 2: Mails kommen nicht mehr an.** Prüfen Sie zuerst den MX-Record mit dig MX kunde.ch — zeigt er auf den neuen Server? Sind die Postfächer wirklich angelegt und aktiv? Funktioniert SMTP-Auth? Häufig sind es SPF-Probleme: Steht im TXT-Record die IP des neuen Servers? Ein vergessener SPF-Eintrag führt dazu, dass ausgehende Mails als Spam markiert werden. **Szenario 3: SSL-Zertifikat funktioniert nicht.** Bei Let\'s Encrypt löst das automatische Renewal meist erst aus, wenn die Domain auf den Server zeigt. Triggern Sie certbot manuell oder kontaktieren Sie den Provider. Bis dahin kann ein temporäres self-signed Cert oder eine Weiterleitung via http auf den alten Server helfen — aber niemals die Site ohne SSL ausliefern. **Szenario 4: Datenverlust oder korrupte Datenbank.** Hier rettet Sie das Backup aus Schritt 2 — vorausgesetzt, Sie haben es geprüft. Importieren Sie den letzten verifizierten Dump und stellen Sie nur die fehlenden Datensätze nach. Wichtig in allen Szenarien: Kommunizieren Sie aktiv. Eine kurze E-Mail an Kunden oder ein Banner auf der Website („Wir migrieren gerade — kurzfristige Störungen möglich") erspart hektische Support-Anfragen. ### Kostenloser Transfer-Service von Cyberdine Wer als KMU nicht selbst migrieren will oder die Verantwortung lieber in erfahrene Hände gibt: Cyberdine Systems übernimmt die komplette Migration bestehender Webseiten **kostenlos** als Bestandteil jedes Hosting-Vertrags. Seit 1995 betreuen wir Schweizer Unternehmen — vom Einzelhandwerker bis zum mittelständischen Betrieb — und kennen die typischen Stolpersteine aller verbreiteten CMS, Webshops und Mail-Konfigurationen. Wir kümmern uns um Dateien, Datenbanken, Mails inklusive IMAP-Sync, DNS-Strategie und den koordinierten Cutover — Sie liefern nur die Zugangsdaten, wir liefern eine reibungslos laufende Site auf Schweizer Infrastruktur. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Migrationsgespräch — wir prüfen Ihre bestehende Umgebung und erstellen einen konkreten Zeitplan, bevor Sie sich für irgendetwas entscheiden müssen. Steht bei Ihnen speziell der Umzug einer veralteten Joomla-Installation (1.5, 2.5, 3.x) an, beschreibt unser Service Joomla-Migration das Vorgehen im Detail. FAQ ### Häufige Fragen - Wie lange dauert eine typische Webseiten-Migration? Eine einfache Visitenkarten-Site mit wenigen Mail-Postfächern lässt sich in 2–4 Stunden migrieren. Eine mittlere KMU-Site mit WordPress, Shop, 10–20 Postfächern und einigen GB Daten benötigt typischerweise einen halben bis ganzen Arbeitstag inklusive Tests. Komplexe Umgebungen mit eigenen Anwendungen, vielen Subdomains oder grossen Datenbanken können sich über mehrere Tage ziehen. Planen Sie immer einen Puffer von 50 Prozent zusätzlich ein. - Auf welchen Wert sollte ich die TTL vor der Migration senken? Setzen Sie die TTL auf 300 Sekunden (5 Minuten) — und zwar mindestens 24, besser 48 Stunden vor dem geplanten Cutover. So sind alle weltweiten DNS-Resolver darauf eingestellt, neue Werte schnell zu übernehmen. Nach erfolgreicher Migration setzen Sie die TTL wieder auf 3600 oder 14400 Sekunden zurück. - Was passiert mit E-Mails während der DNS-Umschaltung? Während der Propagationsphase können Mails sowohl beim alten als auch beim neuen Server eingehen — je nachdem, welchen MX-Record der sendende Server gerade kennt. Deshalb müssen beide Postfächer aktiv bleiben, und nach dem Cutover sollte ein finaler imapsync-Lauf die letzten Nachrichten vom alten auf den neuen Server holen. Verloren geht so nichts. - Kann ich die Migration ohne Downtime durchführen? Ja — mit niedriger TTL, parallelem Betrieb beider Server und gründlichen Vorabtests via hosts-File ist eine Migration praktisch ohne wahrnehmbaren Ausfall möglich. Einzig die DNS-Propagation kann zu kurzzeitig unterschiedlichen Auslieferungen führen. Wer auf identischen Inhalt beider Server achtet, bemerkt davon nichts. - Muss ich mein SSL-Zertifikat manuell mitnehmen? Nein, in den meisten Fällen nicht. Bei Let's Encrypt wird auf dem neuen Server automatisch ein neues Zertifikat ausgestellt, sobald die Domain auf den neuen Server zeigt. Bei kostenpflichtigen Zertifikaten von Anbietern wie Sectigo oder DigiCert können Sie die bestehenden Zertifikatsdateien (.crt, .key, .ca-bundle) in der Regel übertragen — sie sind nicht an einen Server gebunden. - Was tun, wenn die Site nach dem Cutover Fehler zeigt? Erstens: nicht in Panik geraten. Prüfen Sie zuerst die Server-Logs (Apache/Nginx Error Log, PHP-Fehlerlog) — die meisten Probleme sind Pfad-, Berechtigungs- oder Konfigurationsfehler. Datenbankverbindung in der Konfigurationsdatei korrekt? Berechtigungen auf Verzeichnissen passend? Falls Sie in Zeitdruck sind, schalten