# Cyberdine Systems — vollständige Inhaltsfassung > Schweizer IT-Dienstleister für Webhosting, vServer und Webdesign, Sitz in Au (SG), Rheintal. Inhabergeführt seit 1995. Diese Datei enthält den vollständigen öffentlichen Inhalt von cyberdine.ch als Markdown — Produkte mit Preisen, Dienstleistungen, Ratgeber und Fachbeiträge. Stand: 2026-09-10 · automatisch erzeugt aus den Live-Daten · Kurzfassung: https://cyberdine.ch/llms.txt Verbindlich sind die Angaben auf den Seiten selbst. Preise in CHF, exklusive MWST. --- # Produkte und Preise ## Webhosting Shared Webhosting auf SSD-Speicher. Tägliche Backups, kostenlose Let's-Encrypt-Zertifikate, E-Mail mit dem vorgeschalteten Spam- und Virenfilter CyberClean (Proxmox Mail Gateway), PHP 8.x mit MySQL/MariaDB. Mindestlaufzeit 12 Monate, danach monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr. ### Parked — CHF 4.90 pro Monat - Speicher: 1 GB - Traffic: 10 GB - E-Mail-Postfächer: 1 - Subdomains: 0 · Alias-Domains: 0 - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### Beginner — CHF 8.90 pro Monat - Speicher: 10 GB - Traffic: 100 GB - E-Mail-Postfächer: 3 - Subdomains: 2 · Alias-Domains: 2 - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### Lite — CHF 16.90 pro Monat - Speicher: 50 GB - Traffic: 500 GB - E-Mail-Postfächer: 5 - Subdomains: 5 · Alias-Domains: 5 - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### Standard — CHF 24.90 pro Monat - Speicher: 150 GB - Traffic: Unlimitiert - E-Mail-Postfächer: 10 - Subdomains: Unlimitiert · Alias-Domains: Unlimitiert - Weiteres: Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen ### WordPress-Hosting — CHF 29.90 pro Monat Auf WordPress abgestimmtes Paket: PHP- und Datenbankwerte passend gesetzt, Testkopie auf Knopfdruck, Haertung und automatische Sicherheitsupdates des Kerns. Alle Einstellungen im Einzelnen unter https://cyberdine.ch/wordpress-hosting. Enthaelt ausdruecklich **keine** gepruefte Update-Betreuung — die ist Gegenstand der Wartungsvertraege ab CHF 39.00. Hosting und Wartung zusammen CHF 59.00 statt 68.90. - Speicher: 150 GB - Traffic: Unlimitiert - E-Mail-Postfächer: 10 - Subdomains: Unlimitiert · Alias-Domains: Unlimitiert - Weiteres: PHP, Datenbank und Caching auf WordPress abgestimmt, Staging-Umgebung auf Knopfdruck — testen, bevor es live geht, Automatische Sicherheitsupdates des WordPress-Kerns, Härtung nach WordPress-Sicherheitsempfehlungen, Tägliches Backup, ausserhalb des Webspace aufbewahrt, Wöchentliche Malware-Prüfung des gesamten Webspace, Klon der Website für Umbauten, ohne Zweitpaket ### Joomla-Hosting — CHF 29.90 pro Monat Auf Joomla abgestimmtes Paket: PHP- und Datenbankwerte passend gesetzt, Testkopie auf Knopfdruck, Haertung und automatische Sicherheitsupdates des Kerns. Alle Einstellungen im Einzelnen unter https://cyberdine.ch/joomla-hosting. Enthaelt ausdruecklich **keine** gepruefte Update-Betreuung — die ist Gegenstand der Wartungsvertraege ab CHF 39.00. Hosting und Wartung zusammen CHF 59.00 statt 68.90. - Speicher: 150 GB - Traffic: Unlimitiert - E-Mail-Postfächer: 10 - Subdomains: Unlimitiert · Alias-Domains: Unlimitiert - Weiteres: PHP, Datenbank und Caching auf Joomla abgestimmt, Staging-Umgebung auf Knopfdruck — testen, bevor es live geht, Automatische Sicherheitsupdates des Joomla-Kerns, Härtung nach Joomla-Sicherheitsempfehlungen, Tägliches Backup, ausserhalb des Webspace aufbewahrt, Wöchentliche Malware-Prüfung des gesamten Webspace, Klon der Website für Umbauten, ohne Zweitpaket ## CyberClean — vorgeschalteter Spam- und Virenfilter Filtert Mail, BEVOR sie den Zielserver erreicht. Der MX-Eintrag der Kundendomain zeigt auf unser Proxmox Mail Gateway; geprüfte Post geht weiter an Microsoft 365, einen eigenen Exchange oder jeden anderen Mailserver. Die Postfächer bleiben beim bisherigen Anbieter — es ist ausdrücklich KEIN Mailhosting und ersetzt keine Postfächer. **Quarantäne zur Selbstbedienung:** Jede Person sieht im Browser ausschliesslich die eigenen zurückgehaltenen Nachrichten und gibt frei, löscht oder sperrt Absender selbst. Zurückgehaltene Post wird nach 30 Tagen verworfen, vorher nicht. **Abgerechnet wird pro Domain, nicht pro Postfach**, gestaffelt nach der Zahl der E-Mail-Adressen. Einrichtung, Testbetrieb und Feinjustierung sind enthalten; Mindestlaufzeit 12 Monate. Weitere Domain desselben Betriebs CHF 4.90 pro Monat, sofern sie auf dieselben Postfächer zeigt. ### CyberClean 10 — CHF 9.90 pro Monat - Bis 10 E-Mail-Adressen, eine Domain - Weiteres: Vorgeschaltet: Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind, Quarantäne zur Selbstbedienung, je Nutzerin und Nutzer, Für Microsoft 365, Exchange oder jeden anderen Mailserver, Virenprüfung, SPF- und DKIM-Kontrolle, Greylisting, Auf Wunsch auch für ausgehende Post, Einrichtung und Feinjustierung inklusive ### CyberClean 25 — CHF 19.90 pro Monat - Bis 25 E-Mail-Adressen, eine Domain - Weiteres: Vorgeschaltet: Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind, Quarantäne zur Selbstbedienung, je Nutzerin und Nutzer, Für Microsoft 365, Exchange oder jeden anderen Mailserver, Virenprüfung, SPF- und DKIM-Kontrolle, Greylisting, Auf Wunsch auch für ausgehende Post, Einrichtung und Feinjustierung inklusive ### CyberClean 50 — CHF 34.90 pro Monat - Bis 50 E-Mail-Adressen, eine Domain - Weiteres: Vorgeschaltet: Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind, Quarantäne zur Selbstbedienung, je Nutzerin und Nutzer, Für Microsoft 365, Exchange oder jeden anderen Mailserver, Virenprüfung, SPF- und DKIM-Kontrolle, Greylisting, Auf Wunsch auch für ausgehende Post, Einrichtung und Feinjustierung inklusive Über 50 Adressen nach Absprache. Seite: https://cyberdine.ch/services/spam-virenfilter ## E-Mail-Hosting ohne Webhosting E-Mail-Postfächer unter eigener Domain, ohne Webspace. Gedacht für Betriebe, deren Website bei einem Baukasten oder Shop-Anbieter liegt (Shopify, Wix, Squarespace liefern keine Postfächer) oder die gar keine Website haben. Website und E-Mail sind technisch getrennt: Es werden nur die MX-Einträge der Domain geändert, die Website bleibt unberührt. **Postfach ist nicht dasselbe wie Adresse.** Die Paketgrösse zählt Postfächer, also Zugänge, unter denen sich jemand anmeldet. Die Zahl der E-Mail-Adressen ist in jedem Paket unbegrenzt — info@, kontakt@ und rechnung@ können auf dasselbe Postfach zeigen. Der übliche Bedarf wird deshalb überschätzt. **Der Spam- und Virenfilter CyberClean ist in jedem Mail-Paket enthalten.** Einzeln buchbar kostet er ab CHF 9.90 pro Monat und Domain — hier ist er ohne Aufpreis dabei, auch im kleinsten Paket für CHF 3.90. Die Staffelung entspricht der des Webhostings (1, 3, 5, 10 Postfächer). Wer später eine Website dazunimmt, wechselt in das Hosting-Paket mit derselben Postfachzahl, ohne dass sich an Adressen oder Einrichtung etwas ändert. Keine Einrichtungsgebühr, Mindestlaufzeit 12 Monate, Übernahme bestehender Postfächer im Preis enthalten. ### Mail S — CHF 3.90 pro Monat - E-Mail-Postfächer: 1 - Speicher: 5 GB - Alias-Domains: 1 - Weiteres: Unlimitierte Alias-Adressen und Weiterleitungen, CyberClean Spam- und Virenfilter inklusive, IMAP, POP3, SMTP und Webmail, SPF, DKIM und DMARC eingerichtet, Tägliche Sicherung, Server in der Schweiz, Übernahme bestehender Postfächer inklusive ### Mail M — CHF 4.90 pro Monat - E-Mail-Postfächer: 3 - Speicher: 15 GB - Alias-Domains: 3 - Weiteres: Unlimitierte Alias-Adressen und Weiterleitungen, CyberClean Spam- und Virenfilter inklusive, IMAP, POP3, SMTP und Webmail, SPF, DKIM und DMARC eingerichtet, Tägliche Sicherung, Server in der Schweiz, Übernahme bestehender Postfächer inklusive ### Mail L — CHF 8.90 pro Monat - E-Mail-Postfächer: 5 - Speicher: 25 GB - Alias-Domains: 5 - Weiteres: Unlimitierte Alias-Adressen und Weiterleitungen, CyberClean Spam- und Virenfilter inklusive, IMAP, POP3, SMTP und Webmail, SPF, DKIM und DMARC eingerichtet, Tägliche Sicherung, Server in der Schweiz, Übernahme bestehender Postfächer inklusive ### Mail XL — CHF 14.90 pro Monat - E-Mail-Postfächer: 10 - Speicher: 50 GB - Alias-Domains: Unlimitiert - Weiteres: Unlimitierte Alias-Adressen und Weiterleitungen, CyberClean Spam- und Virenfilter inklusive, IMAP, POP3, SMTP und Webmail, SPF, DKIM und DMARC eingerichtet, Tägliche Sicherung, Server in der Schweiz, Übernahme bestehender Postfächer inklusive Seite: https://cyberdine.ch/email-hosting ## vServer Virtual Private Server mit vollem Root-Zugriff. Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg). Betriebssystem: Linux x86_64 (Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux). Keine Einrichtungsgebühr. Mindestlaufzeit 12 Monate; bei 24 Monaten 10 Prozent Rabatt auf die Monatsmiete. ### vServer S — CHF 39.90 pro Monat - CPU: 4 vCPU · RAM: 8 GB · Speicher: 80 GB NVMe - Traffic: Unlimited - Voller Root-Zugriff via SSH - Tägliches Backup, 7 Tage Rotation - 1 IPv4-Adresse inklusive - DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene - Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional - Betreuung auf Wunsch zubuchbar ### vServer M — CHF 69.90 pro Monat - CPU: 8 vCPU · RAM: 16 GB · Speicher: 160 GB NVMe - Traffic: Unlimited - Voller Root-Zugriff via SSH - Tägliches Backup, 7 Tage Rotation - 1 IPv4-Adresse inklusive - DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene - Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional - Betreuung auf Wunsch zubuchbar ### vServer L — CHF 99.90 pro Monat - CPU: 8 vCPU · RAM: 16 GB · Speicher: 320 GB NVMe - Traffic: Unlimited - Voller Root-Zugriff via SSH - Tägliches Backup, 7 Tage Rotation - 1 IPv4-Adresse inklusive - DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene - Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional - Betreuung auf Wunsch zubuchbar ## Server-Betreuung (zubuchbar zu jedem vServer) Server und Betreuung sind getrennt: Ohne Zusatz verwaltet der Kunde den Server selbst — Betriebssystem, Updates und Sicherheit liegen dann bei ihm. Jede Betreuungsstufe ist monatlich kündbar und enthält das eigene Hosting-Panel Hostsys (hostsys.ch), deutschsprachig und ohne Fremdlizenz. Wer Plesk bevorzugt, zahlt CHF 15.00 pro Monat Lizenzaufschlag für bis zu 10 Domains. ### Betreuung Basis — CHF 60.00 pro Monat Der Server bleibt aktuell und wird überwacht. - Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, kontrolliert eingespielt - Verfügbarkeits-Monitoring rund um die Uhr - Hostsys-Panel inklusive — unser eigenes, deutschsprachiges Hosting-Panel - Meldung, wenn etwas auffällt ### Betreuung Plus — CHF 120.00 pro Monat Zusätzlich Unterstützung, wenn Dienste Probleme machen. - Alles aus Basis - Support für Serverdienste (Webserver, Datenbank, Mail) - Wiederherstellung aus dem Backup auf Anfrage - Quartalsweise Sicherheitsprüfung ### Betreuung Komplett — CHF 230.00 pro Monat Auch die Anwendungen auf dem Server sind mit dabei. - Alles aus Plus - Betreuung der Anwendungen (CMS, Shop, eigene Software) - Priorisierte Bearbeitung - Monatlicher Bericht zu Zustand und Auslastung Beispiel: vServer M mit Betreuung Plus kostet CHF 189.90 pro Monat. --- # Leistungen im Detail ## Webhosting (https://cyberdine.ch/webhosting) Hosting Schweiz: Webhosting-Pakete ab CHF 8.90 | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## Webhosting Leistungsstarkes Hosting auf geclusterten Servern #### Parked CHF 4.90 /Mt. - 1 GB Speicher - 10 GB Transfer - 1 Mailboxen - 0 Subdomains - 0 Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### Beginner CHF 8.90 /Mt. - 10 GB Speicher - 100 GB Transfer - 3 Mailboxen - 2 Subdomains - 2 Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen Beliebt #### Lite CHF 16.90 /Mt. - 50 GB Speicher - 500 GB Transfer - 5 Mailboxen - 5 Subdomains - 5 Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### Standard CHF 24.90 /Mt. - 150 GB Speicher - Unlimitiert Transfer - 10 Mailboxen - Unlimitiert Subdomains - Unlimitiert Alias-Domains - Unlimitierte Alias-E-Mail-Adressen und Weiterleitungen Bestellen Unsicher? Beratung anfragen ### Alle Pakete inklusive #### Application Firewall Tägliche Updates für maximale Sicherheit #### High Performance Optimierte Server-Infrastruktur #### CyberClean Spamfilter In jedem Paket enthalten ### Für WordPress und Joomla im Besonderen Dieselbe Leistung wie beim Standard-Paket, aber die Umgebung ist auf ein bestimmtes System eingestellt: PHP und Datenbank passend konfiguriert, eine Testkopie auf Knopfdruck und die Sicherheitsupdates des Kerns laufen automatisch. #### WordPress CHF 29.90 /Mt. - 150 GB Speicher - Traffic Unlimitiert - 10 Mailboxen - PHP, Datenbank und Caching auf WordPress abgestimmt - Staging-Umgebung auf Knopfdruck — testen, bevor es live geht - Automatische Sicherheitsupdates des WordPress-Kerns - Härtung nach WordPress-Sicherheitsempfehlungen - Tägliches Backup, ausserhalb des Webspace aufbewahrt - Wöchentliche Malware-Prüfung des gesamten Webspace - Klon der Website für Umbauten, ohne Zweitpaket Einstellungen ansehen Direkt bestellen #### Joomla CHF 29.90 /Mt. - 150 GB Speicher - Traffic Unlimitiert - 10 Mailboxen - PHP, Datenbank und Caching auf Joomla abgestimmt - Staging-Umgebung auf Knopfdruck — testen, bevor es live geht - Automatische Sicherheitsupdates des Joomla-Kerns - Härtung nach Joomla-Sicherheitsempfehlungen - Tägliches Backup, ausserhalb des Webspace aufbewahrt - Wöchentliche Malware-Prüfung des gesamten Webspace - Klon der Website für Umbauten, ohne Zweitpaket Einstellungen ansehen Direkt bestellen **Was diese Pakete nicht enthalten:** das Prüfen der Updates. Automatisch heisst automatisch — geht dabei etwas kaputt, merkt es niemand für Sie. Wer das abgeben möchte, kombiniert das Hosting mit einem Wartungsvertrag: Dort werden Updates vorher getestet, Sicherungen zurückgespielt und ein Mensch schaut hin. Zusammen mit der Wartung **CHF 59.00 statt 68.90** im Monat. Kombination anfragen ### Domain-Registrierung und -Umzug Sichern Sie sich Ihre Wunschdomain — Registrierung ab CHF 4.90/Mt. Sie haben bereits eine Domain bei einem anderen Anbieter? Den Domain-Transfer übernehmen wir kostenlos, inklusive Auth-Code, DNS-Sicherung und Nachkontrolle von Website und Mail. Domain anfragen Domain umziehen ### CyberClean — Spam- und Virenfilter für Ihre Domain Der Filter sitzt **vor** Ihrem Mailserver, nicht darin: Der MX-Eintrag Ihrer Domain zeigt auf unser Gateway, geprüfte Post geht weiter — an Microsoft 365, an Ihren Exchange oder wohin auch immer. **Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind**, auch wenn sie gar nicht bei uns liegen. Zurückgehaltene Nachrichten sehen Sie selbst im Browser und geben sie mit einem Klick frei. Abgerechnet wird pro Domain, gestaffelt nach der Zahl der Adressen — nicht pro Postfach. Wie das im Einzelnen funktioniert und was bei der Umstellung zu beachten ist, steht unter CyberClean. #### CyberClean 10 CHF 9.90 /Mt. - **bis 10 E-Mail-Adressen** - eine Domain - Vorgeschaltet: Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind - Quarantäne zur Selbstbedienung, je Nutzerin und Nutzer - Für Microsoft 365, Exchange oder jeden anderen Mailserver - Virenprüfung, SPF- und DKIM-Kontrolle, Greylisting - Auf Wunsch auch für ausgehende Post - Einrichtung und Feinjustierung inklusive Bestellen Unsicher? Beratung anfragen Beliebt #### CyberClean 25 CHF 19.90 /Mt. - **bis 25 E-Mail-Adressen** - eine Domain - Vorgeschaltet: Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind - Quarantäne zur Selbstbedienung, je Nutzerin und Nutzer - Für Microsoft 365, Exchange oder jeden anderen Mailserver - Virenprüfung, SPF- und DKIM-Kontrolle, Greylisting - Auf Wunsch auch für ausgehende Post - Einrichtung und Feinjustierung inklusive Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### CyberClean 50 CHF 34.90 /Mt. - **bis 50 E-Mail-Adressen** - eine Domain - Vorgeschaltet: Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind - Quarantäne zur Selbstbedienung, je Nutzerin und Nutzer - Für Microsoft 365, Exchange oder jeden anderen Mailserver - Virenprüfung, SPF- und DKIM-Kontrolle, Greylisting - Auf Wunsch auch für ausgehende Post - Einrichtung und Feinjustierung inklusive Bestellen Unsicher? Beratung anfragen Mehr als 50 Adressen? Dann rechnen wir das gemeinsam durch — fragen Sie kurz an. Weitere Domains desselben Betriebs kosten je CHF 4.90 im Monat, sofern sie auf dieselben Postfächer zeigen. Sie brauchen eigentlich nur E-Mail-Adressen unter Ihrer Domain, weil die Website woanders läuft? Dafür gibt es eigene Mail-Pakete ab CHF 3.90 — ohne Webspace, den Sie nicht nutzen. Sie sind aus der Region? Wir sitzen in Au SG — was das im Störungsfall praktisch bedeutet, steht auf der Seite zum Webhosting im Rheintal. ### Wir übernehmen den Umzug — kostenlos Der Wechsel des Anbieters scheitert selten am Preis, sondern an der Sorge vor Aufwand und Ausfall. Genau die nehmen wir Ihnen ab: Wir holen Website, Datenbank, E-Mail-Postfächer und Domain vom bisherigen Anbieter, testen alles vorab in einer Staging-Umgebung und schalten erst um, wenn es läuft. Ohne Zusatzkosten, ohne Ausfallzeit. - Website, Datenbanken und E-Mail-Postfächer inklusive - Domain-Transfer übernehmen wir kostenlos — inklusive Auth-Code und DNS - Umschaltung mit niedriger TTL, in der Regel ohne Ausfall Umzug anfragen Wie ein Umzug abläuft FAQ ### Häufige Fragen Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen - Wo stehen die Server? Unsere Webhosting-Server stehen in Rechenzentren in Deutschland (Hetzner) — EU- und DSGVO-konform sowie konform mit dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG). - Sind SSL-Zertifikate inklusive? Ja. Alle Hosting-Pakete enthalten kostenlose Let's-Encrypt-SSL-Zertifikate inklusive automatischer Erneuerung. Auch für Subdomains und Alias-Domains. - Welche PHP-Version wird unterstützt? Aktuell PHP 8.x mit MySQL/MariaDB und allen gängigen Erweiterungen. Auf Anfrage sind auch ältere Versionen für Legacy-Anwendungen möglich. - Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit? Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Danach ist das Hosting monatlich kündbar. - Was kostet der Domain-Transfer? Der Transfer selbst kostet nichts, und für die Registrierung verlangen wir keine Einrichtungsgebühr. Die Domain selbst läuft danach weiter — je nach Endung ab CHF 4.90 im Monat. Die Migration einer bestehenden Website übernehmen wir auf Wunsch ohne Aufpreis. - Kann ich zwischen Paketen wechseln? Ja, jederzeit. Upgrades werden sofort aktiv, Downgrades per Ende der Abrechnungsperiode. - Was passiert mit meinen E-Mails? Alle Pakete enthalten E-Mail-Postfächer mit unlimitierten Alias-Adressen und Weiterleitungen. Jede Nachricht läuft vorher über CyberClean, unseren vorgeschalteten Spam- und Virenfilter, der Schadsoftware und unerwünschte Post aussortiert, bevor sie das Postfach erreicht — in jedem Paket enthalten, ohne Aufpreis. Kundenstimmen ### Was Kunden zum Betrieb sagen ★ ★ ★ ★ ★ Während man bei anderen Anbietern mit Tickets, teuren Hotlines und sperrigen Supportformularen konfrontiert wird, die einen mit Standardantworten abspeisen und nicht ernst nehmen, spüren wir bei Cyberdine Systems bei jedem Problem eine echte Bereitschaft zur Lösungssuche. Ein echter Dienstleister! **Markus Tofalo**, Inhaber und Geschäftsführer Selica Media ★ ★ ★ ★ ★ Top Service! Schnelles und zuverlässiges Webhosting, modernes Webdesign und ein kompetenter Support. Cyberdine Systems bietet hervorragende Qualität zu fairen Preisen. Absolut empfehlenswert! **Michael Engeler**, Leiter Verkauf Innendienst SIT (Schweiz) AG ★ ★ ★ ★ ★ Der Umzug lief an einem Samstagmorgen. Am Montag hat niemand im Team gemerkt, dass etwas passiert ist — genau so hatte ich mir das vorgestellt. **Max Rupp**, Geschäftsführer AIVAG AG Wissens-Hub ### Vertiefen Sie das Thema Praxis-Guides für Schweizer KMU rund um Hosting, Datenschutz, Provider-Wechsel und Fachbegriffe Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## vServer (https://cyberdine.ch/vserver) VPS mieten Schweiz: vServer mit 8 GB ab 39.90 | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## VPS und vServer mieten — Cloud-Server aus der Schweiz Virtuelle Server mit Root-Zugriff — Support aus der Schweiz, Betreuung auf Wunsch Ein vServer — international meist **VPS** für Virtual Private Server genannt, im Alltag oft auch **Cloud-Server** — ist Ihre eigene Serverumgebung mit fest zugeteiltem Arbeitsspeicher, Rechenleistung und Speicherplatz, ohne dass Sie Hardware kaufen und betreiben müssen. Wer einen vServer oder Cloud-Server mieten will, bekommt bei uns eine Maschine mit Root-Zugriff, die nicht mit anderen Kunden geteilt wird. ### Wann sich ein VPS lohnt Beim gewöhnlichen Webhosting teilen sich viele Websites einen Server. Das genügt für die meisten Firmenauftritte und ist deutlich günstiger. An seine Grenzen stösst es, sobald Sie eigene Software installieren müssen, mehrere Projekte sauber voneinander trennen wollen, planbare Leistung auch zu Spitzenzeiten brauchen oder Anwendungen betreiben, die tiefer ins System greifen — etwa eigene Datenbanken, Warenwirtschaft oder Entwicklungsumgebungen. Umgekehrt gilt: Wenn Ihre Website einfach nur zuverlässig laufen soll, sind Sie mit unseren Webhosting-Paketen besser bedient. Wir sagen Ihnen offen, wenn ein vServer für Ihren Fall überdimensioniert ist. ### Selbst verwalten oder verwalten lassen Jeder unserer vServer kommt mit vollem Root-Zugriff. Ohne Zusatz liegt die Verantwortung für Betriebssystem, Updates und Sicherheit bei Ihnen — das passt, wenn Sie eigenes Know-how im Haus haben. Wollen Sie das abgeben, buchen Sie eine Betreuungsstufe dazu. Wir haben Server und Betreuung bewusst getrennt: So zahlen Sie für Pflege nur, wenn Sie sie brauchen, und sehen, was sie kostet. Wie weit die Betreuung geht, halten wir in einem Wartungsvertrag mit Monitoring fest. ### Welches Panel auf dem Server läuft Mit einer Betreuungsstufe liefern wir Hostsys aus — das Hosting-Panel, das wir selbst entwickeln und betreiben: deutschsprachig durchgehend, mit Mail-Stack, Auto-SSL und verschlüsselten Backups. Weil es unser eigenes ist, fällt keine Fremdlizenz an, und dieser Vorteil steckt im Betreuungspreis. Wie es aufgebaut ist, steht im Beitrag zum Launch von Hostsys. Wer Plesk gewohnt ist, bekommt weiterhin Plesk: Der Lizenzaufschlag beträgt CHF 15.00 pro Monat für bis zu 10 Domains. Und wer keinen von beiden braucht, verwaltet den Server über die Kommandozeile — der Root-Zugriff gehört in jedem Fall dazu. ### Wo Ihre Daten liegen: Deutschland oder Schweiz Cyberdine Systems ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Au SG — Ansprechpartner, Verträge und Support in deutscher Sprache und nach Schweizer Recht. **Die Server stehen standardmässig in einem Rechenzentrum in Deutschland** und unterliegen damit der DSGVO. Für die allermeisten Firmenwebsites ist das der richtige Kompromiss aus Preis und Schutzniveau — und es ist der Standort, für den die Preise oben gelten. **Brauchen Sie ein Rechenzentrum in der Schweiz, richten wir das auf Wunsch ein.** Wir betreiben den Server dann bei unserem Partner METANET in der Schweiz; Ihre Daten unterliegen damit ausschliesslich dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG), ohne Übermittlung in ein Drittland. Das ist kein Standardpaket, sondern eine Frage Ihrer Anforderung: Wer als Anwaltskanzlei, Treuhandbüro oder Arztpraxis gegenüber den eigenen Kunden begründen muss, wo deren Daten liegen, hat es damit einfacher. Ehrlich zum Preis: Schweizer Rechenzentren werden teurer betrieben, im Markt typischerweise 30 bis 80 Prozent über vergleichbarem Hosting in der EU. Wir rechnen Ihnen den konkreten Aufpreis für Ihre Konfiguration aus, statt ihn zu verstecken — fragen Sie einfach an. Was der Serverstandort für den Datenschutz tatsächlich bedeutet, worin sich «Schweizer Anbieter» und «Daten in der Schweiz» unterscheiden und worauf Sie bei der Wahl achten sollten, erklären wir ausführlich unter DSGVO-Hosting für Schweizer KMU. #### vServer S CHF 39.90 /Mt. CHF 35.91/Mt. bei 10 % Rabatt ab 24 Monaten - 80 GB NVMe Speicher - 8 GB RAM - Unlimited Bandbreite - CPU: 4 vCPU - OS: Linux x86_64 - Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) Voller Root-Zugriff via SSH Tägliches Backup, 7 Tage Rotation 1 IPv4-Adresse inklusive DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional Betreuung auf Wunsch zubuchbar Bestellen Unsicher? Beratung anfragen #### vServer M CHF 69.90 /Mt. CHF 62.91/Mt. bei 10 % Rabatt ab 24 Monaten - 160 GB NVMe Speicher - 16 GB RAM - Unlimited Bandbreite - CPU: 8 vCPU - OS: Linux x86_64 - Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) Voller Root-Zugriff via SSH Tägliches Backup, 7 Tage Rotation 1 IPv4-Adresse inklusive DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional Betreuung auf Wunsch zubuchbar Bestellen Unsicher? Beratung anfragen Premium #### vServer L CHF 99.90 /Mt. CHF 89.91/Mt. bei 10 % Rabatt ab 24 Monaten - 320 GB NVMe Speicher - 16 GB RAM - Unlimited Bandbreite - CPU: 8 vCPU - OS: Linux x86_64 - Standort: Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) Voller Root-Zugriff via SSH Tägliches Backup, 7 Tage Rotation 1 IPv4-Adresse inklusive DDoS-Schutz auf Rechenzentrums-Ebene Hostsys-Panel mit Betreuung, Plesk optional Betreuung auf Wunsch zubuchbar Bestellen Unsicher? Beratung anfragen ### Alle vServer inklusive #### Tägliche Backups 7 Tage Rotation #### Panel nach Wahl Hostsys inklusive oder Plesk #### DDoS-Schutz 24/7 proaktive Überwachung #### Min. 12 Mt. Vertrag Auto-Renewal: 3 Monate ### Betreuung dazubuchen Zu jedem vServer, monatlich kündbar. Ohne Zusatz verwalten Sie den Server selbst. **Erreichbarkeit:** Mo-Fr: 09:00-17:00, Wochenende: nur E-Mail — aus der Schweiz, ohne Ticketsystem mit wechselnden Bearbeitern. Mit SLA-Vertrag gelten vertraglich garantierte Reaktionszeiten von 4 bis 24 Stunden, kritische Ausfälle sofort priorisiert. #### Basis CHF 60.00/Monat Der Server bleibt aktuell und wird überwacht. - Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, kontrolliert eingespielt - Verfügbarkeits-Monitoring rund um die Uhr - Hostsys-Panel inklusive — unser eigenes, deutschsprachiges Hosting-Panel - Meldung, wenn etwas auffällt Anfragen Empfohlen #### Plus CHF 120.00/Monat Zusätzlich Unterstützung, wenn Dienste Probleme machen. - Alles aus Basis - Support für Serverdienste (Webserver, Datenbank, Mail) - Wiederherstellung aus dem Backup auf Anfrage - Quartalsweise Sicherheitsprüfung Anfragen #### Komplett CHF 230.00/Monat Auch die Anwendungen auf dem Server sind mit dabei. - Alles aus Plus - Betreuung der Anwendungen (CMS, Shop, eigene Software) - Priorisierte Bearbeitung - Monatlicher Bericht zu Zustand und Auslastung Anfragen **Komplett betreut ab CHF 99.90 im Monat** — vServer S mit Betreuung Basis, Root-Zugriff bleibt bei Ihnen. Wer mehr Unterstützung will: vServer M mit Betreuung Plus kostet CHF 189.90 im Monat. In jeder Stufe ist Hostsys enthalten, unser eigenes Hosting-Panel. Wer Plesk bevorzugt, zahlt CHF 15.00 pro Monat Lizenzaufschlag. ### Wir übernehmen den Umzug — kostenlos Der Wechsel des Anbieters scheitert selten am Preis, sondern an der Sorge vor Aufwand und Ausfall. Genau die nehmen wir Ihnen ab: Wir holen Website, Datenbank, E-Mail-Postfächer und Domain vom bisherigen Anbieter, testen alles vorab in einer Staging-Umgebung und schalten erst um, wenn es läuft. Ohne Zusatzkosten, ohne Ausfallzeit. - Website, Datenbanken und E-Mail-Postfächer inklusive - Domain-Transfer übernehmen wir kostenlos — inklusive Auth-Code und DNS - Umschaltung mit niedriger TTL, in der Regel ohne Ausfall Umzug anfragen Wie ein Umzug abläuft FAQ ### Häufige Fragen Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen - Ist ein vServer dasselbe wie ein Cloud-Server? Im Sprachgebrauch meistens ja. vServer, VPS und Cloud-Server meinen dieselbe Sache: eine virtualisierte Servereinheit mit fest zugeteiltem Arbeitsspeicher, Rechenleistung und Speicherplatz, die Sie mieten, statt Hardware zu kaufen. «Cloud-Server» betont dabei, dass die Maschine nicht an ein bestimmtes Stück Blech gebunden ist, sondern virtualisiert in einem Rechenzentrum läuft — genau so arbeiten unsere vServer. Ein realer Unterschied liegt im Abrechnungsmodell: Grosse Cloud-Anbieter rechnen oft stundengenau ab, was bei stark schwankender Last sinnvoll ist. Unsere Pakete laufen monatlich mit fester Leistung zu festem Preis. Für eine Firmenwebsite oder eine Fachanwendung, die dauerhaft läuft, ist das in aller Regel günstiger und vor allem planbar. - Habe ich vollen Root-Zugriff? Ja. Alle vServer-Pakete bieten vollständigen Root-Zugriff via SSH. Sie können Software installieren, konfigurieren und Updates selbst durchführen. - Fällt eine Setup-Gebühr an? Nein. Die Einrichtung ist kostenlos, unabhängig von der Vertragsdauer. Bis August 2026 kosteten wir einmalig CHF 99, die bei einem 24-Monats-Vertrag entfielen — diese Gebühr ist ersatzlos gestrichen. - Lohnt sich eine längere Vertragsdauer? Wer sich auf 24 Monate festlegt, zahlt 10 Prozent weniger pro Monat. Beim vServer S sind das CHF 95.76 über die gesamte Laufzeit. Die Standardlaufzeit beträgt 12 Monate und ist ohne Aufpreis — der Rabatt ist ein Angebot, keine Bedingung. - Welche Betriebssysteme stehen zur Auswahl? Linux x86_64 (Ubuntu, Debian, AlmaLinux, Rocky Linux). Plesk lässt sich optional vorinstalliert ausliefern (10/100/Unlimited-Domains-Lizenz separat). - Wie funktionieren die Backups? Tägliche Snapshots mit 7 Tagen Rotation sind in jedem Paket enthalten. Restore via Support innert Stunden. - Gibt es DDoS-Schutz? Ja, inklusive. DDoS-Filtering läuft 24/7 auf Rechenzentrums-Ebene und greift automatisch ohne Konfiguration. - Was kostet die Betreuung und was ist enthalten? Betreuung buchen Sie zu jedem vServer dazu: «Basis» für CHF 60 im Monat umfasst Betriebssystem- und Sicherheitsupdates, Monitoring rund um die Uhr und unser Hostsys-Panel. «Plus» für CHF 120 ergänzt Support für Serverdienste und Wiederherstellung aus dem Backup, «Komplett» für CHF 230 auch die Betreuung der Anwendungen. Ohne Zusatz verwalten Sie den Server selbst — Server und Betreuung sind getrennt, damit Sie nur für Pflege zahlen, wenn Sie sie brauchen. - Welches Hosting-Panel ist dabei — Plesk oder Hostsys? In jeder Betreuungsstufe ist Hostsys enthalten, das Hosting-Panel, das wir selbst entwickeln und betreiben. Da es unser eigenes ist, fällt keine Fremdlizenz an — dieser Vorteil steckt im Preis. Wer Plesk gewohnt ist, bekommt weiterhin Plesk: Der Lizenzaufschlag beträgt CHF 15 pro Monat für bis zu 10 Domains. Ohne Panel geht es ebenfalls, der Root-Zugriff ist immer dabei. - Wo stehen die vServer? Hetzner-Rechenzentren in Deutschland (Falkenstein/Nürnberg) — EU/DSGVO-konform, ISO-27001-zertifiziert. Kundenstimmen ### Was Kunden zum Betrieb sagen ★ ★ ★ ★ ★ Während man bei anderen Anbietern mit Tickets, teuren Hotlines und sperrigen Supportformularen konfrontiert wird, die einen mit Standardantworten abspeisen und nicht ernst nehmen, spüren wir bei Cyberdine Systems bei jedem Problem eine echte Bereitschaft zur Lösungssuche. Ein echter Dienstleister! **Markus Tofalo**, Inhaber und Geschäftsführer Selica Media ★ ★ ★ ★ ★ Top Service! Schnelles und zuverlässiges Webhosting, modernes Webdesign und ein kompetenter Support. Cyberdine Systems bietet hervorragende Qualität zu fairen Preisen. Absolut empfehlenswert! **Michael Engeler**, Leiter Verkauf Innendienst SIT (Schweiz) AG ★ ★ ★ ★ ★ Der Umzug lief an einem Samstagmorgen. Am Montag hat niemand im Team gemerkt, dass etwas passiert ist — genau so hatte ich mir das vorgestellt. **Max Rupp**, Geschäftsführer AIVAG AG Wissens-Hub ### Vertiefen Sie das Thema Hintergründe zu Server-Auswahl, Migration und IT-Fachbegriffen Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Webdesign (https://cyberdine.ch/webdesign) Webdesign & Hosting aus der Ostschweiz | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## Webdesign aus der Ostschweiz Gebaut und betrieben von denselben Leuten — Website und Server aus einer Hand ### Responsives Webdesign Wir erstellen Webseiten, die sich automatisch an jedes Endgerät anpassen. Mit HTML5 und CSS3 Media-Queries stellen wir sicher, dass Ihre Inhalte auf Desktop, Tablet und Smartphone optimal dargestellt werden. Unsere Designs sind nicht nur schön, sondern auch schnell, suchmaschinenoptimiert und barrierefrei. ### Unsere Grundsätze - Individualität statt Massenabfertigung - Fortschritt statt Stillstand - Beraten statt abfertigen - Fair statt prekär ### Unsere Leistungen #### Design Modernes, ansprechendes Design nach Ihren Wünschen und Corporate Identity. #### Programmierung Saubere HTML5-Programmierung mit CSS3, JavaScript und PHP. #### Aktualisierungs-Abos Website-Wartung und Content-Updates ab CHF 50/Mt. Texte, Bilder und mehr. ### Design #### Responsive & Mobile-First Jede Website wird von Grund auf für mobile Geräte optimiert. Wir entwickeln nach dem Mobile-First-Prinzip, damit Ihre Seite auf Smartphones, Tablets und Desktop-Bildschirmen gleichermassen überzeugt. - Optimiert für alle Bildschirmgrössen - Touch-freundliche Navigation und Bedienelemente - Schnelle Ladezeiten auf mobilen Netzen - Retina-ready Grafiken und Icons #### Corporate Identity Ihr Webauftritt wird perfekt auf Ihre Marke abgestimmt. Wir integrieren Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Typografie in ein stimmiges Gesamtkonzept, das Ihre Unternehmensidentität digital transportiert. - Individuelle Gestaltung nach Ihren Vorgaben - Konsistentes Erscheinungsbild über alle Seiten - Professionelle Bildbearbeitung und Grafikdesign - Barrierefreie Farbkontraste und Schriftgrössen #### Gestaltung im Verbund Für die gestalterische Arbeit arbeiten wir eng mit der Kernbrand AG zusammen. Was wir technisch bauen und betreiben, entsteht im Entwurf gemeinsam mit einem Partner, dessen Handwerk Markenauftritte sind. Für Sie ändert das nichts am Ablauf: eine Ansprechperson, ein Angebot, ein Zeitplan. Es heisst nur, dass am Entwurf jemand sitzt, der den ganzen Tag nichts anderes tut. ### Programmierung - Technologien & Standards Wir setzen auf bewährte und moderne Webtechnologien für maximale Kompatibilität und Performance: **HTML5** Semantisches Markup **CSS3** Responsive Layouts **JavaScript** Interaktive Elemente **PHP** Serverseitige Logik - SEO-Optimierung Suchmaschinenoptimierung ist bei uns kein Zusatzpaket, sondern integraler Bestandteil jeder Website: Saubere URL-Struktur und sprechende Seitennamen - Optimierte Meta-Tags, Titel und Beschreibungen - Strukturierte Daten (JSON-LD) für bessere Suchresultate - Schnelle Ladezeiten durch optimierten Code und komprimierte Bilder - Mobile-Optimierung als Ranking-Faktor - Sicherheit & Performance Sicherheit und Geschwindigkeit sind für uns selbstverständlich: SSL-Verschlüsselung (HTTPS) für alle Seiten - Schutz gegen gängige Angriffsvektoren (XSS, SQL-Injection, CSRF) - Optimierte Bildkomprimierung und Caching - Regelmässige Sicherheitsupdates und Monitoring - DSGVO-konforme Implementierung - Content-Management-Systeme Je nach Anforderung setzen wir auf verschiedene Lösungen: Massgeschneiderte CMS-Lösungen für individuelle Anforderungen - WordPress für Blog- und Content-lastige Websites - Statische Websites für maximale Performance und Sicherheit - Intuitive Admin-Bereiche zur einfachen Inhaltspflege ### Aktualisierungs-Abos #### Was ist enthalten? Mit unseren Aktualisierungs-Abos halten wir Ihre Website aktuell, sicher und relevant — ohne dass Sie sich um die Technik kümmern müssen. - Regelmässige Inhaltsaktualisierungen (Texte, Bilder, Dokumente) - Technische Updates und Sicherheitspatches - Überwachung der Website-Verfügbarkeit - Backup-Management und Wiederherstellung - Anpassungen an neue Browser-Versionen #### Ihre Vorteile - Planbare monatliche Kosten ab CHF 50 - Keine eigenen Technikkenntnisse nötig - Schnelle Reaktionszeiten bei Änderungswünschen - Persönlicher Ansprechpartner - Monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit Jetzt anfragen ### Unser Prozess #### 1. Beratung Wir besprechen Ihre Anforderungen, Ziele und Zielgruppe in einem persönlichen Gespräch. #### 2. Entwurf Auf Basis Ihrer Wünsche erstellen wir einen Designentwurf zur Abstimmung. #### 3. Umsetzung Wir entwickeln Ihre Website mit sauberem Code und testen auf allen Geräten. #### 4. Launch Go-Live mit Einweisung und auf Wunsch fortlaufende Betreuung durch ein Abo. FAQ ### Häufige Fragen Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen - Wie läuft ein Webdesign-Projekt ab? Vier Phasen: 1. Beratung (Anforderungen und Ziele klären), 2. Entwurf (Designkonzept zur Abstimmung), 3. Umsetzung (responsive Programmierung), 4. Launch (Go-Live mit Einweisung). - Was kostet eine Website? Festpreis nach individueller Offerte ohne versteckte Kosten. Für laufende Pflege bieten wir Aktualisierungs-Abos ab CHF 50/Monat, monatlich kündbar. - Ist die Website mobiloptimiert? Ja, alle Websites werden Mobile-First entwickelt und sind auf Smartphone, Tablet und Desktop optimiert. Touch-freundliche Navigation inklusive. - Ist DSGVO-Compliance enthalten? Ja. Wir liefern jede Website mit Datenschutzerklärung, Impressum, SSL-Verschlüsselung, Cookie-Hinweis (falls nötig) und nDSG/DSGVO-konformer Datenverarbeitung aus. - Kann ich Inhalte selbst pflegen? Ja. Wir setzen ein leicht bedienbares Redaktionssystem ein, mit dem Sie Texte, Bilder und News ohne technische Kenntnisse aktualisieren können. - Welche Technologien verwendet ihr? HTML5, CSS3, JavaScript, PHP/MySQL. Bei Bedarf auch WordPress oder massgeschneiderte CMS-Lösungen. Alle Websites sind suchmaschinenoptimiert ausgeliefert. Wissens-Hub ### Mehr zum Thema Hintergründe zu Datenschutz im Web und Fachbegriffen Datenschutz #### DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz Praxisleitfaden für Schweizer KMU: nDSG, DSGVO, Auftragsverarbeitung und Server-Standort. Lesen Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Über das Unternehmen (https://cyberdine.ch/unternehmen) Über uns - Cyberdine Systems seit 1995 | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support ## Unternehmen Qualitätsunternehmen seit 1995 ### Portrait Cyberdine Systems wurde 1995 gegründet und startete den Betrieb mit einem einzigen Server (Amiga 4000), auf dem nur Mail, Web und FTP liefen. Innerhalb eines Jahres erfolgte der Wechsel auf den ersten PC-Server. Das Unternehmen wuchs stetig und verlagerte 2004 die Infrastruktur zu Hetzner, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich modernisiert. #### Kontakt **Cyberdine Systems** Hauptstrasse 96 CH-9434 Au (SG) +41 71 740 05 74 office@cyberdine.ch **Support-Zeiten:** Mo-Fr: 09:00-17:00, Wochenende: nur E-Mail ### Meilensteine 31 Jahre Cyberdine Systems im Überblick - 1995 #### Gründung Cyberdine Systems wird gegründet, Betriebsstart mit einem Amiga 4000 als Server für Mail, Web und FTP. - 1998 #### Linux & KMU-Hosting Umstieg auf Linux/Apache. Die ersten KMU-Kunden ziehen mit ihren Websites zu Cyberdine. - 2001 #### SWITCH-Registrar Anbindung als Registrar für .ch- und .li-Domains via SWITCH. - 2004 #### Infrastruktur zu Hetzner Umzug der Server-Infrastruktur zu Hetzner. Bessere Anbindung, mehr Kapazität, stabile Latenzen. - 2007 #### Spam- und Virenschutz Eigener Mailfilter mit Spamdyke und ClamAV – Spam und Viren werden serverseitig abgefangen. - 2009 #### Server-Virtualisierung Einführung der ersten virtualisierten Server-Umgebungen für maximale Ressourcen-Effizienz. - 2011 #### Cloud-Hosting Launch der Cloud-Hosting-Services. Skalierbare Pakete für wachsende Projekte. - 2014 #### SSD-Speicher überall Alle Hosting-Pakete werden auf SSD-Speicher umgestellt. Spürbar schnellere Datenbanken und Ladezeiten. - 2016 #### Let’s Encrypt SSL Kostenlose SSL-Zertifikate via Let’s Encrypt – HTTPS für jeden Kunden, ohne Aufpreis. - 2018 #### DSGVO-Compliance Verfahrensverzeichnis, Auftragsverarbeitung und überarbeitete Datenschutzerklärung pünktlich zum 25. Mai. - 2020 #### Mailserver-Modernisierung Migration auf Postfix, Dovecot und Rspamd – moderner Mailstack mit präzisem Anti-Spam. - 2023 #### nDSG umgesetzt Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz tritt in Kraft, alle Prozesse sind compliant. - 2026 #### Standort Au (SG) Standortwechsel von St. Margrethen an die neue Adresse Hauptstrasse 96 in Au (SG). ### Unser Team #### Stefan Kellenberger - Systemadministrator - Programmierung - Support - Webdesign - Beratung & Konzeption #### Melli Vogel - Sales - Webdesign - Content Pflege - Backoffice #### Markus Tofalo - Webdesign - Content-Pflege - Konzeption #### Ernst Neuhaus - Support - Beratung - Systemadministrator ### Green Hosting Wir setzen auf umwelt- und sozialverträglichen Betrieb. Unsere Rechenzentren arbeiten energieeffizient und wir investieren kontinuierlich in nachhaltige Technologien. Verantwortungsvolles Hosting für eine bessere Zukunft. Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. --- # Dienstleistungen ## SEO, GEO & AEO — gefunden werden bei Google und KI-Antwortmaschinen (https://cyberdine.ch/services/seo-geo-aeo) Klassische Suchmaschinenoptimierung, Generative Engine Optimization und Answer Engine Optimization aus einer Hand — damit Ihre Website bei Google, in KI-Antworten und Sprachassistenten sichtbar ist. ### Ablauf #### Schritt 1: Audit & Analyse Wir beginnen mit einer vollständigen Bestandsaufnahme: technisches SEO-Audit (Crawl-Fehler, Duplicate Content, Canonical-Tags, robots.txt), Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) über PageSpeed Insights und CrUX-Daten, bestehende Rankings über Google Search Console, Backlink-Profil via Ahrefs oder SISTRIX. Parallel analysieren wir, ob Ihre Website bereits von KI-Crawlern indexiert wird: Prüfung des User-Agent-Handling für GPTBot, ClaudeBot, Perplexity-Bot in robots.txt und Server-Logs. Das Audit liefert eine priorisierte Mängelliste — geordnet nach SEO-Impact, nicht nach technischer Bequemlichkeit. Ergebnis: Priorisierter Audit-Bericht mit konkreten Massnahmen, Baseline-Rankings und Core-Web-Vitals-Werten. #### Schritt 2: Technisches SEO & On-Page Auf Basis des Audits beheben wir technische Grundprobleme: saubere Canonical-Tags, korrekte hreflang-Attribute bei mehrsprachigen Sites, strukturierte Sitemap (XML + HTML), schnelle TTFB durch Server-seitiges Caching, komprimierte Bilder im WebP/AVIF-Format. On-Page-Optimierung umfasst Title-Tags und Meta-Descriptions, Heading-Hierarchie (H1→H6), interne Verlinkungsarchitektur und Keyword-Platzierung ohne Stuffing. Core Web Vitals werden iterativ verbessert: LCP unter 2,5 s, CLS unter 0,1, INP unter 200 ms. Wer gleichzeitig das Webdesign modernisieren will, profitiert von den Synergien — mehr dazu unter [Webdesign](/webdesign). Ergebnis: Technisch saubere, schnell ladende Website, die Google und Bing vollständig crawlen und indexieren können. #### Schritt 3: Content & GEO (Sichtbarkeit in KI-Antworten) Generative Engine Optimization (GEO) adressiert die Frage: Warum zitiert ChatGPT oder Perplexity Ihren Konkurrenten und nicht Sie? Faktoren sind Entitäten-Klarheit (Ihr Unternehmen, Standort, Leistungsbereich klar und konsistent benennen), semantische Tiefe (Themen vollständig behandeln, nicht nur Keyword-Listen), Quellenqualität (Backlinks von vertrauenswürdigen Domains) und technische Zugänglichkeit für KI-Crawler. Wir prüfen und erstellen bei Bedarf eine llms.txt-Datei, die KI-Systemen die Struktur Ihrer Inhalte erklärt — ein noch junger, aber wachsender Standard. Bestehende Inhalte werden auf semantische Vollständigkeit geprüft und bei Lücken gezielt ergänzt. Weiterführende Grundlagen zu digitalen Massnahmen finden Sie im [Wissensbereich](/wissen). Ergebnis: Content-Inventar mit identifizierten Lücken, überarbeitete Schlüsselinhalte, llms.txt bei Bedarf vorhanden. #### Schritt 4: AEO & Strukturierte Daten Answer Engine Optimization (AEO) zielt darauf ab, dass Ihre Seite als Quelle für direkte Antworten ausgewählt wird — in Google's AI Overviews, Bing Copilot, ChatGPT-Search und ähnlichen Systemen. Das wichtigste Werkzeug sind strukturierte Daten nach Schema.org: FAQPage, HowTo, LocalBusiness, Service, BreadcrumbList — implementiert als JSON-LD im Seiten-Head. Wir identifizieren Seiten mit hohem Answer-Potenzial, formulieren FAQ-Blöcke als eigenständige, vollständige Antworten (nicht als Teaser), und implementieren passende Markup-Typen. Zusätzlich prüfen wir Featured-Snippet-Optimierung: Definitionslisten, Tabellen, nummerierte Schritte in sauberem HTML, da diese von Antwortmaschinen bevorzugt extrahiert werden. Ergebnis: Strukturierte Daten (JSON-LD) auf allen relevanten Seiten, FAQ-Markup validiert via Google Rich Results Test. #### Schritt 5: Monitoring & Reporting SEO ist kein einmaliges Projekt. Wir richten ein dauerhaftes Monitoring ein: Google Search Console für Impressionen, Klicks und Index-Coverage; PageSpeed-Tracking für Core Web Vitals über Zeit; Rank-Tracking für die definierten Ziel-Keywords in der Schweiz (geo-lokalisiert, Desktop + Mobile). Monatliche Reports zeigen Fortschritt, erklären Ausreisser (Algorithmus-Updates, saisonale Effekte) und leiten nächste Massnahmen ab. KI-Sichtbarkeit wird ergänzend manuell geprüft: konkrete Queries in ChatGPT, Perplexity und Bing Copilot, Dokumentation ob und wie Ihre Domain zitiert wird. Ergebnis: Laufendes Monitoring mit monatlichem Report, nachvollziehbarer Fortschritt gegenüber Baseline. ### Leistungen - **Keyword- & Entitäten-Recherche** — Suchvolumen, Wettbewerb, User-Intent und semantische Entitäten (Personen, Orte, Konzepte) — die Grundlage jeder wirksamen SEO-Strategie. - **Technisches SEO-Audit** — Crawl-Analyse, Core Web Vitals, Indexierungsstatus, Duplicate-Content-Erkennung, robots.txt-Prüfung inkl. KI-Crawler-Handling. - **Schema.org / JSON-LD** — Implementierung passender Markup-Typen (LocalBusiness, FAQPage, HowTo, Service, BreadcrumbList) — validiert und direkt im Seiten-Head eingebettet. - **Generative Engine Optimization (GEO)** — Inhalte und technische Signale so aufbereiten, dass KI-Systeme Ihre Website als verlässliche Quelle erkennen und zitieren. - **Answer Engine Optimization (AEO)** — FAQ-Blöcke, Definitionslisten und strukturierte Antwortformate optimieren für Featured Snippets, AI Overviews und Copilot-Antworten. - **Laufendes Monitoring** — Monatliche Reports mit Ranking-Entwicklung, Search-Console-Daten, Core-Web-Vitals-Verlauf und manuell geprüfter KI-Sichtbarkeit. ### Häufige Fragen **Was ist der Unterschied zwischen SEO, GEO und AEO?** SEO (Search Engine Optimization) optimiert Websites für das klassische Ranking in Google und Bing. GEO (Generative Engine Optimization) erweitert das Ziel: Sie sorgt dafür, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini Ihre Website als vertrauenswürdige Quelle erkennen und in generierten Antworten zitieren. AEO (Answer Engine Optimization) ist noch spezifischer und zielt darauf ab, dass Ihre Inhalte als direkte Antwort auf eine konkrete Frage ausgewählt werden — in Featured Snippets, AI Overviews oder Sprachassistenten. Die drei Disziplinen überschneiden sich stark: Technisch saubere Seiten mit strukturierten Daten und vollständigen, klar formulierten Antworten helfen in allen drei Bereichen gleichzeitig. **Seid ihr eine SEO- oder AEO-Agentur?** Cyberdine Systems ist ein Schweizer IT- und Hosting-Unternehmen, das SEO, GEO und AEO als eigene Dienstleistung anbietet — insofern sind wir für diesen Bereich Ihre Agentur. Der Unterschied zu einer reinen Marketing-Agentur: Bei uns kommen technische Optimierung, Hosting und Website aus einer Hand. Gerade AEO und GEO sind zu grossen Teilen technische Disziplinen — strukturierte Daten, Crawler-Zugänglichkeit, Ladezeit — und profitieren davon, wenn nicht zwischen Agentur und Provider hin- und hergereicht wird. Wer eine spezialisierte AEO- oder GEO-Agentur in der Schweiz sucht, bekommt bei uns genau diese Leistung ohne den üblichen Bruch zwischen Marketing und Technik. **Wie werde ich in ChatGPT oder Perplexity sichtbar?** ChatGPT (mit Search), Perplexity und ähnliche Systeme indexieren Webseiten über eigene Crawler (GPTBot, PerplexityBot) und greifen auf das Bing-Web-Index zurück. Die Basis ist dieselbe wie für klassisches SEO: gute technische Zugänglichkeit, klare Entitäten (wer Sie sind, was Sie tun, wo Sie sitzen), verlässliche Quellenqualität (Backlinks von vertrauenswürdigen Domains) und inhaltliche Tiefe. Darüber hinaus helfen strukturierte Daten (Schema.org JSON-LD), eine optionale llms.txt-Datei sowie FAQs und Erklärungen in vollständigen, eigenständigen Sätzen — genau das, was Sprachmodelle als zitierbaren Textbaustein extrahieren können. **Wie lange dauert es, bis SEO messbar wirkt?** Technische Korrekturen (Crawl-Fehler beheben, Core Web Vitals verbessern) können innerhalb von Wochen Wirkung zeigen, da Google schnell neu crawlt. Ranking-Verbesserungen für kompetitive Keywords brauchen in der Regel drei bis sechs Monate, manchmal länger — abhängig von Wettbewerb, Domain-Autorität und Content-Qualität. KI-Sichtbarkeit (GEO/AEO) entwickelt sich parallel: erste Zitierungen in Perplexity oder Bing Copilot sind oft früher sichtbar als Google-Position-1-Rankings, weil dort Relevanz stärker gewichtet wird als Domain-Alter. **Garantiert ihr Platz 1 bei Google?** Nein — und jeder Anbieter, der Ihnen Platz 1 garantiert, ist unseriös. Google bestimmt Rankings auf Basis hunderter Signale und aktualisiert seinen Algorithmus laufend. Was wir garantieren: technisch saubere Arbeit nach aktuellem Stand der Technik, transparente Reportings und ehrliche Einschätzungen über realistische Ziele. Für viele Schweizer KMU sind regionale Long-Tail-Keywords mit klarem Kaufintent erreichbarer und wirtschaftlich wertvoller als generische Top-Positionen. **Muss meine Website neu gebaut werden, damit SEO funktioniert?** In den meisten Fällen nein. Bestehendes CMS (Joomla, WordPress, Typo3) lässt sich gut optimieren. Wann ein Neubau sinnvoll ist: wenn die technische Grundstruktur so mangelhaft ist, dass Korrekturen mehr kosten als ein Neustart, oder wenn der Umstieg auf ein modernes Framework gleichzeitig Design- und Performance-Ziele erfüllt. Das beurteilen wir im Audit nüchtern und rechnen beide Szenarien durch. **Was kostet SEO/GEO/AEO bei Cyberdine?