Sie über DNS kurzzeitig wieder auf den alten Server zurück — er läuft ja noch. - Wie übertrage ich meine Domain selbst zum neuen Provider? Die Domain-Übertragung (Transfer) ist separat von der Website-Migration. Sie benötigen einen AuthCode/EPP-Code vom alten Registrar, hinterlegen ihn beim neuen Provider und bestätigen den Transfer per E-Mail an den Admin-Kontakt. Für .ch-Domains dauert der Transfer dank SWITCH meist nur wenige Stunden, für .com/.net 5–7 Tage. Wichtig: Die Domain darf nicht "Locked" sein und braucht eine aktuelle Admin-Mail-Adresse. - Was kostet eine professionelle Migration durch den Provider? Bei vielen Schweizer Hostern liegt der Aufwand für eine professionelle Migration zwischen 200 und 800 Franken, abhängig von Komplexität. Cyberdine Systems bietet die Migration bestehender Webseiten kostenlos als Transfer-Service an — das ist gerade für KMU ohne eigenes IT-Team attraktiv, weil das Risiko technischer Patzer entfällt. - Gehen meine SEO-Rankings durch den Hosting-Wechsel verloren? Nein, ein Hosting-Wechsel allein hat keinen negativen SEO-Effekt, sofern Domain, URL-Struktur und Inhalte gleich bleiben. Wichtig ist, dass alle 301-Weiterleitungen, robots.txt und Sitemap übernommen werden und die Site nach dem Cutover schnell lädt. Achten Sie auf identische Server-Antwortzeiten oder verbessern Sie diese — Geschwindigkeit ist ein Ranking-Faktor. - Wann sollte ich besser einen Profi mit der Migration beauftragen? Wenn Ihr Geschäft direkt von der Website abhängt (Online-Shop, Buchungssystem), Sie keine technische Erfahrung mit DNS, SSH oder Datenbanken haben, oder mehrere Domains und Mail-Postfächer parallel zu migrieren sind — dann lohnt sich der Profi. Die Kosten oder ein kostenloser Transfer-Service sind oft günstiger als ein selbstverursachter Ausfall. Zur Wissens-Übersicht Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns Wissens-Hub ### Weitere Wissens-Artikel Andere Praxis-Guides aus dem Wissens-Hub Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Praxis #### Domain umziehen: Auth-Code & Ablauf Domain zu einem neuen Anbieter übertragen — ohne Ausfall von Website und E-Mail. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Domain umziehen: Auth-Code, Ablauf und die Fristen, die man kennen muss (https://cyberdine.ddev.site/wissen/domain-transfer) Stand: 2026-08-06 Eine Domain zu übertragen ist unspektakulärer, als die meisten befürchten: In der Regel dauert der eigentliche Vorgang bei einer .ch-Domain ein bis zwei Stunden, und weder Website noch E-Mail sind davon betroffen. Schiefgehen kann es trotzdem — fast immer aus denselben drei Gründen: ein abgelaufener Auth-Code, eine veraltete Kontaktadresse im Register, oder eine Sperrfrist, von der niemand wusste. Diese Anleitung geht den Weg einmal durch, mit den Besonderheiten für .ch, .com und .de. Domain umziehen mit Auth-Code | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support Eine Domain zu übertragen ist unspektakulärer, als die meisten befürchten: In der Regel dauert der eigentliche Vorgang bei einer .ch-Domain ein bis zwei Stunden, und weder Website noch E-Mail sind davon betroffen. Schiefgehen kann es trotzdem — fast immer aus denselben drei Gründen: ein abgelaufener Auth-Code, eine veraltete Kontaktadresse im Register, oder eine Sperrfrist, von der niemand wusste. Diese Anleitung geht den Weg einmal durch, mit den Besonderheiten für .ch, .com und .de. - 1 #### Klären, was überhaupt umziehen soll Der häufigste Irrtum vorweg: Ein Domain-Transfer und ein Hosting-Umzug sind zwei verschiedene Dinge. Beim Transfer wechselt nur die Verwaltung des Namens zu einem neuen Registrar — wer Ihre Rechnung stellt und wo Sie die DNS-Einträge pflegen. Website, Datenbank und Postfächer bleiben davon völlig unberührt; sie liegen weiterhin auf demselben Server. Umgekehrt können Sie Ihre Website zu einem neuen Hoster umziehen, ohne die Domain je anzufassen. Entscheiden Sie also zuerst: Wollen Sie nur den Domainvertrag verlagern, nur das Hosting, oder beides? Wenn beides — machen Sie es nacheinander, nicht gleichzeitig. Zuerst die Website umziehen und testen, dann die Domain nachziehen. Zwei Baustellen am selben Tag erschweren die Fehlersuche erheblich. **Resultat:** Klarer Entscheid: nur Domain, nur Hosting oder beides nacheinander — mit festgelegter Reihenfolge. - 2 #### Kontaktadresse im Register prüfen Bevor Sie irgendetwas anstossen, kontrollieren Sie die im Register hinterlegte E-Mail-Adresse des Domaininhabers. Genau dorthin geht die Bestätigungsmail, mit der Sie den Transfer freigeben — und genau dort liegt der Klassiker unter den Stolpersteinen: Die Adresse gehört einem ausgeschiedenen Mitarbeiter, einer aufgelösten Agentur oder einem