** Der Aufwand hängt stark vom Ist-Zustand, der Anzahl Seiten und dem Wettbewerb in Ihrer Branche ab. Wir arbeiten entweder projektbasiert (Einmal-Audit + Umsetzung) oder im monatlichen Retainer für laufende Betreuung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Ersteinschätzung — nach einem kurzen Gespräch können wir eine realistische Aufwandschätzung liefern. ## Joomla migrieren lassen — sicher auf eine moderne Basis (https://cyberdine.ch/services/joomla-migration) Veraltete Joomla-Installationen (1.5, 2.5, 3.x am End-of-Life) sicher migrieren lassen — ohne Datenverlust, mit erhaltenen Inhalten, URLs und Suchmaschinen-Rankings. ### Einordnung Eine veraltete Joomla-Installation ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch eine Wartungs-Sackgasse: fehlende Updates, inkompatible Erweiterungen und ein Redaktionssystem, das niemand mehr gerne anfasst. Wir holen Ihre Inhalte aus dieser Sackgasse heraus — strukturiert, mit Erhalt Ihrer Suchmaschinen-Sichtbarkeit und mit einer Plattform, die sich danach problemlos pflegen lässt. **Zum Festpreis ab CHF 690**, den Sie vor dem Start kennen — nicht auf Stundenbasis. Wer seine Joomla-Site migrieren lassen will, steht meist vor derselben Ausgangslage: Die Installation läuft noch, aber sie läuft auf geliehener Zeit. Joomla 3.x bekommt keine Sicherheitsupdates mehr, der Hoster kündigt die nächste PHP-Version an, und die eine Erweiterung, an der die halbe Website hängt, wurde vor Jahren eingestellt. Solange nichts passiert, wirkt das harmlos — bis eine automatisierte Scan-Welle die Lücke findet. Wir migrieren in diesen Fällen nicht einfach eine Datenbank um. Wir schauen zuerst, was von der bestehenden Site überhaupt weitergeführt gehört: welche Inhalte noch stimmen, welche Funktionen tatsächlich genutzt werden und welche URLs Suchmaschinen-Sichtbarkeit tragen. Was danach umzieht, ist bereinigt statt bloss kopiert. Wie so ein Umzug im Detail abläuft und woran er in der Praxis scheitert, haben wir in der [Migration-Checkliste](/wissen/migration-checkliste) aufgeschrieben; welche Joomla-Versionen heute noch unterstützt werden und warum es keinen direkten Sprung von Joomla 3 auf die aktuelle Version gibt, erklärt unser Leitfaden [Joomla migrieren](/wissen/joomla-migrieren). Was eine Joomla-Migration kostet Was eine Migration kostet, hängt zuerst davon ab, **von welcher Joomla-Version Sie kommen**. Läuft Ihre Site bereits auf Joomla 4 oder 5, ist der Weg auf Joomla 6 ein Upgrade: Der offizielle Pfad existiert, Inhalte und Datenbank ziehen geordnet um, und das bestehende Template lässt sich in aller Regel übernehmen. Das kostet bei bis zu 10 Seiten **CHF 690 zum Festpreis**. Kommen Sie dagegen von **Joomla 1.5, 2.5 oder 3.x**, gibt es diesen Pfad nicht. Zwischen Joomla 3 und den heutigen Versionen liegt ein Bruch: Das Template läuft nicht mehr, viele Erweiterungen haben keinen Nachfolger, und die Inhalte müssen strukturiert übernommen statt schlicht aktualisiert werden. Dieser Fall beginnt bei **CHF 1'490** für bis zu 20 Seiten. Bis 80 Seiten und mit bis zu fünf Erweiterungen — dann samt responsivem Redesign — sind es **CHF 2'900**. Bei grösseren Portalen, Mehrsprachigkeit oder individuellen Funktionen nennen wir den Festpreis nach der Bestandsaufnahme. Falls Sie nicht wissen, welche Version bei Ihnen läuft: Das sagen wir Ihnen in der Bestandsaufnahme, bevor irgendetwas kostet. Der Sprung von Joomla 3 auf 6 lässt sich technisch übrigens nicht in einem Schritt machen — warum das so ist, steht im Leitfaden [Joomla migrieren](/wissen/joomla-migrieren). Was den Aufwand treibt, ist selten die Menge der Inhalte — die lässt sich zuverlässig übertragen. Entscheidend ist die Zahl der **Erweiterungen ohne Nachfolger**: Für jede Komponente aus der Joomla-3-Zeit, die nie auf 4, 5 oder 6 portiert wurde, braucht es eine Alternative, eine schlankere Lösung mit Bordmitteln oder eine Eigenentwicklung. Dazu kommt in aller Regel ein neues Template, weil Joomla-3-Templates auf aktuellen Versionen nicht mehr laufen. Wir rechnen deshalb bewusst zum Fixpreis statt auf Stundenbasis: Sie wissen vor dem Start, was die Migration kostet, und nicht erst, wenn die Rechnung kommt. Voraussetzung dafür ist die Bestandsaufnahme — erst wenn wir wissen, welche Erweiterungen im Spiel sind, lässt sich ein Preis nennen, der hält. Welche Versionssprünge dabei technisch nötig sind und warum es keinen direkten Weg von Joomla 3 auf 6 gibt, steht im Leitfaden [Joomla migrieren](/wissen/joomla-migrieren). Falls Ihre bestehende Joomla-Site bereits kompromittiert wurde, kombinieren wir die Migration sinnvoll mit unserer [Hack- & Malware-Bereinigung](/services/hack-malware-bereinigung) — so ziehen keine Backdoors mit um. Und damit die neue Website dauerhaft sicher und aktuell bleibt, geht sie auf Wunsch direkt in die [Joomla-Wartung](/services/joomla-wartung) über — mit kontrollierten Updates, geprüften Backups und [Monitoring im SLA](/services/sla-monitoring). Eine frisch migrierte Installation ist der günstigste Zeitpunkt dafür: Sie ist sauber, der Versionsstand ist bekannt, und es gibt keine Altlasten, die zuerst aufgeräumt werden müssten. ### Ablauf #### Schritt 1: Bestandsaufnahme & Versions-Audit Wir erfassen Ihre bestehende Joomla-Installation vollständig: Joomla-Version (1.5, 2.5, 3.x), eingesetzte Erweiterungen (Komponenten, Module, Plugins, Templates), Drittanbieter-Tools wie sh404SEF oder Akeeba, sowie den Umfang der Inhalte (Artikel, Kategorien, Menüs, Medien, Benutzerkonten). Besonders kritisch sind Erweiterungen, die unter aktuellen Joomla- oder PHP-Versionen nicht mehr laufen. Das Ergebnis ist eine klare Inventarliste als Grundlage für Aufwand und Zielplattform. Ergebnis: Vollständige Inventarliste mit Version, Erweiterungen, Datenmenge und Migrationsrisiken. #### Schritt 2: Zielplattform festlegen Joomla 3.x hat das End-of-Life erreicht — der Sprung auf das aktuelle Joomla 6 ist technisch ein Neuaufbau, kein einfaches Update, denn ein direkter Weg von 3 auf 6 existiert nicht. Gemeinsam entscheiden wir die sinnvollste Zielplattform: aktuelles Joomla 6, WordPress (oft die pragmatischste Wahl für redaktionelle Sites) oder eine massgeschneiderte Lösung. Kriterien sind Ihr Pflegeaufwand, vorhandene Erweiterungen mit Nachfolgern und Ihre Redaktions-Workflows. Ergebnis: Begründeter Entscheid für die Zielplattform inklusive Konzept für Design und Struktur. #### Schritt 3: Inhalts- & Datenmigration Artikel, Kategorien, Bilder, Dokumente, Menüstrukturen und — wo nötig — Benutzerkonten werden strukturiert in die neue Plattform überführt. Wir migrieren die Daten kontrolliert (nicht per Copy-Paste), bereinigen dabei verwaiste Inhalte und veraltete Markup-Reste und stellen sicher, dass Formatierung, interne Verlinkung und Medien erhalten bleiben. Ergebnis: Alle relevanten Inhalte sauber und vollständig auf der neuen Plattform. #### Schritt 4: URL-Mapping & 301-Redirects Der wichtigste Schritt für den Erhalt Ihrer Sichtbarkeit: Jede alte Joomla-URL (oft via sh404SEF generiert) wird auf ihr neues Gegenstück abgebildet und per dauerhaftem 301-Redirect weitergeleitet. So bleiben Google-Rankings, Backlinks und Lesezeichen erhalten. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu finden Sie auch in unserer [Migration-Checkliste](/wissen/migration-checkliste). Ergebnis: Lückenlose 301-Weiterleitungstabelle — keine toten Links, Rankings und Backlinks gesichert. #### Schritt 5: Test, Go-Live & Nachkontrolle Die neue Site wird in einer Staging-Umgebung umfassend getestet (Funktionen, Formulare, Darstellung, Ladezeit, Mobilansicht), bevor wir den kontrollierten Cutover mit niedriger DNS-TTL durchführen. Nach dem Go-Live prüfen wir Redirects, Indexierung und Search-Console-Meldungen. Auf Wunsch übernehmen wir den laufenden Betrieb der neuen Site direkt im Anschluss. Ergebnis: Erfolgreicher Go-Live ohne Downtime, mit geprüften Redirects und sauberer Indexierung. ### Leistungen - **Versions- & Erweiterungs-Audit** — Vollständige Analyse Ihrer Joomla-Installation inklusive End-of-Life-Risiken und Nachfolge-Erweiterungen. - **Inhalts-Migration ohne Verlust** — Artikel, Medien, Menüs und Strukturen werden kontrolliert und vollständig übernommen. - **SEO- & URL-Erhalt** — Lückenloses URL-Mapping mit dauerhaften 301-Redirects schützt Rankings und Backlinks. - **Modernes, responsives Design** — Auf Wunsch ein zeitgemässes, mobiloptimiertes Redesign statt eines veralteten Joomla-Templates. - **DSGVO/nDSG-Konformität** — Die neue Site wird mit aktueller Datenschutzerklärung, SSL und sauberer Datenverarbeitung ausgeliefert. - **Pflege ab dem ersten Tag** — Nahtloser Übergang in einen Wartungsvertrag — keine erneut veraltende Installation. ### Pakete #### Basis — CHF 690.00 einmalig - Von Joomla 4 oder 5 auf Joomla 6 - Bis 10 Seiten Inhalt - Bestehendes Template übernommen - Inhalte, Bilder und Menüs vollständig - URLs bleiben, keine Redirects nötig - Staging-Version zur Abnahme vor dem Go-Live #### Klein — CHF 1'490.00 einmalig - Bis 20 Seiten Inhalt - Joomla 1.5/2.5/3.x auf Joomla 6 oder WordPress - Inhalte, Bilder und Menüs vollständig übernommen - Lückenloses URL-Mapping mit 301-Redirects - Staging-Version zur Abnahme vor dem Go-Live - Go-Live ohne Ausfallzeit #### Mittel — CHF 2'900.00 einmalig - Bis 80 Seiten Inhalt - Bis 5 Erweiterungen inklusive Nachfolge-Lösung - Alles aus Klein - Formulare und Sonderseiten nachgebaut - Responsives Redesign statt altem Joomla-Template - Search-Console-Kontrolle nach dem Go-Live #### Gross — auf Anfrage - Ab 80 Seiten oder Mehrsprachigkeit - Individuelle Funktionen und Schnittstellen - Alles aus Mittel - Shop- oder Mitgliederbereich - Inhaltliche Bereinigung vor dem Umzug - Festpreis nach Bestandsaufnahme ### Häufige Fragen **Warum sollte ich meine alte Joomla-Site migrieren?** Joomla 3.x hat das End-of-Life erreicht und erhält keine Sicherheitsupdates mehr. Veraltete Joomla-Installationen sind eines der häufigsten Einfallstore für Hacks und Malware. Eine Migration auf eine aktuelle, gepflegte Plattform schliesst diese Sicherheitslücke dauerhaft und macht die Website wieder wartbar. **Bleiben meine Google-Rankings nach der Migration erhalten?** Ja. Durch ein lückenloses URL-Mapping mit dauerhaften 301-Redirects wird jede alte Adresse auf ihr neues Gegenstück weitergeleitet. So übertragen sich bestehende Rankings und Backlinks auf die neue Site, und Besucher landen weiterhin auf der richtigen Seite. **Wohin migriert ihr — auf Joomla 6 oder WordPress?** Beides ist möglich. Joomla 6 — die aktuelle Version — eignet sich, wenn Sie bei Joomla bleiben möchten; WordPress ist oft die pragmatischste Wahl für redaktionelle Websites mit einfacher Pflege. Wir empfehlen die Zielplattform anhand Ihrer Inhalte, Erweiterungen und Ihres gewünschten Pflegeaufwands. Steht für Sie bereits fest, dass es WordPress werden soll, beschreibt unsere Seite «Joomla auf WordPress migrieren» diesen Weg im Detail. **Gehen bei der Migration Inhalte oder Bilder verloren?** Nein. Artikel, Kategorien, Bilder, Dokumente und Menüstrukturen werden vollständig übernommen. Vor dem Umzug erstellen wir geprüfte Backups, und die Migration läuft kontrolliert über eine Staging-Umgebung, sodass nichts unkontrolliert verloren geht. **Wie lange dauert eine Joomla-Migration?** Das hängt vom Umfang ab — von wenigen Tagen für eine kleine Website bis zu mehreren Wochen für umfangreiche Portale mit vielen Erweiterungen. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen konkreten Zeit- und Kostenrahmen. **Was kostet es, eine Joomla-Site migrieren zu lassen?** Das hängt von Ihrer Ausgangsversion ab. Von Joomla 4 oder 5 auf 6 ist es ein Upgrade mit offiziellem Pfad: CHF 690 zum Festpreis für bis zu 10 Seiten. Von Joomla 1.5, 2.5 oder 3.x gibt es diesen Pfad nicht — Template und Erweiterungen müssen neu aufgebaut werden; das beginnt bei CHF 1'490 für bis zu 20 Seiten. Bis 80 Seiten und mit bis zu fünf Erweiterungen samt Redesign sind es CHF 2'900. Bei grösseren Portalen, Mehrsprachigkeit oder individuellen Funktionen nennen wir den Festpreis nach der Bestandsaufnahme — dort entscheidet der Aufwand für Erweiterungen ohne Nachfolger, nicht die Seitenzahl. Wir rechnen in allen Fällen zum Fixpreis statt auf Stundenbasis: Sie wissen vor dem Start, was die Migration kostet. **Muss ich selbst etwas tun oder kann ich alles migrieren lassen?** Sie können die Migration vollständig übernehmen lassen. Von uns brauchen wir lediglich die Zugänge zu Joomla, Hosting und Domain sowie eine kurze Rückmeldung, welche Inhalte weiterhin gebraucht werden und welche mit umziehen sollen. Alles Weitere — Datenübernahme, Redirects, Tests und Go-Live — erledigen wir. Ihr Aufwand beschränkt sich auf die Abnahme der Staging-Version vor dem Umschalten. **Was passiert, wenn eine Joomla-Erweiterung keinen Nachfolger hat?** Das ist bei alten Installationen der Normalfall — etliche Komponenten aus der Joomla-2.5- und 3.x-Zeit werden nicht mehr weiterentwickelt. Wir zeigen für jede betroffene Erweiterung die Optionen auf: eine gleichwertige Alternative auf der Zielplattform, eine schlankere Umsetzung mit Bordmitteln oder eine massgeschneiderte Eigenentwicklung. Welchen Weg wir gehen, entscheiden Sie mit dem Aufwand vor Augen — nicht erst, wenn die Funktion plötzlich fehlt. **Kann ich meine alte Joomla-Site während der Migration weiter betreiben?** Ja. Die neue Site entsteht parallel in einer Staging-Umgebung, während Ihre bestehende Joomla-Site online bleibt. Erst nach erfolgreichen Tests erfolgt der kontrollierte Cutover — in der Regel ohne spürbare Ausfallzeit. ## Website gehackt? Malware-Bereinigung & Härtung für Joomla und WordPress (https://cyberdine.ch/services/hack-malware-bereinigung) Schnelle, gründliche Bereinigung kompromittierter Websites — Schadcode entfernen, Einfallstor schliessen, System härten und gegen erneute Angriffe absichern. Diskret und ohne Datenverlust. ### Ablauf #### Schritt 1: Sofort-Isolation & Bestandsaufnahme Sobald ein Hack bestätigt ist, zählt jede Stunde: Suchmaschinen blacklisten infizierte Seiten schnell, und aktiver Schadcode kann Besucher gefährden. Im ersten Schritt schützen wir laufende Schäden: Falls nötig, wird die Website in den Wartungsmodus versetzt oder temporär vom Netz genommen. Wir sichern den aktuellen Zustand (infizierte Dateien und Datenbank) als forensisches Backup — vollständig und unverändert. Parallel erstellen wir eine Bestandsaufnahme: Welche Dateien wurden wann geändert? Gibt es auffällige Einträge in Datenbank-Tabellen? Welche Nutzerkonten existieren? Was zeigen die Server-Logs für die letzten Tage und Wochen? Ergebnis: Website gesichert oder isoliert, forensisches Backup erstellt, erste Schadenübersicht vorhanden. #### Schritt 2: Forensische Analyse (Einfallstor finden) Ohne Ursachenanalyse ist jede Bereinigung vergebens — der Angreifer nutzt dasselbe Einfallstor wieder. Wir durchsuchen Server-Logs (Apache/Nginx Access- und Error-Log, PHP-Error-Log) nach verdächtigen Requests: POST-Requests auf unübliche Dateien, Zugänge zu bekannten Shell-Uploads, Brute-Force-Spuren im CMS-Login. Dateiänderungszeitpunkte (find -newer) helfen, den initialen Einbruchszeitpunkt einzugrenzen. Häufige Einfallstore: veraltete Joomla- oder WordPress-Core-Versionen, ungepatchte Plugins (insbesondere File-Manager, Formulare, SEO-Plugins), schwache FTP- oder Admin-Passwörter, kompromittierte Zugangsdaten im Entwicklerumfeld, Shared-Hosting-Übergriffe über schlecht isolierte Nachbar-Accounts. Ergebnis: Dokumentiertes Einfallstor und Zeitlinie des Angriffs — Grundlage für gezielte Bereinigung und Härtung. #### Schritt 3: Bereinigung (Schadcode & Backdoors entfernen) Die eigentliche Bereinigung ist handwerkliche Detailarbeit, kein einmaliger Scan. Wir vergleichen alle Kerndateien des CMS gegen bekannte saubere Versionen (Checksummen-Vergleich für Joomla- und WordPress-Core), suchen in PHP-Dateien nach obfuskiertem Code (base64_decode, eval, gzinflate, str_rot13-Ketten), prüfen Theme- und Plugin-Dateien auf injizierte Backdoors, durchsuchen die Datenbank nach Spam-Links, URL-Injections in Inhaltsfeldern und unbekannten Admin-Benutzern. Webshells (PHP-Dateien, die Remote-Ausführung erlauben) werden gezielt aufgespürt — sie verstecken sich oft in Upload-Verzeichnissen, Cache-Ordnern oder als vermeintliche Bilddateien. Defaced Dateien werden durch saubere Versionen ersetzt, Datenbank-Injections revertiert. Ergebnis: Alle bekannten Schadcode-Instanzen und Backdoors entfernt, Kerndateien mit sauberer Referenzversion abgeglichen. #### Schritt 4: Härtung & Absicherung Eine bereinigte Website ohne Härtung ist ein offenes Schloss. Wir setzen konkrete Massnahmen: CMS-Core, alle Plugins und Themes auf aktuelle Versionen aktualisieren, ungenutzte Plugins und Themes vollständig entfernen (nicht nur deaktivieren), Dateiberechtigungen prüfen und korrigieren (Dateien 644, Verzeichnisse 755, wp-config.php / configuration.php 440), Schreibrechte auf Core-Verzeichnisse entziehen, 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) für alle Admin-Konten einrichten. Passwörter sämtlicher privilegierten Zugänge rotieren: CMS-Admin, FTP, Datenbank, Hosting-Panel. WAF (Web Application Firewall) auf Wunsch einrichten — entweder serverseitig über .htaccess-Regeln oder als Cloud-WAF (Cloudflare, Sucuri). Standard-Adminnamen (admin, administrator) umbenennen. Ergebnis: Gehärtete Umgebung mit aktualisierten Komponenten, rotierte Zugangsdaten, 2FA aktiv, WAF optional konfiguriert. #### Schritt 5: Monitoring & Nachkontrolle Nach der Bereinigung folgt die Verifikation: Website vollständig online testen, Google Search Console auf manuelle Massnahmen und Blacklist-Einträge prüfen, Safe-Browsing-Status bei Google und Bing Webmaster Tools kontrollieren. Falls die Website auf Googles Blacklist gelandet ist, stellen wir den Antrag auf Review (Google Search Console → Sicherheitsprobleme) mit Dokumentation der durchgeführten Bereinigungsschritte. Wir empfehlen, nach der Bereinigung ein proaktives Monitoring einzurichten — für nachhaltige Absicherung ist unser [SLA-Monitoring](/services/sla-monitoring) der logische nächste Schritt. Das passende Hosting-Fundament für sichere Websites bieten unsere [Webhosting](/webhosting)-Pakete auf Schweizer Infrastruktur. Ergebnis: Website sauber online, Google-Blacklist-Removal beantragt (falls nötig), Monitoring-Empfehlung dokumentiert. ### Leistungen - **Notfall-Reaktion** — Schnelle Erstreaktion bei bestätigtem Hack: Isolation, forensisches Backup, erste Lageeinschätzung — damit sich der Schaden nicht weiter ausbreitet. - **Malware- & Backdoor-Entfernung** — Manuelle Bereinigung aller Schadcode-Instanzen, Webshells und versteckten Backdoors — inklusive Datenbankbereinigung bei SQL-Injections und Spam-Einträgen. - **Forensische Ursachenanalyse** — Log-Auswertung und Dateianalyse zur Identifikation des genauen Einfallstors — Pflicht, damit die Bereinigung nachhaltig ist. - **System-Härtung** — CMS-Update, Plugin-Bereinigung, Dateirechte, 2FA-Einrichtung, Passwort-Rotation und optionale WAF — strukturelle Massnahmen gegen Wiederholungsangriffe. - **Google-Blacklist-Removal** — Antrag auf Google Safe-Browsing-Review nach abgeschlossener Bereinigung, inklusive Dokumentation der Massnahmen für den Review-Prozess. - **Optionales Folge-Monitoring** — Nach der Einmal-Bereinigung auf Wunsch in ein regelmässiges SLA-Monitoring überführen — mit Uptime-Check, Security-Scan und garantierten Reaktionszeiten. ### Häufige Fragen **Meine Website ist gehackt — was soll ich jetzt tun?** Zuerst ruhig bleiben und handeln, bevor sich der Schaden ausweitet. Sofortmassnahmen: Alle Passwörter für CMS-Admin, FTP, Datenbank und Hosting-Panel sofort ändern. Falls möglich, die Website in den Wartungsmodus versetzen, damit Besucher keinen Schadcode ausgeliefert bekommen. Ein aktuelles Backup sichern, bevor irgendetwas geändert wird — auch ein infiziertes Backup ist für die forensische Analyse wertvoll. Danach Cyberdine kontaktieren: Wir übernehmen Analyse, Bereinigung und Härtung. **Wie schnell könnt ihr nach einem Hack helfen?** Wir bemühen uns, dringende Hack-Bereinigungen innerhalb von 24 Stunden zu starten. Bei laufendem SLA-Vertrag gelten kürzere garantierte Reaktionszeiten. Die Dauer der vollständigen Bereinigung hängt vom Ausmass des Schadens ab: Eine einfache WordPress-Site mit isolierter Plugin-Backdoor ist oft in ein paar Stunden sauber. Eine komplexe Joomla-Installation mit Datenbankinjection, mehreren Backdoors und unbekanntem Einfallstor kann einen bis zwei Arbeitstage in Anspruch nehmen. **Verliere ich meine Daten durch die Bereinigung?** In der Regel nein. Wir erstellen vor jeder Bereinigung ein vollständiges Backup des infizierten Zustands und arbeiten gezielt: Schadcode wird entfernt, legitime Inhalte bleiben erhalten. Bei Datenbankbereinigungen (Spam-Links, injizierte Inhalte) isolieren wir die betroffenen Einträge und stellen sicher, dass nur Schadcode entfernt wird. Echten Datenverlust gibt es nur in seltenen Fällen, wenn der Angreifer Daten aktiv gelöscht oder verschlüsselt hat — dann ist ein sauberes Backup die einzige Lösung. **Wie verhindere ich, dass meine Website erneut gehackt wird?** Die häufigsten Wiederholungsangriffe passieren, weil das ursprüngliche Einfallstor nicht geschlossen wurde. Nachhaltige Prävention besteht aus vier Elementen: CMS-Core und alle Plugins konsequent aktuell halten (ungepatchte Plugins sind der häufigste Angriffsvektor), starke und einzigartige Passwörter mit 2FA für alle Admin-Zugänge, restriktive Dateirechte und möglichst keine Schreibrechte auf Core-Verzeichnisse, sowie regelmässige Sicherheits-Scans und Backups. Ein SLA-Monitoring-Vertrag übernimmt diese Aufgaben automatisiert. **Bereinigt ihr auch ältere Joomla-Installationen?** Ja. Wir kennen die Eigenheiten älterer Joomla-Versionen (2.5, 3.x) und deren häufig ausgenutzter Schwachstellen gut. Bei sehr alten Installationen, die nicht mehr updatefähig sind (z.B. Joomla 2.5 mit inkompatiblen Extensions), führen wir die Bereinigung durch und empfehlen im Anschluss eine Migration auf eine aktuelle Version oder ein anderes CMS — denn eine alte, nicht patchbare Plattform ist strukturell unsicher, egal wie sorgfältig man sie bereinigt. **Kann ein Hack über Shared Hosting auf meinen Account übergreifen?** Ja, sogenannte Shared-Hosting-Übergriffe (Cross-Account-Contamination) sind real, wenn der Hoster keine konsequente PHP-User-Trennung (PHP-FPM mit separaten System-Usern pro Account, open_basedir-Restrictions) betreibt. Das ist einer der Gründe, warum wir für Kundenprojekte ausschliesslich Hosting mit sauber isolierten Accounts betreiben. Wenn Sie auf einem Shared-Hosting ohne diese Trennung laufen, ist ein Umzug auf eine sichere Infrastruktur Teil der Härtungsempfehlung. ## Joomla-Wartung und Support aus der Schweiz (https://cyberdine.ch/services/joomla-wartung) Kontrollierte Updates über den Joomla Update Server, geprüfte Akeeba-Backups und Joomla-spezifische Härtung — damit aus einer veralteten Erweiterung kein Sicherheitsvorfall wird. Ab CHF 39 pro Monat. ### Einordnung Eine Joomla-Website verfällt nicht plötzlich, sondern langsam und unauffällig. Der Core bleibt eine Version zurück, dann zwei. Eine Erweiterung wird vom Entwickler aufgegeben, ohne dass jemand davon erfährt. Der Hoster kündigt die nächste PHP-Version an. Nichts davon tut weh, bis eine automatisierte Scan-Welle vorbeikommt und genau die Stelle findet, die seit zwei Jahren offen ist. **Wartung ab CHF 39 pro Monat** ist die Alternative dazu — nicht spektakulär, aber der Grund, warum nichts passiert. Joomla-Wartung ist dabei nicht dasselbe wie WordPress-Wartung, auch wenn die Aufgabenliste ähnlich klingt. Joomla versioniert Core und Erweiterungen über einen eigenen Update-Server, Template-Overrides greifen tief in die Darstellung ein, und die Erweiterungslandschaft ist kleiner — was bedeutet, dass eine aufgegebene Komponente seltener einen direkten Nachfolger hat. Wer Joomla wie WordPress wartet, übersieht genau die Stellen, an denen es bei Joomla schiefgeht. Wenn Sie die Updates selbst einspielen möchten, beschreibt unsere Anleitung zum [Aktualisieren von Joomla](/wissen/joomla-aktualisieren) den Ablauf Schritt für Schritt — inklusive Pre-Update-Check und dem Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Update und dem Sprung auf eine neue Hauptversion. Den grössten Unterschied macht erfahrungsgemäss nicht die Update-Frequenz, sondern ob jemand die Erweiterungen im Blick behält. Der Joomla-Core wird selten zum Einfallstor — er ist gut gepflegt und Updates erscheinen zeitnah. Angegriffen wird über Komponenten von Drittanbietern, oft solche, die seit Jahren niemand mehr anfasst und die trotzdem installiert sind. Wir verfolgen deshalb den Pflegestatus jeder Erweiterung und melden eine aufgegebene Komponente, bevor eine Lücke dazu bekannt wird — nicht danach. Läuft Ihre Installation noch auf Joomla 3, sagen wir das offen: Wartung ist dort eine Überbrückung. Wir halten die Seite stabil, planen aber parallel den Übergang — entweder über den Update-Pfad auf [Joomla 6](/services/joomla-migration) oder, wenn zu viele Erweiterungen ohne Nachfolger dastehen, über einen Neuaufbau. Ist bereits etwas passiert, gehört die [Hack- und Malware-Bereinigung](/services/hack-malware-bereinigung) vor die Wartung: Eine kompromittierte Installation nimmt man nicht in Betreuung, ohne sie vorher sauber zu bekommen. Was über Joomla hinausgeht — Uptime- und Security-Überwachung, garantierte Reaktionszeiten, monatliches Reporting und Eskalationswege — beschreibt unser [SLA- und Monitoring-Angebot](/services/sla-monitoring). Es sind dieselben Pakete und derselbe Vertrag; diese Seite erklärt die Joomla-Seite der Arbeit, jene die vom CMS unabhängige. ### Ablauf #### Schritt 1: Joomla-Inventur & Versionsstand Zuerst nehmen wir auf, womit wir es zu tun haben: Joomla-Version bis auf die Patch-Stelle, jede installierte Erweiterung mit Versionsstand und Herkunft, das eingesetzte Template samt Overrides, PHP- und Datenbankversion. Entscheidend ist dabei weniger die Liste als die Frage dahinter — welche dieser Erweiterungen wird überhaupt noch weiterentwickelt? Bei Installationen aus der Joomla-3-Zeit sind erfahrungsgemäss mehrere darunter, die seit Jahren kein Update mehr gesehen haben. Genau die sind später die Stelle, an der ein Angriff gelingt, nicht der Joomla-Core. Das Ergebnis ist eine dokumentierte Baseline mit einer klaren Risikoeinstufung je Erweiterung. Ergebnis: Dokumentierter Versionsstand, Erweiterungsliste mit Pflegestatus und benannten Risiken. #### Schritt 2: Kontrollierte Updates statt Auto-Update Joomla bringt mit dem Update-Server einen eigenen Mechanismus mit, der Core und Erweiterungen sauber versioniert. Wir nutzen ihn — aber nicht blind. Jedes Update wird zuerst in einer Kopie eingespielt und geprüft, bevor es auf die produktive Seite geht. Der Grund ist Joomla-spezifisch: Anders als bei einem reinen Core-Update greifen bei Joomla die Template-Overrides und Erweiterungen tief in die Darstellung ein, und ein Minor-Update kann ein Override stillschweigend ausser Kraft setzen. Auffällig wird das oft erst Wochen später, wenn jemand ein Formular nicht mehr abschicken kann. Vor jedem Eingriff steht ein vollständiges Backup — Dateien und Datenbank. Ergebnis: Core und Erweiterungen aktuell, Darstellung und Formulare nach dem Update nachweislich geprüft. #### Schritt 3: Geprüfte Backups mit Akeeba Für Joomla ist Akeeba Backup der etablierte Weg, und wir setzen ihn so auf, dass die Sicherung auch etwas wert ist: Ablage ausserhalb des Webspace, definierte Aufbewahrung und — der Teil, den die meisten auslassen — ein regelmässiger Rückspiel-Test. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung, keine Sicherung. Wir spielen es turnusgemäss in eine getrennte Umgebung ein und prüfen, ob die Seite dort tatsächlich startet. Wie oft, richtet sich nach dem Paket. Ergebnis: Backups ausserhalb des Servers, mit protokolliertem und tatsächlich durchgeführtem Restore-Test. #### Schritt 4: Joomla-spezifische Härtung Über das Aktuellhalten hinaus schliessen wir die Lücken, die bei Joomla immer wieder dieselben sind: Schreibrechte auf configuration.php zurücknehmen, den Administrator-Bereich zusätzlich absichern, nicht mehr benutzte Erweiterungen restlos deinstallieren statt nur zu deaktivieren, verwaiste Super-User-Konten entfernen und die Fehlerausgabe so setzen, dass sie keine Pfade preisgibt. Deaktivierte Erweiterungen sind dabei der am meisten unterschätzte Punkt — ihr Code bleibt auf dem Server erreichbar und wird weiterhin gefunden. Was wir dabei antreffen, halten wir fest, damit nachvollziehbar bleibt, was geändert wurde. Ergebnis: Bekannte Joomla-Angriffsflächen geschlossen, Änderungen dokumentiert. #### Schritt 5: Der Weg von Joomla 3 auf 6 Läuft die Seite noch auf Joomla 3, ist Wartung nur die Überbrückung — Joomla 3 erhält keine Sicherheitsupdates mehr, und inzwischen auch Joomla 4 nicht mehr. Wir halten die Installation so lange stabil, wie es vertretbar ist, und planen parallel den Übergang: erst auf 3.10 als Sprungbrett, dann gestuft über 4 und 5 auf das aktuelle Joomla 6. Ob dieser Weg im Einzelfall sinnvoller ist als ein Neuaufbau, hängt an den Erweiterungen ohne Nachfolger. Diese Entscheidung gehört an den Anfang, nicht ans Ende — deshalb bringen wir sie im ersten Bericht zur Sprache und nicht erst, wenn etwas passiert ist. Den Umzug selbst beschreibt unsere [Joomla-Migration](/services/joomla-migration). Ergebnis: Begründete Empfehlung: Update-Pfad oder Neuaufbau, mit Zeitrahmen und Kostenfolge. ### Leistungen - **Updates über den Joomla Update Server** — Core und Erweiterungen kontrolliert und getestet statt blind automatisiert — jedes Update mit vorherigem Backup abgesichert. - **Akeeba-Backups mit Restore-Test** — Sicherung ausserhalb des Webspace, mit turnusgemäss tatsächlich durchgeführtem Rückspiel-Test statt blossem Vertrauen. - **Erweiterungs-Überwachung** — Wir verfolgen, welche Ihrer Erweiterungen noch gepflegt werden, und melden aufgegebene Komponenten, bevor sie zum Risiko werden. - **Joomla-Härtung** — Dateirechte, Administrator-Zugang, verwaiste Konten und Reste deinstallierter Erweiterungen — die wiederkehrenden Joomla-Schwachstellen. - **Begleiteter Weg auf Joomla 6** — Für Installationen auf Joomla 3 oder 4: geplanter Übergang statt Stillstand, mit ehrlicher Einschätzung zu Update-Pfad oder Neuaufbau. - **Fester Ansprechpartner** — Kein Ticketsystem-Karussell — Sie sprechen mit jemandem, der Ihre Installation kennt und ihre Vorgeschichte im Kopf hat. ### Pakete #### Basic — CHF 39.00 pro Monat - Core- und Extension-Updates monatlich, vorher getestet - Monatliches Akeeba-Backup mit Restore-Test - Erweiterungen auf Pflegestatus überwacht - Update-Report per E-Mail - Reaktionszeit: 2 Werktage #### Pro — CHF 79.00 pro Monat - Alles aus Basic - Wöchentliches Backup, ausserhalb des Webspace - Joomla-Härtung nach der Erstaufnahme umgesetzt - Uptime-Überwachung mit Alarmierung - Reaktionszeit: 1 Werktag #### Managed — CHF 149.00 pro Monat - Alles aus Pro - Updates zeitnah nach Release statt im Monatsturnus - Security-Monitoring auf Dateiveränderungen - Begleiteter Update-Pfad von Joomla 3 auf 6 - Monatlicher Report, fester Ansprechpartner - Reaktionszeit: wenige Stunden ### Häufige Fragen **Was kostet die Wartung einer Joomla-Website?** Die Wartung beginnt bei CHF 39 pro Monat für Basic mit monatlichen Updates, monatlichem Backup samt Restore-Test und Update-Report. Pro kostet CHF 79 und bringt wöchentliche Backups sowie kürzere Reaktionszeiten, Managed kostet CHF 149 mit der engsten Betreuung. Welches Paket passt, hängt weniger an der Grösse der Website als daran, wie schnell ein Ausfall weh tut. **Meine Joomla-Site läuft noch auf Version 3. Nehmt ihr die in Wartung?** Ja, aber mit einer klaren Ansage: Joomla 3 erhält keine Sicherheitsupdates mehr, Wartung ist dort eine Überbrückung und keine Dauerlösung. Wir halten die Installation stabil und schliessen, was sich schliessen lässt — gleichzeitig planen wir mit Ihnen den Übergang auf das aktuelle Joomla 6. Wer eine Joomla-3-Installation unbegrenzt weiterbetreiben möchte, ist bei uns falsch; wir würden dafür keine Verantwortung übernehmen. **Warum nicht einfach die automatischen Updates von Joomla aktivieren?** Weil bei Joomla die Erweiterungen und Template-Overrides tief in die Darstellung eingreifen. Ein automatisch eingespieltes Update kann ein Override ausser Kraft setzen oder eine Erweiterung stilllegen, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint. Auffällig wird das oft erst Wochen später, wenn ein Formular nicht mehr ankommt. Wir spielen Updates deshalb zuerst in einer Kopie ein und prüfen die betroffenen Stellen, bevor sie produktiv gehen. **Was unterscheidet die Joomla-Wartung vom SLA- und Monitoring-Angebot?** Diese Seite beschreibt die Joomla-Seite der Arbeit: Versions-Lebenszyklus, Update-Server, Akeeba, Erweiterungen und Joomla-typische Härtung. Das SLA- und Monitoring-Angebot beschreibt, was unabhängig vom CMS gilt — Uptime- und Security-Überwachung, garantierte Reaktionszeiten, Reporting und Eskalationswege. Beides greift ineinander: Die Pakete sind dieselben, es ist ein Vertrag, kein zweiter. **Deckt die Wartung auch eine bereits gehackte Website ab?** Nein. Wartung ist Vorsorge; eine bestehende Kompromittierung ist ein eigener Vorgang mit Analyse, Bereinigung und Nachkontrolle. Dafür gibt es die Hack- und Malware-Bereinigung. Sinnvoll ist die Reihenfolge: erst bereinigen, dann in Wartung nehmen — sonst tragen Sie die Backdoor in den Wartungsvertrag hinein. **Was passiert, wenn eine Erweiterung nicht mehr weiterentwickelt wird?** Wir melden das, sobald es absehbar ist, und nicht erst, wenn eine Lücke bekannt wird. Danach zeigen wir die Optionen: eine gleichwertige Alternative, eine schlankere Umsetzung mit Joomla-Bordmitteln oder — wenn die Funktion wirklich gebraucht wird — eine eigene Lösung. Entschieden wird das von Ihnen, mit dem Aufwand vor Augen. **Kann ich meine Website weiterhin selbst bearbeiten?** Ja. Die Wartung betrifft den technischen Unterbau, nicht Ihre Inhalte. Sie arbeiten weiter wie bisher im Joomla-Backend. Wir melden uns, bevor wir etwas ändern, das Ihnen auffallen würde. **Wie schnell reagiert ihr bei einer Störung?** Die zugesicherte Reaktionszeit hängt vom Paket ab und reicht von zwei Werktagen bei Basic bis zu wenigen Stunden bei Managed. Ein vollständiger Ausfall oder ein aktiver Angriff wird in jedem Paket sofort vorgezogen — dort warten wir nicht auf ein Zeitfenster. **Betreut ihr auch WordPress?** Ja. Diese Seite beschreibt die Joomla-Betreuung, weil sich Joomla in Update-Mechanik, Erweiterungslandschaft und typischen Schwachstellen deutlich von WordPress unterscheidet. Für WordPress und gemischte Umgebungen gilt dasselbe Angebot mit denselben Paketen. ## Joomla auf WordPress migrieren lassen — ohne Ranking-Verlust (https://cyberdine.ch/services/joomla-nach-wordpress) Weg von Joomla, hin zu WordPress: Wir übernehmen Inhalte, Medien und Struktur, finden für jede Joomla-Erweiterung den Nachfolger und leiten jede alte Adresse dauerhaft weiter. Zum Festpreis ab CHF 1'490. ### Einordnung Sie wollen weg von Joomla — nicht auf die nächste Joomla-Version, sondern auf WordPress. Wir übernehmen diesen Wechsel vollständig: Inhalte, Medien, Struktur, Formulare und vor allem die Adressen, an denen Ihre Sichtbarkeit bei Google hängt. **Zum Festpreis ab CHF 1'490**, den Sie vor dem Start kennen — nicht auf Stundenbasis. Der Wechsel von Joomla auf WordPress ist etwas anderes als ein Versionssprung innerhalb von Joomla. Die Inhalte umzuziehen ist dabei der einfache Teil — dafür gibt es brauchbare Werkzeuge. Schwierig wird es an drei Stellen, und genau dort entscheidet sich, ob ein Umzug gelingt: bei den Erweiterungen, für die ein Nachfolger gefunden werden muss; bei der Struktur, weil Joomla Inhalte anders ordnet als WordPress; und bei den URLs, weil ein Plattformwechsel jede Adresse verändert, an der Ihre Google-Rankings hängen. Anleitungen zum Selbermachen finden Sie im Netz genug. Sie enden meist an derselben Stelle: Die Artikel sind drüben, aber das Kontaktformular fehlt, die Sprachumschaltung ist weg, und die Suchmaschinen-Positionen sind nach zwei Wochen eingebrochen, weil die alten Adressen ins Leere zeigen. Wir arbeiten deshalb umgekehrt und klären zuerst, was hinterher funktionieren muss — erst danach wird migriert. Und wir sagen es auch, wenn ein Wechsel bei Ihnen nicht die richtige Antwort ist. Wenn Ihre Website stark auf Joomla-Funktionen aufbaut oder Ihr Team gut damit zurechtkommt, ist der Weg auf die aktuelle Joomla-Version der sinnvollere — den beschreibt unsere Seite [Joomla migrieren lassen](/services/joomla-migration). Den umgekehrten Fall gibt es ebenfalls: Wer aus WordPress heraus nach Joomla wechseln will, weil Rechteverwaltung oder Mehrsprachigkeit es verlangen, findet das unter [WordPress auf Joomla migrieren](/services/wordpress-nach-joomla). Welche Joomla-Versionen heute noch Sicherheitsupdates erhalten und warum es keinen direkten Sprung von Joomla 3 auf die aktuelle Version gibt, erklärt der Leitfaden [Joomla migrieren](/wissen/joomla-migrieren). Nach dem Go-Live hört unsere Arbeit nicht auf: Wir kontrollieren die Weiterleitungen und die Indexierung, bis die neuen Adressen sauber in der Suche stehen. Wer die frische Installation danach nicht wieder veralten lassen will, übergibt sie direkt in einen [Wartungsvertrag mit Monitoring](/services/sla-monitoring) — Updates, geprüfte Backups und jemand, der hinschaut. ### Ablauf #### Schritt 1: Bestandsaufnahme: was hängt tatsächlich an Joomla Zuerst klären wir, was Ihre Website ausser Artikeln und Bildern noch kann. Bei gewachsenen Joomla-Installationen steckt die eigentliche Arbeit selten in den Inhalten, sondern in den Erweiterungen: K2 als zweites Artikelsystem, sh404SEF für die URLs, Falang oder JoomFish für Sprachen, RSForm oder Chronoforms für Formulare, dazu Galerien, Kalender und Mitgliederbereiche. Wir erfassen jede Komponente, jedes Modul und jedes Plugin und halten fest, was davon noch benutzt wird — erfahrungsgemäss deutlich weniger, als installiert ist. Ergebnis: Inventarliste aller Erweiterungen mit Angabe, was davon aktiv genutzt wird und was ersatzlos wegfallen kann. #### Schritt 2: Abbildung der Struktur auf WordPress Joomla und WordPress ordnen Inhalte unterschiedlich. Joomla kennt Artikel in einem Kategoriebaum mit beliebiger Tiefe, WordPress trennt zwischen Seiten und Beiträgen und arbeitet flacher. Wir entscheiden deshalb vor der Migration, was in WordPress zu einer Seite wird, was zu einem Beitrag und wo ein eigener Inhaltstyp sinnvoll ist. Genauso für jede Erweiterung: Wir benennen den konkreten Nachfolger — und dort, wo es keinen gleichwertigen gibt, die Alternative mit dem Aufwand daneben. Diese Zuordnung bekommen Sie schriftlich, bevor jemand etwas verschiebt. Ergebnis: Schriftliches Abbildungskonzept: Joomla-Struktur links, WordPress-Struktur rechts, Nachfolger je Erweiterung. #### Schritt 3: Inhalte und Medien übernehmen Artikel, Kategorien, Bilder, Dokumente und Menüstrukturen werden strukturiert überführt — kontrolliert und nicht per Copy-Paste. Dabei bereinigen wir, was sich über die Jahre angesammelt hat: verwaiste Inhalte, Reste alter Editoren, Formatierungen aus abgeschalteten Templates. Interne Verlinkungen werden auf die neuen Adressen umgeschrieben, damit keine Links ins Leere zeigen. Bilder ziehen mit korrekten Pfaden und, wo vorhanden, mit Alt-Texten um. Ergebnis: Alle weiterzuführenden Inhalte vollständig in WordPress — bereinigt statt bloss kopiert. #### Schritt 4: URL-Mapping und 301-Weiterleitungen Der Schritt, an dem ein Plattformwechsel am häufigsten Sichtbarkeit kostet. Joomla-URLs sehen anders aus als WordPress-URLs, und wo sh404SEF im Spiel war, existieren oft mehrere Adressen für denselben Inhalt. Wir bilden jede alte Adresse auf ihr neues Gegenstück ab und leiten dauerhaft per 301 weiter — inklusive der Varianten mit Item-ID, die Google über Jahre indexiert hat. Wie so ein Umzug im Detail abläuft und woran er in der Praxis scheitert, steht in unserer [Migration-Checkliste](/wissen/migration-checkliste). Ergebnis: Lückenlose Weiterleitungstabelle — Rankings, Backlinks und Lesezeichen bleiben erhalten. #### Schritt 5: Abnahme, Go-Live und Nachkontrolle Die neue Website entsteht parallel in einer Staging-Umgebung, während Ihre Joomla-Site online bleibt. Sie geben sie frei, bevor umgeschaltet wird. Der Cutover läuft mit niedriger DNS-TTL und in der Regel ohne spürbare Ausfallzeit. Danach prüfen wir, was viele weglassen: ob die Weiterleitungen greifen, ob Google die neuen Adressen aufnimmt und ob in der Search Console Fehler auflaufen. Diese Kontrolle gehört dazu und wird nicht extra verrechnet. Ergebnis: Go-Live ohne Ausfall, geprüfte Redirects und eine saubere Indexierung der neuen Adressen. ### Leistungen - **Nachfolger für jede Erweiterung** — K2, sh404SEF, Falang, RSForm: Wir benennen für jede genutzte Komponente den konkreten WordPress-Nachfolger — oder sagen, wenn es keinen gibt. - **Struktur statt Datenbank-Dump** — Der Joomla-Kategoriebaum wird auf Seiten, Beiträge und eigene Inhaltstypen abgebildet, nicht schematisch hineingekippt. - **Rankings bleiben** — Lückenloses URL-Mapping mit dauerhaften 301-Redirects, auch für sh404SEF-Varianten und alte Item-ID-Adressen. - **Redaktion, die jemand bedienen kann** — Nach dem Umzug pflegen Sie Inhalte selbst — ohne Handbuch und ohne dass für jede Änderung eine Agentur nötig ist. - **Kein Baukasten-Lock-in** — Wir bauen mit Standard-WordPress und wenigen, gepflegten Plugins. Sie können die Website jederzeit zu einem anderen Anbieter mitnehmen. - **Gepflegt ab dem ersten Tag** — Auf Wunsch direkt im Wartungsvertrag — damit die neue Installation nicht in fünf Jahren dasselbe Problem hat wie die alte. ### Pakete #### Klein — CHF 1'490.00 einmalig - Bis 20 Seiten Inhalt - Joomla 1.5/2.5/3.x/4 auf aktuelles WordPress - Inhalte, Bilder und Menüs vollständig übernommen - Lückenloses URL-Mapping mit 301-Redirects - Staging-Version zur Abnahme vor dem Go-Live - Go-Live ohne Ausfallzeit #### Mittel — CHF 2'900.00 einmalig - Bis 80 Seiten Inhalt - Bis 5 Erweiterungen inklusive Nachfolge-Lösung - Alles aus Klein - Formulare und Sonderseiten nachgebaut - Responsives Design statt altem Joomla-Template - Search-Console-Kontrolle nach dem Go-Live #### Gross — auf Anfrage - Ab 80 Seiten oder Mehrsprachigkeit - K2, Mitgliederbereich oder Shop - Alles aus Mittel - Individuelle Funktionen und Schnittstellen - Inhaltliche Bereinigung vor dem Umzug - Festpreis nach Bestandsaufnahme ### Häufige Fragen **Warum von Joomla auf WordPress wechseln?** Der häufigste Grund ist nicht die Technik, sondern das Umfeld: Für WordPress finden Sie leichter jemanden, der die Website pflegt, es gibt mehr Erweiterungen mit aktiver Entwicklung, und Mitarbeitende kommen mit der Redaktion meist schneller zurecht. Dazu kommt bei alten Installationen der Umstand, dass ein Sprung von Joomla 3 auf die aktuelle Version ohnehin ein Neuaufbau ist — wenn die Website sowieso neu entsteht, ist die Frage nach der Plattform offen. **Ist WordPress sicherer als Joomla?** Nein, nicht von sich aus. Beide Systeme sind sicher, solange sie gepflegt werden, und beide werden zum Risiko, sobald Updates ausbleiben. WordPress ist wegen seiner Verbreitung sogar häufiger Ziel automatisierter Angriffe. Der Sicherheitsgewinn eines Wechsels kommt nicht von WordPress, sondern daher, dass eine veraltete Installation ohne Sicherheitsupdates durch eine aktuelle, gewartete ersetzt wird. Wer nach dem Umzug die Updates schleifen lässt, steht in ein paar Jahren wieder am selben Punkt. **Wann sollte ich bei Joomla bleiben?** Wenn Ihre Website stark auf Joomla-Funktionen aufbaut, für die es in WordPress keinen guten Ersatz gibt — etwa fein abgestufte Zugriffsrechte für viele Redaktionsgruppen, komplexe mehrsprachige Strukturen oder eine Eigenentwicklung, die tief in Joomla verankert ist. Auch wenn Ihr Team seit Jahren gut mit Joomla arbeitet, ist ein Wechsel selten die Mühe wert. In diesen Fällen ist der Weg auf Joomla 6 der bessere — dafür haben wir die Seite «Joomla migrieren lassen». Wir sagen Ihnen nach der Bestandsaufnahme ehrlich, welcher der beiden Wege bei Ihnen mehr Sinn ergibt. **Bleiben meine Google-Rankings nach dem Wechsel erhalten?** Ja, sofern die Weiterleitungen vollständig sind — und genau das ist der Knackpunkt. Wir bilden jede alte Joomla-Adresse auf ihr neues Gegenstück ab und leiten dauerhaft per 301 weiter, inklusive der URL-Varianten, die sh404SEF erzeugt hat. Ein Ranking-Verlust nach einem Plattformwechsel geht fast immer auf fehlende oder unvollständige Weiterleitungen zurück, nicht auf die neue Plattform. **Was passiert mit K2, sh404SEF, Falang und ähnlichen Erweiterungen?** Für die verbreiteten gibt es etablierte Nachfolger: K2-Inhalte werden zu Beiträgen oder eigenen Inhaltstypen, die Aufgabe von sh404SEF übernimmt WordPress mit den Permalink-Einstellungen und einem Redirect-Plugin, für Falang oder JoomFish stehen WPML und Polylang bereit, für RSForm und Chronoforms gängige Formular-Plugins. Wo es keinen gleichwertigen Nachfolger gibt, zeigen wir die Optionen mit dem jeweiligen Aufwand — Sie entscheiden vor dem Start, nicht wenn die Funktion plötzlich fehlt. **Was kostet die Migration von Joomla auf WordPress?** Bis 20 Seiten CHF 1'490 zum Festpreis, bis 80 Seiten und mit bis zu fünf Erweiterungen CHF 2'900. Bei grösseren Websites, Mehrsprachigkeit oder individuellen Funktionen nennen wir den Festpreis nach der Bestandsaufnahme — dort entscheidet der Aufwand für Erweiterungen ohne Nachfolger, nicht die Seitenzahl. Wir rechnen in allen Fällen zum Fixpreis statt auf Stundenbasis: Sie wissen vor dem Start, was der Wechsel kostet. **Wie lange dauert der Umzug?** Für eine überschaubare Website mit wenigen Erweiterungen sind es einige Tage, für gewachsene Portale mehrere Wochen. Den Takt geben fast immer die Erweiterungen vor, nicht die Menge der Inhalte: Zehn Seiten mit einem eigenen Mitgliederbereich sind aufwendiger als zweihundert reine Textseiten. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen konkreten Zeitrahmen. **Kann meine Joomla-Site während der Migration online bleiben?** Ja. Die neue WordPress-Site entsteht parallel in einer Staging-Umgebung. Ihre bestehende Website läuft unverändert weiter, bis Sie die neue Version freigeben. Erst dann schalten wir um — kontrolliert und in der Regel ohne spürbare Ausfallzeit. **Muss ich selbst etwas tun?** Wenig. Wir brauchen die Zugänge zu Joomla, Hosting und Domain sowie eine Rückmeldung, welche Inhalte weitergeführt werden sollen und welche nicht — diese Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen, weil nur Sie wissen, was noch stimmt. Alles Weitere übernehmen wir. Ihr Aufwand beschränkt sich auf die Abnahme der Staging-Version vor dem Umschalten. **Übernehmt ihr auch das Design oder wird die Website nachgebaut?** Beides ist möglich. Wir können das bestehende Erscheinungsbild in WordPress nachbauen, wenn Sie damit zufrieden sind — oder die Gelegenheit für ein zeitgemässes, mobiloptimiertes Design nutzen. Ein altes Joomla-Template eins zu eins zu übernehmen, lohnt sich selten: Diese Templates stammen meist aus einer Zeit vor der Mobilnutzung und bringen technische Altlasten mit, die auf der neuen Plattform niemand braucht. ## Wartung, SLA & proaktives Monitoring für Joomla und WordPress (https://cyberdine.ch/services/sla-monitoring) Planbare Updates, geprüfte Backups und garantierte Reaktionszeiten — auf Wunsch mit proaktivem Uptime- und Security-Monitoring. Damit Ihre Website sicher, aktuell und erreichbar bleibt. ### Ablauf #### Schritt 1: Onboarding & Inventur Zu Beginn nehmen wir Ihre Website vollständig auf: CMS-Version (Joomla, WordPress oder andere), installierten Extensions/Plugins mit Versionstand, PHP- und Datenbankversion, Hosting-Konfiguration (Dateirechte, PHP-FPM-User, Backup-Einstellungen). Wir prüfen den Ist-Zustand auf offensichtliche Sicherheitsmängel: veraltete Komponenten, unnötige Admin-Konten, schwache Passwörter, fehlende HTTPS-Konfiguration. Das Ergebnis ist eine dokumentierte Baseline, die als Referenz für alle späteren Änderungen dient. Beim Onboarding richten wir auch den Monitoring-Zugang ein und definieren gemeinsam die Kontaktpersonen und Eskalationswege. Ergebnis: Vollständige Inventarliste, dokumentierter Ist-Zustand, Monitoring konfiguriert und Eskalationswege definiert. #### Schritt 2: Geplante Updates & Backups Das Herzstück des SLA-Betriebs sind regelmässige, geplante Wartungsfenster. CMS-Core-Updates (Joomla, WordPress) und alle Extensions/Plugins werden zeitnah nach Release geprüft, getestet und eingespielt — nicht blind automatisiert, sondern kontrolliert. Vor jedem Update wird ein vollständiges Backup erstellt (Dateien + Datenbank). Backups werden auf Integrität geprüft: Lässt sich der Dump importieren? Sind alle Dateien vollständig enthalten? Wir speichern Backups getrennt vom Produktiv-Server — lokale Backups auf dem Hosting-Account allein genügen nicht. Das Backup-Intervall richtet sich nach dem Paket — von monatlich (Basic) bis wöchentlich (Pro/Managed), jeweils mit geprüftem Restore. Ergebnis: CMS und Extensions aktuell, geprüfte Backups an mindestens zwei Speicherorten mit dokumentiertem Zeitstempel. #### Schritt 3: Proaktives Monitoring (auf Wunsch) Über das reine Update-Management hinaus bieten wir Uptime-Monitoring (HTTP-Check alle 1–5 Minuten, Alarmierung bei Ausfall per E-Mail/SMS) und Security-Monitoring (regelmässige Dateiintegritätsprüfung gegen Checksummen der letzten sauberen Version, Prüfung auf bekannte Malware-Signaturen). Das Security-Monitoring erkennt neu auftauchende Backdoors oder injizierte Dateien frühzeitig — bevor Google die Website auf die Safe-Browsing-Blacklist setzt. Uptime-Monitoring deckt nicht nur Ausfälle ab, sondern auch langsame Ladezeiten (Threshold-Alerts) und abgelaufene SSL-Zertifikate (Ablaufwarnung 30 Tage vor Ablauf). Dieses Monitoring ist die erste Verteidigungslinie gegen das, was wir im [Hack-Bereinigung](/services/hack-malware-bereinigung)-Service beheben. Ergebnis: Aktives Monitoring konfiguriert, Alerting getestet, Basiswerte (Ladezeit, Zertifikatsablauf) dokumentiert. #### Schritt 4: Reporting & SLA-Reaktion Transparenz ist ein Kernelement des SLA-Betriebs. Monatliche Reports dokumentieren: durchgeführte Updates mit Versionvergleich vorher/nachher, Backup-Status, Uptime-Wert (falls Monitoring aktiv), aufgetretene Alerts und deren Behebung. Bei Störungen gilt die vertraglich definierte Reaktionszeit — je nach Paket zwischen 4 und 24 Stunden. Kritische Ausfälle (Website down, aktiver Hack) werden sofort priorisiert. Für die Infrastruktur, auf der Ihre Website läuft, finden Sie Details auf unserer [vServer](/vserver)-Seite. Ergebnis: Monatlicher Report zugestellt, SLA-Reaktionszeiten eingehalten und dokumentiert. ### Leistungen - **Regelmässige Updates** — CMS-Core, Extensions und Plugins werden kontrolliert — nicht blind automatisiert — aktuell gehalten. Jedes Update wird mit Backup abgesichert. - **Geprüfte Backups** — Vollständige Backups (Dateien + Datenbank) mit Integritätsprüfung, off-server gespeichert, mit definierten Aufbewahrungsintervallen. - **Uptime-Monitoring** — HTTP-Checks im Minutentakt, sofortige Alarmierung bei Ausfällen, SSL-Zertifikat-Ablaufwarnung 30 Tage im Voraus. - **Security-Monitoring** — Dateiintegritätsprüfung und Malware-Scan erkennen injizierte Backdoors frühzeitig — bevor Suchmaschinen die Website blacklisten. - **Garantierte Reaktionszeiten** — Vertraglich definierte Reaktionszeiten je nach Paket (4–24 Stunden), sofortige Priorisierung bei kritischen Ausfällen oder aktiven Hacks. - **Transparentes Reporting** — Monatlicher Report mit durchgeführten Updates, Backup-Status, Uptime-Wert und Dokumentation aller Massnahmen und Vorfälle. ### Pakete #### Basic — CHF 39.00 pro Monat - Core- & Plugin-/Extension-Updates (monatlich) - Monatliches Backup mit Restore-Test - Verfügbarkeits-Check - Update-Report per E-Mail - Reaktionszeit: 2 Werktage #### Pro — CHF 79.00 pro Monat - Alles aus Basic - Wöchentliches Backup - Uptime-Monitoring 24/7 - Priorisierter Support - Reaktionszeit: 1 Werktag - Quartals-Sicherheitsreview #### Managed — CHF 149.00 pro Monat - Alles aus Pro - Proaktives Security-Monitoring (Malware-Scan) - Updates zuerst auf Staging getestet - Garantierte SLA-Reaktionszeit: 4 Std. - Monatlicher Performance- & Security-Report - Persönlicher Ansprechpartner ### Häufige Fragen **Was ist in einem SLA-Vertrag enthalten?** Ein SLA (Service Level Agreement) bei Cyberdine umfasst regelmässige CMS-Updates (Core + Extensions), Backups mit Integritätsprüfung, optionales Uptime- und Security-Monitoring sowie vertraglich definierte Reaktionszeiten bei Störungen. Der genaue Umfang — Update-Frequenz, Backup-Intervall, Monitoring-Intensität, Reaktionszeit — richtet sich nach dem gewählten Paket. Die Pakettabelle auf dieser Seite zeigt die konkreten Leistungen. Was der SLA nicht enthält: neue Funktionen, grössere Anpassungen am Design oder Content-Pflege. Diese werden separat beauftragt. **Was bedeutet proaktives Monitoring?** Proaktives Monitoring heisst, dass wir Probleme erkennen, bevor Sie oder Ihre Kunden sie bemerken. Das umfasst Uptime-Checks (Ist die Website erreichbar?), Performance-Alerts (Ladezeit über Schwellenwert?), SSL-Ablaufwarnungen (Zertifikat läuft in 30 Tagen ab), und Security-Scans (Wurden Dateien unerwartet verändert?). Ohne Monitoring erfahren Sie von einem Ausfall erst, wenn ein Kunde Sie anruft. Mit Monitoring erfahren wir es oft innerhalb von Minuten — und können handeln, bevor es eskaliert. **Für welche CMS gilt das SLA-Monitoring?** Primär betreuen wir Joomla (alle aktuellen 4.x- und 5.x-Versionen) und WordPress. Joomla-Altinstallationen (3.x) können betreut werden, solange sie sicherheitstechnisch updatefähig sind; für End-of-Life-Versionen empfehlen wir eine Migration. Bei anderen CMS (Typo3, Drupal) oder massgeschneiderten PHP-Applikationen besprechen wir den Scope individuell — das Prinzip (Updates, Backups, Monitoring) ist übertragbar, der Aufwand variiert. Diese Seite beschreibt das CMS-unabhängige Gerüst; was speziell für Joomla gilt — Update-Server, Akeeba-Backups, Erweiterungs-Lebenszyklus und Joomla-Härtung — steht unter Services in der Joomla-Wartung. **Kann ich den SLA-Vertrag monatlich kündigen?** Ja, unsere SLA-Verträge laufen monatlich und sind monatlich kündbar, ausser es wird eine längere Laufzeit vereinbart. Wir setzen auf Kundenbindung durch Qualität, nicht durch Vertragsfallen. Bei Kündigung erhalten Sie eine vollständige Dokumentation des Ist-Zustands (installierte Versionen, Backup-Standorte, Monitoring-Konfiguration), damit ein Wechsel ohne Wissensverlust möglich ist. **Was passiert, wenn meine Website trotz SLA gehackt wird?** Kein SLA kann einen Angriff mit hundertprozentiger Sicherheit ausschliessen — Zero-Day-Lücken, gestohlene Zugangsdaten oder Fehler im Entwicklerumfeld können auch bei laufender Betreuung vorkommen. Was der SLA-Betrieb sicherstellt: Der Schaden wird früh erkannt (Security-Monitoring), saubere Backups ermöglichen eine schnelle Wiederherstellung, und die Reaktionszeit ist vertraglich garantiert. Im Ernstfall greift dann die Hack-Bereinigung mit unserem bewährten Ablauf zur schnellen Wiederherstellung sauberer Zustände. **Übernehmt ihr auch die Betreuung einer Website, die aktuell bei einem anderen Anbieter liegt?** Ja. Viele Kunden kommen zu uns, nachdem ihr bisheriger Betreuer nicht mehr verfügbar ist oder die Website jahrelang ohne Updates geblieben ist. Beim Onboarding erheben wir den Ist-Zustand, bringen das System auf einen sicheren Stand und übernehmen dann den laufenden Betrieb. Ein Hosting-Wechsel zu Cyberdine ist nicht zwingend erforderlich, aber oft sinnvoll — unsere Infrastruktur ist speziell auf sichere, isolierte PHP-Umgebungen ausgelegt. ## Domain-Transfer — wir ziehen um, ohne dass etwas ausfällt (https://cyberdine.ch/services/domain-transfer) Wir holen den Auth-Code, bilden die bestehende DNS-Zone nach und schalten erst um, wenn Website und E-Mail auf der neuen Umgebung geprüft sind. Der Transfer selbst ist kostenlos. ### Einordnung Eine Domain umzuziehen ist technisch keine grosse Sache. Was Betreiber zögern lässt, ist auch nicht die Technik, sondern die Vorstellung, dass am Montag die Website weg ist und im Postfach nichts mehr ankommt. Diese Sorge ist berechtigt — nur liegt die Ursache selten im Transfer selbst. Sie liegt in dem, was an der Domain hängt und beim Umstellen vergessen wird. **Der Transfer kostet bei uns nichts.** Wir verrechnen weder die Übernahme noch die Einrichtung; es fällt nur der laufende Preis für Domain und Hosting an, ab CHF 4.90 pro Monat. Den Umzug einer bestehenden Website übernehmen wir ebenfalls ohne Aufpreis. Der eigentliche Unterschied zu einem Umzug in Eigenregie ist die Reihenfolge. Wir bauen die neue Umgebung auf, solange die alte unverändert läuft, lassen Sie abnehmen und schalten erst dann um. Nicht umgekehrt. Das klingt selbstverständlich und ist es nicht: Die meisten missglückten Umzüge beginnen damit, dass irgendwo etwas abgeschaltet wurde, bevor der Ersatz stand. Woran es in der Praxis scheitert Nach unserer Erfahrung sind es drei Dinge, und keines davon ist der Transfer. **Vergessene DNS-Einträge.** An einer Domain hängen oft Dienste, an die niemand mehr denkt — eine Weiterleitung auf eine alte Adresse, ein Bestätigungseintrag für ein Google- oder Microsoft-Konto, ein SPF-Eintrag für einen Newsletter-Versand über einen Drittanbieter. Wird die Zone neu aufgebaut statt nachgebildet, fallen diese Dinge lautlos aus. Auffällig wird es Wochen später, wenn eine Rechnung nicht ankommt. **E-Mail.** Ein Website-Aufruf, der ins Leere geht, wird wiederholt. Eine E-Mail nicht. Deshalb ist der Mailteil der heiklere, und deshalb bauen wir Postfächer vorher auf, statt sie hinterher nachzuziehen — inklusive SPF, DKIM und DMARC, damit der Versand nach dem Umzug nicht im Spam landet. **Zu frühes Kündigen.** Wer beim alten Anbieter kündigt, bevor die Domain umgezogen ist, kann sie verlieren. Im ungünstigen Fall wird sie frei und von jemand anderem registriert. Gekündigt wird zuletzt — wir sagen Ihnen, ab wann. Wenn Sie es selbst machen möchten Dann brauchen Sie uns nicht dafür. Der vollständige Ablauf steht in unserer [Anleitung zum Domain-Transfer](/wissen/domain-transfer): Kontaktadresse prüfen, Transfer-Sperre aufheben, Auth-Code anfordern, beauftragen, bestätigen, nachkontrollieren — und was bei .ch anders läuft als bei .com. Diese Seite hier beschreibt nur, was passiert, wenn Sie es abgeben. Was sonst noch mitkommen kann Ein Anbieterwechsel ist der günstigste Moment, um Dinge mitzuerledigen, die sonst liegen bleiben. Läuft die Website auf einem veralteten CMS, bietet sich die [Joomla-Migration](/services/joomla-migration) an — die Inhalte werden ohnehin angefasst. Gab es Auffälligkeiten oder steht der Verdacht im Raum, dass die Seite bereits kompromittiert wurde, gehört die [Hack- und Malware-Bereinigung](/services/hack-malware-bereinigung) vor den Umzug: Eine Hintertür zieht sonst einfach mit um. Und damit die neue Umgebung gepflegt bleibt, statt in zwei Jahren wieder veraltet zu sein, gibt es die [Wartung mit Monitoring](/services/sla-monitoring). Die Pakete und Preise für den laufenden Betrieb finden Sie auf der [Webhosting](/webhosting)-Seite; wer mehr braucht als Shared Hosting, wird auf der [vServer](/vserver)-Seite fündig. Schicken Sie uns die Domain, um die es geht — wir sehen nach, was daran hängt, und sagen Ihnen vor dem Start, was zu beachten ist. ### Ablauf #### Schritt 1: Bestandsaufnahme, bevor irgendetwas beauftragt wird Zuerst klären wir, was überhaupt an der Domain hängt — und das ist regelmässig mehr, als dem Betreiber bewusst ist. Website und E-Mail sind offensichtlich. Weniger offensichtlich sind Weiterleitungen auf andere Adressen, Subdomains für Shops oder Testumgebungen, SPF- und DKIM-Einträge für den Mailversand, Bestätigungseinträge von Google oder Microsoft und gelegentlich ein Dienst, der über einen DNS-Eintrag angebunden ist, den seit Jahren niemand angefasst hat. Wir lesen die bestehende DNS-Zone vollständig aus und bilden sie nach, bevor der Transfer überhaupt startet. Was hier übersehen wird, fällt später als stiller Ausfall auf. Ergebnis: Vollständige Abbildung der bestehenden DNS-Zone, dokumentiert und auf unserer Seite vorbereitet. #### Schritt 2: Auth-Code und Freigabe beim bisherigen Anbieter Für den Transfer braucht es einen Auth-Code — je nach Register auch Transfer-Code oder EPP-Code genannt — und eine aufgehobene Transfer-Sperre. Beides liegt beim bisherigen Anbieter. Auf Wunsch fordern wir es mit Ihrer Vollmacht an; wenn Sie den Zugang selbst haben, ist es meist schneller, wenn Sie den Code dort abholen. Wir sagen Ihnen genau, wo er in den gängigen Oberflächen steht. Hakt es — was vorkommt, wenn ein Anbieter den Code verzögert herausgibt —, wissen wir, welche Frist gilt und wann man eskalieren kann. Ergebnis: Auth-Code liegt vor, Transfer-Sperre ist aufgehoben, Kontaktadresse im Register ist erreichbar. #### Schritt 3: Umgebung aufbauen, solange alles alte noch läuft Der Teil, der den Unterschied macht: Website, Datenbank und E-Mail-Postfächer entstehen bei uns parallel, während Ihre bestehende Umgebung unverändert online bleibt. Nichts wird abgeschaltet, nichts umgestellt. Sie können die neue Version ansehen und abnehmen, bevor eine einzige Einstellung an der Domain geändert wird. Erst danach senken wir die DNS-Laufzeit und schalten in einem abgesprochenen Zeitfenster um. Wie ein solcher Umzug technisch abläuft, steht ausführlich in unserer [Anleitung zum Domain-Transfer](/wissen/domain-transfer) — dort für den Fall, dass Sie ihn selbst durchführen möchten. Ergebnis: Neue Umgebung läuft und ist abgenommen, bevor die Domain umgestellt wird. #### Schritt 4: Umschalten und nachkontrollieren Nach dem Umschalten prüfen wir, was erfahrungsgemäss zuerst bricht: Läuft die Website unter beiden Schreibweisen, mit und ohne www? Ist ein gültiges SSL-Zertifikat ausgestellt und greift die Weiterleitung auf HTTPS? Kommen E-Mails an und gehen sie raus, ohne im Spam zu landen — also stimmen SPF, DKIM und DMARC auf der neuen Umgebung? Sind alle Postfächer mit ihrem bisherigen Inhalt da? Diese Kontrolle machen wir aktiv und melden das Ergebnis, statt darauf zu warten, dass sich jemand meldet. Ergebnis: Website, E-Mail und Zertifikat nachweislich in Betrieb, Ergebnis dokumentiert zurückgemeldet. #### Schritt 5: Erst dann den alten Vertrag beenden Den bisherigen Vertrag kündigen Sie zuletzt, nicht zuerst — und das ist der häufigste teure Fehler beim Domainumzug. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Domain vor dem Transfer freigegeben wird; im schlimmsten Fall greift sie jemand anders ab. Wir sagen Ihnen, ab wann die Kündigung gefahrlos ist, und behalten die Domain nach dem Transfer im Blick, bis die erste Verlängerung sauber durchgelaufen ist. Ergebnis: Alter Vertrag beendet, ohne dass die Domain zwischenzeitlich ungeschützt war. ### Leistungen - **Transfer kostenlos** — Für die Übernahme verrechnen wir nichts. Es fällt nur der laufende Preis für Domain und Hosting an, ab CHF 4.90 pro Monat. - **Kein Ausfall** — Die neue Umgebung steht und ist abgenommen, bevor umgeschaltet wird. Ihre bestehende Seite bleibt bis dahin unverändert online. - **E-Mail wird mitgenommen** — Postfächer, Weiterleitungen und Aliasse werden übernommen — inklusive SPF, DKIM und DMARC, damit der Versand nicht im Spam landet. - **DNS vollständig nachgebildet** — Wir lesen die bestehende Zone aus und bilden sie nach, statt sie neu zu erfinden. Auch die Einträge, an die niemand mehr denkt. - **Wir holen den Auth-Code** — Auf Wunsch mit Ihrer Vollmacht beim bisherigen Anbieter. Verzögert er, kennen wir die Fristen und den Weg zur Eskalation. - **Nachkontrolle statt Hoffnung** — Website, Zertifikat und Mailfluss werden nach dem Umschalten aktiv geprüft und das Ergebnis zurückgemeldet. ### Häufige Fragen **Was kostet der Domain-Transfer?** Der Transfer selbst kostet nichts — wir verrechnen weder die Übernahme noch die Einrichtung. Was danach anfällt, ist der laufende Preis für Domain und Hosting; das kleinste Paket beginnt bei CHF 4.90 pro Monat. Bei manchen Endungen verlängert der Transfer die Laufzeit um ein Jahr, das ist im Preis enthalten und kein Aufpreis. **Ist meine Website während des Umzugs offline?** Nein. Die neue Umgebung entsteht parallel, während Ihre bestehende Seite unverändert online bleibt. Umgeschaltet wird erst, wenn Sie die neue Version abgenommen haben — in einem abgesprochenen Zeitfenster und mit vorher gesenkter DNS-Laufzeit. In der Praxis merken Besucher davon nichts. **Was passiert mit meinen E-Mails?** Postfächer, Weiterleitungen und Alias-Adressen werden übernommen. Das ist der heiklere Teil des Umzugs, weil eine E-Mail im Gegensatz zu einem Website-Aufruf nicht einfach wiederholt wird. Wir bauen die Postfächer vorher auf, übernehmen den vorhandenen Inhalt und prüfen nach dem Umschalten, ob Ein- und Ausgang laufen und die Absenderprüfung greift. **Wie lange dauert ein Domain-Transfer?** Das hängt an der Endung. Bei .ch geht es meist innerhalb weniger Tage, bei .com, .net und .org rechnet man mit bis zu fünf Tagen, weil das Register eine Bestätigungsfrist vorsieht. Die Vorbereitung auf unserer Seite dauert länger als der Transfer selbst — und sie ist der Grund, warum am Ende nichts ausfällt. **Kann ich den Transfer auch selbst machen?** Ja, und wir haben den Ablauf ausführlich aufgeschrieben — Sie finden ihn unter Wissen, Domain umziehen mit Auth-Code, mit allen Schritten und den drei Fehlern, die in der Praxis wirklich wehtun. Wenn Sie beim Lesen an einer Stelle unsicher werden, ist das ein guter Zeitpunkt, es abzugeben. **Wann sollte ich eine Domain NICHT transferieren?** Kurz nach der Registrierung: In den ersten 60 Tagen sperren viele Register den Transfer, das lässt sich nicht umgehen. Ebenso kurz vor dem Ablaufdatum — da ist Verlängern beim bisherigen Anbieter sicherer, und der Transfer folgt danach. Und wenn die Kontaktadresse im Register nicht mehr erreichbar ist, gehört die zuerst korrigiert, sonst kommt die Bestätigungsmail nirgends an. **Muss ich beim alten Anbieter zuerst kündigen?** Nein, im Gegenteil — das ist der teuerste Fehler beim Domainumzug. Wer zuerst kündigt, riskiert, dass die Domain vor dem Transfer freigegeben und von jemand anderem registriert wird. Gekündigt wird erst, wenn die Domain nachweislich bei uns liegt. Wir sagen Ihnen, ab wann das gefahrlos ist. **Übernehmt ihr auch die Website und nicht nur die Domain?** Ja, und ohne Aufpreis. Website, Datenbank und E-Mail ziehen mit um. Läuft die Seite auf einem veralteten CMS, ist der Umzug ein guter Anlass, das mitzubetrachten — dafür gibt es die Joomla-Migration. Wurde die Seite bereits kompromittiert, gehört die Bereinigung vor den Umzug, sonst zieht die Hintertür mit. **Was ist ein Auth-Code und woher bekomme ich ihn?** Der Auth-Code ist ein Passwort, das dem Register beweist, dass der Umzug von Ihnen ausgeht — je nach Anbieter heisst er auch Transfer-Code oder EPP-Code. Er liegt beim bisherigen Anbieter, meist in der Domainverwaltung des Kundenkontos. Auf Wunsch fordern wir ihn mit Ihrer Vollmacht an. Er ist zeitlich begrenzt gültig, deshalb holen wir ihn erst, wenn alles andere vorbereitet ist. ## WordPress auf Joomla migrieren lassen — wenn Rechte und Sprachen es verlangen (https://cyberdine.ch/services/wordpress-nach-joomla) Die seltenere Richtung, und wir prüfen zuerst, ob sie sich für Sie lohnt. Sinnvoll wird Joomla bei vielen Redaktionsgruppen und echter Mehrsprachigkeit — beides kann es im Kern. Zum Festpreis ab CHF 1'490. ### Einordnung Sie betreiben WordPress und überlegen, auf Joomla zu wechseln. Das ist die seltenere Richtung — und genau deshalb beginnen wir mit einer Gegenprobe statt mit einer Offerte. **Zum Festpreis ab CHF 1'490**, wenn der Wechsel danach noch Sinn ergibt. Für die meisten Websites ist WordPress die pragmatischere Wahl, und wir sagen das auch. Es gibt aber zwei Ausgangslagen, in denen Joomla sachlich im Vorteil ist. Die erste ist die Rechteverwaltung: Wenn mehrere Redaktionsgruppen unterschiedliche Bereiche pflegen sollen — der Vorstand etwas anderes als die Sektionen, die Verwaltung etwas anderes als die Schulleitung —, kann Joomla das von Haus aus. In WordPress entsteht dafür ein Stapel aus Rechte-Plugins, die sich mit jedem Update neu vertragen müssen. Die zweite ist Mehrsprachigkeit. Joomla verknüpft Sprachversionen, Menüs und Kategorien im Kern; WordPress braucht dafür WPML oder Polylang, mit wiederkehrenden Lizenzkosten und einer weiteren Abhängigkeit. In einem viersprachigen Land ist das kein akademischer Punkt: Vereine, Verbände und Verwaltungen stossen hier regelmässig an die Grenze dessen, was sich mit Plugins sauber betreiben lässt. Wo dieser Wechsel teuer wird, sagen wir vorher: bei Plugins ohne Joomla-Gegenstück und bei Seiten, die mit Elementor oder Divi gebaut wurden — deren Layout lässt sich nicht übernehmen, sondern nur nachbauen. Beides steht in der Offerte, nicht in der Schlussrechnung. Wenn Sie umgekehrt von Joomla weg wollen, beschreibt das unsere Seite [Joomla auf WordPress migrieren](/services/joomla-nach-wordpress); wer bei Joomla bleibt und nur die Version wechselt, findet den Weg unter [Joomla migrieren lassen](/services/joomla-migration). Und damit die neue Installation nicht in einigen Jahren dasselbe Problem hat wie die alte, übernehmen wir auf Wunsch die laufende [Joomla-Wartung](/services/joomla-wartung). ### Ablauf #### Schritt 1: Prüfen, ob der Wechsel überhaupt der richtige Weg ist Der erste Schritt ist eine ehrliche Gegenprobe. Die meisten WordPress-Websites gehören nicht nach Joomla — wenn Sie mit dem System zurechtkommen und es gepflegt wird, gibt es keinen Grund zu wechseln. Sinnvoll wird Joomla bei zwei Ausgangslagen: wenn viele Redaktionsgruppen unterschiedliche Rechte auf unterschiedliche Bereiche brauchen, und wenn die Website mehrsprachig ist. Beides kann Joomla von Haus aus, während WordPress dafür auf Plugins angewiesen ist. Wir sagen Ihnen nach dieser Prüfung auch dann, dass Sie bleiben sollten, wenn das gegen den Auftrag spricht. Ergebnis: Begründete Empfehlung für oder gegen den Wechsel — mit den Argumenten, die dagegen sprechen. #### Schritt 2: Bestandsaufnahme der WordPress-Installation Wir erfassen Theme, Plugins und die Art, wie Inhalte strukturiert sind. Entscheidend sind die Stellen, an denen WordPress erweitert wurde: eigene Inhaltstypen, Advanced Custom Fields, WooCommerce, Formular- und Mitglieder-Plugins, Seitenbaukästen wie Elementor oder Divi. Genau diese Erweiterungen bestimmen den Aufwand — nicht die Anzahl der Seiten. Inhalte, die mit einem Baukasten gebaut wurden, lassen sich nicht als Struktur übernehmen, sondern müssen im Joomla-Editor neu aufgebaut werden. Ergebnis: Inventarliste mit Bewertung, was übernommen und was nachgebaut werden muss. #### Schritt 3: Struktur, Rechte und Sprachen einrichten Vor der Migration bauen wir in Joomla auf, was der eigentliche Grund für den Wechsel ist: den Kategoriebaum, die Benutzergruppen mit ihren Zugriffsebenen und — bei mehrsprachigen Websites — die Sprachverknüpfungen samt Menüstruktur je Sprache. WordPress-Beiträge und -Seiten werden dabei auf Joomla-Artikel und -Kategorien abgebildet, eigene Inhaltstypen auf Kategorien mit Joomla-Feldern. Diese Zuordnung erhalten Sie schriftlich, bevor Inhalte verschoben werden. Ergebnis: Fertige Joomla-Struktur mit Rechtekonzept und Sprachverknüpfungen, bereit zur Befüllung. #### Schritt 4: Inhalte, Medien und URLs übernehmen Artikel, Seiten, Bilder und Dokumente werden strukturiert überführt, interne Verlinkungen auf die neuen Adressen umgeschrieben. Danach folgt der Schritt, an dem ein Plattformwechsel am häufigsten Sichtbarkeit kostet: Jede WordPress-Permalink-Adresse wird auf ihr Joomla-Gegenstück abgebildet und dauerhaft per 301 weitergeleitet. Wie so ein Umzug abläuft und woran er in der Praxis scheitert, steht in unserer [Migration-Checkliste](/wissen/migration-checkliste). Ergebnis: Inhalte vollständig in Joomla, lückenlose Weiterleitungstabelle für alle alten Adressen. #### Schritt 5: Abnahme, Go-Live und Nachkontrolle Die neue Joomla-Site entsteht parallel in einer Staging-Umgebung, während WordPress online bleibt. Sie geben frei, bevor umgeschaltet wird. Nach dem Cutover prüfen wir Weiterleitungen, Indexierung und Search-Console-Meldungen — und schulen bei Bedarf die Redaktion, denn die Joomla-Oberfläche funktioniert anders als die gewohnte. Diese Einführung gehört dazu und wird nicht extra verrechnet. Ergebnis: Go-Live ohne Ausfall, geprüfte Redirects und eine Redaktion, die das neue System bedienen kann. ### Leistungen - **Rechte ohne Plugin-Stapel** — Joomlas Benutzergruppen und Zugriffsebenen kommen aus dem Kern — kein Zusammenbau aus mehreren Rechte-Plugins, die sich gegenseitig überschreiben. - **Mehrsprachig ohne Zusatzlizenz** — Sprachverknüpfungen, Sprachmenüs und Übersetzungsverwaltung gehören zum Standard — ohne wiederkehrende Lizenzkosten für WPML. - **Ehrliche Vorprüfung** — Wir prüfen zuerst, ob ein Wechsel sich lohnt, und raten ab, wenn er es nicht tut. Diese Prüfung steht am Anfang, nicht in der Schlussrechnung. - **Rankings bleiben** — Lückenloses Mapping der WordPress-Permalinks auf die neuen Joomla-Adressen mit dauerhaften 301-Weiterleitungen. - **Redaktion wird eingeführt** — Ihr Team bekommt eine Einführung in die Joomla-Oberfläche — der grösste Reibungspunkt bei diesem Wechsel ist die Gewöhnung, nicht die Technik. - **Betreut ab dem ersten Tag** — Auf Wunsch direkt in der Joomla-Wartung: Updates, geprüfte Backups und ein Ansprechpartner, der das System kennt. ### Pakete #### Klein — CHF 1'490.00 einmalig - Bis 20 Seiten Inhalt - WordPress auf aktuelles Joomla - Inhalte, Bilder und Menüs vollständig übernommen - Lückenloses URL-Mapping mit 301-Redirects - Einführung der Redaktion in Joomla - Go-Live ohne Ausfallzeit #### Mittel — CHF 2'900.00 einmalig - Bis 80 Seiten Inhalt - Bis 5 Plugins inklusive Joomla-Gegenstück - Alles aus Klein - Benutzergruppen und Zugriffsebenen eingerichtet - Formulare und Sonderseiten nachgebaut - Search-Console-Kontrolle nach dem Go-Live #### Gross — auf Anfrage - Ab 80 Seiten oder Mehrsprachigkeit - Sprachverknüpfungen und Sprachmenüs - Alles aus Mittel - Seiten aus Elementor oder Divi nachgebaut - Umfangreiche Rechtestrukturen - Festpreis nach Bestandsaufnahme ### Häufige Fragen **Sollte ich wirklich von WordPress zu Joomla wechseln?** In den meisten Fällen nicht. WordPress ist verbreiteter, einfacher zu besetzen und für die grosse Mehrheit der Websites das pragmatischere System — wenn es gepflegt wird, gibt es keinen Grund für einen Wechsel. Es gibt aber zwei Ausgangslagen, in denen Joomla sachlich besser passt: viele Redaktionsgruppen mit unterschiedlichen Rechten und echte Mehrsprachigkeit. Beides bringt Joomla im Kern mit, während es in WordPress über Plugins nachgebaut werden muss. Wir prüfen das vorab und sagen Ihnen, wenn Sie bleiben sollten. **Was kann Joomla besser als WordPress?