Postfach, das seit Jahren niemand mehr öffnet. Schlimmer noch, wenn die Adresse auf der umzuziehenden Domain selbst liegt und das Postfach beim alten Anbieter mit dem Vertrag endet. Prüfen Sie den Eintrag über eine Whois-Abfrage oder im Kundenkonto Ihres bisherigen Anbieters und aktualisieren Sie ihn, bevor der Transfer startet. Verwenden Sie im Zweifel eine Adresse, die unabhängig von der Domain funktioniert. **Resultat:** Erreichbare, aktuelle Inhaber-E-Mail im Register — Bestätigungsmail kommt garantiert an. - 3 #### Transfer-Sperre aufheben Viele Domains stehen ab Werk unter einer Transfersperre (im Register als "clientTransferProhibited" sichtbar). Das ist eine sinnvolle Schutzfunktion gegen Domain-Diebstahl, blockiert aber jeden legitimen Umzug. Die Sperre lässt sich im Kundenkonto des aktuellen Anbieters mit einem Klick aufheben; bei manchen Anbietern muss man dafür den Support kontaktieren. Zusätzlich gelten bei .com, .net und .org Sperrfristen: Nach einer Neuregistrierung, nach einem vorangegangenen Transfer und nach einem Inhaberwechsel ist die Domain für 60 Tage nicht übertragbar. ICANN hat 2025 eine Verkürzung dieser Frist auf 30 Tage beschlossen, die schrittweise umgesetzt wird — im Zweifel fragen Sie Ihren Registrar nach dem konkret geltenden Stand. Für .ch- und .li-Domains gibt es diese Sperrfristen nicht. **Resultat:** Domain steht auf "ok" statt "clientTransferProhibited", keine laufende Sperrfrist. - 4 #### Auth-Code beim bisherigen Anbieter anfordern Der Auth-Code — je nach Anbieter auch Transfercode, Autorisierungscode, AuthInfo oder EPP-Code genannt — ist der Schlüssel zur Domain. Wer ihn hat, kann den Umzug auslösen; deshalb wird er ausschliesslich an den eingetragenen Inhaber herausgegeben. Bei den meisten Anbietern erzeugen Sie ihn selbst im Kundenkonto, sonst fordern Sie ihn beim Support an. Bei .ch- und .li-Domains lässt er sich zusätzlich direkt über das SWITCH-Benutzerkonto beziehen, und falls die Zugangsdaten dorthin verloren sind, über ein Formular bei SWITCH. Zwei Dinge sind wichtig: Der Code ist nur begrenzt gültig — je nach Register wenige Tage bis wenige Wochen — und muss zeichengenau übernommen werden. Kopieren Sie ihn, statt ihn abzutippen, und achten Sie auf mitkopierte Leerzeichen am Ende. Läuft er ab, fordern Sie einfach einen neuen an. **Resultat:** Gültiger Auth-Code in der Hand, Ablaufdatum notiert. - 5 #### Transfer beim neuen Anbieter beauftragen Jetzt geben Sie Domain und Auth-Code beim neuen Anbieter ein und lösen den Transfer aus. Ein Punkt verdient Aufmerksamkeit: Legen Sie beim neuen Anbieter vorher fest, welche DNS-Einträge nach der Übernahme gelten sollen. Übernimmt der neue Registrar die Domain mit seinen Standard-Nameservern, während Ihre Website und Ihre Postfächer noch woanders liegen, zeigt die Domain nach dem Transfer plötzlich auf eine leere Parkseite — und die E-Mails laufen ins Nichts. Entweder Sie tragen die bestehenden Einträge (A, MX, TXT und was sonst gesetzt ist) vorher beim neuen Anbieter ein, oder Sie lassen die bisherigen Nameserver beim Transfer unverändert bestehen. Notieren Sie die komplette DNS-Zone vorher — eine Whois- und dig-Abfrage genügt dafür. **Resultat:** Transfer beauftragt, DNS-Einträge dokumentiert und beim neuen Anbieter vorbereitet. - 6 #### Bestätigen und Abschluss abwarten Der bisherige Anbieter schickt nun eine E-Mail an die Inhaberadresse mit einem Bestätigungslink. Erst dieser Klick gibt den Transfer frei. Reagieren Sie zügig — bleibt die Bestätigung aus, verfällt der Vorgang nach einigen Tagen und Sie fangen von vorn an. Bei .ch- und .li-Domains ist der Umzug danach meist innerhalb von ein bis zwei Stunden abgeschlossen. Bei .com, .net und .org zieht sich der Vorgang länger: Der abgebende Registrar hat bis zu fünf Tage Zeit, dem Transfer zu widersprechen oder ihn ablaufen zu lassen — bestätigt er aktiv, geht es schneller. Bei .de läuft der Wechsel über den sogenannten KK-Antrag bei der DENIC und ist üblicherweise innerhalb eines Werktags erledigt. **Resultat:** Transfer bestätigt und vom Register vollzogen, Domain erscheint im Konto des neuen Anbieters. - 7 #### Nachkontrolle: Website, E-Mail, SSL Nach dem Transfer prüfen Sie drei Dinge, am besten unmittelbar. Erstens die Website: Lädt sie unter https:// mit gültigem Zertifikat? Zweitens die E-Mail: Schicken Sie eine Testmail von aussen an ein Postfach der Domain und eine von dort nach aussen. Drittens die DNS-Einträge, die man leicht übersieht — SPF, DKIM und DMARC. Gehen diese TXT-Einträge beim Nameserver-Wechsel verloren, funktioniert der Mailversand zunächst scheinbar weiter, landet aber zunehmend im Spam. Prüfen Sie ausserdem, ob die Domain beim neuen Anbieter auf