** Vor allem zwei Dinge. Erstens die Rechteverwaltung: Joomla kennt Benutzergruppen und Zugriffsebenen von Haus aus, sodass sich fein abstufen lässt, wer welche Bereiche sehen und bearbeiten darf — für Verbände, Vereine, Schulen und Verwaltungen mit mehreren Redaktionsgruppen ist das ein echter Unterschied. Zweitens die Mehrsprachigkeit: Sprachverknüpfungen und sprachabhängige Menüs gehören zum Standardumfang, während WordPress dafür WPML oder Polylang braucht. Gerade in der mehrsprachigen Schweiz ist das ein Argument, das über die Jahre auch Lizenzkosten spart. **Was passiert mit meinen WordPress-Plugins?** Das ist der aufwendigste Teil dieser Richtung, denn das Joomla-Ökosystem ist kleiner als das von WordPress. Für gängige Aufgaben — Formulare, Galerien, SEO, Newsletter — gibt es etablierte Joomla-Erweiterungen. Für spezialisierte Plugins existiert nicht immer ein Gegenstück; dann zeigen wir die Optionen mit dem jeweiligen Aufwand. Ehrlich gesagt: Wenn Ihre Website stark von einzelnen WordPress-Plugins abhängt, für die es keinen Ersatz gibt, spricht das gegen den Wechsel. **Können Inhalte aus Elementor oder Divi übernommen werden?** Nicht als Struktur. Seitenbaukästen speichern das Layout in einem eigenen Format, das ausserhalb von WordPress nicht lesbar ist. Der Text und die Bilder ziehen um, die Gestaltung dieser Seiten wird in Joomla neu aufgebaut. Bei Websites, die überwiegend mit einem Baukasten erstellt wurden, ist das der grösste Posten im Aufwand — und ein Punkt, den wir vor der Offerte konkret benennen, damit es keine Überraschung gibt. **Bleiben meine Google-Rankings erhalten?** Ja, sofern die Weiterleitungen vollständig sind. WordPress-Permalinks und Joomla-Adressen sind unterschiedlich aufgebaut, deshalb bilden wir jede alte Adresse auf ihr neues Gegenstück ab und leiten dauerhaft per 301 weiter. Ein Ranking-Verlust nach einem Plattformwechsel geht fast immer auf fehlende Weiterleitungen zurück, nicht auf das neue System. **Was kostet die Migration von WordPress auf Joomla?** Bis 20 Seiten CHF 1'490 zum Festpreis, bis 80 Seiten und mit bis zu fünf Erweiterungen CHF 2'900. Bei mehrsprachigen Websites, umfangreichen Rechtestrukturen oder Inhalten aus Seitenbaukästen nennen wir den Festpreis nach der Bestandsaufnahme — dort entscheidet der Aufwand für Erweiterungen und nachzubauende Seiten, nicht die Seitenzahl. Wir rechnen in allen Fällen zum Fixpreis statt auf Stundenbasis. **Ist Joomla sicherer als WordPress?** Nein, nicht von sich aus. Beide Systeme sind sicher, solange sie gepflegt werden, und beide werden zum Risiko, sobald Updates ausbleiben. WordPress ist wegen seiner Verbreitung häufiger Ziel automatisierter Angriffe — das macht Joomla aber nicht sicherer, sondern nur seltener getroffen. Wer Sicherheit als Grund für einen Wechsel anführt, sollte stattdessen in die Pflege investieren: Das wirkt auf beiden Systemen und kostet weniger als eine Migration. **Kommt mein Team mit Joomla zurecht?** Die Umstellung ist spürbar — die Joomla-Oberfläche ist strukturierter und weniger auf schnelles Loslegen ausgelegt als die von WordPress. Wer regelmässig Inhalte pflegt, findet sich nach einer Einführung zurecht; wer nur zweimal im Jahr etwas ändert, wird jedes Mal neu suchen. Deshalb gehört eine Schulung der Redaktion bei uns zum Umzug dazu und wird nicht separat verrechnet. **Wie lange dauert der Umzug?** Für eine überschaubare Website mit wenigen Plugins sind es einige Tage, bei Mehrsprachigkeit oder komplexen Rechtestrukturen mehrere Wochen. Den Takt geben die Erweiterungen und die nachzubauenden Baukasten-Seiten vor, nicht die Menge der Inhalte. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie einen konkreten Zeitrahmen. **Kann meine WordPress-Site während der Migration online bleiben?** Ja. Die neue Joomla-Site entsteht parallel in einer Staging-Umgebung, Ihre bestehende Website läuft unverändert weiter. Erst nach Ihrer Freigabe schalten wir um — kontrolliert und in der Regel ohne spürbare Ausfallzeit. ## CyberClean — Spam- und Virenfilter für Ihre Domain (https://cyberdine.ch/services/spam-virenfilter) Der Filter sitzt vor Ihrem Mailserver, nicht darin: Der MX-Eintrag Ihrer Domain zeigt auf unser Gateway, geprüfte Post geht weiter an Microsoft 365, Ihren Exchange oder wohin auch immer. Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind — mit Quarantäne zur Selbstbedienung. ### Einordnung Die meisten Spamfilter sitzen dort, wo die Post schon angekommen ist. Dieser sitzt davor. Der MX-Eintrag Ihrer Domain — die Wegweisung, an der sich jeder sendende Mailserver orientiert — zeigt auf unser Gateway. Dort wird jede Nachricht geprüft, und nur was durchkommt, geht weiter an Ihren eigentlichen Mailserver. **Wo der steht, ist dabei gleichgültig:** Microsoft 365, ein Exchange in Ihrem Haus, ein Server bei einem anderen Anbieter. Sie müssen dort nichts installieren. Wir nennen den Dienst **CyberClean**. Dahinter steht ein **Proxmox Mail Gateway**, das wir seit Jahren selbst betreiben — dieselbe Anlage, die auch die Postfächer unserer Hosting-Kundschaft schützt, und kein Weiterverkauf eines fremden Dienstes. Neu ist nur, dass sie sich auch für Domains einsetzen lässt, deren Postfächer gar nicht bei uns liegen. Für wen sich das rechnet **Betriebe mit Microsoft 365**, die mit dem eingebauten Filter nicht zufrieden sind — meist weniger wegen der Erkennung als wegen der Frage, wie man an eine fälschlich zurückgehaltene Nachricht wieder herankommt und wen man dazu anrufen kann. **Betriebe mit eigenem Mailserver**, auf dem ein Filter mitläuft, der gepflegt werden müsste und es nicht wird. Ein vorgeschaltetes Gateway nimmt diese Last vom eigenen System, ohne dass daran etwas geändert werden muss. **Betriebe, die ihren Anbieter nicht wechseln wollen oder können**, aber mit dessen Filter nicht auskommen. Der Filter lässt sich austauschen, ohne den Anbieter zu wechseln — das ist der eigentliche Reiz dieser Bauweise. Was es nicht ist Das hier ist **kein Mailhosting**. Sie bekommen keine Postfächer, keinen Speicherplatz und keinen Webmail-Zugang; Ihre Post bleibt vollständig dort, wo sie heute liegt. Wenn Sie Postfächer unter Ihrer eigenen Domain suchen, weil Sie heute keine haben oder weg wollen von Ihrem jetzigen Anbieter, dann ist das [E-Mail-Hosting](/email-hosting) das passende Angebot — ab CHF 3.90 im Monat, dort ist derselbe Filter bereits enthalten. Es ist auch **keine Vollkasko gegen Betrug**. Ein Filter erkennt Schadsoftware und Massenversand zuverlässig; eine sorgfältig geschriebene Nachricht, die Ihre Buchhaltung zu einer Überweisung bewegen will, enthält technisch nichts Auffälliges. Gegen diese Art von Angriff hilft, dass man sie kennt — wir haben beschrieben, [wie so ein Versuch abläuft](/news/fernzugriff-betrug-wer-hat-angerufen). Was Sie vorher wissen sollten **Ein zweiter MX-Eintrag hebelt den Filter aus.** Steht neben dem Gateway noch ein Ersatz-Eintrag, der direkt auf Ihren Mailserver zeigt, dann ist genau das der Weg, den unerwünschte Post nimmt — sie wird gezielt gesucht. Wenn wir umstellen, sehen wir uns Ihre Einträge deshalb vollständig an, nicht nur den ersten. **Ihr Mailserver sollte danach nur noch vom Gateway annehmen.** Solange er weiter Post von überall entgegennimmt, ist er direkt erreichbar und der Filter umgehbar. Das lässt sich einstellen, gehört aber zur Umstellung dazu und nicht danach. Wie SPF, DKIM und DMARC in dieses Bild passen — die Einträge, mit denen Sie Ihren ausgehenden Versand absichern —, steht in unserem Beitrag zu den [Anforderungen der grossen Anbieter](/news/dmarc-spf-dkim-pflicht). Beides gehört zusammen: Der Filter schützt, was hereinkommt, die Einträge schützen, was Sie versenden. Preise Abgerechnet wird **pro Domain**, nicht pro Postfach — für einen Betrieb mit acht Adressen ist das deutlich günstiger als jede Abrechnung pro Nutzer. **bis 10 Adressen** — CHF 9.90 im Monat (CyberClean 10) **bis 25 Adressen** — CHF 19.90 im Monat (CyberClean 25) **bis 50 Adressen** — CHF 34.90 im Monat (CyberClean 50) **darüber** — nach Absprache [Paket wählen und bestellen](/webhosting#cyberclean) Einrichtung, Testbetrieb und die Feinjustierung in den ersten Wochen sind enthalten. Mindestlaufzeit zwölf Monate, danach monatlich kündbar. Weitere Domains desselben Betriebs kosten je CHF 4.90 im Monat, sofern sie auf dieselben Postfächer zeigen. Schicken Sie uns die Domain und die Angabe, wo Ihre Postfächer liegen — wir sehen uns die Einträge an und sagen Ihnen vorher, was bei der Umstellung zu beachten ist. ### Ablauf #### Schritt 1: Aufnahme und Testbetrieb Zuerst klären wir, wohin die geprüfte Mail danach gehen soll: Microsoft 365, ein eigener Exchange, ein Mailserver im Haus oder das Postfach bei einem anderen Anbieter. Wir tragen Ihre Domain samt allen gültigen Empfängeradressen auf dem Gateway ein — das ist wichtiger, als es klingt: Ein Gateway, das die gültigen Adressen kennt, weist Post an erfundene Empfänger sofort ab, statt sie anzunehmen und später als unzustellbar zurückzuschicken. Letzteres macht Sie zum unfreiwilligen Absender von Rückläufern an Adressen, die nie geschrieben haben. Ergebnis: Domain und Empfängerliste auf dem Gateway eingerichtet, Zielserver hinterlegt, Zustellweg im Testbetrieb geprüft — noch ohne Änderung an Ihrem MX-Eintrag. #### Schritt 2: Umstellung des MX-Eintrags Erst wenn der Weg nachweislich funktioniert, zeigt der MX-Eintrag Ihrer Domain auf das Gateway. Diesen Eintrag ändern wir, oder Sie ändern ihn bei Ihrem DNS-Anbieter — je nachdem, wo die Domain liegt. Die Umstellung ist der einzige Moment, in dem etwas passieren kann, und sie ist rückgängig zu machen: Zeigt der MX wieder auf den alten Wert, läuft alles wie zuvor. Wir senken vorher die Gültigkeitsdauer des Eintrags, damit ein Rückweg innerhalb von Minuten greift statt erst nach Stunden. Ergebnis: MX-Eintrag umgestellt, Zustellung an mindestens einer echten Adresse verifiziert, Rückweg vorbereitet. #### Schritt 3: Feinjustierung in den ersten Wochen Ein Filter, der nie etwas Falsches zurückhält, hält auch nichts Richtiges zurück. In den ersten Wochen sehen wir uns deshalb an, was in der Quarantäne landet, und justieren nach: Absender, die Sie regelmässig brauchen, werden dauerhaft zugelassen; Newsletter-Versender, die technisch schlecht aufgestellt sind, brauchen manchmal eine Ausnahme. Umgekehrt lassen sich Absender und ganze Domains dauerhaft sperren. Diese Einstellungen können Sie selbst vornehmen oder uns überlassen. Ergebnis: Bekannte Geschäftspartner dauerhaft zugelassen, Fehlalarme abgestellt, Zugänge zum Quarantäne-Portal an alle Beteiligten verteilt. #### Schritt 4: Laufender Betrieb Danach läuft es ohne Ihr Zutun. Jede Nutzerin und jeder Nutzer bekommt einen eigenen Zugang zum Quarantäne-Portal und sieht dort nur die eigenen zurückgehaltenen Nachrichten — nicht die der Kolleginnen. Was zurückgehalten wurde, wird nicht gelöscht, sondern nach 30 Tagen verworfen; bis dahin lässt sich jede Nachricht mit einem Klick freigeben. Wenn Ihnen etwas fehlt, sehen wir im Protokoll nach, was mit einer bestimmten Nachricht passiert ist — das ist der Unterschied zu einem Filter, den man nicht einsehen kann. Ergebnis: Selbstbedienung eingerichtet, nachvollziehbares Protokoll für jede Nachricht, keine stillen Verluste. ### Leistungen - **Vor Ihrem Mailserver, nicht darin** — Der Filter läuft auf einem eigenen System, bevor die Post Ihren Server erreicht. Sie müssen an Microsoft 365, Ihrem Exchange oder Ihrem eigenen Server nichts installieren und nichts umkonfigurieren — es ändert sich ein DNS-Eintrag. - **Quarantäne zur Selbstbedienung** — Zurückgehaltene Nachrichten sind nicht weg. Jede Person sieht im Browser ihre eigene Quarantäne, gibt frei, was fehlt, und sperrt, was stört. Ohne Ticket, ohne Anruf, ohne uns. - **Mehrere Prüfungen hintereinander** — Bekannte Versandnetze, Greylisting, inhaltliche Bewertung, Virenprüfung sowie SPF- und DKIM-Kontrolle greifen nacheinander. Keine dieser Stufen ist für sich genommen zuverlässig; die Reihenfolge macht den Unterschied. - **Erfundene Empfänger fliegen sofort raus** — Weil das Gateway Ihre gültigen Adressen kennt, weist es Post an Fantasieadressen direkt ab. Das spart nicht nur Prüfaufwand — es verhindert, dass Ihr Server Rückläufer an Absender schickt, die nie geschrieben haben. - **Auch ausgehende Post** — Auf Wunsch läuft der Versand ebenfalls über das Gateway. Das hält Schadsoftware auf, die von einem befallenen Arbeitsplatz aus verschickt wird — und schützt damit vor allem Ihren Ruf bei den Empfängern. - **Nachvollziehbar statt undurchsichtig** — Für jede Nachricht ist protokolliert, wann sie ankam, wie sie bewertet wurde und wohin sie ging. Auf die Frage «wo ist die Mail von Herrn Meier geblieben» gibt es eine Antwort statt einer Vermutung. ### Häufige Fragen **Muss ich mein E-Mail zu Ihnen umziehen?** Nein, und genau das ist der Punkt. Ihre Postfächer bleiben, wo sie sind — bei Microsoft 365, auf Ihrem Exchange, bei einem anderen Anbieter oder auf einem Server in Ihrem Haus. Es ändert sich ausschliesslich der MX-Eintrag Ihrer Domain, also die Wegweisung für eingehende Post. Sie behalten Ihre Adressen, Ihre Ordner, Ihre Kalender und Ihre bestehenden Verträge. **Wir haben Microsoft 365 — ist da nicht schon ein Filter dabei?** Ja, und für viele reicht er. Wenn Sie diese Seite lesen, reicht er Ihnen vermutlich nicht. Der häufigste Grund ist nicht die Erkennungsrate, sondern der Umgang mit dem, was zurückgehalten wird: Wer eine vermisste Nachricht sucht, braucht einen Zugang, in dem er selbst nachsehen und freigeben kann, und im Zweifel jemanden am Telefon, der ins Protokoll schaut. Ein vorgeschaltetes Gateway hat ausserdem den Vorteil, dass unerwünschte Post Ihre Umgebung gar nicht erst erreicht. **Was passiert mit meiner Post, wenn das Gateway ausfällt?** Sie geht nicht verloren. Ein sendender Mailserver, der niemanden erreicht, verwirft die Nachricht nicht, sondern versucht es über Stunden hinweg erneut — so ist das Verfahren seit jeher angelegt. Eine kurze Störung fällt beim Empfänger deshalb höchstens als Verzögerung auf. Zur Einordnung, weil es sonst niemand dazusagt: Unser Gateway ist derzeit ein einzelnes System und kein Verbund aus zwei Knoten. Wer eine zugesicherte Verfügbarkeit im Vertrag braucht, soll uns darauf ansprechen, statt sie hier vorauszusetzen. **Kann ich sehen, was gefiltert wurde?** Ja, jederzeit und selbst. Jede Person erhält einen eigenen Zugang zum Quarantäne-Portal und sieht dort ausschliesslich die eigenen zurückgehaltenen Nachrichten. Freigeben, löschen, einen Absender dauerhaft zulassen oder dauerhaft sperren — das sind vier Klicks und braucht uns nicht. Zurückgehaltene Post wird nach 30 Tagen verworfen, vorher nicht. **Was kostet das?** Abgerechnet wird pro Domain und nicht pro Postfach, gestaffelt nach der Zahl der Adressen — der Einstieg liegt bei CHF 9.90 im Monat, die genaue Staffel steht weiter oben auf dieser Seite. Für einen Betrieb mit acht Adressen ist das deutlich günstiger als jede Abrechnung pro Nutzer. Die Einrichtung ist im Preis enthalten, ebenso die Feinjustierung in den ersten Wochen. **Wie lange dauert die Umstellung, und was fällt dabei aus?** Die Einrichtung dauert wenige Stunden, die eigentliche Umstellung Minuten. Ausfallen sollte dabei nichts: Der Weg wird vorher im Testbetrieb geprüft, und erst danach wird der MX-Eintrag geändert. Weil wir vorher die Gültigkeitsdauer des Eintrags senken, greift auch ein Rückweg innerhalb von Minuten, falls etwas nicht wie erwartet läuft. --- # Ratgeber und Grundlagen ## DSGVO/nDSG-Hosting in der Schweiz: Was KMU 2026 wissen müssen (https://cyberdine.ch/wissen/dsgvo-hosting-schweiz) Stand: 2026-09-04 Seit dem 1. September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (nDSG), parallel dazu wirkt die EU-DSGVO auf jedes Schweizer Unternehmen, das Daten von EU-Bürgern verarbeitet. Für KMU bedeutet das: Hosting-Entscheidungen sind nicht mehr nur eine Frage von Preis und Performance, sondern eine rechtliche Weichenstellung. Dieser Leitfaden ordnet die wichtigsten Begriffe ein, erklärt, warum der Server-Standort allein nicht entscheidet — und worauf Sie bei der Wahl eines Hosters wirklich achten sollten. DSGVO & nDSG in der Schweiz: Website und Hosting | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support Seit dem 1. September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (nDSG), parallel dazu wirkt die EU-DSGVO auf jedes Schweizer Unternehmen, das Daten von EU-Bürgern verarbeitet. Für KMU bedeutet das: Hosting-Entscheidungen sind nicht mehr nur eine Frage von Preis und Performance, sondern eine rechtliche Weichenstellung. Dieser Leitfaden ordnet die wichtigsten Begriffe ein, erklärt, warum der Server-Standort allein nicht entscheidet — und worauf Sie bei der Wahl eines Hosters wirklich achten sollten. ### nDSG und DSGVO: Zwei Gesetze, ein gemeinsamer Rahmen Das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz ist seit dem 1. September 2023 in Kraft. Es löst das DSG von 1992 ab und richtet die Schweiz konzeptionell an der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung aus, ohne diese eins zu eins zu übernehmen. Für die Praxis bedeutet das: Wer DSGVO-konform aufgestellt ist, erfüllt einen Grossteil der nDSG-Anforderungen automatisch — und umgekehrt. Die Unterschiede liegen im Detail, etwa beim persönlichen Anwendungsbereich (das nDSG schützt nur natürliche Personen, die DSGVO ursprünglich auch juristische), bei der Schwelle für ein Bearbeitungsverzeichnis oder bei der Höhe der Bussen. Für Schweizer KMU ist die Situation oft doppelt relevant. Sobald eine Website auch nur einen einzigen Kunden aus der EU bedient, ein Newsletter EU-Empfänger erreicht oder ein Webshop nach Deutschland liefert, gilt zusätzlich zur nDSG die DSGVO. Eine saubere Lösung erfüllt beide Regime gleichzeitig — was technisch und rechtlich keine besondere Hürde darstellt, sofern Sie Hosting und Datenflüsse von Anfang an richtig wählen. #### Wer ist Verantwortlicher, wer ist Auftragsbearbeiter? Sie als Inhaber der Website sind «Verantwortlicher» — Sie entscheiden, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden. Der Hoster ist «Auftragsbearbeiter» (nDSG) beziehungsweise «Auftragsverarbeiter» (DSGVO): Er stellt die technische Infrastruktur bereit, hat aber kein eigenes Interesse an den Daten und folgt Ihren Weisungen. Diese Rollenverteilung ist nicht akademisch, sie hat konkrete Folgen: Im Schadensfall haften Sie als Verantwortlicher gegenüber den Betroffenen und dem EDÖB. Der Hoster haftet Ihnen gegenüber im Rahmen des Auftragsbearbeitungsvertrags. Wer ohne solchen Vertrag arbeitet, bewegt sich seit September 2023 in einem rechtlich schwierigen Bereich. ### Der Server-Standort: Warum «Schweiz» nicht automatisch besser ist Eine der häufigsten Fragen im Beratungsgespräch lautet: «Müssen meine Daten in der Schweiz liegen?» Die kurze Antwort: Nein. Das nDSG enthält keine geografische Pflicht. Massgeblich ist Art. 16 nDSG, der die Bekanntgabe von Personendaten ins Ausland regelt. Eine Übermittlung ist zulässig, wenn der Bundesrat festgestellt hat, dass der Zielstaat ein angemessenes Schutzniveau gewährleistet. Die Liste der anerkannten Staaten findet sich in Anhang 1 der Datenschutzverordnung (DSV) — sie umfasst alle EWR-Staaten, also auch Deutschland. Spiegelbildlich erkennt die EU die Schweiz seit dem Angemessenheitsbeschluss vom Juli 2000 als sicheren Drittstaat an. Datenflüsse zwischen Schweiz und EU sind damit aus Datenschutzsicht ohne weitere Garantien zulässig — vorausgesetzt, der jeweilige Anbieter erfüllt die übrigen Anforderungen wie Auftragsbearbeitungsvertrag, technische Massnahmen und Transparenz. #### Was «angemessenes Schutzniveau» konkret bedeutet Der Begriff bezeichnet das rechtliche Schutzniveau eines Staates für Personendaten, gemessen am Schweizer (bzw. EU-) Standard. Ein Land mit angemessenem Schutzniveau hat unabhängige Datenschutzaufsichtsbehörden, einklagbare Betroffenenrechte, klare Eingrenzungen behördlicher Zugriffe und ähnliche Bearbeitungsgrundsätze wie das nDSG. Die Liste umfasst neben dem EWR unter anderem Grossbritannien, Kanada, Japan, Südkorea und Israel. Für die USA gilt seit September 2024 ein Schweizer Angemessenheitsbeschluss, der allerdings nur Unternehmen erfasst, die unter dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert sind. Für ein Hosting in Deutschland heisst das praktisch: Sie brauchen keine Standardvertragsklauseln, keine zusätzlichen Garantien und keine Risikoabwägung im Einzelfall. Der Datenfluss ist rechtlich gleichgestellt mit einem Hosting innerhalb der Schweiz. Das ist auch der Grund, warum viele Schweizer Hoster — Cyberdine Systems eingeschlossen — ihre Infrastruktur in deutschen Rechenzentren betreiben: höchste Energie- und Betriebsstandards, redundante Anbindung und ein vollständig konformer Datenschutzrahmen. ### Auftragsbearbeitung in der Praxis Der Auftragsbearbeitungsvertrag — kurz AVV oder AVB — ist das zentrale Dokument zwischen Ihnen und dem Hoster. Er regelt verbindlich, wie der Hoster mit den Daten Ihrer Kundinnen und Kunden umgeht. Folgende Punkte gehören zwingend hinein: **Gegenstand und Zweck:** Beschreibung der Bearbeitungstätigkeiten (Webhosting, E-Mail, Backup), Dauer (Vertragslaufzeit), Art der Personendaten (Stammdaten, Kommunikationsdaten, Inhaltsdaten) und Kategorien betroffener Personen (Kundinnen, Interessenten, Mitarbeitende). **Weisungsgebundenheit:** Der Hoster handelt ausschliesslich auf Ihre dokumentierten Weisungen. Eigene Auswertungen, Profilbildungen oder Datenverkäufe sind ausgeschlossen. **Technische und organisatorische Massnahmen (TOMs):** Verschlüsselung im Transport (TLS) und Ruhezustand, Zugriffskontrollen, Backup-Konzept, Notfallwiederherstellung, physische Sicherheit der Rechenzentren. **Unterauftragsbearbeiter:** Liste aller Sub-Dienstleister mit Sitz und Bearbeitungszweck — typischerweise das Rechenzentrum, der Backup-Anbieter und allenfalls ein DDoS-Schutz-Provider. **Betroffenenrechte und Löschung:** Wie unterstützt Sie der Hoster bei Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschbegehren? Was geschieht mit den Daten am Vertragsende? #### Was viele KMU übersehen: das Bearbeitungsverzeichnis Nach Art. 12 nDSG müssen Verantwortliche und Auftragsbearbeiter ein Verzeichnis der Bearbeitungstätigkeiten führen. Ausgenommen sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden, sofern die Bearbeitung nur ein geringes Risiko für die Betroffenen darstellt. Diese Ausnahme klingt grosszügig, sie greift in der Praxis aber seltener als gedacht: Sobald Sie regelmässig Gesundheitsdaten, Finanzdaten oder Bewerberunterlagen bearbeiten, fallen Sie aus der Ausnahme heraus. Ein Bearbeitungsverzeichnis lässt sich in wenigen Stunden erstellen und ist im Streitfall ein wichtiger Entlastungsbeweis. ### EDÖB und Sanktionen: Was bei Verstössen passiert Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) ist die Aufsichtsbehörde des Bundes. Er kann seit dem nDSG eigenständig Untersuchungen einleiten, Massnahmen verfügen und Verfahren an die kantonalen Strafbehörden überweisen. Die Bussen nach Art. 60 ff. nDSG betragen bis zu CHF 250 000 — und richten sich, anders als bei der DSGVO, primär gegen natürliche Personen, also gegen Geschäftsführer, IT-Verantwortliche oder Datenschutzverantwortliche im Unternehmen. Bussfähig sind unter anderem: Verstösse gegen Informationspflichten, Verstösse gegen Auskunftspflichten, Verletzung der Sorgfaltspflichten bei der Bekanntgabe ins Ausland, Verstösse gegen Schweigepflichten. In der Praxis sind die Bussen bisher selten verhängt worden — die Funktion des Gesetzes ist primär verhaltenslenkend. Wer aber wiederholt nicht reagiert oder grobfahrlässig handelt, riskiert echte Konsequenzen. #### Meldepflicht bei Datenpannen Art. 24 nDSG verlangt, dass Sie eine Verletzung der Datensicherheit «so rasch als möglich» dem EDÖB melden, sofern sie voraussichtlich zu einem hohen Risiko für die Persönlichkeit oder die Grundrechte der betroffenen Personen führt. Die DSGVO ist konkreter (72 Stunden), in der Praxis orientieren sich Schweizer Unternehmen ebenfalls an dieser Frist. Eine gut dokumentierte Pannen-Reaktion — Meldung an den Hoster, technische Untersuchung, Benachrichtigung des EDÖB, Information der Betroffenen — gehört zum Pflichtprogramm jedes verantwortlich geführten KMU. ### Checkliste: Wie wählen Sie einen konformen Hoster? Die folgenden Punkte trennen einen seriösen Anbieter von einem reinen Preis-Discounter: **Vertragspartner mit Sitz im EWR oder in der Schweiz.** Ein Schweizer Hoster mit Sitz im Kanton ist im Streitfall einfacher zu erreichen und unterliegt direkt dem Schweizer Recht. Das macht Kommunikation und allenfalls Rechtsdurchsetzung erheblich einfacher als bei einem US-Konzern. **Server-Standort transparent ausgewiesen.** Der Hoster nennt das Rechenzentrum (z. B. Hetzner Falkenstein, Interxion Zürich) und macht klar, ob auch Sub-Dienstleister beteiligt sind. **Auftragsbearbeitungsvertrag verfügbar.