automatische Verlängerung steht — eine Domain, die nach dem Umzug schlicht ausläuft, ist ein teurer und vermeidbarer Fehler. **Resultat:** Website, Mailversand und Mail-Authentifizierung verifiziert, Auto-Renewal aktiv. - 8 #### Alten Vertrag erst danach kündigen Kündigen Sie den Vertrag beim bisherigen Anbieter nicht vor dem Transfer — eine gekündigte Domain kann in einen Status geraten, aus dem heraus kein Transfer mehr möglich ist, und im schlimmsten Fall wird sie zur Löschung freigegeben. Warten Sie, bis die Domain nachweislich im Konto des neuen Anbieters liegt und alles läuft. Wenn beim alten Anbieter auch Hosting und Postfächer lagen, lassen Sie den Account danach noch zwei bis vier Wochen bestehen: als Sicherheitsnetz für vergessene Weiterleitungen, alte Mails und Dateien, an die erfahrungsgemäss niemand denkt, bis sie fehlen. **Resultat:** Domain sicher beim neuen Anbieter, alter Vertrag erst danach beendet. ### Transfer oder Umzug — der Unterschied, an dem die meisten scheitern Die häufigste Verwirrung beim Thema Domain betrifft nicht den Ablauf, sondern die Begriffe. Ein **Domain-Transfer** verlagert ausschliesslich die Verwaltung des Namens: Ein anderer Registrar führt künftig den Eintrag, stellt die Rechnung und bietet die Oberfläche, in der Sie DNS-Einträge pflegen. Die Website liegt danach exakt dort, wo sie vorher lag. Ein **Hosting-Umzug** dagegen verschiebt die Inhalte — Dateien, Datenbank, Postfächer — auf einen anderen Server. Dabei bleibt der Domainname unverändert; es ändern sich lediglich die DNS-Einträge, die auf den neuen Server zeigen. Wie das im Detail abläuft, steht in unserer Migration-Checkliste. Beides lässt sich unabhängig voneinander machen, und genau das empfehlen wir: nacheinander statt gleichzeitig. Wer die Website umzieht und am selben Tag die Domain transferiert, hat bei einer Störung zwei mögliche Ursachen und keine Möglichkeit, sie sauber auseinanderzuhalten. ### Die drei Fehler, die wirklich wehtun **Die tote Inhaberadresse.** Der Bestätigungslink geht an die im Register hinterlegte E-Mail-Adresse — und die stammt bei vielen KMU-Domains aus der Zeit der Ersteinrichtung. Sie gehört der Agentur, die die Website vor acht Jahren gebaut hat, oder einem Mitarbeiter, der längst nicht mehr im Betrieb ist. Besonders unangenehm wird es, wenn die Adresse auf der umzuziehenden Domain selbst liegt und das Postfach mit dem gekündigten Vertrag verschwindet. Prüfen Sie diesen Eintrag zuerst, nicht zuletzt. **Die Kündigung zur falschen Zeit.** Ein verbreiteter Reflex: erst beim alten Anbieter kündigen, dann umziehen. Das ist die Reihenfolge, in der Domains verloren gehen. Eine gekündigte Domain kann in einen Status geraten, aus dem heraus kein Transfer mehr möglich ist. Kündigen Sie erst, wenn die Domain nachweislich im neuen Konto liegt. **Die verlorene DNS-Zone.** Übernimmt der neue Anbieter die Domain mit seinen Standard-Nameservern, sind alle bisherigen Einträge weg — A-Record, MX, und vor allem die TXT-Einträge für SPF, DKIM und DMARC. Website und Mail zeigen dann ins Leere, oder schlimmer: Der Versand funktioniert scheinbar, aber die Mails landen zunehmend im Spam, weil die Authentifizierung fehlt. Dokumentieren Sie die vollständige Zone, bevor Sie den Transfer auslösen. ### Was bei .ch anders ist als bei .com Für Schweizer Firmen ist das die praktisch relevanteste Unterscheidung. **.ch und .li** werden von SWITCH verwaltet und kennen keine der ICANN-Sperrfristen: Eine frisch registrierte .ch-Domain lässt sich sofort weitergeben, und der Transfer ist nach der Bestätigung meist innerhalb von ein bis zwei Stunden vollzogen. Den Transfercode können Sie beim aktuellen Anbieter oder direkt über Ihr SWITCH-Benutzerkonto beziehen. Bei **.com, .net und .org** gilt die ICANN-Transferpolitik mit ihren Sperrfristen: 60 Tage nach Neuregistrierung, nach einem vorangegangenen Transfer und nach einem Inhaberwechsel. ICANN hat 2025 beschlossen, diese Frist auf 30 Tage zu verkürzen; die Umsetzung erfolgt schrittweise, weshalb Sie den aktuell geltenden Stand im Zweifel bei Ihrem Registrar erfragen sollten. Zusätzlich hat der abgebende Registrar bis zu fünf Tage Zeit, dem Transfer zu widersprechen. Bei **.de** läuft der Anbieterwechsel über den KK-Antrag (Konnektivitätskoordination) bei der DENIC, für den Sie den AuthInfo-Code benötigen. Der Vorgang ist üblicherweise innerhalb eines Werktags abgeschlossen. ### Wir übernehmen den Transfer für Sie Wenn Sie den Umzug nicht selbst durchführen möchten: Cyberdine Systems übernimmt den kompletten Domain-Transfer — inklusive Prüfung der Inhaberdaten, vollständiger Sicherung der bestehenden DNS-Zone und Nachkontrolle von Website, Mailversand und Mail-Authentifizierung. Bei einem gleichzeitigen Wechsel des Hostings koordinieren wir beide Schritte so, dass weder Website noch E-Mail ausfallen. Sprechen Sie uns an — oder sehen Sie sich zuerst unsere Hosting-Pakete an. FAQ ### Häufige Fragen - Was ist ein Auth-Code? Der Auth-Code ist eine Zeichenfolge, die als Schlüssel zu Ihrer Domain dient — je nach Anbieter heisst er auch Transfercode, Autorisierungscode, AuthInfo oder EPP-Code. Nur wer ihn besitzt, kann einen Umzug zu einem anderen Anbieter auslösen. Deshalb wird er ausschliesslich an den eingetragenen Domaininhaber herausgegeben und ist zeitlich begrenzt gültig. Behandeln Sie ihn wie ein Passwort. - Wo bekomme ich den Auth-Code für meine .ch-Domain? Beim aktuellen Anbieter — bei den meisten lässt er sich direkt im Kundenkonto erzeugen, sonst über den Support anfordern. Bei .ch- und .li-Domains können Sie den Transfercode zusätzlich über Ihr SWITCH-Benutzerkonto beziehen. Sind die Zugangsdaten dorthin nicht mehr bekannt, stellt SWITCH ihn über ein Formular aus. - Ist meine Website während des Domain-Transfers offline? Nein. Ein Registrarwechsel berührt weder die Website noch die Postfächer — es wechselt nur die Verwaltung des Namens. Ausfälle entstehen erst, wenn beim Transfer gleichzeitig die Nameserver geändert werden und die DNS-Einträge beim neuen Anbieter nicht vollständig hinterlegt sind. Genau deshalb sollte man die bestehende DNS-Zone vorher dokumentieren. - Wie lange dauert ein Domain-Transfer? Bei .ch und .li in der Regel ein bis zwei Stunden nach Ihrer Bestätigung. Bei .com, .net und .org kann es bis zu fünf Tage dauern, weil der bisherige Registrar diese Frist zum Widerspruch hat — bestätigt er aktiv, geht es deutlich schneller. Bei .de ist der Wechsel über den KK-Antrag meist innerhalb eines Werktags erledigt. - Warum lässt sich meine Domain nicht übertragen? Drei Ursachen decken fast alle Fälle ab. Erstens eine aktive Transfersperre (im Register als "clientTransferProhibited" sichtbar), die Sie beim aktuellen Anbieter aufheben lassen. Zweitens eine Sperrfrist: Bei .com, .net und .org ist eine Domain nach Neuregistrierung, vorangegangenem Transfer oder Inhaberwechsel 60 Tage lang gesperrt. Drittens ein abgelaufener oder falsch kopierter Auth-Code — fordern Sie in dem Fall einfach einen neuen an. - Was kostet ein Domain-Transfer? Der Transfer selbst ist bei den meisten Anbietern kostenlos oder kostet den Betrag einer Jahresgebühr, die dann als Verlängerung gutgeschrieben wird. Bei gTLDs wie .com verlängert der Transfer die Laufzeit üblicherweise um ein Jahr. Restlaufzeit beim alten Anbieter geht nicht verloren, wird aber in der Regel auch nicht zurückerstattet. - Verliere ich meine E-Mail-Adressen beim Domain-Umzug? Nicht durch den Transfer selbst — die Postfächer liegen beim Hoster, nicht beim Registrar. Kritisch wird es, wenn Sie gleichzeitig das Hosting wechseln oder beim Transfer die Nameserver umstellen: Fehlt danach der MX-Eintrag, kommen keine Mails mehr an. Prüfen Sie nach dem Umzug ausserdem SPF, DKIM und DMARC — verschwinden diese TXT-Einträge, landen Ihre Mails schleichend im Spam. - Kann ich eine Domain kurz vor Ablauf noch umziehen? Möglich, aber riskant. Läuft die Domain während des Transfers ab, kann der Vorgang scheitern und die Domain in eine Rückgewinnungsphase geraten, aus der die Wiederherstellung teuer wird. Verlängern Sie im Zweifel zuerst um ein Jahr und ziehen Sie danach in Ruhe um. Kündigen Sie den alten Vertrag nie vor dem abgeschlossenen Transfer. - Was passiert, wenn die Bestätigungsmail nicht ankommt? Dann liegt fast immer eine veraltete Inhaberadresse im Register vor — häufig das Postfach einer früheren Agentur oder eines ausgeschiedenen Mitarbeiters. Prüfen Sie den Eintrag per Whois-Abfrage und lassen Sie ihn beim aktuellen Anbieter aktualisieren, bevor Sie den Transfer erneut anstossen. Schauen Sie auch im Spam-Ordner nach. - Muss ich Domain und Hosting beim selben Anbieter haben? Nein, beides lässt sich trennen — die Domain kann bei einem Registrar liegen und die Website bei einem anderen Hoster. In der Praxis ist die Bündelung aber bequemer: ein Ansprechpartner, eine Rechnung, und bei Störungen muss niemand klären, wer für DNS zuständig ist. Wer bewusst trennt, sollte dokumentieren, wo was liegt. Zur Wissens-Übersicht Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns Wissens-Hub ### Weitere Wissens-Artikel Andere Praxis-Guides aus dem Wissens-Hub Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## IT- & Hosting-Glossar: Fachbegriffe verständlich erklärt (https://cyberdine.ddev.site/wissen/glossar) Stand: 2026-05-14 Hosting bringt eine Flut an Fachbegriffen mit sich – von DNS-Records über SSL-Zertifikate bis zu