** Idealerweise als Standarddokument zum Download oder mit der Bestellung mitgeliefert — nicht erst auf Nachfrage und nicht gegen Aufpreis. **Backups und Wiederherstellung.** Wie häufig wird gesichert? Wo liegen die Backups? Wie lange werden sie aufbewahrt? Wie schnell ist eine Wiederherstellung möglich? **SSL/TLS-Zertifikate inklusive.** Let's-Encrypt-Zertifikate sollten heute Standard sein. Eine unverschlüsselte Website ist nach nDSG faktisch nicht mehr zulässig, sobald sie Formulare oder Logins enthält. **Erreichbarer Support in deutscher Sprache.** Im Pannenfall müssen Sie den Hoster schnell erreichen. Ein 24/7-Telefonsupport in englischer Sprache hilft Ihnen wenig, wenn Sie Fakten für die EDÖB-Meldung brauchen. **Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsrechte.** Faire Konditionen erlauben Ihnen den Wechsel, falls sich Anforderungen ändern. Lebenslange Vertragsbindungen sind ein Warnsignal. ### Cyberdine Systems: Hosting nach nDSG und DSGVO Wir betreiben unsere Hosting-Infrastruktur seit Jahren in den deutschen Rechenzentren von Hetzner — primär an den Standorten Falkenstein und Nürnberg. Damit gilt für jeden Datenfluss, der über unsere Server läuft, automatisch das deutsche und europäische Datenschutzrecht (DSGVO, BDSG). Da Deutschland im Anhang 1 der Schweizer Datenschutzverordnung als Staat mit angemessenem Schutzniveau geführt wird, ist die Datenübermittlung aus der Schweiz nach Art. 16 nDSG ohne Zusatzgarantien zulässig. Unser Vertragssitz liegt in Au (SG), die Vertragssprache ist Deutsch, der Gerichtsstand Schweiz. Den Auftragsbearbeitungsvertrag stellen wir auf Wunsch als unterzeichnetes PDF zur Verfügung — angepasst an Ihre konkrete Bearbeitungssituation. Wir verarbeiten ausschliesslich auf Weisung, geben Daten weder weiter noch werten sie für eigene Zwecke aus. Backups laufen täglich, werden 7 Tage rotierend gehalten und liegen ebenfalls innerhalb des EWR. #### Wichtiger Hinweis Dieser Leitfaden bietet eine Übersicht zu rechtlichen Rahmenbedingungen, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung. Datenschutz ist immer kontext- und einzelfallabhängig: Ihre konkrete Branche, die Art der bearbeiteten Daten und Ihre Geschäftsprozesse beeinflussen, welche Pflichten tatsächlich gelten. Für eine verbindliche rechtliche Würdigung wenden Sie sich an eine spezialisierte Anwaltskanzlei oder einen externen Datenschutzberater. Wir unterstützen Sie gerne mit technischen Auskünften zu unserer Infrastruktur und stellen alle Dokumente bereit, die Sie für Ihre eigene Datenschutz-Dokumentation benötigen. ### Fazit: Konformes Hosting ist kein Hexenwerk Die rechtlichen Anforderungen an Hosting in der Schweiz sind klar, erfüllbar und kein Privileg grosser Konzerne. Ein KMU mit Website, Webshop und Newsletter erreicht volle nDSG- und DSGVO-Konformität mit einem überschaubaren Aufwand: ein seriöser Hoster im EWR oder in der Schweiz, ein unterzeichneter Auftragsbearbeitungsvertrag, eine sorgfältig formulierte Datenschutzerklärung und — bei wachsendem Unternehmen — ein Bearbeitungsverzeichnis. Der Server-Standort allein ist dabei nicht entscheidend; entscheidend ist, dass die rechtlichen, vertraglichen und technischen Bausteine aufeinander abgestimmt sind. Wer beim Hosting auf Transparenz, klare Verträge und einen erreichbaren Ansprechpartner achtet, ist im Streitfall deutlich besser aufgestellt als jemand, der den günstigsten Anbieter ohne AVV gebucht hat. Datenschutz ist 2026 kein lästiges Compliance-Thema mehr, sondern ein Qualitätsmerkmal — sowohl gegenüber dem EDÖB als auch gegenüber den eigenen Kundinnen und Kunden. FAQ ### Häufige Fragen - Wann gilt die DSGVO für Schweizer Unternehmen? Massgebend ist nicht der Firmensitz, sondern wessen Daten Sie bearbeiten. Die EU-DSGVO greift, sobald Sie Personen in der EU Waren oder Dienstleistungen anbieten oder deren Verhalten beobachten — ein Kontaktformular, das Anfragen aus Deutschland entgegennimmt, oder ein Newsletter mit EU-Empfängern genügt dafür. Parallel gilt für Sie ohnehin das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG). In der Praxis unterliegen die meisten Schweizer KMU mit einer öffentlichen Website beiden Regelwerken gleichzeitig. - Was muss in die Datenschutzerklärung einer Schweizer Website? Wer die Daten bearbeitet und wie man Sie erreicht; welche Daten zu welchem Zweck erhoben werden und wie lange sie bleiben; an wen sie weitergehen, einschliesslich Dienste wie Analyse-Werkzeuge oder Schriftarten von fremden Servern; ob Daten ins Ausland fliessen und wohin; sowie die Rechte der betroffenen Personen. Eine Vorlage ist ein brauchbarer Anfang, aber kein Ersatz für den Blick darauf, was Ihre Website tatsächlich einbindet — genau dort weichen Vorlage und Wirklichkeit meistens voneinander ab. - Müssen meine Server zwingend in der Schweiz stehen, damit ich nDSG-konform bin? Nein. Das nDSG schreibt keinen Schweizer Server-Standort vor. Massgeblich ist, dass das Empfängerland ein angemessenes Datenschutzniveau bietet oder dass geeignete Garantien (Standardvertragsklauseln, BCR) vorliegen. Deutschland und die übrigen EWR-Staaten sind vom Bundesrat als angemessen anerkannt, ein Hosting bei einem deutschen Rechenzentrumsbetreiber wie Hetzner ist damit ohne Zusatzgarantien zulässig — ebenso wie ein Hosting in der Schweiz selbst. - Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit meinem Webhoster? Ja, sobald der Hoster Personendaten Ihrer Kundinnen und Kunden verarbeitet — was bei jedem Webhosting mit Kontaktformular, Login-Bereich, E-Mail oder Shop der Fall ist. Die DSGVO nennt das «Auftragsverarbeitungsvertrag» (Art. 28 DSGVO), das nDSG spricht von «Auftragsbearbeitung» (Art. 9 nDSG). Inhaltlich sind die Anforderungen sehr ähnlich: Zweckbindung, technische und organisatorische Massnahmen, Unterauftragsverarbeiter, Löschpflichten. Ein seriöser Hoster stellt diesen Vertrag standardmässig zur Verfügung. - Was ändert sich konkret für mein KMU durch das nDSG gegenüber dem alten DSG? Vier Punkte sind in der Praxis spürbar: Erstens müssen Sie ein Bearbeitungsverzeichnis führen, sofern Sie 250 oder mehr Mitarbeitende haben oder umfangreich besonders schützenswerte Daten bearbeiten. Zweitens sind Datenschutzverletzungen «so rasch als möglich» dem EDÖB zu melden. Drittens ist die Datenschutzerklärung deutlich detaillierter zu formulieren — inklusive Empfängerländer. Viertens drohen Bussen bis CHF 250 000, die sich gegen die verantwortliche natürliche Person richten, nicht gegen das Unternehmen. - Reicht es, wenn ich in meiner Datenschutzerklärung schreibe, dass die Server in Deutschland stehen? Nicht ganz. Sie sollten den Hoster namentlich nennen, den Standort des Rechenzentrums angeben und auf die Rechtsgrundlage der Übermittlung verweisen (für Deutschland: angemessenes Schutzniveau gemäss Anhang 1 DSV bzw. EU-Angemessenheitsbeschluss). Wer Drittland-Dienste wie Google Analytics, Cloudflare-CDN oder US-Mailprovider einsetzt, muss diese ebenfalls auflisten und die jeweilige Garantie (Standardvertragsklauseln, EU-US Data Privacy Framework) benennen. - Ist Hosting bei US-Anbietern wie AWS, Azure oder Google Cloud rechtlich problematisch? Nicht per se verboten, aber begründungspflichtig. Seit dem EU-US Data Privacy Framework (Juli 2023) gilt für zertifizierte US-Unternehmen wieder ein angemessenes Schutzniveau — für die Schweiz hat der Bundesrat im September 2024 das Swiss-U.S. Data Privacy Framework anerkannt. Trotzdem bleibt der US-CLOUD-Act ein Restrisiko: US-Behörden können Zugriff auf Daten verlangen, auch wenn diese in einem europäischen Rechenzentrum liegen. Für besonders schützenswerte Daten (Gesundheit, Personalakten) ist ein europäischer oder Schweizer Anbieter daher die saubere Wahl. - Mein Hoster sagt, er sei «DSGVO-konform». Genügt das für die Schweiz? In den meisten Fällen ja, weil das nDSG inhaltlich stark an die DSGVO angelehnt ist. Ein DSGVO-konformer Hoster mit Standort EU/EWR erfüllt die zentralen Anforderungen — Auftragsbearbeitungsvertrag, technische Massnahmen, Datenübermittlung — auch nach Schweizer Recht. Was Sie zusätzlich brauchen: eine nDSG-spezifische Datenschutzerklärung auf Ihrer Website und gegebenenfalls ein nDSG-Bearbeitungsverzeichnis in Ihrem Unternehmen. - Was passiert bei einem Datenleck — wer haftet, wer meldet? Verantwortlich bleibt immer Sie als Inhaber der Website (Verantwortlicher im Sinne des Gesetzes). Der Hoster ist Auftragsbearbeiter und unterstützt Sie. Bei einer Verletzung der Datensicherheit, die zu einem hohen Risiko führt, müssen Sie den EDÖB so rasch als möglich informieren und unter Umständen die betroffenen Personen. Ein guter Hoster meldet Sicherheitsvorfälle in seiner Infrastruktur unverzüglich und liefert die technischen Details, die Sie für Ihre Meldung brauchen. - Brauche ich als KMU einen Datenschutzbeauftragten? Nach nDSG ist ein interner Datenschutzberater freiwillig, aber empfohlen. Eine Pflicht zur Bestellung besteht nur in engen Fällen (umfangreiche Bearbeitung besonders schützenswerter Daten, systematische Überwachung). Anders die DSGVO: Sobald Sie EU-Bürger systematisch profilen oder besonders sensible Daten in grossem Umfang bearbeiten, wird ein DSB Pflicht. Für ein typisches KMU mit Website, Newsletter und Shop genügt meist eine intern benannte verantwortliche Person. - Wie lange darf ich Server-Logfiles speichern? Es gibt keine starre Frist, aber den Grundsatz der Datenminimierung. Üblich und akzeptiert sind 7 bis 30 Tage für allgemeine Webserver-Logs, sofern sie der Sicherheit und Fehlersuche dienen. Längere Speicherung — etwa für Statistiken — erfordert IP-Anonymisierung oder eine Einwilligung. Backup-Daten dürfen länger aufbewahrt werden, wenn sie ausschliesslich der Wiederherstellung dienen und nicht aktiv ausgewertet werden. - Ich nutze ein Kontaktformular auf meiner Website — was muss ich rechtlich abdecken? Drei Dinge. Erstens eine Rechtsgrundlage: meist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragsanbahnung) oder ein berechtigtes Interesse. Zweitens ein Hinweis in der Datenschutzerklärung, welche Felder verarbeitet werden, an wen die Daten gehen und wie lange sie gespeichert bleiben. Drittens eine technische Absicherung: SSL/TLS-Verschlüsselung, Spam- und Bot-Schutz, sichere Übertragung an Ihr Postfach. Wenn der Hoster den E-Mail-Versand übernimmt, gehört auch das in den Auftragsbearbeitungsvertrag. - Was kostet ein nDSG-konformes Webhosting im Vergleich zu einem «Billig-Hoster»? Der Aufpreis ist überschaubar. Seriöse europäische und Schweizer Hoster bieten konformes Webhosting ab rund CHF 5 bis 25 pro Monat — Preisklassen, die sich kaum von «Billig-Anbietern» unterscheiden. Was sich unterscheidet, sind Vertragsdokumente (AVV vorhanden), Transparenz über Standort und Sub-Auftragnehmer, Backup-Konzept und erreichbarer Support. Wer beim Hosting jährlich 50 Franken spart und im Schadensfall eine fünfstellige Busse riskiert, kalkuliert falsch. - Was ist der Unterschied zwischen «Daten in der Schweiz» und «Schweizer Anbieter»? Beides ist nicht zwingend identisch. Ein Schweizer Anbieter kann seine Infrastruktur in Deutschland oder Frankreich betreiben — das ist rechtlich zulässig, solange die Datenübermittlung sauber dokumentiert ist. Umgekehrt gibt es ausländische Anbieter mit Rechenzentren in der Schweiz, die aber dem Recht ihres Mutterkonzerns unterliegen. Für KMU am wichtigsten: Vertragspartner mit Schweizer Sitz vereinfacht Gerichtsstand und Kommunikation, der Server-Standort entscheidet über das anwendbare Datenschutzregime. Zur Wissens-Übersicht Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns Wissens-Hub ### Weitere Wissens-Artikel Andere Praxis-Guides aus dem Wissens-Hub Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Provider-Wahl #### Hosting-Vergleich für KMU Die 8 entscheidenden Kriterien beim Hosting-Vergleich — von Server-Standort bis Support-Qualität. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Praxis #### Domain umziehen: Auth-Code & Ablauf Domain zu einem neuen Anbieter übertragen — ohne Ausfall von Website und E-Mail. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## Hosting-Vergleich für Schweizer KMU: Die 9 entscheidenden Kriterien (https://cyberdine.ch/wissen/hosting-vergleich) Stand: 2026-09-05 Wer als KMU ein Hosting sucht, stösst auf hunderte Angebote zwischen vier und vierzig Franken pro Monat — und ähnlich aussehende Feature-Listen. Doch der Preis allein sagt nichts darüber aus, ob Ihre Website morgen früh noch erreichbar ist, ob ein Restore vier Stunden oder vier Tage dauert und ob der Support an einem Sonntagabend antwortet, wenn Ihr Onlineshop offline ist. Dieser Leitfaden zeigt acht Kriterien, an denen sich seriöse Anbieter messen lassen müssen — unabhängig von Marketing-Versprechen. Webhosting-Vergleich Schweiz für KMU | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support Wer als KMU ein Hosting sucht, stösst auf hunderte Angebote zwischen vier und vierzig Franken pro Monat — und ähnlich aussehende Feature-Listen. Doch der Preis allein sagt nichts darüber aus, ob Ihre Website morgen früh noch erreichbar ist, ob ein Restore vier Stunden oder vier Tage dauert und ob der Support an einem Sonntagabend antwortet, wenn Ihr Onlineshop offline ist. Dieser Leitfaden zeigt acht Kriterien, an denen sich seriöse Anbieter messen lassen müssen — unabhängig von Marketing-Versprechen. ### Warum ein Hosting-Vergleich anhand von Kriterien — nicht anhand von Anbieter-Listen Vergleichsseiten mit Provider-Rankings veralten innerhalb von Monaten. Tarife ändern sich, Übernahmen passieren, Rechenzentren wechseln den Betreiber. Was bleibt, sind die Fragen, die Sie unabhängig vom konkreten Logo stellen müssen. Wer diese neun Kriterien systematisch prüft, trifft eine Entscheidung, die auch in drei Jahren noch trägt — und vermeidet die häufigsten Fallen: undurchsichtige Backup-Versprechen, Lockpreise mit Vertragsfalle und Support, der ausschliesslich aus FAQ-Artikeln besteht. ### 1. Server-Standort und Datenschutz-Konformität Der physische Ort, an dem Ihre Daten liegen, bestimmt das anwendbare Recht — und damit Ihre Pflichten gegenüber Kunden, Mitarbeitenden und Behörden. Für Schweizer KMU sind vier Konstellationen relevant. #### Schweiz (CH) Daten unterliegen ausschliesslich dem revidierten Datenschutzgesetz (revDSG). Maximaler rechtlicher Schutz, kein Drittlandtransfer nötig, einfache Argumentation gegenüber datenschutzsensiblen Kunden (Anwälte, Treuhänder, Ärzte). Nachteil: Preise liegen typischerweise 30–80 % über vergleichbarem EU-Hosting, da Schweizer Rechenzentren teurer betrieben werden. #### Deutschland / EU DSGVO-konformes Umfeld, von der Schweiz als angemessenes Schutzniveau anerkannt. Für die allermeisten KMU-Anwendungen vollkommen ausreichend — eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) deckt die rechtliche Seite ab. Hetzner, OVH, IONOS und andere grosse EU-Betreiber bieten hier ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Schweizer Standorte. #### USA Heikel. Der CLOUD Act erlaubt US-Behörden Zugriff auf Daten amerikanischer Unternehmen — auch wenn diese in europäischen Rechenzentren liegen. Für Marketing-Websites tolerierbar, für personenbezogene Kundendaten ein Risiko, das Sie aktiv begründen müssen. **Was zu prüfen ist:** Konkrete Rechenzentrums-Adresse, nicht nur "Server in Europa". Existenz und Inhalt der AVV. Vertraglich zugesicherte Sub-Auftragsverarbeiter. **Rote Flaggen:** "Internationales Cloud-Netzwerk" ohne genaue Standortangabe. Keine AVV verfügbar. Hosting-Reseller, die selbst nicht wissen, wo die Server tatsächlich stehen. ### 2. SSL, Verschlüsselung und Sicherheitsschichten Ein SSL-Zertifikat ist 2026 keine Premium-Funktion mehr — Browser markieren unverschlüsselte Seiten als unsicher, Google straft sie im Ranking ab. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie tief Sicherheit beim Anbieter verankert ist. #### Was zur Grundausstattung gehört Kostenloses Let's-Encrypt-Zertifikat mit automatischer Erneuerung. HTTP-zu-HTTPS-Weiterleitung auf Server-Ebene. HSTS-Header standardmässig aktiv. Brute-Force-Schutz für SSH und Admin-Bereiche. Aktuelle TLS-Versionen (mindestens 1.2, idealerweise 1.3) und kein Support für veraltete Protokolle. #### Seit März 2026 ein eigenes Kriterium: die Laufzeit Das CA/Browser Forum hat die maximale Gültigkeit öffentlicher Zertifikate stufenweise gekürzt. Bis zum 15. März 2026 waren es 398 Tage, seither sind es 200; ab 2027 gelten 100 Tage, ab 2029 noch 47. Für Sie ändert das nichts, solange ein Automat die Erneuerung übernimmt — genau das ist aber die Frage, die Sie stellen sollten. Wo heute noch jemand von Hand ein Zertifikat einspielt und sich einen Kalendereintrag macht, wird das ab 2029 achtmal im Jahr fällig. Die Einzelheiten stehen in unserem Beitrag zu den verkürzten Zertifikatslaufzeiten. #### Was den Unterschied macht Eine Web Application Firewall (WAF), die typische Angriffsmuster gegen WordPress, TYPO3 oder generische Webanwendungen blockiert. DDoS-Mitigation auf Netzwerkebene — also bevor der Traffic überhaupt Ihren Webserver erreicht. Zwei-Faktor-Authentisierung für das Kunden-Control-Panel. Automatisches Patching der Server-Komponenten ohne Wartungsfenster zur Hauptgeschäftszeit. **Was zu prüfen ist:** Wird das SSL-Zertifikat automatisch erneuert oder muss ich daran denken? Ist 2FA fürs Control-Panel verfügbar? Gibt es einen dokumentierten Patching-Prozess? **Rote Flaggen:** SSL-Zertifikat kostet extra. TLS 1.0/1.1 noch aktiv. Kein Schutz gegen automatisierte Login-Angriffe. Sicherheits-Updates erscheinen erst nach öffentlicher Berichterstattung. ### 3. Backup-Strategie: Frequenz, Rotation und Restore Backups sind der Punkt, an dem viele Anbieter Marketingsprache und Realität am stärksten auseinanderdriften lassen. "Tägliche Backups" kann alles bedeuten — von professioneller Versionierung bis zu einer einzelnen Kopie, die alle 24 Stunden überschrieben wird. #### Vier Fragen, die Sie konkret stellen sollten **Frequenz:** Wie oft wird gesichert? Standard sollte täglich sein, bei aktiven Onlineshops idealerweise mehrmals pro Tag oder kontinuierlich auf Datenbank-Ebene. **Rotation:** Wie viele Versionen werden vorgehalten? Eine sinnvolle Untergrenze sind 14 tägliche Backups; 30 Tage geben Ihnen Spielraum, wenn ein Problem erst spät bemerkt wird (etwa eine schleichende Datenbank-Korruption). **Granularität:** Können Sie einzelne Dateien oder eine einzelne Datenbank zurückspielen — oder ist es alles oder nichts? Granulare Restores ersparen Stunden Aufwand, wenn nur ein Plugin-Update schiefging. **Restore-Geschwindigkeit und Self-Service:** Können Sie ein Backup selbst zurückspielen, oder müssen Sie ein Ticket eröffnen und warten? Wie lange dauert ein vollständiger Restore von 5 GB realistisch — eine Stunde oder ein Tag? **Was zu prüfen ist:** Lassen Sie sich einen Probe-Restore zeigen. Fragen Sie nach der maximalen Restore-Zeit im SLA. Klären Sie, ob Backups physisch getrennt vom Produktivsystem liegen. **Rote Flaggen:** "Backups inklusive" ohne weitere Details. Restores nur auf Anfrage durch den Support, ohne Zeitzusage. Backup-Speicherort identisch mit Produktivserver — bei Hardware-Ausfall sind beide weg. ### 4. Performance: Wo Geschwindigkeit wirklich entsteht Die meisten Performance-Versprechen drehen sich um Marketingbegriffe ("blitzschnell", "Premium-Hardware"). Entscheidend sind ein paar handfeste technische Eigenschaften. #### SSD/NVMe statt klassische Festplatten Wer 2026 noch HDD-Storage für Webhosting verkauft, sollte das gut begründen können. SSD ist Standard, NVMe-SSDs nochmals deutlich schneller — gerade bei datenbankgetriebenen Anwendungen wie WooCommerce oder TYPO3 macht das einen messbaren Unterschied. #### PHP-Versions-Politik Ein seriöser Hoster bietet die jeweils aktuellen PHP-Versionen innerhalb weniger Wochen nach Release an, hält ältere Versionen für eine Übergangszeit verfügbar und kommuniziert End-of-Life-Daten frühzeitig. Wer noch PHP 7.4 als Standard fährt, hat ein Problem mit seinem Patch-Management. #### Moderne Protokolle HTTP/2 ist seit Jahren Standard, HTTP/3 (QUIC) bringt nochmals spürbare Verbesserungen bei Mobile-Verbindungen. Brotli-Kompression liefert kleinere Übertragungen als gzip. OPcache und Object-Caching (Redis, Memcached) beschleunigen dynamische Seiten teils um Faktor 5–10. **Was zu prüfen ist:** Welche PHP-Versionen sind aktuell verfügbar? Ist HTTP/3 aktiv? Können Sie Redis oder Memcached nutzen, ohne auf einen teureren Tarif wechseln zu müssen? **Rote Flaggen:** HDD-Storage in der Tarif-Beschreibung. PHP-Versionen, die seit Monaten nicht aktualisiert wurden. Kein HTTP/2, kein Brotli — Indizien für eine veraltete Server-Konfiguration. ### 5. Support: Sprache, Reaktionszeit und Eskalationswege Support ist das Kriterium, das im Verkaufsgespräch am freundlichsten klingt und im Ernstfall am häufigsten enttäuscht. Es lohnt sich, vor Vertragsabschluss zu testen, was hinter den Versprechen steckt. #### Sprache und Erreichbarkeit Deutschsprachiger Support bedeutet im besten Fall: Schweizer Mitarbeitende, die Ihren Kontext kennen. Im schlechtesten Fall: ein Übersetzungsbüro in Osteuropa, das vorbereitete Antworten verschickt. Eine direkt erreichbare Telefonnummer ist ein gutes Indiz — keine Garantie, aber besser als eine reine Ticket-Hotline. #### Reaktionszeit vs. Lösungszeit "Antwort innerhalb von 24 Stunden" sagt wenig, wenn die erste Antwort eine Standard-Floskel ist und das eigentliche Problem erst Tage später gelöst wird. Fragen Sie nach durchschnittlichen Lösungszeiten — nicht nur nach Antwortzeiten. #### Eskalationspfade Wer entscheidet, wenn der First-Level-Support nicht weiterkommt? Gibt es einen technischen Eskalationsweg ins Engineering-Team, oder ist Schluss bei der ersten Stufe? Bei kritischen Problemen ist das der Punkt, an dem sich ernsthafte Anbieter von reinen Wiederverkäufern trennen. **Was zu prüfen ist:** Probe-E-Mail mit einer mittelkomplexen technischen Frage. Existenz einer Telefonnummer. Notfall-Erreichbarkeit ausserhalb der Bürozeiten — und zu welchen Konditionen. **Rote Flaggen:** Ausschliesslich Chatbot oder Ticket-Formular. Antworten nur via Helpdesk-Artikel-Verweise. Keine Möglichkeit, einen Menschen direkt zu sprechen. ### 6. E-Mail: das Kriterium, das erst im Ernstfall zählt In Hosting-Angeboten steht E-Mail meist als Nebensatz: «10 Mailboxen inklusive». Für den Betrieb ist es das Gegenteil einer Nebensache. Eine Website, die für eine Stunde nicht erreichbar ist, ärgert Besucher; sie kommen wieder. Eine E-Mail, die nicht ankommt, kommt nicht wieder — und niemand merkt es, bis der Kunde nachfragt, warum die Offerte ausblieb. #### Postfächer und Adressen sind nicht dasselbe Fast alle überschätzen ihren Bedarf, weil sie beides gleichsetzen. Ein **Postfach** ist ein Zugang, an dem sich jemand anmeldet. Eine **Adresse** ist nur die Aufschrift, und beliebig viele Aufschriften dürfen auf denselben Briefkasten zeigen. Wenn info@, offerte@ und rechnung@ ohnehin dieselbe Person liest, braucht es dafür ein Postfach und nicht drei. Prüfen Sie deshalb, ob ein Anbieter Postfächer oder Adressen zählt — und ob Alias-Adressen unbegrenzt und kostenlos sind. Wer sie einzeln verrechnet, verkauft Ihnen Luft. #### Was der Filter taugt, und wo er sitzt «Spam- und Virenfilter inklusive» steht in praktisch jedem Angebot. Die Frage ist, was passiert, wenn er sich irrt. Landet eine zurückgehaltene Nachricht in einer Quarantäne, in die Sie selbst hineinsehen können? Oder verschwindet sie lautlos, und der einzige Weg zurück führt über ein Ticket? Der Unterschied zeigt sich selten bei der Erkennungsrate, fast immer beim Umgang mit dem Fehlalarm. #### Die Einträge, die den Versand entscheiden Ob Ihre Post bei anderen ankommt, hängt an drei DNS-Einträgen: SPF, DKIM und DMARC. Sind sie falsch gesetzt, landet Ihr Versand im Spam der Gegenseite — unabhängig davon, wie gut Ihr eigener Server ist. Ein Anbieter, der diese Einträge einrichtet und erklärt, erspart Ihnen ein Problem, das sonst monatelang unbemerkt Geschäft kostet. **Was zu prüfen ist:** Werden Postfächer oder Adressen gezählt? Sind Alias-Adressen unbegrenzt? Gibt es eine einsehbare Quarantäne mit Selbstbedienung? Werden SPF, DKIM und DMARC eingerichtet? Und: Übernimmt der Anbieter bestehende Postfächer beim Umzug samt Ordnerstruktur, oder fangen Sie bei null an? **Rote Flaggen:** Alias-Adressen einzeln verrechnet. Keine Aussage dazu, was mit gefilterter Post geschieht. Speicherplatz für Web und Mail gemeinsam gerechnet, ohne dass das dazugesagt wird — dann verdrängt ein volles Postfach irgendwann die Website. Wer die Website woanders betreibt und nur Postfächer sucht, braucht dafür kein Hosting-Paket: Das geht auch einzeln unter eigener Domain. Umgekehrt lässt sich ein vorgeschalteter Spam- und Virenfilter auch dann einsetzen, wenn die Postfächer bei Microsoft 365 oder einem anderen Anbieter bleiben. ### 7. Preis-Transparenz und Vertragsfallen Die offensichtlichste Falle ist gleichzeitig die häufigste: Werbepreise im ersten Jahr, deutlich höhere Folgepreise und Mindestvertragslaufzeiten, die den Wechsel teuer machen. #### Vier Posten, die immer geklärt sein müssen **Einrichtungs- und Setup-Gebühren:** Heute meist Null — wer noch CHF 50–100 Setup verlangt, sollte einen guten Grund nennen. **Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist:** Monatliche Kündbarkeit ist Standard für seriöse Anbieter. Mindestlaufzeiten von 12 oder 24 Monaten sind ein Warnsignal, ausser sie sind mit einem klaren Rabatt verbunden, den Sie aktiv wählen. **Preis nach der Aktion:** Bei jedem "ab CHF X.XX" sofort nach dem regulären Preis fragen. Differenzen vom Faktor 3 bis 5 sind in der Branche leider keine Seltenheit. **Zusatzkosten:** SSL, zusätzliche Mailboxen, Subdomains, Datenbanken, Backup-Restores, Migration. Bei seriösen Anbietern ist das alles im Basispreis enthalten — bei anderen die eigentliche Einnahmequelle. **Was zu prüfen ist:** Vollständige Preisliste — nicht nur die Tarif-Übersicht. AGB lesen, insbesondere Kündigungs- und Verlängerungsklauseln. **Rote Flaggen:** Sternchen-Preise ohne ausgeschriebenen Regelpreis. Automatische Vertragsverlängerung um 12 Monate ohne Hinweis. Aufpreis für Standardleistungen wie SSL. ### 8. Skalierbarkeit: Mitwachsen ohne Bruch Ein Hosting, das heute passt, kann in zwei Jahren zu klein sein — etwa wenn aus der Visitenkarten-Website ein Onlineshop wird oder eine zweite Tochterfirma hinzukommt. Die Frage ist: Wie schmerzhaft ist der nächste Schritt? #### Der Eskalationspfad Idealerweise bietet Ihr Anbieter eine durchgehende Linie: Shared Hosting für den Start, vServer für mehr Performance und Kontrolle, Dedicated oder Managed Cloud für anspruchsvolle Szenarien. Beim Wechsel zwischen diesen Stufen sollte Ihre Anwendung migrierbar bleiben, ohne komplett neu aufgesetzt zu werden. #### Was unsichtbar zählt Können Sie kurzfristig RAM oder CPU upgraden, etwa für eine Marketing-Aktion? Wie schnell ist ein zusätzliches Backup-Volume hinzugebucht? Gibt es eine Staging-Umgebung, um Änderungen vor dem Live-Gang zu testen — oder ist Trial-and-Error auf Produktion das einzige Verfahren? **Was zu prüfen ist:** Migration zwischen Tarifen — automatisiert oder manuell? Kosten und Downtime eines Upgrades. Verfügbarkeit von Staging-Umgebungen. **Rote Flaggen:** Upgrade bedeutet kompletter Neuaufbau. Keine vServer-Option vom selben Anbieter. Resource-Limits, die ohne Vorwarnung greifen. ### 9. Migration und Onboarding Der Wechsel von einem Anbieter zum nächsten ist technisch lösbar, kostet aber Aufmerksamkeit und Nerven. Gute Hoster nehmen Ihnen diesen Schritt weitestgehend ab — schlechte verstecken sich hinter "Das machen Sie selbst". #### Was ein professionelles Onboarding ausmacht Kostenloser Datenumzug für Webspace, Datenbanken und E-Mail-Konten. Begleitung bei der DNS-Umstellung, idealerweise mit minimaler Downtime durch vorausschauende TTL-Reduktion. Initiale Konfigurationshilfe für SSL, E-Mail-Clients und allenfalls Domain-Transfer. Ein klar benannter Ansprechpartner während der Migrationsphase. **Was zu prüfen ist:** Ist Migration im Tarif enthalten oder kostet sie extra? Wer führt sie durch — Sie oder der Anbieter? Welche Downtime ist realistisch? **Rote Flaggen:** Migration nur gegen Aufpreis. Keine Begleitung bei DNS-Umstellung. Standardantwort "Bitte exportieren Sie Ihre Daten selbst und importieren Sie sie bei uns". ### Checkliste vor der Provider-Wahl Diese Übersicht eignet sich, um drei oder vier Angebote nebeneinanderzulegen und systematisch zu prüfen — bevor Sie unterschreiben. Kriterium Mindeststandard Idealfall Server-Standort DE/EU mit AVV CH oder DE mit DSG/DSGVO-Zusicherung SSL & Sicherheit Let's Encrypt, TLS 1.2+, Brute-Force-Schutz + WAF, DDoS-Schutz, 2FA, HTTP/3 Backup Täglich, 14 Tage Rotation + Self-Service-Restore, granulare Wiederherstellung, 30 Tage Performance SSD, aktuelles PHP, HTTP/2 NVMe, HTTP/3, Brotli, Redis/Memcached Support Deutschsprachig, Werktage + Telefon, kurze Lösungszeiten, Eskalation ins Engineering E-Mail Postfächer statt Adressen gezählt, Alias unbegrenzt + einsehbare Quarantäne, SPF/DKIM/DMARC eingerichtet, Übernahme bestehender Postfächer Preis-Transparenz Kein Setup, klare Folgepreise + Monatliche Kündbarkeit, alles inklusive Skalierbarkeit Tarif-Upgrade möglich Durchgängig Shared → vServer → Dedicated beim selben Anbieter Migration Anleitung vorhanden Kostenloser, betreuter Umzug mit DNS-Begleitung ### Wie Cyberdine Systems diese Kriterien beantwortet Wir haben diesen Leitfaden bewusst neutral gehalten — die Kriterien gelten unabhängig davon, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden. Zur Transparenz: Cyberdine Systems hostet seit 1995 für Schweizer KMU, betreibt seine Infrastruktur in Hetzner-Rechenzentren in Deutschland (DSGVO-konform, AVV verfügbar), liefert Let's-Encrypt-SSL, WAF und DDoS-Schutz im Standard, sichert täglich mit 30 Tagen Rotation und Self-Service-Restore, fährt aktuelle PHP-Versionen mit HTTP/3 und Brotli auf NVMe-SSD, bietet deutschsprachigen Support aus Au SG mit direktem Telefonzugang und führt Migrationen kostenlos durch. Webhosting-Pakete liegen zwischen CHF 8.90 und 24.90 monatlich, vServer zwischen CHF 39.90 und 159.90 — ohne Setup-Gebühren. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr aktuelles Hosting diese neun Kriterien erfüllt, schauen wir uns das gerne gemeinsam an — unverbindlich und ohne Verkaufsgespräch. FAQ ### Häufige Fragen - Muss mein Hosting in der Schweiz stehen, wenn ich Schweizer Kunden habe? Nicht zwingend. Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) erlaubt Datenbearbeitung im Ausland, sofern dort ein angemessenes Schutzniveau besteht — Deutschland und die EU erfüllen das via DSGVO. Server in den USA sind heikler wegen CLOUD Act und unklarer Behördenzugriffe. Für die meisten KMU ist DE/EU-Hosting durch einen Schweizer Anbieter die pragmatische Wahl: gleiche Schutzwirkung, deutlich bessere Preise als reines CH-Hosting. - Wie oft sollte mein Webhoster Backups machen? Mindestens täglich, mit einer Aufbewahrung von 14 bis 30 Tagen. Wichtiger als die Frequenz ist aber, wie schnell Sie ein Backup wiederherstellen können und ob Sie das selbst tun dürfen — oder ob jeder Restore ein Support-Ticket und Wartezeit bedeutet. Fragen Sie nach: Wie lange dauert ein vollständiger Restore eines 5-GB-Webspaces? - Was ist der Unterschied zwischen Shared Hosting, vServer und Dedicated Server? Shared Hosting teilt Ressourcen mit anderen Kunden — günstig, aber Performance-Spitzen anderer Sites beeinflussen Sie. Ein vServer (VPS) gibt Ihnen reservierte CPU/RAM und Root-Zugriff, ideal ab einer gewissen Last oder bei Spezialsoftware. Dedicated Server bedeutet eigene Hardware, sinnvoll erst bei sehr hohem Traffic oder strengen Compliance-Anforderungen. - Brauche ich eine Web Application Firewall (WAF) für eine kleine Firmenwebsite? Ja, mindestens auf Basisniveau. WordPress-, TYPO3- und Joomla-Sites werden täglich automatisiert angegriffen — auch wenn Sie nur einen Schreiner-Betrieb mit zehn Mitarbeitenden führen. Eine WAF filtert die offensichtlichen Angriffsmuster heraus, bevor sie überhaupt auf Ihrer Applikation landen. Das ist heute Hygienestandard, kein Luxus. - Wie erkenne ich versteckte Kosten in einem Hosting-Angebot? Prüfen Sie vier Punkte explizit im Kleingedruckten: Setup-Gebühr, Mindestvertragslaufzeit, Preis nach der Aktionsphase und Kosten für Standard-Leistungen wie SSL-Zertifikat, zusätzliche Mailboxen oder Restore-Services. Wer auf der Startseite mit CHF 2.90 wirbt und im zweiten Jahr CHF 14.90 verrechnet, hat ein Geschäftsmodell — keine Preisstrategie. - Was bedeutet "deutschsprachiger Support" konkret? Im Idealfall: Eine Telefonnummer, an der innerhalb von Geschäftszeiten ein Mensch in der Schweiz antwortet, der Ihren Tarif kennt und Zugriff auf Ihr System hat. In der Praxis variiert das stark. Fragen Sie vor Vertragsabschluss probehalber etwas Technisches per E-Mail — die Antwortzeit und Tiefe sagen mehr als jedes SLA-Versprechen. - Kann ich mein bestehendes Hosting einfach zu einem neuen Anbieter umziehen? Technisch ja — Dateien, Datenbanken und E-Mails sind standardisiert genug. Praktisch hängt es davon ab, ob der neue Anbieter eine Migration durchführt oder Sie alleine lässt. Seriöse Hoster bieten kostenfreien Umzug inklusive DNS-Umstellung mit minimaler Downtime. Bei selbstgemachten Migrationen rechnen Sie mit einem halben bis ganzen Arbeitstag plus Pufferzeit für E-Mail-Propagation. - Wie viel sollte ein KMU für gutes Hosting realistisch budgetieren? Für eine klassische Firmenwebsite mit CMS und 5–10 Mailboxen sind CHF 10–25 pro Monat eine ehrliche Bandbreite. Darunter wird typischerweise an Backup, Support oder Performance gespart. Darüber zahlen Sie oft für Marketing, nicht für Substanz. Ein vServer-Setup für anspruchsvollere Anwendungen liegt bei CHF 50–160 monatlich. - Was ist mit Uptime-Garantien wie "99.9 %" — kann ich darauf vertrauen? 99.9 % klingt nach viel, erlaubt aber 8.7 Stunden Ausfall pro Jahr. 99.99 % wären 52 Minuten. Wichtiger als die Zahl ist die Klausel dahinter: Wird geplante Wartung ausgenommen? Was ist die Entschädigung im Schadensfall — Gutschrift oder echter Schadenersatz? Eine Garantie ohne spürbare Konsequenz für den Anbieter ist eine Marketing-Aussage, kein Versprechen. - Lohnt sich Schweizer Hosting trotz höherer Preise als deutsche Billiganbieter? Wenn "Schweizer Hosting" bedeutet: deutschsprachiger Support, kurze Reaktionszeiten, vertrautes Recht und ein Ansprechpartner statt eines Ticketsystems — dann ja, der Aufpreis von wenigen Franken monatlich rentiert sich beim ersten echten Problem. Reine Server-Lokation in der Schweiz ist hingegen meist kein Mehrwert für DSGVO-konforme Anwendungen. Zur Wissens-Übersicht Fragen zum Thema? Schreiben Sie uns Wissens-Hub ### Weitere Wissens-Artikel Andere Praxis-Guides aus dem Wissens-Hub Nachschlagen #### IT- & Hosting-Glossar 52 zentrale Hosting- und IT-Begriffe — verständlich erklärt mit Quervernetzungen. Lesen Praxis #### Migration-Checkliste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den sicheren Wechsel zwischen Hosting-Providern. Lesen Praxis #### Domain umziehen: Auth-Code & Ablauf Domain zu einem neuen Anbieter übertragen — ohne Ausfall von Website und E-Mail. Lesen Ihre E-Mail-Adresse Abonnieren 1–2 Mails pro Monat. Double-Opt-In, jederzeit abbestellbar. Keine Drittanbieter-Tracker. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung. ## IT- & Hosting-Glossar: Fachbegriffe verständlich erklärt (https://cyberdine.ch/wissen/glossar) Stand: 2026-09-04 Hosting bringt eine Flut an Fachbegriffen mit sich – von DNS-Records über SSL-Zertifikate bis zu Mailserver-Protokollen, Datenschutzgesetzen und strukturierten Daten. Wer als KMU eine Website betreibt, einen Provider wechselt oder mit einer Agentur kommuniziert, stösst regelmässig auf Abkürzungen, die nirgends sauber erklärt werden. Dieses Glossar fasst 53 zentrale Begriffe rund um Webhosting, Domains, Server, Web-Sicherheit, Datenschutz und SEO kompakt zusammen. Jeder Eintrag erklärt, was der Begriff bedeutet, wozu er dient und warum er für den Betrieb einer professionellen Website relevant ist. Die Einträge sind untereinander verlinkt, damit Zusammenhänge auf einen Blick sichtbar werden. IT- & Hosting-Glossar | Cyberdine Systems - Home - Hosting Übersicht - WordPress-Hosting - Joomla-Hosting - E-Mail-Hosting - CyberClean Spamfilter - vServer - Webdesign - Services Übersicht - SEO/GEO/AEO-Optimierung - Joomla-Migration - Hack- & Malware-Bereinigung - Joomla-Wartung - Joomla → WordPress - SLA & Monitoring - Domain-Transfer - WordPress → Joomla - CyberClean Spamfilter - Unternehmen - News - Kontakt - Support Hosting bringt eine Flut an Fachbegriffen mit sich – von DNS-Records über SSL-Zertifikate bis zu Mailserver-Protokollen, Datenschutzgesetzen und strukturierten Daten. Wer als KMU eine Website betreibt, einen Provider wechselt oder mit einer Agentur kommuniziert, stösst regelmässig auf Abkürzungen, die nirgends sauber erklärt werden. Dieses Glossar fasst 53 zentrale Begriffe rund um Webhosting, Domains, Server, Web-Sicherheit, Datenschutz und SEO kompakt zusammen. Jeder Eintrag erklärt, was der Begriff bedeutet, wozu er dient und warum er für den Betrieb einer professionellen Website relevant ist. Die Einträge sind untereinander verlinkt, damit Zusammenhänge auf einen Blick sichtbar werden. ### A Apache Apache HTTP Server ist der älteste und weltweit am häufigsten eingesetzte Webserver. Er nimmt Anfragen eines Browsers entgegen und liefert HTML, CSS, Bilder oder dynamische Inhalte aus einer PHP-Anwendung aus. Apache ist Open Source, modular aufgebaut und unterstützt über die `.htaccess`-Datei feingranulare Konfigurationen pro Verzeichnis – inklusive Redirects und Zugriffsschutz. In modernen Hosting-Umgebungen wird Apache oft mit Nginx als vorgelagertem Reverse-Proxy kombiniert, was die Auslieferung statischer Dateien beschleunigt und gleichzeitig die Flexibilität von Apache erhält. A-Record Ein zentraler Eintrag im DNS-System. Der A-Record (Address Record) verknüpft einen Hostnamen mit einer IPv4-Adresse, also etwa cyberdine.ch mit 49.12.45.34. Für IPv6-Adressen existiert analog der AAAA-Record. Ohne korrekten A-Record findet kein Browser den Server – die Domain bliebe unerreichbar. Bei einem Provider-Wechsel muss der A-Record auf die IP-Adresse des neuen Servers zeigen. Änderungen an A-Records werden durch die DNS-TTL (Time-to-Live) verzögert weltweit propagiert, typischerweise innerhalb weniger Stunden. ### B Backup Eine regelmässige Sicherungskopie von Website-Dateien, Datenbanken und Konfiguration. Backups schützen vor Datenverlust durch Hardware-Defekte, Hacking-Vorfälle, fehlerhafte Updates oder versehentliches Löschen. Professionelle Hosting-Anbieter erstellen tägliche oder stündliche Backups und bewahren sie georedundant auf einem separaten System auf. Wichtig ist die 3-2-1-Regel: drei Kopien, zwei verschiedene Medien, eine ausserhalb des Standorts. Ein Backup ist erst dann ein Backup, wenn die Wiederherstellung getestet wurde – ungeprüfte Sicherungen können im Ernstfall unbrauchbar sein. Bandbreite (Bandwidth) Die maximale Datenmenge, die ein Server pro Zeiteinheit übertragen kann, gemessen in Megabit oder Gigabit pro Sekunde. Bandbreite bestimmt, wie viele gleichzeitige Besucher eine Website ohne Verzögerung bedienen kann. Davon zu unterscheiden ist Traffic, das gesamte monatliche Datenvolumen. Bei modernen Hosting-Angeboten ist Bandbreite meist ausreichend dimensioniert; Engpässe entstehen eher durch unoptimierte Bilder oder fehlende Komprimierung mit gzip oder Brotli. Streaming-Anwendungen und grosse Downloads stellen die höchsten Bandbreiten-Anforderungen. Brotli Ein modernes Komprimierungsverfahren, das von Google entwickelt wurde und Text-Inhalte wie HTML, CSS und JavaScript um 15 bis 25 Prozent stärker komprimiert als das ältere gzip. Browser signalisieren Brotli-Unterstützung im Accept-Encoding-Header; der Webserver liefert dann die komprimierte Variante aus. Brotli funktioniert nur über HTTPS und wird heute von allen relevanten Browsern unterstützt. Auf modernen Servern wie Nginx oder Apache mit entsprechendem Modul lässt es sich mit wenigen Zeilen Konfiguration aktivieren und verbessert messbar Ladezeit und Core Web Vitals. ### C Cache Ein Zwischenspeicher, der bereits berechnete Inhalte für schnellere Auslieferung vorhält. In der Webwelt existieren mehrere Cache-Schichten: Browser-Cache speichert Bilder und CSS lokal, der Server-Cache hält fertige HTML-Seiten bereit, ein Object-Cache wie Redis speichert Datenbank-Abfragen, und OPcache kompiliert PHP-Skripte. Ein gut konfigurierter Cache reduziert Serverlast um ein Vielfaches und beschleunigt Seitenaufrufe spürbar. Bei dynamischen Inhalten muss der Cache jedoch gezielt invalidiert werden, damit Besucher keine veralteten Daten sehen. ClamAV Ein Open-Source-Virenscanner, der primär auf Mail- und Fileservern eingesetzt wird. ClamAV prüft eingehende E-Mail-Anhänge sowie hochgeladene Dateien auf Schadcode und blockiert oder isoliert verdächtige Inhalte, bevor sie Schaden anrichten. Die Virensignaturen werden mehrmals täglich aktualisiert. In Hosting-Umgebungen ist ClamAV häufig Teil des Mail-Stacks und arbeitet mit Spam-Filtern wie Spamdyke zusammen. ClamAV ersetzt keinen Endpoint-Schutz auf dem Arbeitsplatz, ist aber ein wichtiges Sicherheitsnetz für Webformulare mit Datei-Uploads und für den Mailserver. CMS (Content Management System) Eine Software, mit der Website-Inhalte ohne Programmierkenntnisse gepflegt werden können – Texte, Bilder, Menüs und ganze Seiten lassen sich über eine grafische Oberfläche bearbeiten. Verbreitete CMS sind WordPress, TYPO3, Joomla, Drupal und Contao. Ein CMS besteht typischerweise aus PHP-Code und einer Datenbank wie MariaDB. CMS-Installationen benötigen regelmässige Updates, da bekannte Sicherheitslücken sonst von Angreifern ausgenutzt werden. Verwaltete Hosting-Pakete übernehmen diese Updates oft automatisch und schützen mit einer WAF. CNAME Ein DNS-Eintrag, der einen Hostnamen als Alias auf einen anderen Hostnamen verweist – nicht direkt auf eine IP-Adresse wie der A-Record. Beispielsweise zeigt www.cyberdine.ch per CNAME auf cyberdine.ch. CNAMEs werden häufig für externe Dienste verwendet, etwa um eine Subdomain wie shop.firma.ch auf einen Shop-Anbieter zu lenken. Wichtig: Auf demselben Namen darf neben einem CNAME kein anderer DNS-Eintragstyp existieren, weshalb der Apex einer Domain (firma.ch ohne www) in der Regel keinen CNAME haben darf. CSP (Content Security Policy) Ein HTTP-Header, der dem Browser mitteilt, aus welchen Quellen Skripte, Bilder, Styles und andere Ressourcen geladen werden dürfen. CSP ist eine der wirksamsten Massnahmen gegen XSS-Angriffe, weil eingeschleuster JavaScript-Code von fremden Domains gar nicht erst ausgeführt wird. Eine restriktive CSP erlaubt nur Skripte vom eigenen Host und ausgewählte CDNs. Die Einführung erfordert sorgfältige Planung, da fehlerhaft konfigurierte Policies legitime Funktionen blockieren. Mit dem Report-Only-Modus lässt sich CSP zunächst testen, ohne Besucher zu beeinträchtigen. ### D Datenbank Eine strukturierte Sammlung von Daten, auf die per SQL-Abfragen zugegriffen wird. Im Webhosting-Umfeld dominieren relationale Datenbanken wie MariaDB und MySQL, die Inhalte für ein CMS, Bestellungen für einen Webshop oder Benutzerkonten speichern. Datenbanken laufen meist als separater Dienst auf demselben oder einem dedizierten Server. Die Performance hängt stark von der Indexierung der Tabellen ab. Regelmässige Backups und ein restriktiver Zugriff sind Pflicht, da kompromittierte Datenbanken den vollständigen Inhalt einer Website preisgeben können. DDoS Distributed Denial of Service – ein Angriff, bei dem tausende kompromittierte Geräte gleichzeitig Anfragen an einen Server senden, bis dieser unter der Last zusammenbricht. Ziel ist nicht der Datendiebstahl, sondern die Lahmlegung der Website. Schutz bieten Anti-DDoS-Filter auf Netzwerkebene, die auffällige Traffic-Muster erkennen und blockieren, sowie eine WAF für Angriffe auf Anwendungsebene. Professionelle Hosting-Anbieter integrieren DDoS-Schutz standardmässig. Kleinere Angriffe lassen sich durch Rate-Limiting und Caching abfedern, grosse Volumetric-Attacks erfordern spezialisierte Filterzentren. DKIM DomainKeys Identified Mail – ein E-Mail-Authentifizierungsverfahren, bei dem ausgehende Mails kryptografisch signiert werden. Der öffentliche Schlüssel liegt als TXT-Record im DNS der absendenden Domain. Empfangende Mailserver prüfen die Signatur und stellen so sicher, dass die Mail wirklich vom angegebenen Absender stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Zusammen mit SPF und DMARC bildet DKIM das Fundament moderner Anti-Phishing-Massnahmen und verbessert deutlich die Zustellrate, da DKIM-signierte Mails seltener im Spam landen. DMARC Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance – eine Richtlinie, die festlegt, wie empfangende Mailserver mit Mails umgehen sollen, die SPF- oder DKIM-Prüfungen nicht bestehen. Die Policy wird als TXT-Record im DNS hinterlegt und reicht von "none" (nur beobachten) über "quarantine" (in Spam verschieben) bis "reject" (komplett ablehnen). DMARC liefert zudem Reports, die zeigen, wer im Namen der eigenen Domain Mails versendet – ein wirksames Instrument gegen Domain-Spoofing und Phishing. DNS (Domain Name System) Das weltweite Adressbuch des Internets. DNS übersetzt menschenlesbare Domainnamen wie cyberdine.ch in maschinenlesbare IP-Adressen. Wird eine Website aufgerufen, fragt der Browser zuerst einen DNS-Resolver, dieser kontaktiert die zuständigen Nameserver der Domain und erhält den passenden A-Record zurück. Neben A-Records existieren weitere Typen wie MX für Mail, CNAME für Aliase und TXT für Authentifizierung. DNS-Änderungen propagieren durch TTL-Werte gesteuert weltweit, üblicherweise innerhalb weniger Stunden. Domain Die menschenlesbare Adresse einer Website wie cyberdine.ch. Eine Domain besteht aus einer Top-Level-Domain (.ch, .com, .org) und einer Second-Level-Domain. Sie wird bei einer Registrierungsstelle gemietet – für .ch-Domains ist SWITCH zuständig. Über die Nameserver der Domain wird per DNS festgelegt, auf welchen Server die Domain zeigt. Eine Domain ist von der zugehörigen Website-Datei und der Hosting-Leistung technisch unabhängig: Sie kann jederzeit auf einen neuen Anbieter umgezogen werden, ohne dass die Domain selbst geändert werden muss — wie dieser Domain-Transfer abläuft, ist gesondert beschrieben. ### F FTP / SFTP Protokolle zum Übertragen von Dateien zwischen lokalem Rechner und Webserver. Das klassische FTP überträgt Zugangsdaten und Inhalte unverschlüsselt und gilt heute als unsicher. SFTP (SSH File Transfer Protocol) verschlüsselt die gesamte Verbindung über SSH und ist der heutige Standard für sicheren Datei-Upload. Für statische Websites oder zum Einspielen von Theme-Dateien in ein CMS ist SFTP weiterhin der einfachste Weg. Moderne Workflows ersetzen SFTP zunehmend durch Git-basierte Deployments, bei denen Änderungen versioniert auf den Server gelangen. ### G gzip Ein weit verbreitetes Komprimierungsverfahren, das Textinhalte wie HTML, CSS und JavaScript um bis zu 70 Prozent verkleinert, bevor sie an den Browser ausgeliefert werden. Praktisch jeder Browser unterstützt gzip seit Jahren. Der Webserver komprimiert den Inhalt on-the-fly, der Browser dekomprimiert ihn beim Empfang. Auf modernen Servern wird gzip zunehmend durch das effizientere Brotli ergänzt oder ersetzt, das speziell für Web-Inhalte entwickelt wurde. Beide Verfahren sparen Bandbreite und beschleunigen die Auslieferung – ein zentraler Hebel für Performance und SEO. ### H HTTP/3 Die neueste Version des HTTP-Protokolls, die auf QUIC statt TCP aufbaut. HTTP/3 reduziert Verzögerungen beim Verbindungsaufbau, verarbeitet mehrere Streams parallel ohne Head-of-Line-Blocking und übersteht Netzwechsel (z. B. WLAN zu Mobilfunk) ohne Unterbruch. Besonders auf mobilen Geräten und bei schlechter Verbindung sind die Vorteile spürbar. HTTP/3 erfordert HTTPS und wird von allen modernen Browsern sowie aktuellen Webservern wie Nginx unterstützt. Für Performance-bewusste Hosting-Setups ist HTTP/3 heute Standard – ohne Mehraufwand für den Website-Betreiber. HTTPS HTTP Secure – die verschlüsselte Variante des HTTP-Protokolls, das die gesamte Kommunikation zwischen Browser und Server mit TLS absichert. HTTPS schützt Passwörter, Formulardaten und Cookies vor dem Mitlesen durch Dritte und ist Voraussetzung für moderne Web-Features wie HTTP/2, HTTP/3 und Service Worker. Browser markieren reine HTTP-Seiten als unsicher und Google bevorzugt HTTPS-Seiten in den Suchergebnissen. Mit Let’s Encrypt sind die nötigen Zertifikate kostenlos verfügbar – HTTPS ist heute der Mindeststandard für jede Website. ### I IMAP Internet Message Access Protocol – ein Protokoll zum Abrufen von E-Mails, bei dem die Mails auf dem Server verbleiben und lediglich synchronisiert werden. Im Gegensatz zum älteren POP3 sehen alle Geräte (Laptop, Smartphone, Webmail) jederzeit denselben Mailbestand inklusive Ordnerstruktur und Lesestatus. IMAP arbeitet meist über Port 993 verschlüsselt mit TLS. Für das Versenden von Mails wird ergänzend SMTP verwendet. IMAP ist für KMU heute Standard, da Mitarbeitende selbstverständlich von mehreren Geräten auf dieselbe Mailbox zugreifen wollen. IP-Adresse (IPv4 / IPv6) Die eindeutige Nummer eines Geräts im Internet. IPv4-Adressen bestehen aus vier Zahlen (z. B. 49.12.45.34) und sind weltweit knapp geworden. IPv6 erweitert den Adressraum drastisch und nutzt eine hexadezimale Notation. Server haben in der Regel sowohl eine IPv4- als auch eine IPv6-Adresse (Dual-Stack), damit sie für alle Besucher erreichbar sind. Die Zuordnung von Domain zu IP geschieht über den A-Record (IPv4) bzw. AAAA-Record (IPv6) im DNS. Schweizer Hosting-Anbieter bieten heute durchgehend IPv6 an. ### J JSON-LD JavaScript Object Notation for Linked Data — Format für strukturierte Daten, das in einem `