Mailserver-Protokollen, Datenschutzgesetzen und strukturierten Daten. Wer als KMU eine Website betreibt, einen Provider wechselt oder mit einer Agentur kommuniziert, stösst regelmässig auf Abkürzungen, die nirgends sauber erklärt werden. Dieses Glossar fasst 52 zentrale Begriffe rund um Webhosting, Domains, Server, Web-Sicherheit, Datenschutz und SEO kompakt zusammen. Jeder Eintrag erklärt, was der Begriff bedeutet, wozu er dient und warum er für den Betrieb einer professionellen Website relevant ist. Die Einträge sind untereinander verlinkt, damit Zusammenhänge auf einen Blick sichtbar werden. IT- & Hosting-Glossar | Cyberdine Systems - Home - Webhosting - Server - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - SLA & Monitoring - Unternehmen - News - Kontakt - Support Hosting bringt eine Flut an Fachbegriffen mit sich – von DNS-Records über SSL-Zertifikate bis zu Mailserver-Protokollen, Datenschutzgesetzen und strukturierten Daten. Wer als KMU eine Website betreibt, einen Provider wechselt oder mit einer Agentur kommuniziert, stösst regelmässig auf Abkürzungen, die nirgends sauber erklärt werden. Dieses Glossar fasst 52 zentrale Begriffe rund um Webhosting, Domains, Server, Web-Sicherheit, Datenschutz und SEO kompakt zusammen. Jeder Eintrag erklärt, was der Begriff bedeutet, wozu er dient und warum er für den Betrieb einer professionellen Website relevant ist. Die Einträge sind untereinander verlinkt, damit Zusammenhänge auf einen Blick sichtbar werden. ### A Apache Apache HTTP Server ist der älteste und weltweit am häufigsten eingesetzte Webserver. Er nimmt Anfragen eines Browsers entgegen und liefert HTML, CSS, Bilder oder dynamische Inhalte aus einer PHP-Anwendung aus. Apache ist Open Source, modular aufgebaut und unterstützt über die `.htaccess`-Datei feingranulare Konfigurationen pro Verzeichnis – inklusive Redirects und Zugriffsschutz. In modernen Hosting-Umgebungen wird Apache oft mit Nginx als vorgelagertem Reverse-Proxy kombiniert, was die Auslieferung statischer Dateien beschleunigt und gleichzeitig die Flexibilität von Apache erhält. A-Record Ein zentraler Eintrag im DNS-System. Der A-Record (Address Record) verknüpft einen Hostnamen mit einer IPv4-Adresse, also etwa cyberdine.ch mit 49.12.45.34. Für IPv6-Adressen existiert analog der AAAA-Record. Ohne korrekten A-Record findet kein Browser den Server – die Domain bliebe unerreichbar. Bei einem Provider-Wechsel muss der A-Record auf die IP-Adresse des neuen Servers zeigen. Änderungen an A-Records werden durch die DNS-TTL (Time-to-Live) verzögert weltweit propagiert, typischerweise innerhalb weniger Stunden. ### B Backup Eine regelmässige Sicherungskopie von Website-Dateien, Datenbanken und Konfiguration. Backups schützen vor Datenverlust durch Hardware-Defekte, Hacking-Vorfälle, fehlerhafte Updates oder versehentliches Löschen. Professionelle Hosting-Anbieter erstellen tägliche oder stündliche Backups und bewahren sie georedundant auf einem separaten System auf. Wichtig ist die 3-2-1-Regel: drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine ausserhalb des Standorts. Ein Backup ist erst dann ein Backup, wenn die Wiederherstellung getestet wurde – ungeprüfte Sicherungen können im Ernstfall unbrauchbar sein. Bandbreite (Bandwidth) Die maximale Datenmenge, die ein Server pro Zeiteinheit übertragen kann, gemessen in Megabit oder Gigabit pro Sekunde. Bandbreite bestimmt, wie viele gleichzeitige Besucher eine Website ohne Verzögerung bedienen kann. Davon zu unterscheiden ist Traffic, das gesamte monatliche Datenvolumen. Bei modernen Hosting-Angeboten ist Bandbreite meist ausreichend dimensioniert; Engpässe entstehen eher durch unoptimierte Bilder oder fehlende Komprimierung mit gzip oder Brotli. Streaming-Anwendungen und grosse Downloads stellen die höchsten Bandbreiten-Anforderungen. Brotli Ein modernes Komprimierungsverfahren, das von Google entwickelt wurde und Text-Inhalte wie HTML, CSS und JavaScript um 15 bis 25 Prozent stärker komprimiert als das ältere gzip. Browser signalisieren Brotli-Unterstützung im Accept-Encoding-Header; der Webserver liefert dann die komprimierte Variante aus. Brotli funktioniert nur über HTTPS und wird heute von allen relevanten Browsern unterstützt. Auf modernen Servern wie Nginx oder Apache mit entsprechendem Modul lässt es sich mit wenigen Zeilen Konfiguration aktivieren und verbessert messbar Ladezeit und Core Web Vitals. ### C Cache Ein Zwischenspeicher, der bereits berechnete Inhalte für schnellere Auslieferung vorhält. In der Webwelt existieren mehrere Cache-Schichten: Browser-Cache speichert Bilder und CSS lokal, der Server-Cache hält fertige HTML-Seiten bereit, ein Object-Cache wie Redis speichert Datenbank-Abfragen, und OPcache kompiliert PHP-Skripte. Ein gut konfigurierter Cache reduziert Serverlast um ein Vielfaches und beschleunigt Seitenaufrufe spürbar. Bei dynamischen Inhalten muss der Cache jedoch gezielt invalidiert werden, damit Besucher keine veralteten Daten sehen. ClamAV Ein Open-Source-Virenscanner, der primär auf Mail- und Fileservern eingesetzt wird. ClamAV prüft eingehende E-Mail-Anhänge sowie hochgeladene Dateien auf Schadcode und blockiert oder isoliert verdächtige Inhalte, bevor sie Schaden anrichten. Die Virensignaturen werden mehrmals täglich aktualisiert. In Hosting-Umgebungen ist ClamAV häufig Teil des Mail-Stacks und arbeitet mit Spam-Filtern wie Spamdyke zusammen. ClamAV ersetzt keinen Endpoint-Schutz auf dem Arbeitsplatz, ist aber ein wichtiges Sicherheitsnetz für Webformulare mit Datei-Uploads und für den Mailserver. CMS (Content Management System) Eine Software, mit der Website-Inhalte ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden können – Texte, Bilder, Menüs und ganze Seiten lassen sich über eine grafische Oberfläche bearbeiten. Verbreitete CMS sind WordPress, TYPO3, Joomla, Drupal und Contao. Ein CMS besteht typischerweise aus PHP-Code und einer Datenbank wie MariaDB. CMS-Installationen benötigen regelmässige Updates, da bekannte Sicherheitslücken sonst von Angreifern ausgenutzt werden. Verwaltete Hosting-Pakete übernehmen diese Updates oft automatisch und schützen mit einer WAF. CNAME Ein DNS-Eintrag, der einen Hostnamen als Alias auf einen anderen Hostnamen verweist – nicht direkt auf eine IP-Adresse wie der A-Record. Beispielsweise zeigt www.cyberdine.ch per CNAME auf cyberdine.ch. CNAMEs werden häufig für externe Dienste verwendet, etwa um eine Subdomain wie shop.firma.ch auf einen Shop-Anbieter zu lenken. Wichtig: Auf demselben Namen darf neben einem CNAME kein anderer DNS-Eintragstyp existieren, weshalb der Apex einer Domain (firma.ch ohne www) in der Regel keinen CNAME haben darf. CSP (Content Security Policy) Ein HTTP-Header, der dem Browser mitteilt, aus welchen Quellen Skripte, Bilder, Styles und andere Ressourcen geladen werden dürfen. CSP ist eine der wirksamsten Massnahmen gegen XSS-Angriffe, weil eingeschleuster JavaScript-Code von fremden Domains gar nicht erst ausgeführt wird. Eine restriktive CSP erlaubt nur Skripte vom eigenen Host und ausgewählte CDNs. Die Einführung erfordert sorgfältige Planung, da fehlerhaft konfigurierte Policies legitime Funktionen blockieren. Mit dem Report-Only-Modus lässt sich CSP zunächst testen, ohne Besucher zu beeinträchtigen. ### D Datenbank Eine strukturierte Sammlung von Daten, auf die per SQL-Abfragen zugegriffen wird. Im Webhosting-Umfeld dominieren relationale Datenbanken wie MariaDB und MySQL, die Inhalte für ein CMS, Bestellungen für einen Webshop oder Benutzerkonten speichern. Datenbanken laufen meist als separater Dienst auf demselben oder einem dedizierten Server. Die Performance hängt stark von der Indexierung der Tabellen ab. Regelmässige Backups und ein restriktiver Zugriff sind Pflicht, da kompromittierte Datenbanken den vollständigen Inhalt einer Website preisgeben können. DDoS Distributed Denial of Service – ein Angriff, bei dem tausende kompromittierte Geräte gleichzeitig Anfragen an einen Server senden, bis dieser unter der Last zusammenbricht. Ziel ist nicht der Datendiebstahl, sondern die Lahmlegung der Website. Schutz bieten Anti-DDoS-Filter auf Netzwerkebene, die auffällige Traffic-Muster erkennen und blockieren, sowie eine WAF für Angriffe auf Anwendungsebene. Professionelle Hosting-Anbieter integrieren DDoS-Schutz standardmässig. Kleinere Angriffe lassen sich durch Rate-Limiting und Caching abfedern, grosse Volumetric-Attacks erfordern spezialisierte Filterzentren. DKIM DomainKeys Identified Mail – ein E-Mail-Authentifizierungsverfahren, bei dem ausgehende Mails kryptografisch signiert werden. Der öffentliche Schlüssel liegt als TXT-Record im DNS der absendenden Domain. Empfangende Mailserver prüfen die Signatur und stellen so sicher, dass die Mail wirklich vom angegebenen Absender stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Zusammen mit SPF und DMARC bildet DKIM das Fundament moderner Anti-Phishing-Massnahmen und verbessert deutlich die Zustellrate, da DKIM-signierte Mails seltener im Spam landen. DMARC Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance – eine Richtlinie, die festlegt, wie empfangende Mailserver mit Mails umgehen sollen, die SPF- oder DKIM-Prüfungen nicht bestehen. Die Policy wird als TXT-Record im DNS hinterlegt und reicht von "none" (nur beobachten) über "quarantine" (in Spam verschieben) bis "reject" (komplett ablehnen). DMARC liefert zudem Reports, die zeigen, wer im Namen der eigenen Domain Mails versendet – ein wirksames Instrument gegen Domain-Spoofing und Phishing. DNS (Domain Name System) Das weltweite Adressbuch des Internets. DNS übersetzt menschenlesbare Domainnamen wie cyberdine.ch in maschinenlesbare IP-Adressen. Wird eine Website aufgerufen, fragt der Browser zuerst einen DNS-Resolver, dieser kontaktiert die zuständigen Nameserver der Domain und erhält den passenden A-Record zurück. Neben A-Records existieren weitere Typen wie MX für Mail, CNAME für Aliase und TXT für Authentifizierung. DNS-Änderungen propagieren durch TTL-Werte gesteuert weltweit, üblicherweise innerhalb weniger Stunden. Domain Die menschenlesbare Adresse einer Website wie cyberdine.ch. Eine Domain besteht aus einer Top-Level-Domain (.ch, .com, .org) und einer Second-Level-Domain. Sie wird bei einer Registrierungsstelle gemietet – für .ch-Domains ist SWITCH zuständig. Über die Nameserver der Domain wird per DNS festgelegt, auf welchen Server die Domain zeigt. Eine Domain ist von der zugehörigen Website-Datei und der Hosting-Leistung technisch unabhängig: Sie kann jederzeit auf einen neuen Anbieter umgezogen werden, ohne dass die Domain selbst geändert werden muss. ### F FTP / SFTP Protokolle zum Übertragen von Dateien zwischen lokalem Rechner und Webserver. Das klassische FTP überträgt Zugangsdaten und Inhalte unverschlüsselt und gilt heute als unsicher. SFTP (SSH File Transfer Protocol) verschlüsselt die gesamte Verbindung über SSH und ist der heutige Standard für sicheren Datei-Upload. Für statische Websites oder zum Einspielen von Theme-Dateien in ein CMS ist SFTP weiterhin der einfachste Weg. Moderne Workflows ersetzen SFTP zunehmend durch Git-basierte Deployments, bei denen Änderungen versioniert auf den Server gelangen. ### G gzip Ein weit verbreitetes Komprimierungsverfahren, das Textinhalte wie HTML, CSS und JavaScript um bis zu 70 Prozent verkleinert, bevor sie an den Browser ausgeliefert werden. Praktisch jeder Browser unterstützt gzip seit Jahren. Der Webserver komprimiert den Inhalt on-the-fly, der Browser dekomprimiert ihn beim Empfang. Auf modernen Servern wird gzip zunehmend durch das effizientere Brotli ergänzt oder ersetzt, das speziell für Web-Inhalte entwickelt wurde. Beide Verfahren sparen Bandbreite und beschleunigen die Auslieferung – ein zentraler Hebel für Performance und SEO. ### H HTTP/3 Die neueste Version des HTTP-Protokolls, die auf QUIC statt TCP aufbaut. HTTP/3 reduziert Verzögerungen beim Verbindungsaufbau, verarbeitet mehrere Streams parallel ohne Head-of-Line-Blocking und übersteht Netzwechsel (z. B. WLAN zu Mobilfunk) ohne Unterbruch. Besonders auf mobilen Geräten und bei schlechter Verbindung sind die Vorteile spürbar. HTTP/3 erfordert HTTPS und wird von allen modernen Browsern sowie aktuellen Webservern wie Nginx unterstützt. Für Performance-bewusste Hosting-Setups ist HTTP/3 heute Standard – ohne Mehraufwand für den Website-Betreiber. HTTPS HTTP Secure – die verschlüsselte Variante des HTTP-Protokolls, das die gesamte Kommunikation zwischen Browser und Server mit TLS absichert. HTTPS schützt Passwörter, Formulardaten und Cookies vor dem Mitlesen durch Dritte und ist Voraussetzung für moderne Web-Features wie HTTP/2, HTTP/3 und Service Worker. Browser markieren reine HTTP-Seiten als unsicher und Google bevorzugt HTTPS-Seiten in den Suchergebnissen. Mit Let’s Encrypt sind die nötigen Zertifikate kostenlos verfügbar – HTTPS ist heute der Mindeststandard für jede Website. ### I IMAP Internet Message Access Protocol – ein Protokoll zum Abrufen von E-Mails, bei dem die Mails auf dem Server verbleiben und lediglich synchronisiert werden. Im Gegensatz zum älteren POP3 sehen alle Geräte (Laptop, Smartphone, Webmail) jederzeit denselben Mailbestand inklusive Ordnerstruktur und Lesestatus. IMAP arbeitet meist über Port 993 verschlüsselt mit TLS. Für das Versenden von Mails wird ergänzend SMTP verwendet. IMAP ist für KMU heute Standard, da Mitarbeitende selbstverständlich von mehreren Geräten auf dieselbe Mailbox zugreifen wollen. IP-Adresse (IPv4 / IPv6) Die eindeutige Nummer eines Geräts im Internet. IPv4-Adressen bestehen aus vier Zahlen (z. B. 49.12.45.34) und sind weltweit knapp geworden. IPv6 erweitert den Adressraum drastisch und nutzt eine hexadezimale Notation. Server haben in der Regel sowohl eine IPv4- als auch eine IPv6-Adresse (Dual-Stack), damit sie für alle Besucher erreichbar sind. Die Zuordnung von Domain zu IP geschieht über den A-Record (IPv4) bzw. AAAA-Record (IPv6) im DNS. Schweizer Hosting-Anbieter bieten heute durchgehend IPv6 an. ### J JSON-LD JavaScript Object Notation for Linked Data — Format für strukturierte Daten, das in einem `